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Die Sprengung
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„In chronologischer Form nehmen Schröm und Thiele die Leser des Buches mit in die CIA-Zentrale in Langley (...) sowie in TV-Studios und geheime Orte in der Ukraine.“
Bremervörder ZeitungBeschreibung
Am 8. September 2022 sticht von Rügen aus eine in die Jahre gekommene Segeljacht in die Ostsee. An Bord: fünf Männer, eine Frau und schweres Tauchgerät. Zweieinhalb Wochen später detonieren Sprengladungen an drei von vier Strängen der Nord-Stream-Pipelines. Die Druckwellen registrieren Seismografen in ganz Skandinavien. Die Bilder der Methangasblasen an der Meeresoberfläche gehen um die Welt.
Oliver Schröm und Ulrich Thiele rekonstruieren den Anschlag aus über hundert vertraulichen Gesprächen mit Ermittlern, Geheimdienstmitarbeitern, Ministern und früheren Regierungschefs, diesseits und…
Am 8. September 2022 sticht von Rügen aus eine in die Jahre gekommene Segeljacht in die Ostsee. An Bord: fünf Männer, eine Frau und schweres Tauchgerät. Zweieinhalb Wochen später detonieren Sprengladungen an drei von vier Strängen der Nord-Stream-Pipelines. Die Druckwellen registrieren Seismografen in ganz Skandinavien. Die Bilder der Methangasblasen an der Meeresoberfläche gehen um die Welt.
Oliver Schröm und Ulrich Thiele rekonstruieren den Anschlag aus über hundert vertraulichen Gesprächen mit Ermittlern, Geheimdienstmitarbeitern, Ministern und früheren Regierungschefs, diesseits und jenseits des Atlantiks. Gestützt auf Ermittlungsakten, interne Dokumente, Chatverläufe und persönliche Aufzeichnungen entsteht ein umfassendes Bild der größten Sabotageaktion seit dem Zweiten Weltkrieg. Investigativer Journalismus, der sich liest wie ein Spionage-Thriller.
Das Buch führt an Bord der Jacht Andromeda und in die CIA-Zentrale in Langley, in diplomatische Hinterzimmer und einen abhörsicheren Raum des Bundestags, in TV-Studios und an geheime Orte in der Ukraine. Immer wieder mittendrin: der damalige Kanzler Olaf Scholz und sein Strippenzieher Wolfgang Schmidt, die ihre eigene Agenda verfolgen und ihre Beziehungen zu einflussreichen Journalisten spielen lassen.
Im Kern steht eine Frage, die bis heute nicht beantwortet ist: Was waren die wahren Motive für Scholz‘ hinhaltendes Agieren in der Ukraine-Politik, das die Beziehungen zum angegriffenen Land und zu wichtigen Verbündeten bis heute belastet?
Eine packend erzählte Geschichte, die noch nicht zu Ende ist.
Was Sie in diesem Buch erfahren:
- Wie ein kleines ukrainisches Kommando die Operation plante und von einer Segeljacht aus in 80 Metern Tiefe durchführte
- Was westliche Geheimdienste im Vorfeld wussten und warum niemand eingriff
- Welche Rolle das Kanzleramt spielte: die internen Abwägungen, das Durchsickern von geheimen Informationen und die Folgen für die deutsch-ukrainischen Beziehungen

Über Oliver Schröm
Über Ulrich Thiele
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Euer Buch ist das erste über den Nord-Stream-Anschlag. Was erwartet die Leser:innen?
Unser Buch ist ein Korrektiv. Das, was bislang bekannt ist, ist nur ein Teil der Geschichte. Vieles ist verkürzt, manches irreführend oder einfach falsch. Wer das Buch liest, wird die Sabotage und ihre Hintergründe mit anderen Augen sehen. Die Leser erwarten auch bittere Enthüllungen über die Russland- und Ukraine-Politik des Kanzleramts unter Olaf Scholz.
Wie habt ihr recherchiert?
Wir haben mit mehr als 100 Personen gesprochen: ehemalige Regierungschefs, Minister, Spitzenbeamte, Ermittler, Geheimdienstmitarbeiter – in Europa und den USA. Viele haben uns nicht nur ihre Erinnerungen anvertraut, sondern interne Dokumente, E-Mails, Chatverläufe und persönliche Aufzeichnungen. Am Ende standen mehrere Tausend Seiten Material.
Gab es einen Moment, der euch besonders in Erinnerung geblieben ist?
Ja. Für Gespräche mit zwei Drahtziehern der Sprengung und einem Tatbeteiligten sind wir nach Kyjiw gereist.
Wie lief das Treffen ab?
Ein unscheinbarer Altbau im Zentrum der Stadt. Ein wortkarger Mann öffnete, führte uns durch einen dunklen Empfangsraum in ein schummriges Büro. Schwerer Tisch, gedimmtes Licht, Vorhänge zugezogen – es war fast schon eine Agentenfilm-Persiflage. Der Hintergrund war allerdings real: Wegen der russischen Angriffe musste der Strom rationiert werden. Das Gespräch begann frostig. Die Hintermänner waren misstrauisch, wollten lieber über andere Themen reden. Wir wussten, dass wir irgendwann die entscheidenden Fragen stellen mussten – und waren auf alles gefasst. Doch dann drehte die Stimmung. Und sie erzählten.
Gab es einen echten Durchbruch bei euren Recherchen?
Mehrere. Einer davon: Innerhalb von 72 Stunden bestätigten uns hochrangige Quellen in den USA und der Ukraine unabhängig voneinander, dass die CIA frühzeitig über den Plan zur Sprengung informiert war.
Wie früh?
Ende April 2022 – rund sechs Monate vor der Explosion – nahmen Hintermänner der Sabotage Kontakt zu CIA-Verbindungsleuten auf. Nach unseren Recherchen sagte die CIA ihre Unterstützung zu. Wir können detailliert rekonstruieren, wie diese Kontakte zustande kamen und was vereinbart wurde.
Und welche Rolle spielt Berlin?
Das Kanzleramt unter Olaf Scholz spielt eine zentrale Rolle in unserem Buch. Wir veröffentlichen bislang geheime Informationen und Dokumente und zeichnen nach, was sich hinter den Kulissen abspielte.
Wir bewerten nicht, wir rekonstruieren. Aber vermutlich werden sich viele Leser:innen fragen, ob die Ukraine-Politik von Olaf Scholz – vielleicht sogar seine Kanzlerschaft insgesamt – neu eingeordnet werden muss.
„Für dieses Buch haben wir mehr als 100 Gespräche geführt, mit früheren Regierungschefs, Ministern, hohen Regierungsbeamten, Ermittlern und Geheimdienstmitarbeitern. Im In- und Ausland, diesseits und jenseits des Atlantiks. Die Drahtzieher des Anschlags auf die Nord-Stream-Pipelines trafen wir fünfmal, die Gespräche dauerten Stunden. Andere Personen haben wir ein Dutzend Mal gesprochen.
Meist unter der Zusicherung, ihre Anonymität zu wahren, sie zu schützen. Wir können jedoch schreiben, was sie uns anvertrauten. Und das waren nicht nur ihre Erinnerungen, sondern auch Dokumente, E-Mails, Kurznachrichten, persönliche Aufzeichnungen. Zusammengenommen umfasst dieses Material mehrere Tausend Seiten. Zum einen zu jenem spektakulären Sabotageakt, der der Welt bis heute Rätsel aufgibt. Zum anderen dokumentieren diese Unterlagen eine Geschichte, die so brisant ist wie der Anschlag selbst: die Sabotageakte hinter der Sabotage, die politischen Ränke spiele und Intrigen, für die der Anschlag missbraucht wurde – auch in Deutschland, in höchsten Regierungskreisen.“ Oliver Schröm und Ulrich Thiele




























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