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Beschreibung
SPIEGEL-Bestseller-Autorin Laura Baldini erzählt gewohnt einfühlsam von Anna Freud und ihrer unschätzbaren Arbeit für die unschuldigsten Opfer des Krieges: die Kinder.
Sie kamen aus der Hölle und fanden endlich Frieden: Die Kriegswaisen in Anna Freuds Kinderhäusern.
London, 1987: Als Rose den Nachlass ihrer Mutter sichtet, entdeckt sie, dass diese ein Adoptivkind war. Bei der Recherche nach ihrer Herkunft stößt Rose auf einen Hinweis, der sie zu einem von Anna Freuds Kriegswaisenhäusern führt. Dort betreut 1945 die aus Wien geflüchtete Jüdin Helen sechs Kinder aus Theresienstadt, nicht ahnend,…
SPIEGEL-Bestseller-Autorin Laura Baldini erzählt gewohnt einfühlsam von Anna Freud und ihrer unschätzbaren Arbeit für die unschuldigsten Opfer des Krieges: die Kinder.
Sie kamen aus der Hölle und fanden endlich Frieden: Die Kriegswaisen in Anna Freuds Kinderhäusern.
London, 1987: Als Rose den Nachlass ihrer Mutter sichtet, entdeckt sie, dass diese ein Adoptivkind war. Bei der Recherche nach ihrer Herkunft stößt Rose auf einen Hinweis, der sie zu einem von Anna Freuds Kriegswaisenhäusern führt. Dort betreut 1945 die aus Wien geflüchtete Jüdin Helen sechs Kinder aus Theresienstadt, nicht ahnend, dass sie mit einem kleinen Mädchen schicksalhaft verbunden ist. Erst Jahrzehnte später wird Rose die dramatische Wahrheit herausfinden und erkennen, dass in ihr die Geschichte einer bedingungslosen Freundschaft weiterlebt.
Aufwühlend und dennoch hoffnungsvoll: Laura Baldinis exzellent recherchierter Roman über Anna Freuds „War Nurseries“ ist die perfekte Lektüre für alle Fans von Susanne Abels Gretchen-Romanen, Geschichten mit wahrem Hintergrund und Tatsachenromanen.
Der Zweite Weltkrieg traf viele Unschuldige, aber die Kinder, die nicht verstanden, was ihnen widerfuhr, traf er am härtesten. Anna Freud, Begründerin der Kinderpsychoanalyse, leistete für die traumatisierten Kriegswaisen einen besonders wichtigen Beitrag. In ihren Heimen gab sie Kindern Sicherheit, eine neue Heimat und die Zuversicht, dass es ein Leben ohne Terror geben kann. Ab 1940 wurden mehr als 200 Kinder von Anna Freud und ihren Mitarbeiterinnen betreut und zurück ins Leben begleitet.
Entdecken Sie in diesem fesselnden Roman die wahre Geschichte der Kriegswisenhäuser von Sigmund Freuds berühmter Tochter.
SPIEGEL-Bestsellerautorin Laura Baldini alias Beate Maly begeistert die Leser:innen immer wieder mit ihren Romanbiografien und historischen Romanen. Neben der Schriftstellerei arbeitet sie als Frühförderin. Sie lebt mit ihren drei Kindern in Wien.
Über Laura Baldini
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Was hat Sie dazu inspiriert, die War Nurseries von Anna Freud in den Mittelpunkt Ihres neuen Romans zu stellen?
Im Zuge meiner Masterarbeit habe ich mich intensiv mit der Diagnose Autismus-Spektrum-Störung und verschiedenen Konzepten von Mutter-Kind Gruppen beschäftigt. Bei meiner Recherche stieß ich auf die psychoanalytisch geleiteten Gruppen für Kleinkinder und Eltern am Londoner Anna Freud Centre. Daraus ergab sich der Wunsch mein Wissen in einen Roman zu verweben.
Anna Freud und Dorothy Burlingham gingen neue Wege in der Kinderpsychoanalyse. Welche Aspekte ihrer Arbeit haben Sie bei der Recherche besonders beeindruckt?
Nach ihrer unfreiwilligen Flucht von Wien nach London wollten Anna Freud und Dorothy Burlingham ihre Forschungen zur Kinderpsychoanalyse, die sie bereits in Wien begonnen hatten, fortsetzten. Die War Nurseries boten ihnen diese Möglichkeit. Gleichzeitig konnten sie das Leid von Eltern und Kindern in Kriegssituationen lindern. Sie gingen dabei sehr beherzt vor. Damals wusste man noch sehr wenig über Traumen in der frühen Kindheit und welche Auswirkungen sie auf die Zukunft der Jugendlichen haben. Die Forschungsergebnisse, die damals gewonnen wurden, sind bis heute von großer Wichtigkeit und helfen uns Kinder aus Kriegsregionen besser zu verstehen.
Sie verbinden historisch verbürgte Ereignisse und Persönlichkeiten mit einer fiktiven Geschichte. Wie finden Sie die Balance zwischen historischer Genauigkeit und literarischer Freiheit?
Bei allen historisch belegten Figuren versuche ich, den Menschen möglichst treu zu bleiben. Dazu muss man die Figuren gut kennen und ihr Handeln verstehen. Das ist nicht immer einfach, vor allem dann nicht, wenn man mit dem Vorgehen der Personen nicht ganz einverstanden ist. Bei den erfundenen Figuren habe ich den Spielraum, den es braucht, eine unterhaltsame und fesselnde Geschichte zu schreiben.
Pädagogische Themen ziehen sich wie ein roter Faden durch Ihr Werk. Was fasziniert Sie daran besonders?
Ursprünglich komme ich aus der Pädagogik und habe viele Jahre mit Kindern mit der Diagnose Autismus-Spektrums-Störung und deren Familien gearbeitet. Es ist ein Feld, in dem ich mich gut auskenne.
Inwiefern fließen persönliche Erfahrungen oder berufliche Einblicke aus Ihrer Arbeit in der Frühförderung in die Figuren oder die Handlung ein?
Persönliche Erfahrungen finden sich in jedem Roman wieder. Ich kann die Welt ja nicht neu erfinden, sondern nur das, was ich selbst erlebt, erfahren und gelernt habe, mischen und zu einem neuen Bild zusammensetzen.
Was wünschen Sie sich, dass Leser:innen aus diesem Roman mitnehmen?
Ich habe nicht die Absicht, irgendjemanden zu belehren. Ich will meine Leser:innen gut unterhalten und sie in eine fremde Welt abtauchen lassen, sodass sie für ein paar Stunden ihren eigenen Alltag vergessen. Wenn mir das gelingt, habe ich schon sehr viel erreicht. Erhalten meine Leser*innen zusätzlich ein paar neue Informationen, dann freut mich das.














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