Ingeborg Bachmann und Max Frisch

Ingeborg Bachmann und Max Frisch

Eine Liebe zwischen Intimität und Öffentlichkeit

Taschenbuch
E-Book

€ 9,99 inkl. MwSt.

Ingeborg Bachmann und Max Frisch: ein neuer Blick auf das Traumpaar der deutschen Literatur

Für vier Jahre, zwischen 1958 und 1962, waren sie ein Paar: Ingeborg Bachmann und Max Frisch. Ein Paar allerdings, von dem es keine gemeinsamen Fotos gibt und über das nur wenige Details nach außen drangen. Doch die beiden haben Spuren hinterlassen: in Paris, wo ihre leidenschaftliche Liaison beginnt, in Zürich, wo sie eine gemeinsame Wohnung beziehen, und in Rom, wohin Frisch seiner Geliebten folgt. Einfühlsam und mit feinem Gespür erzählt Ingeborg Gleichauf die Geschichte einer so großen wie unmöglichen Liebe.

  • € 9,99 [D], € 10,30 [A]
  • Erschienen am 19.01.2015
  • 224 Seiten, Broschur
  • ISBN: 978-3-492-30629-4
 
 

Leseprobe zu »Ingeborg Bachmann und Max Frisch«

Fremde Nähe

 

Sommer 1985

Max Frisch sitzt am Steintisch im Garten seines Hauses in Berzona, Valle Onsernone, Tessin. Ihm gegenüber hat der Übersetzer und Regisseur Philippe Pilliod Platz genommen. Mit ihm ist Frisch seit vielen Jahren befreundet. Pilliod hat mehrere Werke Frischs ins Französische übersetzt, kennt sich also aus in der Schreibwerkstatt des Schriftstellers. Vor ihnen stehen eine Flasche mit Weißwein und zwei Gläser. Manchmal erheben sich die beiden Männer, spazieren im Garten umher. Manchmal halten sie inne, bleiben nachdenklich stehen. Meistens aber sitzen sie am [...]

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Ingeborg Gleichauf

Ingeborg Gleichauf

Ingeborg Gleichauf, geboren 1953 in Freiburg, studierte Philosophie und Germanistik und promovierte über Ingeborg Bachmann. Sie ist die Autorin erfolgreicher Bücher, u. a. von Biografien über Max Frisch, Hannah Arendt und Simone de Beauvoir, und lebt in Freiburg.

1 Themenspecial Veröffentlicht am 23.06.2016 von Piper Verlag

Ingeborg Bachmann: Gedichte, Werke, Erzählungen

»Ich brauche Freiheit, viel Freiheit...« Zum 90. Geburtstag unserer Autorin Ingeborg Bachmann.

Rezensionen und Pressestimmen

Augsburger Allgemeine


»Gleichauf zeichnet das spannende Psychogramm zweier Menschen, die sich grandios verfehlen. (...) Vieles in ihrem Buch ist ein Deutungsversuch, sie interpretiert und zieht mit feinem Gespür eigene Schlüsse - dadurch ist es fesselnd wie ein Krimi.«   

Stiehl Over


»Ein großartiges Buch.«   

Coucou (CH)


»Lesenswert wie ein Roman, empathisch und kritisch.«   

titel-kulturmagazin.net


»Obwohl das Buch eine persönliche Annäherung und die Sympathie für die Protagonisten eindeutig ist, vereinnahmt Ingeborg Gleichauf die Personen nicht. Vielmehr nähert sie sich dem Gefühlskosmos des Paares an, was ihr mit schöner Empathie gelingt.«   

Hamburger Morgenpost


»Spannend!«   

Deutschlandfunk - Büchermarkt


»Ingeborg Gleichaufs Buch über Max Frisch und Ingeborg Bachmann entwirft ein interessantes und vielschichtiges Beziehungsbild. Gleichaufs Blick stellt einen von vielen Betrachtungsmöglichkeiten dar. Vielleicht ist es auch ein Glück, dass bisher kein einziges Foto aufgetaucht ist, das Ingeborg Bachmann zusammen mit Max Frisch zeigt. So kann sich der Leser mit Gleichaufs Band ein eigenes machen.«   

Tabula Rasa


»Das Buch liest sich fast wie ein Roman und ist doch sehr detailgenau und differenziert. Es ist der Autorin ohne waghalsige Spekulationen, sondern durchaus mit kritischem Abstand gelungen, die Beziehung von Max Frisch und Ingeborg Bachmann mit ihren jeweiligen Romanen, Theaterstücken und Gedichten zu verzahnen.«   

P.S.


»Ingeborg Gleichauf gelingt es, die Liebe zweier berühmter Wortkünstler in einer sinnlich-einfachen Sprache so anschaulich und facettenreich zu erzählen, dass man den Eindruck erhält, sie habe einem auch einiges zu sagen über die eigene Art zu lieben.«   

Brigitte


»Die kluge Biografie von Ingeborg Gleichauf fesselt wie ein Liebesroman.«   

Sonntagszeitung


»Ein neuer Blick auf die vierjährige Beziehung der Dichterin mit dem Autor.«   

rbb Quergelesen


»Ingeborg Gleichauf lässt die Orte der Begegnungen des ungleichen Paares wieder auferstehen und belegt die literarischen Spuren, die diese Liebe zwischen 1958 und 1962 in den Werken beider Autoren hinterlassen hat.«   

Kleine Zeitung


»Ein wertvoller, berührender Beleg über ein Paar, das immer wieder eigene Wege ging, um sich noch viel näher zu sein.«   

Badische Zeitung


»Gleichaufs Bemühen, die Bachmann/Frisch-Klischees durch immer neue Facetten aufzubrechen, macht das Buch spannend als Beitrag zur Nachkriegsliteratur und dabei so leicht lesbar wie einen Roman vom Gelingen und Scheitern der Liebe.«   

Badische Zeitung


»Über das Faktische hinaus eine kraftvolle zeitlose Liebesgeschichte.«   

Oltner Tagblatt


»Höchst geistreiche und fesselnde Lektüre.«   

SonntagsZeitung


»Kein einfaches Unterfangen, denn die Quellenlage ist sehr dürftig. (...) Dennoch gelingt es Gleichauf, einen frischen, frechen und frivolen Blick auf diese Beziehung zu werfen. (...) Das Standardwerk für die Beschäftigung zwischen dem ›Hätschelkind der deutschen Literatur‹ und dem ›Weiheknaben‹.«   

Books (CH)


»Das Buch bietet eine lebendige Schilderung dieser so intensiven wie wechselvollen Beziehung.«   

AVIVA Berlin


»Ingeborg Bachmann und Max Frisch - Liebe oder die Angst vor der Einsamkeit? Ingeborg Gleichauf stellt bei der Spurensuche nach dieser komplizierten Beziehung viele unbeantwortete Fragen.«   

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