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Das Buchcover zeigt den Schriftzug der Autorin Misha Schoeneberg oben in kleiner rosa Versalschrift, darunter der Titel in großer serifenbetonter Versaltypografie, wobei das Wort „SCHWEIGEN,“ in rosa hervorgehoben ist. Unten ein schwarzweißes Foto mit der Silhouette eines Mannes und dem Eingang von Auschwitz, rechts unten ein rundes rotes Badge mit dem Text „MEIN VATER, AUSCHWITZ UND DER 7. OKTOBER“. Nüchterne, melancholische Stimmung.

Vielleicht wollte er gar nicht schweigen, er fand bloß die Worte nicht - eBook-Ausgabe

Mein Vater, Auschwitz und der 7. Oktober
19,99 €
31.07.2026
208 Seiten
978-3-8270-8136-0

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Piper Verlag GmbH
Georgenstraße 4
80799 München

19,99 € inkl. MwSt.
Erscheint am: 31.07.2026

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Beschreibung

Der Vater stammt aus einer jüdischen Berliner Familie, er hat Auschwitz überlebt. Die Mutter war ein BDM-Mädel aus Vorpommern. Eine deutsch-jüdische Verbindung des Nachkriegsdeutschlands – so ungewöhnlich wie ihre Kinder: eine seltene Mischung. Doch über die Geschichte herrschte Schweigen.

Hatte der Vater nicht doch recht, wenn er sagte „Lass niemanden über dich etwas wissen“?

Reflexionsstark, feinfühlig und mit subtilem Humor tastet Schoeneberg die Vergangenheit bis in die Gegenwart hinein ab. Hatte der Vater nicht doch recht, wenn er sagte „Lass niemanden über dich etwas wissen“? Sind das die…

Der Vater stammt aus einer jüdischen Berliner Familie, er hat Auschwitz überlebt. Die Mutter war ein BDM-Mädel aus Vorpommern. Eine deutsch-jüdische Verbindung des Nachkriegsdeutschlands – so ungewöhnlich wie ihre Kinder: eine seltene Mischung. Doch über die Geschichte herrschte Schweigen.

Hatte der Vater nicht doch recht, wenn er sagte „Lass niemanden über dich etwas wissen“?

Reflexionsstark, feinfühlig und mit subtilem Humor tastet Schoeneberg die Vergangenheit bis in die Gegenwart hinein ab. Hatte der Vater nicht doch recht, wenn er sagte „Lass niemanden über dich etwas wissen“? Sind das die Lehren aus dem auf den Straßen Neuköllns erschallenden Jubel über das Massaker des 7. Oktober?

So hat noch kein Nachfahre über Auschwitz geschrieben.

„Ein Buch von atemberaubender Intensität, das mich völlig in seinen Bann gezogen hat. So hat noch kein Nachfahre über Auschwitz geschrieben. Die persönliche Erzählung vermittelt die geschichtlichen Tatsachen mit einer Tiefe und Unmittelbarkeit, die sie nachfühlbar macht.“ Marianne Rosenberg

„So, wie es aussah, hatte mein Vater etwas zu verbergen.“

»Mein Vater war anders. Vielleicht war er schwul. Das hätte alles erklärt. Jedenfalls wurde um sein Anderssein ein riesiges Brimborium gemacht. Obwohl das Brimborium eben darin lag, kein Brimborium zu machen. Von der Mutter waren wir beizeiten einge­schworen, den Vater auf keinen Fall mit Fragen zu behelligen, denn jede Frage wäre eine Quälerei. Auch gab es eine nicht ausgesprochene, doch immer im Raum stehende Verschwiegenheitsverpflichtung, bloß nichts über den Vater nach außen zu tragen. Eine kleine familiäre Omertà, die alle im Schweigen verband. So, wie es aussah, hatte mein Vater etwas zu verbergen.«

Über Misha Schoeneberg

Foto von Misha Schoeneberg

Biografie

Misha Schoeneberg wurde in Berlin-Lichterfelde geboren. Er studierte in Köln Theaterwissenschaften und Germanistik. 1981 stieß er zu der in Nordfriesland lebenden Musik-Kommune Ton Steine Scherben. In Zusammenarbeit mit Claudia Roth übernahm er das Tour-Management bis zur Auflösung der Band 1985. In...

Mehr über Misha Schoeneberg
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Vielleicht wollte er gar nicht schweigen, er fand bloß die Worte nicht.