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#Bahnzeit – unterwegs für die Gebrauchsanweisung

Fotoalbum zur „Gebrauchsanweisung fürs Zugreisen“

Jaroslav Rudiš ist für die „Gebrauchsanweisung fürs Zugreisen“ seiner Lieblingsbeschäftigung nachgegangen: Eisenbahnfahren. Er hat Strecken quer durch Europa erkundet, vom südlichsten Zipfel in Italien bis weit in den hohen Norden Finnlands. Er hat Bahnhöfe besucht, Züge fotografiert und das Leben auf und neben den Schienen nicht nur in leidenschaftlich schönen Texten, sondern auch in eindrucksvollen Bildern festgehalten. Hier eine kleine Auswahl davon.

Eindrücke von seinen Zugreisen teilt Jaroslav Rudiš außerdem auf Twitter und Instagram unter dem Hashtag #Bahnzeit.

Blick ins Buch
Gebrauchsanweisung fürs ZugreisenGebrauchsanweisung fürs Zugreisen
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Ode an die Schönheit des langsamen ReisensSein Großvater war Weichensteller, sein Onkel Fahrdienstleiter und sein Cousin Lokführer. Klar, dass Jaroslav Rudiš so oft wie möglich Zug fährt. In seinem Buch begibt er sich im Takt der Schienen durch Europa: von Berlin aus bis zum Gotthardtunnel und von Sizilien bis nach Lappland; im Nachtzug durch Polen und die Ukraine sowie im Speisewagen von Hamburg nach Prag.Leidenschaftlich berichtet er davon, wie er vor seinem Waggonfenster zwischen Felsen und Bäumen zum ersten Mal die Adria erblickt. Wie er mit der Schmalspurbahn die Wälder im Harz erkundet. Und wie er in vierzig Stunden auf so vielen Verbindungen wie möglich durch ganz Deutschland fährt.Rudiš widmet sich dabei den schönsten Bahnhöfen, den Kathedralen des Verkehrs. Erklärt, was Krokodile und Brigitte Bardot mit Lokomotiven zu tun haben. Und verwebt die Historie der Eisenbahn mit den Geschichten der Menschen, denen er begegnet. Er verrät, warum die schnellste Strecke selten die schönste ist und weshalb der Eisenbahngott ganz sicher eine Göttin sein muss. Er erzählt von der Freude darüber, den Anschluss zu verpassen, von „singenden“ Lokomotiven und Haltestellen, die „Güterglück“ und „Herzberg“ heißen. Und verführt uns mit seinen brillanten und mitreißenden Erzählungen, wieder öfter und achtsamer Zug zu fahren.Steigen Sie ein, und lassen Sie sich von dieser literarischen Reise durch Europa tragen!„Wo Jaroslav Rudiš ist, da sind Geschichten.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung
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Jaroslav Rudiš live

Lesungen & Veranstaltungen

Lesung
Sonntag, 20. März 2022 in Bautzen
Zeit:
Uhr
Ort:
Theater Bautzen,
Seminarstr. 12
02625 Bautzen
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Lesung
Dienstag, 05. April 2022 in
Zeit:
Uhr
Ort:
Buchhandlung Anagramm,
Mehringdamm 50
10961
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Lesung
Donnerstag, 07. April 2022 in Todtmoos
Zeit:
Uhr
Ort:
Infos folgen, Todtmoos
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Lesung und Gespräch
Freitag, 08. April 2022 in Renchen
Zeit:
Uhr
Ort:
Simplicissimus-Haus,
Hauptstraße 59
77871 Renchen
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Lesung
Mittwoch, 27. April 2022 in Zwickau
Zeit:
Uhr
Ort:
Ratsschulbibliothek Zwickau ,
Lessingstr. 1
08058 Zwickau
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Lesung
Mittwoch, 26. Oktober 2022 in Bielefeld
Zeit:
20:00 Uhr
Ort:
Stadtbibliothek,
Kavalleriestr. 17
33602 Bielefeld
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Jaroslav Rudiš

Über Jaroslav Rudiš

Biografie

Jaroslav Rudiš, geboren 1972 in der Tschechoslowakei, lebt heute in Lomnice nad Popelkou und Berlin und ist Schriftsteller, Drehbuchautor, Dramatiker und Musiker. Er studierte Deutsch und Geschichte in Liberec, Zürich und Berlin und arbeitete u.a. als Lehrer und Journalist. Bei Luchterhand erschienen u.a. seine Romane „Grand Hotel“, „Vom Ende des Punks in Helsinki“, „Nationalstraße“, „Winterbergs letzte Reise“ und bei btb „Der Himmel unter Berlin“. Zudem publizierte er die Graphic Novels „Alois Nebel“ (mit Jaromír 99) und „Nachtgestalten“ (mit Nicolas Mahler). 2012/13 hatte Rudiš die Siegfried-Unseld-Gastprofessur an der Humboldt-Universität zu Berlin inne. 2014 wurde er mit dem Usedomer Literaturpreis ausgezeichnet und 2018 erhielt er den Preis der Literaturhäuser. 2019 wurde er für seinen Roman „Winterbergs letzte Reise“ – der erste Band, den er auf Deutsch verfasst hat – auf der Leipziger Buchmesse in der Kategorie „Belletristik“ nominiert. 2020 erhielt er dafür den Chamisso-Preis. Rudiš‘ Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und verfilmt. 2021 wurde er zudem als „einer der engagiertesten Brückenbauer zwischen Deutschland und Tschechien“ mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland geehrt. 

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