Elsässer Rezepte
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Französische Krimis aus dem Elsass

Montag, 10. August 2015 von Piper Verlag


Mord im Elsass

Hinter der romantischen Fachwerkfassade von Rebenheim lauert das Verbrechen. Major Gabin muss nicht nur heikle Fälle lösen – er muss auch lernen, wie das Leben im Elsass funktioniert.

Jean Jacques Laurent
Sein Name klingt sehr französisch, ist aber das Pseudonym eines deutschen Autors. In „Elsässer Erbschaften“ schickt Laurent Major Gabin auf seine erste Verbrecherjagd. Dass er sich ausgerechnet das beschauliche Elsass als Hintergrund für seine mörderische Geschichte ausgesucht hat, liegt nicht nur an seiner Liebe für Flammkuchen und Sylvaner-Wein. Der Autor ist häufig in Frankreich, um seine elsässische Verwandtschaft zu besuchen.

Rebenheim ist die Ruhe selbst. Im beschaulichen Fachwerkstädtchen lässt man das Leben entspannt auf sich zukommen. Jules Gabin, der neue Polizei-Major, hat noch nicht einmal seinen Rollkoffer aufs Hotelzimmer gebracht, als es mit der Ruhe vorbei ist. Auf einem verlassenen Weingut wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Handelt es sich um ein Sexualverbrechen, ein Eifersuchtsdrama? Oder ist die Journalistin, die nur über lokale Themen wie die Ankunft der Störche, den Wochenmarkt oder das Vereinswesen geschrieben hat, plötzlich auf eine brandgefährliche Story gestoßen?

Pünktlicher Dienstschluss

Gabin kommt aus der Küstenstadt Royan. In die elsässische Provinz hat er sich nur versetzen lassen, um eine Stufe auf der Karriereleiter hinaufzuklettern. Doch mit der Mentalität der Elsässer hat er Probleme. In dem Weinstädtchen zwischen Straßburg und Colmar scheint den Kollegen das gute Leben und ein pünktlicher Dienstschluss wichtiger zu sein als der Mordfall.

Das Elsass und Deutschland trennt mehr als nur der Rhein.

Und mit den regionalen Hierarchien, wonach eine Tourismusmanagerin oder ein großer Weinbauer wichtiger sind als ein Major der Gendarmerie, muss er auch erst einmal klarkommen. Während die Ermittlungen immer wieder ins Stocken geraten, findet sich der Rotweinliebhaber in urigen Weinstuben wieder. Dort muss er sich nicht nur an Riesling und Sylvaner gewöhnen, sondern auch den Avancen einer forschen Untersuchungsrichterin widerstehen. Und statt einer Platte mit Meeresfrüchten sieht sich Gabin mit knusprigen Flammkuchen und Sauerkraut konfrontiert.

Kalorienreicher Kulturschock

Dem Elsass-Neuling bleibt eben nichts erspart. Doch angesichts von „Éclairs mit Himbeerfüllung“ und einer „Eisschneeinsel mitsamt dem Vanillesoßenmeer und der üppigen Karamellgarnierung“ hält sich das Mitleid in Grenzen. Verbrechen hin oder her, man möchte gleich selbst ins Elsass reisen und eine urige „Winstub“ aufsuchen. Am besten mit einem weiteren Fall von Major Jules Gabin.

Im Elsass lässt es sich gut ... essen!

 

Das findet zumindest die alteingesessene Herbergsmutter von Major Jules Gabin. Dieser ist gerade erst im Elsaß angekommen und muss bereits in einem schwierigen Mordfall ermitteln. Zeit für die schönen Seiten des Lebens muss trotzdem sein, daher finden Sie hier eine kleine aber feine Zusammenstellung der leckersten Rezepte aus dem Buch „Elsässer Erbschaften“ von Jean Jacques Laurent. Diesen Gaumenschmaus können wir nur empfehlen und wünschen viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit!

 

Choucroute  Alsacienne

(Elsässer Sauerkraut)

 

Benötigt: Großer Topf mit Deckel

 

Zutaten: Sauerkraut,  Kassler, Räucherspeck, geräucherte Würstchen, Zwiebeln, Salz, Pfeffer, Lorbeer, Gewürznelken, Riesling, Gemüsebrühe, Kartoffeln

 

Zubereitung: 2  Zwiebeln in Scheiben schneiden und anbraten. Zu 1 kg Sauerkraut mischen, salzen und pfeffern. Gewürznelke und Lorbeer dazugeben. 3 Stunden bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Allmählich Gemüsebrühe angießen und zum Schluss mit Riesling abrunden.
Das Fleisch beifügen, eine halbe Stunde köcheln lassen. Mit den gekochten Kartoffeln servieren.
Tipp: Dem Original werden gern auch Rippchen, Schweinschulter und -haxen beigemischt.

Coq au Riesling

 

Benötigt: Pfanne, Topf, Muskatnussreibe

 

Zutaten: 1 Huhn, Speck, Champignons, Perlzwiebeln, Butter, Mehl, Sahne, Salz und Pfeffer, Öl, Geflügelbrühe, Muskatnuss, Elsässer Riesling

 

Zubereitung: Das küchenfertige Hühnchen in mundgerechte Teile zerlegen, würzen und im Mehl wenden. Anschließend im Öl goldgelb braten.
Den gewürfelten Speck und die halbierten Pilze zusammen mit den Perlzwiebeln in einem Topf in Butter schmoren und würzen. 300 ml Riesling und 1 l Brühe aufgießen. Das Hühnchen dazugeben und eine gute halbe Stunde bei geringer Hitze kochen lassen.
Die Geflügelteile herausschöpfen und warm stellen. Den Fond einkochen, Sahne unterrühren und weiter kochen. Einige Bröckchen Butter unterrühren und mit geriebener Muskatnuss abschmecken. Das Hühnchen wieder in den Topf geben. Fertig!

Dazu passen Spätzle aus dem benachbarten Schwaben.

 

Elsässer Zwiebelkuchen

die deftige Variante des Flammkuchens

 

Benötigt: Backform, Handrührgerät, Topf

 

Zutaten: Weizenmehl, Backpulver, Milch, Butter, Sahne, Salz, Pfeffer, Speisestärke, Zwiebeln, Schinkenspeck, 2 Eier

 

Zubereitung: 200 g Mehl mit Backpulver, Salz, 150 g Butter und 3 EL Wasser zu einem glatten Teig verrühren, kühl stellen.
Teig ausrollen, in die gut eingefettete Form legen und an den Rändern hochziehen. Den Teigboden einstechen, im vorgeheizten Ofen bei 225 Grad goldgelb backen.
Zwiebeln in Ringe schneiden und in etwas Butter glasig dünsten. 125 ml Milch dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und einige Minuten köcheln. Speisestärke und einen Schluck Wasser hinzugeben und kurz aufkochen lassen.
2 Eigelb und 3 EL Sahne verquirlen. Den Schinken würfeln. Beides in den Topf geben und mit dem Zwiebelsud verrühren.
Die Mischung in die Teigform füllen und bei 180 Grad ca. 45 Minuten backen!

Gugelhupf

traditionelles Elsässer Gebäck

 

Benötigt: Rührschüssel, Schneebesen, Handtuch, Schälchen, Gugelhupfform

 

Zutaten: Butter, Milch, Hefe, Zucker, Salz, Eier, Rosinen, Rum

 

Zubereitung: Einen Achtelliter Milch leicht erwärmen, circa 25 g vom Hefeblock hinein bröseln und eine halbe Stunde stehen lassen.
Rosinen in einem Schälchen Rum einlegen.
100 g Zucker, eine Prise Salz, 200 g Butter mit einem Achtelliter Milch gut vermengen. 2 Eier hineinschlagen.
Ein halbes Kilo Mehl in eine große Rührschüssel füllen. Die Eier-Milch-Mischung und die aufgelöste Hefe hinzugeben und zu einem weichen Teig verkneten. Die Schüssel mit einem Handtuch abdecken und ziehen lassen.
Die Rosinen einstreuen, den Teig gut durchkneten und wieder stehen lassen.
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Gugelhupfform einfetten und den Teig hinein füllen. Circa eine dreiviertel Stunde backen, aus der Form lösen, abkühlen lassen und servieren.

 

 

Bon appétit!

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