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Das Mädchen, das aus Auschwitz floh
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Beschreibung
Mala Zimetbaum ist Häftling in Auschwitz-Birkenau, doch es geht ihr besser als den meisten. Denn aufgrund ihrer Sprachkenntnisse wird sie zur Lagerläuferin ernannt. Und diese Position nutzt sie, um Leben zu retten: Sie schmuggelt Nachrichten, besorgt Nahrung und Medikamente für die Schwächsten und streicht Kinder von Deportationslisten. Im ganzen Lager ist sie für ihre Hilfsbereitschaft bekannt. Als sie dem Widerstandskämpfer Edek begegnet, wächst eine Liebe, die sie zu einem gemeinsamen Fluchtplan inspiriert. Mala setzt alles aufs Spiel, um ihre Hoffnung auf Freiheit wahr werden zu lassen.
- Nac…
Mala Zimetbaum ist Häftling in Auschwitz-Birkenau, doch es geht ihr besser als den meisten. Denn aufgrund ihrer Sprachkenntnisse wird sie zur Lagerläuferin ernannt. Und diese Position nutzt sie, um Leben zu retten: Sie schmuggelt Nachrichten, besorgt Nahrung und Medikamente für die Schwächsten und streicht Kinder von Deportationslisten. Im ganzen Lager ist sie für ihre Hilfsbereitschaft bekannt. Als sie dem Widerstandskämpfer Edek begegnet, wächst eine Liebe, die sie zu einem gemeinsamen Fluchtplan inspiriert. Mala setzt alles aufs Spiel, um ihre Hoffnung auf Freiheit wahr werden zu lassen.
- Nach einer wahren Begebenheit
- Von der Autorin von Die Violinistin von Auschwitz
- Für Leser:innen von Heather Morris und Anna Stuart
Weitere Romane über Held:innen des Holocaust bei Piper:
- Ellie Midwood, Das Mädchen, das aus Auschwitz floh
- Anna Stuart, Die Hebamme von Auschwitz
- Heather Morris, Der Tätowierer von Auschwitz
- Heather Morris, Das Mädchen aus dem Lager – Der lange Weg der Cecilia Klein
- Heather Morris, Die Schwestern von Auschwitz
- Antonio Iturbe, Die Bibliothekarin von Auschwitz
- John Boyne, Als die Welt zerbrach
- Nechama Birnbaum, Das Mädchen mit dem roten Zopf

Über Ellie Midwood
Aus „Das Mädchen, das aus Auschwitz floh“
Prolog
Saybuscher Beskiden, Polen, 6. Juli 1944
Vor ihnen erstreckte sich die Straße lang und menschenleer im frühmorgendlichen Sonnenlicht, von hoch aufragenden Bergen und smaragdgrünen Tälern eingerahmt. Unter dem blassblauen Himmelszelt wehte das Versprechen von Freiheit frisch in der Luft. Malas blauer Arbeitsanzug war nach einer weiteren in einem Wald verbrachten Nacht staubig und zerknittert, doch sie kaute zufrieden auf einem süßen Grashalm, vom Grummeln ihres Magens nicht im Geringsten beunruhigt. Neben ihr pfiff Edek eine fröhliche Melodie. Er hatte ihr den [...]
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Wie sind Sie auf die Idee für „Das Mädchen, das aus Auschwitz floh“ gekommen?
Ich stieß zum ersten Mal auf Malas Namen, als ich für meine anderen Bücher zum Holocaust recherchierte: Verschiedene Überlebende und Historiker:innen erwähnten sie. Und je öfter ich ihren Namen in unterschiedlichen Quellen sah, desto mehr fragte ich mich, warum so viele Menschen sie als etwas ganz Besonderes in Erinnerung behalten hatten – als jemanden, der ihnen direkt oder indirekt geholfen hatte, durch ihr eigenes Beispiel: dass Widerstand im Inneren des Lagers nicht nur möglich, sondern manchmal notwendig war. Bald konzentrierte ich meine Recherche ausschließlich auf sie und lernte eine Person von unglaublicher Stärke und beeindruckendem Mitgefühl kennen – ihre Geschichte schrie geradezu danach, einem größeren Publikum erzählt zu werden. Und natürlich wäre Malas Geschichte ohne Edek nicht vollständig – ihre große Liebe und ihr Verbündeter.
Wie viel davon ist wahr?
Das meiste. Ich habe versucht, mich so eng wie möglich an historische Fakten zu halten – soweit ich sie aus allen verfügbaren Quellen herausarbeiten konnte, einschließlich des Auschwitz-Museums selbst. Dort werden noch heute Malas und Edeks Haarlocken ausgestellt, und ich ermutige alle meine Leser:innen, die das Museum einmal besuchen, die Kurator:innen zu bitten, sie sehen zu dürfen – und die unglaubliche wahre Geschichte des Paares direkt von den Museumshistoriker:innen zu hören. Aber alles – von Malas und Edeks Lebensgeschichten über den zeitlichen Ablauf der Ereignisse im Lager, ihre Beziehungen zu anderen Häftlingen und zur SS, die Entwicklung ihrer persönlichen Beziehung bis hin zur Flucht selbst – basiert auf Fakten.
Wie würden Sie Edek beschreiben?
Edek ist ein Überlebender. Er gehörte zu den ersten Häftlingen, die nach Auschwitz deportiert wurden. Als er Mala kennenlernte und ihre Flucht zu planen begann, war er bereits ein „Lager Veteran“. In Auschwitz, wo die meisten Häftlinge innerhalb weniger Wochen nach ihrer Ankunft starben (sofern sie nicht bereits bei der Ankunft ermordet wurden), so lange dem Tod zu entkommen, war etwas wirklich Bemerkenswertes. Über die Jahre hinweg navigierte Edek vorsichtig durch das Lager und baute eine vertrauensvolle Beziehung zu dem mitfühlenden SS-Mann Lubusch auf (der später bei der Flucht half) sowie zu anderen Häftlingen, die ihm beistanden – so wie auch er ihnen in Zeiten der Not beistand. Edek war bei anderen Häftlingen sehr beliebt, zugänglich und meist gut gelaunt. Er scheute keine Risiken und hatte Trotz in sich – eine Eigenschaft, die ihn Mala ohne Zweifel näherbrachte, denn sie war selbst eine Rebellin.
Wie würden Sie Mala beschreiben?
Mala wusste – genau wie Edek –, wie man sich in der komplexen Hierarchie von Auschwitz bewegt, um das Vertrauen mehrerer hochrangiger SS-Offizieller zu gewinnen und deren Wohlwollen zu nutzen, um so vielen Menschen wie möglich zu helfen. Sie war ein selbstloser, mitfühlender Mensch, immer bereit, alles zu tun, um Bedürftigen zu helfen. Gleichzeitig war sie unglaublich stark und widersetzlich. Ihre rebellische Natur erreichte ihren Höhepunkt, als sie in einem der Kapitel einen SS Mann ohrfeigt (ein Ereignis, das laut mehreren Auschwitz-Überlebenden tatsächlich so stattgefunden hat). Mala war eine Kämpferin und eine brillante Frau, die der Welt viel zu früh genommen wurde. Doch sie hinterließ ein Vermächtnis, und ich könnte nicht glücklicher sein, dass immer mehr Menschen von dieser außergewöhnlichen Frau erfahren.
Wie war die Beziehung zwischen Edek und Mala?
Sie waren Liebende, Freunde und Verbündete, die in den schwierigsten Zeiten aufeinander angewiesen waren. Sie vertrauten einander bedingungslos, denn etwas so Waghalsiges wie eine Flucht aus einem Todeslager zu planen, erfordert absolutes Vertrauen. Aber es gab auch leichtere Momente, in denen sie einander aufzogen. Diese Fähigkeit, selbst in den dunkelsten Situationen noch Licht zu sehen, ließ mich sie als Paar noch mehr bewundern.
Was sollen Leser:innen aus der Geschichte mitnehmen?
In erster Linie ist es eine Geschichte über persönliche Stärke und darüber, selbst unter den grauenvollsten Umständen nicht aufzugeben. Gleichzeitig ist es aber auch eine sehr persönliche Geschichte – über eine Liebe, die in der Hölle auf Erden Trost spendete und zwei Menschen allein durch ihre Kraft am Leben hielt. Ich finde, Genauigkeit ist beim Schreiben historischer Romane von größter Bedeutung, und es ist meine Pflicht als Autorin, so nah wie möglich an den realen Fakten zu bleiben, um das Andenken der Menschen zu ehren, über die ich schreibe.
(Quelle: crimespreemag)


























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