
Brüderchen - eBook-Ausgabe
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Beschreibung
„Eine wunderbare Ode an das Leben.“ Le Figaro
Eines Tages kommt in einer Familie ein Kind zur Welt. Seine schwarzen Augen tanzen, verlieren sich im Ungefähren, ein verletzliches Wesen, das nie laufen lernen wird. Alle Liebe, alle Zeit gilt von nun an diesem ewigen Kind. Während der älteste Bruder sich in der Fürsorge für das Geschwisterchen verliert, revoltiert die mittlere Schwester. Sie kämpft mit ihrer Wut über dieses Wesen, das die Familienmitglieder in eine eigene, nur ihnen verständliche Welt hüllt. Und der Jüngste, der erst später geboren wird, spürt die Präsenz des Kindes bei jedem…
„Eine wunderbare Ode an das Leben.“ Le Figaro
Eines Tages kommt in einer Familie ein Kind zur Welt. Seine schwarzen Augen tanzen, verlieren sich im Ungefähren, ein verletzliches Wesen, das nie laufen lernen wird. Alle Liebe, alle Zeit gilt von nun an diesem ewigen Kind. Während der älteste Bruder sich in der Fürsorge für das Geschwisterchen verliert, revoltiert die mittlere Schwester. Sie kämpft mit ihrer Wut über dieses Wesen, das die Familienmitglieder in eine eigene, nur ihnen verständliche Welt hüllt. Und der Jüngste, der erst später geboren wird, spürt die Präsenz des Kindes bei jedem Schritt, den er an seiner Stelle tut.
„Brüderchen“ ist ein Roman voll existenzieller Kraft und karger Schönheit, so majestätisch wie die Berge der Cevennen, die diese Familie schützend umgeben.
„Ein Roman von überbordender Emotionalität und Vitalität.“ Elle
„Feinfühlig und treffend schildert die Autorin, wie der Lebensweg jedes Einzelnen durch die Geburt des Bruders bestimmt wird.“ Le Monde des Livres
„Dieser Roman bewegt uns, weil er Familie als eine Daseinsform beschreibt, die immer fragil ist und doch belastbar.“ Le Figaro Littéraire
„Ein aufwühlendes, intensiv und lebendig geschriebenes Buch.“ Le Parisien Week-end
Über Clara Dupont-Monod
Aus „Brüderchen“
Der große Bruder
Eines Tages wurde in einer Familie ein unangepasstes Kind geboren. Und obwohl das ein etwas seltsames Wort ist, beschreibt es die Realität eines kraftlosen Körpers und eines beweglichen, leeren Blicks sehr gut. „Unterentwickelt“ wäre fehl am Platz, „beschädigt“ auch, denn das klingt nach einem kaputten Gegenstand, den man nur noch wegwerfen kann. „Unangepasst“ hingegen benennt die Tatsache, dass das Kind nicht nach gängigen Maßstäben funktionierte (eine Hand ist zum Greifen da, Beine zum Laufen), dass es in vielerlei Hinsicht außen vor war, aber [...]
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