Das Verstummen der Krähe

Das Verstummen der Krähe

Kriminalroman

Taschenbuch
E-Book

€ 9,99 inkl. MwSt.

Kristina Mahlos Auftrag als Nachlassverwalterin hat es in sich. Eine Verstorbene vererbt ihr beträchtliches Vermögen – jedoch nur unter der Bedingung, dass Kristina den Mord aufklärt, für den ihr Mann einst verurteilt worden war. Kris will den Fall ablehnen, doch dann entdeckt sie in der Wohnung der Toten einen Hinweis auf ihren eigenen Bruder Ben, der vor Jahren spurlos verschwand …

  • € 9,99 [D], € 10,30 [A]
  • Erschienen am 13.10.2014
  • 432 Seiten, Broschur
  • ISBN: 978-3-492-30597-6
 
 

Leseprobe zu »Das Verstummen der Krähe«

Die Stimme des Vaters war schwächer geworden mit den Jahren, doch seine Worte waren wie ein nie verhallendes Echo. »Es kommt darauf an, besser zu sein als die anderen. Nimm deinen Stift und schreib: Ich bin intelligenter. Ich bin mutiger. Ich bin schlauer. Ich bin skrupelloser. Ich bin überzeugender. Ich bin besser. Hast du das? Gut. Und jetzt schaust du jeden Morgen nach dem Aufstehen auf deine Liste. Wenn du dich anstrengst, kannst du bald hinter jede dieser Eigenschaften einen Haken machen.«

»Wozu?«

»Wozu wohl? Mit ihrer Hilfe lässt sich eine Karriere planen.« Der Vater hatte [...]

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Sabine Kornbichler

Sabine Kornbichler

Sabine Kornbichler, geboren 1957, wuchs an der Nordsee auf und arbeitete in einer Frankfurter PR-Agentur, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Schon ihr erster Roman, »Klaras Haus«, war ein großer Erfolg. Mit »Das Verstummen der Krähe«, ihrem ersten Kriminalroman um die Nachlassverwalterin mehr ...

0 Buchblog Veröffentlicht am 19.11.2014

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Medien zu »Das Verstummen der Krähe«



Rezensionen und Pressestimmen

Bild München


»Ein MUSS!«   

Buchjournal


»›Das Verstummen der Krähe‹ ist ein atmosphärisch dichter Detektivroman mit wunderbaren Charakteren und der umwerfend sympathischen Kristina Mahlow als Hauptfigur.«   

Kommentare zum Buch
1. Fantastische Kulisse und Atmosphäre mit Detektivarbeit im Nachlassbüro
www.buecherfetischistin.de am 09.11.2016 - 10:53:42

Nachlassverwalterin. Klingt interessant, spannend und hat aber doch auch einen tödlichen Beigeschmack. In den Sachen von Toten zu wühlen, nach Schmuck, Bargeld, Wertgegenständen und Dokumenten zu suchen ist schon nicht ohne.   Aber wat mutt, dat mutt. Einer muss sich ja darum kümmern, wenn keine Erben in Sicht sind oder sie sich nicht einig werden. Sollten keine Erben aufgetrieben werden, erbt der Staat – unglaublich aber wahr und das sogar in Millionenhöhe jedes Jahr.   Kris(tina) Mahlo, eine etwas unnahbare Person, deren Abendlektüre die Tagebücher der Verstorbenen sind, kümmert sich um solche Angelegenheiten.   Alle unter einem Dach, auf einem Hof. Ihr Freund ein Weinhändler, ihre zerstrittenen Eltern in getrennten Wohnungen, die nur über Post-its am Briefkasten kommunizieren (s. Foto), sowie ihre Freundin eine Antiquitätenhändlerin und der Hund darf nicht fehlen. Gemütliches Ambiente in sympathischer Gemeinschaft.   Zu Beginn musste ich mir die Namen aller notieren, da ich bei den Personenbeschreibungen durcheinander kam. Aber ein kleiner Stammbaum kann ja nicht schaden. Ich dachte, es wäre die Aufgabe der Polizei, solche Fälle zu lösen, doch falsch gedacht, eine Nachlassverwalterin schafft das, was ein Privatdetektiv nicht herausfand. Kristinas seit Jahren verschwundener Bruder spielt dabei eine nicht ganz unerhebliche Rolle.   Ein narzisstischer Vater und Affären unter Freunden seien nur ein paar Stichworte, die diesem Buch entspringen. Eine durchweg spannende Handlung in toller Ich-Erzählweise und flüssigem Sprachstil.

2. Die Nachlassverwalterin ermittelt...
Roland Reis am 15.01.2016 - 06:53:56

Dies war mein erster Roman von Sabine Kornbichler. Ihre Protagonistin Kristina Mahlo, Nachlassverwalterin aus München, kriegt es mit einem besonders speziellen Testament zu tun. Die Verstorbene Theresa Lenhardt vererbt ihr beträchtliches Vermögen ihren fünf besten Freunden, jedoch unter der Bedingung, dass es gelingt, den Mord aufzuklären, für den ihr Mann einst verurteilt worden war. Kris will den Fall ablehnen, doch dann entdeckt sie in der Wohnung der Toten einen Hinweis auf ihren eigenen Bruder Ben, der vor Jahren spurlos verschwand. "Das Verstummen der Krähe" ist ein interessanter Krimi, der auch ohne großes Blutvergießen seine Wirkung beim Leser nicht verfehlt. Dass dabei kein klassischer Ermittler als Protagonist tätig ist, sondern eine Nachlassverwalterin ist ein ungewohnter, aber durchaus guter Ansatz. Die Autorin hat mich lange im Dunkeln gelassen, wer der Täter ist. Interessante Charaktere, die unter der Oberfläche ihre Geheimnisse bergen und eine Handlung, die nicht wirklich vorhersehbar ist. Ebenso wurde auch etliches Privates aus dem Umfeld von Kris Mahlo beschrieben. Dies trug zwar nicht immer zur Spannung bei, war aber wahrscheinlich zum Auftakt dieser Reihe zum besseren Kennenlernen der Figuren. In Summe ein guter, unblutiger Krimi. Ich werde sicherlich zu weiteren Bänden der Serie greifen.

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