Until Friday Night – Maggie und West

Until Friday Night – Maggie und West

Roman

Taschenbuch
E-Book

€ 8,99 inkl. MwSt.

Die perfekte Sommerferienlektüre für alle Romantikerinnen!

Nach außen hin ist West Ashby der gut aussehende Football-Held, der die Lawton Highschool zur Meisterschaft führen wird. Innerlich wird er jedoch von Ängsten um seinen krebskranken Dad zerfressen, und er kann mit niemandem darüber sprechen, da niemand davon erfahren soll. Als West eines Abends aber nicht mehr weiterweiß, vertraut er sich bei einer Party dem Mädchen an, das ihn bestimmt nicht verraten wird: Maggie, die seit einem schrecklichen Ereignis in ihrer Familie nicht mehr spricht. Umso mehr überrascht es West, als sie ihm plötzlich doch antwortet und dass er fortan an nichts anderes mehr denken kann, als an ihre sanfte Stimme und ihre weichen Lippen.


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  • € 8,99 [D], € 9,30 [A]
  • Erschienen am 01.06.2016
  • 304 Seiten, Broschur
  • Übersetzt von: Heidi Lichtblau
  • ISBN: 978-3-492-30919-6
 
 

Leseprobe zu »Until Friday Night – Maggie und West«

Maggie

Ist sie nicht süß?

Ein Zuhause war das hier nicht. Doch ich wollte auch gar keines mehr – der Begriff weckte viel zu schmerzliche Erinnerungen.

Während der Hausführung spürte ich die Blicke meiner Tante und meines Onkels auf mir ruhen. Eine gewisse Hoffnung lag darin. Sie wünschten sich, es würde mir bei ihnen gefallen. Ich dagegen erhoffte mir schon lange nichts mehr und erinnerte mich auch gar nicht mehr daran, was für ein Gefühl das war.

»Wir haben oben ein Zimmer für dich hergerichtet«, meinte Tante Coralee vorsichtig. »Ich habe es in einem hübschen Himmelblau gestrichen. [...]

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Abbi Glines

Abbi Glines

Abbi Glines, 1977 in Birmingham/Alabama geboren, schrieb zahlreiche Fantasy- und Jugendbücher, bevor ihr mit ihren »New Adult«-Romanen der internationale Durchbruch gelang. Heute lebt die erfolgreiche Bestsellerautorin mit ihrem Mann und drei Kindern in Fairhope/Alabama.

Kommentare zum Buch
1. Super Lektüre
aufgehuebschtes am 21.11.2016 - 11:06:49

Ich habe schon oft gehört, dass Abbi Glines eine super gute Autorin sein soll. Bisher hatte ich jedoch kein einziges Buch von ihr gelesen. Bis jetzt..   "Until friday night: Maggie & West" erschien am 1.6.2016 erstmalig auf deutsch. Es ist der erste Band der neuen "Field Party"-Reihe von der Autorin Abbi Glines. Die 292 Seiten Jugendroman werden vom Piper Verlag verlegt. Preislich liegt das Werk bei 8,99 Euro.   Inhalt: Protagonisten des Werkes sind unverkennbar Maggie und West. Doch auch Brady hat eine große Rolle in dem Roman. Weitere Charaktere sind u.a. Nash, Coralee, Boone oder Raleigh. Maggie zieht bei Tante, Onkel und Cousin ein. Dem Leser ist nicht klar warum und es ist auch unverständlich, warum Maggie schweigt. Ihr Cousin Brady bekommt die Aufgabe, auf Maggie aufzupassen und sie auch die ersten Tage in der neuen Schule zu unterstützen. Auf einer Feldparty trifft Maggie das erste Mal auf West, welcher sie allein an einem Baum gelehnt findet. Ohne Vorwarnung küsst er sich und verschwindet. Eine Art Seelenverwandtschaft spürt Maggie sofort, denn das sah sie in seinen Augen. Auch West bemerkt, dass Maggie einen Grund haben muss, warum sie schweigt. In einem einseitigen Gespräch offenbart West seine größte Angst. Sein Vater liegt quasi im Sterben und wird dem Darmkrebs erlegen. Seinen Footballfreunden hat er nie etwas davon erzählt. Maggie fängt an mit West zu reden und erklärt ihm, warum sie so ist wie sie ist. Ihr Vater erschoss ihre Mutter von Maggies Augen. Sie verlor beide unerwartet. Dass sich die beiden Jugendlichen gegenseitig eine Stütze sein können, merken sie schnell. Vor allem West braucht Maggie täglich ihn höherer Dosis. Doch da Brady keine Beziehung zwischen beiden zulassen möchte, aus Angst, Maggie könnte wieder einen wichtigen Menschen verlieren, liegt auch West viel daran, es bei einer Freundschaft zu belassen. Ihr zuliebe. Und auch er möchte sie nicht mehr verlieren. Doch auf beiden Seiten entwickeln sich Gefühle. Die Eifersucht auf Maggie in der Schule wächst. Hat sie doch nun den beliebten, gutaussehenden Footballer, auf den alle Mädels stehen. Und dann ist sie auch noch stumm. Niemand versteht, was er von ihr will. Als sich die beiden immer Näher kommen, geht es Wests Vater immer schlechter. Er stellt Maggie seiner Familie vor, welche urplötzlich auch mit seinen Eltern spricht. Es ist das einzige Mal, dass Maggie seinen Dad kennenlernt. Als Wests Dad ins Krankenhaus muss, erzählt Brady, der mittlerweile von Wests Schicksal weiß, allen Freunden davon. Alle versammeln sich im Krankenhaus und stehen West und seiner Mutter bei, als sich sein Vater von der Welt verabschiedet. Nach diesem Schicksalsschlag beginnt Maggie wieder zu sprechen. Unter der Bedingung, nicht über "jenen Tag" reden zu müssen, redet sie mit jedem. West wird unglaublich eifersüchtig, da er befürchtet, dass ihr Schicksal nicht mehr nur ihm bewusst ist, denn sie kann nun mit jedem darüber reden. Er untersagt ihr jegliche Konversation mit anderen Menschen. Während die Grenze zwischen Freundschaft und Liebe verschwimmt, wird Maggie klar, dass Wests Verhalten davon zeugt, dass er sie nur als Stütze braucht und nicht aus Liebe Zeit mit ihr verbringt. Sie unterbricht den Kontakt und zweifelt schnell an ihrer Entscheidung. Schließlich hat Wests gerade seinen Vater verloren, seine Mutter ist verreist und Maggie lässt ihn nun auch im Stich.   Sie (Tante Coralee) drückte mich an sich. "Wir müssen im Leben oft Entscheidungen treffen, die uns nicht leichtfallen. Deshalb müssen sie aber noch lange nicht falsch sein." "Und was wenn doch?", rutschte es mir (Maggie) heraus. Sie löste sich von mir und schickte sich an, mir einen Teller zurecht zu machen. "Dann schreitet das Schicksal ein und bringt es wieder in Ordnung. Du musst ihm nur vertrauen."   Nachdem West Maggie seine Liebe gestand, da ihm klar würde, dass er sie sonst verliert, wenn er nicht endlich ehrlich ist, fand die Beerdigung seines Vaters statt. Nachdem sie ihm so lange eine Stütze war, war er es nun auch für sie, als er sie bei ihrem ersten Grabbesuch ihrer Mutter begleitete. Maggie konnte mit der Situation ein wenig abschließen, als sie am Abend die nächste Horror-Nachricht erhielt. Ihr Vater hat sich im Gefängnis das Leben genommen. Doch für sie war er schon lange tot. Sie trauerte nicht. Sie war leer.   In der Geborgenheit seiner (West) Arme weinte ich um alles, was ich verloren hatte. Um alles, was ich nie haben würde. Ich weinte um meine Mutter und um ihren tragischen Tod. Ich weinte um West und seinen Dad. Ich weinte um mich.   Aufbau: Der Roman ist in Kapitel von durchschnittlich 6-8 Seiten Länge unterteilt. Das empfinde ich für den Lesefluss fast schon etwas kurz, dennoch ermöglicht es so eine flexible Lesepausengestaltung. Im Wechsel werden die Geschehnisse aus Maggies und Wests Sicht erzählt, was deutlich zu Beginn des Kapitels ersichtlich ist. Außerdem besitzt jedes Kapitel eine Überschrift - Einen Satz, welcher so im jeweiligen Kapitel fällt. Es ist nicht immer gleich auf das folgende Geschehen zu schließen, manchmal gibt es jedoch einen guten Einblick. Auf der allerersten Seite des Buches, gibt es eine etwasausführlichere Inhaltsangabe. Darauf folgt eine Seite, welchen den Titel zeigt und anschließend gibt es eine kleine Übersicht über Abbi Glines Werke und welche Roman-Reihen es von ihr gibt. Ein kurzer Epilog am Ende des Buches zeigt, wie West zu Maggie steht. Ebenso bleibt die Möglichkeit einer Fortsetzung offen.   Sprache/Stil/Schlüssigkeit der Handlung: In dem gesamten Kapitel spricht ein Ich-Erzähler. Je nachdem, welches Kapitel beschrieben wird, erzählt Maggie aus ihrer Sicht, oder West aus seiner. Die Sprache und der Stil ist dem bevorzugten Leseralter angepasst. Dennoch müssen sich ältere Leser nicht fürchten, dass es zu lapidar geschrieben sein könnte. Es gibt keine unnötigen Gesprächssequenzen im Buch, was von einer klaren und deutlichen Schreibweise zeugt. Die Handlung an sich ist in sich sehr schlüssig, auch wenn ich mich frage, wie es niemandem auffallen konnte, dass Maggie mit West redete, wenn er doch immer auf Schweigen zu antworten schien. Zwar versteckte Maggie anfangs ihren Mund, doch die Antworten von West waren für jeden hörbar.   Design: Das Design des Buches ist wunderschön. Haptisch ist das Buch ein Erlebnis, da es eine Art "weichen Umschlag" hat. Es fühlt sich samtig und gleichzeitig sehr glatt an. Gestalterisch spricht mich das Cover ebenfalls sehr an. Der Buchtitel ist sehr präsent auf dem Cover und auch deutlich lesbar. Die bildliche Gestaltung spiegelt den Inhalt des Buches sehr gut wider. Die Buchrückseite ist in einem Rosaton mit schwarzer Schrift gehalten. Kleine, weiße Herzen verzieren diese Seite noch ein wenig. Auf der vorderen Umschlagseite ist ein Zitat aus dem Buch abgedruckt, auf der hinteren Umschlagseite gibt es einen kleinen biografischen Ausschnitt über die Autorin zu lesen. Auch das kleine kreisförmige Element am Beginn eines jeden Kapitels lockert den Inhalt optisch ein wenig auf, sodass nicht nur Buchstaben vor des Lesers Augen aufflimmern.   papego?! Ich war überrascht, dass laut Aufkleber auf dem Buchcover eine App existiert, die es durch einscannen einer Buchseite ermöglicht, das Buch unterwegs z. B. über das Handy weiterzulesen. Ich war sehr gespannt, lud die App auf mein Handy und es funktionierte natürlich nicht. In der Bewertung der App habe ich gelesen, dass es anscheinend bei niemandem zu funktionieren scheint. Das hat natürlich nichts mit meiner Bewertung des Buches zu tun, nur schade, dass ein beworbener Dienst nicht genutzt werden kann. Gern hätte ich dir gezeigt, wie toll diese Möglichkeit doch ist.   Buchempfehlung? Ja. Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich definitiv um einen Jugendroman, doch auch ich mit gut 23,75 Jahren konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Seite 168 rührte mich tatsächlich zu Tränen, was äußerst selten von einem Buch geschafft wird. Auch, wenn es sich alles andere als um eine leichte Lektüre handelt, da es sich so oft um das Thema Tod und Einsamkeit handelt, kommt es dem Leser nicht so vor. Es wird als leichte Lektüre wahrgenommen und ein ernstes Thema "leicht" an den Leser gebracht. Für dieses Buch unterbrach ich sogar ein anderes, welches mich nicht so packte und musste "Until friday night" erst beenden, bevor ich zu dem anderen Buch zurückgriff.   Ein riesiges Dankeschön an den Piper Verlag für das kostenlose zur Verfügung stellen dieses Rezensionsexemplares.

2. Sehr schönes Buch
Sonia am 01.11.2016 - 16:24:19

Das Cover ist etwas kitschig, ja, aber es gefällt mir sehr! Die Farben sind toll und ich habe richtig Lust bekommen, mich auch auf so eine Wiese zu setzen... Ich muss zugeben, es ist das erste dieser Art, das in mein Regal ziehen darf XD Mir gefällt die Gestaltung sehr gut, ich mag die Idee, alles Geschriebene in einen Kreis zu packen, der dann an den Rand gesteckt wird, sodass das Bild auch schön zur Geltung kommt! Wenn man das Buch umdreht, gefällt es mir sogar fast noch mehr... aber nur fast.     "Until friday night" ist mein erstes Buch von Abbi Glines, aber ich habe natürlich viel von ihren New-Adult Geschichten gehört, die ja sehr beliebt sind. Überzeugen konnte mich die Autorin von Anfang an! Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten erzählt, was ich bei solchen Liebesgeschichten ja immer gut finde. Im ersten Kapitel lernt der Leser Maggie kennen, die gerade bei ihrem Onkel und ihrer Tante einzieht, die einen Sohn haben. Man weiß nicht, was passiert ist, man wird einfach in ein Szenario geworfen, das man jedoch immer mehr versteht. Natürlich war ich sehr neugierig, was da denn eigentlich genau passiert ist.   Da die Kapitel ziemlich kurz sind, wurde auch schnell zu dem zweiten Protagonisten geswitched, zu West. Man merkt sofort, dass West nicht das ist, was er der Öffentlichkeit zeigt. Hier erfährt man ziemlich schnell, was bei ihm los ist und er tat mir sehr leid. West ist ein ziemlich süßer Typ, allerdings hat er auch einige Eigenschaften, die mir nicht ganz so gefallen haben. Maggie ist die Cousine von West und sie ist die Einzige, mit der er über die Last sprechen kann, die er zu tragen hat. Folglich wird sie zu "seiner Therapeutin" sozusagen; immer wenn es ihm schlecht geht, schreibt er ihr eine SMS und sie ist da. Damit schubst er sie quasi die ganze Zeit so rum, wie es ihm passt; dazu stellt er ziemliche Besitzansprüche, wie man am Ende des Buches ziemlich deutlich merken kann. Aber das sind einfach Charakterzüge, die mir persönlich nicht zusagen; im Gegensatz zu Maggie würde ich so etwas nicht akzeptieren können. An sich waren die beiden mir nämlich sehr sympathisch.   Brady mochte ich gleich von Anfang an; er ist ein echt guter Kumpel und ein toller Cousin. Generell sind die meisten Jungs in dem Buch schwer in Ordnung. Die Mädchen jedoch sind der reinste Horror! Ich muss sagen, so stelle ich mir eine amerikanische Highschool vor...   Die Handlung hat mich sehr gut unterhalten und es wurde mir nur bei einer Stelle etwas langweilig, aber das kann auch durchaus daran liegen, dass ich das Buch an einem Tag durchgesuchtet habe. Insgesamt kann ich das Buch wirklich empfehlen und vergebe vier Sterne.

3. until friday night
mojo tyler am 09.08.2016 - 13:43:20

Es ist ein wirkluch gutes Buch das ich weiterpfehlen kann

4. Eine süße Geschichte, allerdings nicht ganz so packend wie andere Werke der Autorin
Kopfkino-Blog am 17.07.2016 - 11:53:36

 Ich habe bereits zwei Bücher der Autorin gelesen und schätze ihre Geschichten vor allem als Geschichten für Zwischendurch. Sie sind süß, kurzweilig, lassen sich sehr schnell lesen und sind packend geschrieben. Nachdem ich also die ersten beiden Bände der Sea Breeze Reihe gelesen hatte, war ich umso gespannter auf Abbi Glines Geschichte an einem ganz anderen Handlungsort.   Wie gewohnt, ist der Schreibstil von Abbi Glines sehr einfach. Das Buch ist unglaublich schnell gelesen und der Schreibstil ist sehr flüssig. Allerdings sind mir bei der Geschichte um Maggie und West erstmals einige Wortwiederholungen, sogar das Wiederholen ganzer Sätze aufgefallen. Keine Ahnung, ob ich das zuvor nicht bemerkt habe oder es in diesem Buch wirklich häufiger auftaucht. Gestört hat mich das nur minimal.   Die Charaktere Maggie und West, sowie die Nebencharaktere, waren mir gleich sehr sympathisch. Abbi Glines schafft es immer wieder, den Leser emotional an die Charaktere zu binden. Ich fühlte mit den beiden und wünschte ihnen nur das Beste. Dennoch war ich von ihnen nicht ganz so begeistert wie bspw. von Jax & Sadie oder Macus & Low.   "Until Friday Night" unterscheidet sich von den Büchern der "Sea Breeze" Reihe. Die "heißen Szenen" werden übersprungen und es wird deutlich mehr auf die Schicksale der beiden eingegangen. Das Buch soll tiefgründiger und emotionaler sein. An sich finde ich das gut. Doch Maggie und West konnten mich trotz ihrer wirklich heftigen Schicksale nur selten tief berühren.   Man sollte nicht meinen, dass ein so dünnes Buch zu langwierig sein kann und doch ertappte ich mich an so mancher Stelle bei dem Wunsch, das Ganze möge doch mal ein bisschen in die Pötte kommen. Gelangweilt habe ich mich nie, aber ich war auch nie so tief in der Geschichte, wie bei den vorherigen Büchern der Autorin. Zum Schluss gibt es eine "Wendung" die für mich völlig unnötig war. Genauer kann ich leider nicht darauf eingehen um nicht zu spoilern.   Fazit: Eine süße Geschichte, die mich teilweise packen und berühren konnte, jedoch nicht an die ersten beiden Bände der Sea Breeze Reihe heran kommt. 

5. Ein absolutes Jahreshighlight!
Laura am 13.07.2016 - 14:33:06

Ich habe schon so viel von Abbi Glines gehört, aber bisher keines ihrer Bücher gelesen, mit diesem Buch sollte sich das nun ändern. Natürlich zog zuerst das Cover meine Aufmerksamkeit auf sich, es ist einfach ein wahrer Traum, doch auch die Geschichte klang echt interessant. Etwas Angst hatte ich anfangs vor der Tatsache, dass Maggie stumm ist, denn ich habe bereits ein Buch gelesen, bei dem dies der Fall war und dort hat es mir gar nicht gefallen. Hier war das Ganze jedoch super gelöst und es mangelte trotz Stummheit nicht an Dialogen. Abbi Glines Schreibstil konnte mich von der ersten Seite an packen. Sie schreibt unglaublich flüssig und locker, sodass ich mich komplett in die Geschichte fallen lassen konnte und das Buch sich zu einem fabelhaften Page-Turner entwickelt hat, welchen ich innerhalb eines Nachmittags verschlungen habe.Zudem ließ die Autorin die Geschichte sehr real wirken, sodass ich das Gefühl hatte, alles würde sich gerade direkt vor meinen Augen abspielen. Weiterhin mochte ich, dass die Geschichte aus Maggie wie auch Wests Sicht erzählt wurde und dies auch in gleichen Anteilen, da man so zu beiden Charakteren eine bessere Bindung aufbauen konnte. Maggie war eine sehr starke Protagonistin. Sie hat viel durchgemacht und versank trotz dessen nicht in Selbstmitleid, vielmehr versuchte sie weiterhin für andere stark zu sein und durch ihre Erfahrungen zu helfen. West war mir dahingegen zu Anfang relativ unsympathisch. Er verkörperte einfach diesen typischen arroganten Schulsportler, dem jeder bestimmt schonmal im echten Leben begegnet ist. Sobald man jedoch mehr über seine Probleme und sein Leben hinter diesem arroganten Schein erfahren hat, wuchs auch er mir ans Herz und ich begann total mitzufühlen, denn hinter seiner arroganten Art steckt einfach so viel mehr. Insgesamt finde ich, dass er eine wahnsinnige Entwicklung hingelegt hat. Was mich sehr gerührt hat, war seine Beziehung zu seinem Vater, diese hat mir einmal die Tränen in die Augen getrieben, was nicht oft vorkommt. Ganz besonders ans Herz gewachsen sind mir auch Maggies Onkel, ihre Tante und ihr Cousin Brady. Auch wenn Brady zuerst definitiv viel zu überfürsorglich bzw. "beschützermäßig" war, entwickelte er sich während der Geschichte weiter und vor allem sein Sinneswandel, nachdem er von Judes Krankheit erfahren hatte, half ihm unheimlich. Als Maggis und Wests erste Begegnung aus einem Kuss bestand, war ich wirklich skeptisch und hatte Angst, dass sich alles in eine für mich falsche Richtung entwickelte. Aber im Gegenteil spielte der Kuss letztendlich eine lange Zeit gar keine Rolle und die Beziehung zwischen den Beiden ging in eine freundschaftliche Ebene über, durch sie sich gegenseitig Kraft gaben. Hier schaffte es Abbi Glines die Freundschaft keineswegs gestellt oder gewollt wirken zu lasse, es passte einfach zwischen Maggie und West und wirkte echt. Der Übergang von Freundschaft zu Liebe kam schleichend und war unterschwellig immer da, sodass es letztendlich toll umgesetzt war, als es soweit war. Es gab keinen großen Plottwist, was der Geschichte jedoch keinen Abbruch tat, ein großes Drama hätte die Geschichte glaube ich nur zerstört, da sie soviel mehr zu bieten hat und deshalb definitiv keine dramatische Wendung braucht, um zu überzeugen.Am Ende geschahen noch ein zwei Sachen, die meiner Meinung nach nicht unbedingt hätten passieren müssen und auch nicht vollkommen geklärt wurden, sodass das Ende etwas offen blieb, dieser Mini-Kritikpunkt zieht die Geschichte aber im Ganzen nicht runter.

6. Typisch Abbi Glines - Maggie & West
Daniela am 29.06.2016 - 14:56:25

Nach außen hin ist West Ashby der gut aussehende Football-Held, der die Lawton Highschool zur Meisterschaft führen wird. Innerlich wird er jedoch von Ängsten um seinen krebskranken Dad zerfressen, und er kann mit niemandem darüber sprechen, da niemand davon erfahren soll. Als West eines Abends aber nicht mehr weiterweiß, vertraut er sich bei einer Party dem Mädchen an, das ihn bestimmt nicht verraten wird: Maggie, die seit einem schrecklichen Ereignis in ihrer Familie nicht mehr spricht. Umso mehr überrascht es West, als sie ihm plötzlich doch antwortet und dass er fortan an nichts anderes mehr denken kann, als an ihre sanfte Stimme und ihre weichen Lippen.   Ich war etwas wehmütig als ich gehört habe, das die Rosemary Beach Serie nach Nan endet. Aber natürlich schreibt Abbi Glines eine andere Serie und auf diesen ersten Teil habe ich mich total gefreut. Und wie immer bei Büchern von Abbi Glines wurde ich nicht enttäuscht und habe alles in einem Rutsch durchgelesen.   Und in diesem Buch habe ich alles erlebt. Von Tränen über Herzklopfen über Freundschaft und den Mut an sich selbst zu glauben.   Maggie & West sind ein Pärchen die einfach nur süß sind und einfach total gut zusammenpassen weil sie in jeder Situation füreinander da sind und sich helfen den Mut zu finden um daran zu glauben, dass man mehr Stärke in sich trägt als man denkt.   Fazit: Wieder eine wunderschöne Geschichte von Abbi Glines und ein herausragender erster Teil einer neuen Serie, die dein Herz zum Schmelzen bringt.   Serie: 1. Until Friday Night - Maggie & West 2. Under the lights - Willa & Gunner (erscheint erst im Februar 2017)

7. Maggie & West - Zwei Menschen und eine neue Perspektive
Blonderschatten's Welt der Bücher am 26.06.2016 - 22:02:49

Cover:   Eine wunderschöne Landschaft, die durch die Strahlen der untergehenden Sonne in ein harmonisches Licht getränkt wird. Kaum würde man vermuten, dass hinter diesem idyllisch wirkenden Einband zwei bewegende Ereignisse verborgen liegen. Für mich wirkt die Haltung der Frau, als würde sie der untergehenden Sonne entgegen blicken und in Gedanken versinken. Jeder Tag bringt etwas Neues und irgendwann wird einer für sie kommen, indem sie nicht nur auf das Licht blickt, sondern es auch wieder in sich spürt.     Meinung:   Maggie und West, zwei Menschen die von der Vergangenheit und einer ungewissen Zukunft gequält werden. Während Maggie nach einem traumatischen Erlebnis das Reden eingestellt hat, ist es West, der die Angst um einen geliebten Menschen mit sich allein ausmacht und sich niemandem anvertrauen kann. Sich mitzuteilen ist allerdings ein wichtiger Schritt, welcher einem ein Stück der Last von den Schultern nehmen kann. Zwei Menschen die alleine verloren erscheinen, aber miteinander wieder entdecken, was das Leben lebenswert macht.   Ich würde West zur Seite stehen und gut aufpassen, dass mein Herz nicht mehr dazwischenfunkte. Jawohl!   Als Football-Star der Lawton Highschool nimmt sich West einiges heraus, schert sich nicht um die Gefühle anderer. Er kompensiert seinen Frust und seine Hilflosigkeit durch dieses voreingenommene und rücksichtslose Erscheinungsbild, da niemand darauf aufmerksam werden soll, wie es wirklich in ihm aussieht. Er lässt niemanden nahe genug an sich heran, denn ein Blick auf den wahren West würde bedeuten, ihn mit all seinen Ängsten und Sorgen zu erfassen und sich schlussendlich selber mit diesen auseinanderzusetzen. Um dies zu vermeiden, nutzt er jede sich bietende Gelegenheit, um sich von belastenden Gedanken abzulenken.   >>Jungs treffen nicht immer die richtigen Entscheidungen. Es dauert Jahre, bevor sie zu Männern heranreifen und der Groschen bei ihnen fällt.<<   Von den Erfahrungen geprägt, erkennt Maggie das der Footballspieler nur ein Trugbild nach außen gibt. Sie hat einen vollkommen anderen Blick auf Dinge, als ihre Mitmenschen, ist aufmerksamer und trifft daher auch die richtigen Worte, die umso bedeutsamer sind, da sie sich so lange in Schweigen gehüllt hat. Emotional durchlaufen wir hier viele verschiedene Ebenen. Ängste zu verdrängen oder in andere Gefühle umzuwandeln, wie beispielsweise durch Wests geklärtes und unnahbares Auftreten, schützen einen nicht vor dem Lauf des Lebens, da es sich hier nicht um eine Bewältigungsstrategie oder einen Verarbeitungsprozess handelt.   Was bei Maggie besonders auffällt ist, dass sie zu Beginn kein Mensch großer Worte ist, doch wenn sie etwas hervorbringt dann mit einer besonders einfühlsamen Art, die erkennen lässt, dass diese mit Bedacht gewählt und nicht einfach daher gesagt sind. Allein ihre Gestik drückt oftmals mehr aus, als Worte jemals erfassen könnten. West hat tolle Teamkollegen und Freunde, die ihm eine wichtige Stütze sind, da sie ihm das Gefühl eines gewohnt beständigen Alltags geben, dieses Gefühl währt allerdings nicht allzu lange, anders als in Maggies Nähe.   >>Kein einziger Augenblick, den ich mit dir verbringe, wird mir je leidtun.<<   Auch wenn wir mit West und Maggie zwei besondere Protagonisten haben, so bleibt der Highschool-Alltag davon unbeeindruckt und verläuft in geregelten Bahnen. Die Symbolik die damit einhergeht hat mir sehr gut gefallen, da die Highschool für West eine mentale Grenze darzustellen scheint, in der er seine Mauern errichtet und eine geänderte Version seiner selbst nach außen kehrt. Einerseits können einem Freunde nicht beistehen, wenn sie nicht wissen das man Beistand braucht, andererseits hat er wenigstens in diesem Bereich Abstand und wird nicht mit mitleidigen Blicken bedacht, die ihn durchweg an die unausweichliche Situation erinnern würden.   Zwei Seelen, die einander brauchen, doch werden sie am Ende zueinander finden? Sind sie bereit ihre Mauern einzureißen und dazu in der Lage, neben dem Dunkel auch wieder das Licht zu sehen?     Charaktere:   Maggie hält sich im Hintergrund und versucht jegliche Aufmerksamkeit zu meiden, doch erst einmal ins Visier des Footballspielers West geraten, lässt er nicht so schnell von seinem Ziel ab. Sie ist selbstlos, hat einen großen Verlust erlitten, den sie noch immer bewältigen muss, doch sie weiß, auch West wird wahrscheinlich vor ebenso einem Verlust stehen, wenn auch durch andere Faktoren hervorgerufen. Sie ist bereit ihm eine Stütze zu sein, aus ihrem Kokon zu Blicken und Gefühle zuzulassen, doch immer vor Augen, dass sie sich dadurch verletzbar macht.   West ist ein komplexer Charakter der von seinen Befürchtungen immer wieder eingeholt und sich seiner Machtlosigkeit, einem geliebten Menschen helfen zu können, immer wieder aufs Neue bewusst wird. Maggie offenbart ihm einen Fluchtweg, der sich Stück für Stück zu einem rettenden Pfad entwickelt, doch scheint es am Ende, als wäre er auf diesem Weg selbst, seine größte Hürde.     Schreibstil:   Mit "Until Friday Night" hat uns Abbi Glines wieder eine wundervolle Reihe eröffnet, die neben den Protagonisten Maggie und West, noch zahlreiche weitere spannende Charaktere bereithält.   Liebe braucht ein stabiles Fundament, welches durch verschiedene Basen gestützt wird, sowie beispielsweise Vertrauen und die Fähigkeit, Gefühle zuzulassen, auch wenn die Möglichkeit besteht,, selbst verletzt zu werden. West und Maggie üben sich im verdrängen was Angst und Verlustschmerz betrifft, wodurch sich beide am Leben hindern. Gemeinsam finden sie zueinander, erhalten neue Perspektiven, da sie in der Lage sind, sich in den anderen hineinzuversetzen.   Der Zeitpunkt, indem Maggie wieder anfängt zu sprechen, ist von der Autorin gleich in zweifacher Hinsicht sehr gut gewählt und wohl einer der bedeutsamsten Ereignisse in dieser Geschichte, denn einerseits sagt es eine Menge über Maggie aus, dass sie, um West Trost zu spenden als er sich ihr anvertraut, mir ihrer vor Jahren eigens auferlegten Strafe bricht und gleichsam für West ein wichtiges Zeichen, das mit dem Gefühl von Verbundenheit einhergeht und ihm ein Stück Halt wiedergibt, dass er erstmalig bei ihr findet.   Kesse Charaktere, tolle Persönlichkeiten und die geballte Power von Abbi Glines umwoben von einer emotionalen Achterbahnfahrt der Gefühle, machen auch dieses Werk wieder zu einem atemberaubenden Pageturner.

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