Schmerz

€ 24,00 inkl. MwSt.

»Zeruya Shalevs bester Roman.« Meike Feßmann, Süddeutsche Zeitung

 

Vor zehn Jahren ist Iris bei einem Terroranschlag schwer verletzt worden. Zwar ist sie in ihr altes Leben zurückgekehrt, sie leitet eine Schule, ihr Mann steht ihr treu zur Seite, die Kinder sind fast erwachsen, doch quälen sie Tag für Tag Schmerzen. Als sie Eitan wiederbegegnet, der Liebe ihrer Jugend, der sie vor Jahren abrupt verlassen hat, wirft sie das völlig aus der Bahn. Die Wunde, die er ihr damals zufügte, ist nicht weniger tief als die, die ihr der Selbstmordattentäter riss, der sich neben ihr in die Luft sprengte. Und doch fühlt sich Iris jäh, voller Staunen, erneut zu ihm hingezogen, ist versucht, ihrer Ehe zu entfliehen, die ersten Lügen zu stricken, alles aufs Spiel zu setzen.

Wie in ihrem Weltbestseller »Liebesleben« lotet Zeruya Shalev die Untiefen der Liebe, die Fährnisse einer fatalen Anziehung aus. Die erotische Spannung, die Wucht der unerwartet wieder aufflammenden Leidenschaft sind kompromisslos, ehrlich und tief bewegend erzählt. »Schmerz« ist Zeruya Shalevs persönlichstes Buch, eine emotionale Grenzerfahrung, ein Roman, der bis zur letzten Seite fesselt.

  • € 24,00 [D], € 24,70 [A]
  • Erschienen am 14.09.2015
  • 368 Seiten, Gebunden mit Schutzumschlag
  • Übersetzt von: Mirjam Pressler
  • ISBN: 978-3-8270-1185-5
 
 

Leseprobe zu »Schmerz«

Erstes Kapitel
Er kommt zurück, und obwohl sie ihn seit Jahren erwartet hat, kommt er, als wäre er nie weg gewesen, als hätte sie keinen einzigen Tag ohne ihn verbracht, keinen Monat, kein Jahr, und dabei sind genau zehn Jahre vergangen. Doch dann hat Micki sie gefragt, weißt du, welches Datum heute ist, als handle es sich um einen Geburtstag oder einen Hochzeitstag, und sie strengte ihr Gedächtnis an. Sie haben im Winter geheiratet, sich im Winter davor kennengelernt, die Kinder sind im Winter geboren. Nichts wirklich Wichtiges hat sich in ihrem Leben im Sommer ereignet, obwohl in [...]

mehr

Zeruya Shalev

Zeruya Shalev

Zeruya Shalev, 1959 in einem Kibbuz am See Genezareth geboren, studierte Bibelwissenschaften und lebt mit ihrer Familie in Jerusalem. Ihre vielfach ausgezeichnete Trilogie über die moderne Liebe – «Liebesleben», «Mann und Frau», «Späte Familie» – wurde in über zwanzig Sprachen übertragen. Zeruya mehr ...

Rezensionen und Pressestimmen

Evangelische Zeitung


»Ein Lob an die Übersetzerin Mirjam Pressler, die in immer neuen Wortfindungen den Tönen nachspürt.«   

literaturkritik.de


»Der Übersetzung von Mirjam Pressler gelingt das Kunststück, in die doch eher spröde deutsche Sprache eine Sinnlichkeit einzuflechten, die voller Farben und Gerüche, Emotionen und Erotik ist. Diese Sprache geht unter die Haut - buchstäblich.«   

Sonntags-Zeitung


»Empfindsam schildert Shalev das Innenleben ihrer Figur. Deren Leben dreht sich zwar um andere, dennoch bleiben Kinder, Ehemann und auch Geliebter im Hintergrund, sind Nebendarsteller in der eindrücklichen Studie einer Frau und deren drängender Frage, ob sie ein verpasstes Leben nachholen kann.«   

Evangelische Sonntags-Zeitung


»Empfindsam schildert Shalev das Innenleben ihrer Figur. Deren Leben dreht sich zwar um andere, dennoch bleiben Kinder, Ehemann und auch Geliebter im Hintergrund, sind Nebendarsteller in der eindrücklichen Studie einer Frau und deren drängender Frage, ob sie ein verpasstes Leben nachholen kann.«   

bn Bibliotheksnachrichten


»Dieser psychologisch feinfühlige, anschaulich und facettenreich erzählte Frauenroman ist eingebettet in eine authentische Darstellung von Leben und Überleben in Israel, das bestimmt ist vom biblisch fundierten Überlbenswillen seiner Bürger. Dieser zeitgeschichtliche Roman vermittelt mehr Wahrheit und Einsicht in die gegenwärtige politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Situation im Nahen Osten als aufwändige Analysen.«   

choices (Köln)


»Als eine der schonungslosesten Chronistinnen dieser Urgewalt aus Leidenschaft und Vernunftlosigkeit erweist sich stets aufs Neue Zeruya Shalev. Im 'Schmerz' gefangen leidet ihre Protagonistin weniger unter den körperlichen Folgen einer Selbstmordattentats als unter dem für sie schmählichen Ende ihrer ersten großen Liebe.«   

Kleine Zeitung


»'Wie kochendes Wasser in einem brodelnden See': Das Leiden ihrer Heimat Israel hat auch bei Zeruya Shalev Wunden hinterlassen. Ein Gespräch über ihren jüngsten Roman 'Schmerz'.«   

Wiener Zeitung


»In ihrem jüngsten Roman, das als ihr persönlichster Roman gilt, lotet sie auf ihre charakteristische Weise die Untiefen der Liebe aus, schreibt über fatale Anziehung und den inneren Kampf von Vernunft gegen Leidenschaft.«   

aufbruch - Zeitung für Religion und Gesellschaft


»'Schmerz' ist vielleicht das persönlichste Buch von Zeruya Shalev, die 2004 selbst Opfer eines Terroranschlags in Jerusalem wurde. Es ist ein Buch über das Leben und den Tod, über Wunden und Wunder - aufrüttelnd bis zur letzten Seite.«   

Panke-Spiegel


»Shalev erzählt meisterhaft das schwankende Beziehungsgeflecht zwischen den Protagonisten. Die Kernfrage ist – kann man ein verpasstes Leben nachholen? Kann man noch einmal komplett von vorne anfangen? Wie immer erzählt Zeruya Shalev, aus ihren vorausgegangenen genialen Romanen kennend, mit einer ungeheuren Intensität, aber es ist auch zu bemerken, dass ihre Iris in Liebesdingen pragmatischer, reifer geworden ist.«   

Lausitzer Rundschau


»Stark autobiografisch geprägt, erzählt 'Schmerz' ein Stück israelischer Geschichte. Wie Zeruya Shalev das Persönliche mit dem Politischen verwebt, das ist besonders.«   

Deutsche Welle TV "Kultur 21"


»Zeruya Shalev ist eine der wichtigsten Schriftstellerinnen Israels. Sie erzählt über die Gefühle von Frauen, und wie die mit der politischen Tragödie ihres Landes verwoben sind.«   

literaturkritik.de


»Der Übersetzung von Mirjam Pressler gelingt das Kunststück, in die doch eher spröde deutsche Sprache eine Sinnlichkeit einzuflechten, die voller Farben, Gerüche, Emotionen und Erotik ist. Diese Sprache geht unter die Haut - buchstäblich.«   

Schweiner Volkszeitung


»Shalev beschreibt eine emotionale Grenzerfahrung, die bis zur letzten Seite fesselt.«   

Badener Tagblatt


»Ein furioses Buch, das lange nachhallt.«   

Nordwestschweiz


»Und wie sich Iris aus dem Dilemma herauskämpft, mit welchen Krämpfen und Volten, wie sie sich ohne Selbstverrat vom Kopf wieder auf die Füße stellt, ist atemberaubend. Ein furioses Buch, das lange nachhallt.«   

Jüdische Rundschau


»Zeruya Shalev hat es wieder geschafft. Sie hat nach ihrem letzten Roman 'Für den Rest des Lebens' erneut ein Buch geschrieben, das man manchmal kurz aus der Hand legen muss. Weglegen muss, um kurz Luft zu holen, nachzudenken. Um sich daran zu erinnern, dass das alles nur Fiktion und nicht die eigene Gegenwart ist. Die israelische Bestsellerautorin nimmt einen auch dieses Mal nahezu erbarmungslos mit auf die Reise ins Innere ihrer Protagonisten. Dass sie es dabei schafft, grundsätzliche Alltags- und Beziehungsprobleme so treffend und charakteristisch in Szene zu setzen, ist nur eine der großen Qualitäten Zeruya Shalevs als Erzählerin.«   

Zuhause Wohnen Extra


»Zeruya Shalev jongliert gekonnt mit tiefen Emotionen.«   

Wilhelmshavener Zeitung


»Intensiv und mit psychologischer Feinnervigkeit spiegelt sie die innere Zerrissenheit und Obsession einer weiblichen Seele.«   

booksinmyworld.de


»In 'Schmerz' erzählt Zeruya Shalev eine Geschichte über das Leben in Israel, Terror, dessen Folgen für die Bevölkerung, aber vor allem über die Bedeutung und Macht der ersten Liebe. [...] Absolute Leseempfehlung!«   

Pfälzischer Merkur


»Zeruya Shalev, eine der wichtigsten literarischen Stimmen Israels, genießt seit ihrem Roman 'Liebesleben' große Anerkennung. In ihrem neuen Roman erweist sie sich als Meisterin der Beschreibung existenzieller Zwiespalte.«   

tachles - Das jüdische Wochenmagazin


»Die israelische Autorin Zeruya Shalev spricht über ihren neuen Roman, eine dritte Intifada in Israel und über zweite Chancen im Leben.«   

SWR 2 Kultur


»Dann habe ich noch einen Tipp für jene, die traurigen Liebesgeschichten nicht abgeneigt sind. Der neue Roman der israelischen Schriftstellerin Zeruya Shalev heißt 'Schmerz', und wer von dieser betörenden und kunstvollen Prosa nicht beeindruckt ist, muss ein Gefühlsklotz und Literaturverächter sein.«   

Heilbronner Stimme


»['Schmerz'] ist nicht bloß ein Liebesroman über die zweite Lebenshälfte, wenngleich Shalev subtil von unseren Neurosen und Sehnsüchten erzählen kann, sondern das Psychogramm einer selbstbewussten Frau mittleren Alters, die in eine Krise stürzt.«   

Frankfurter Rundschau


»Der neue, höchst raffinierte und spannende Liebes-, Ehe- und Familienroman von Zeruya Shalev nähert sich seinem Titelthema von verschiedensten Seiten. […]. Das Motiv des Schmerzes, so möchte man nun womöglich meinen, werde hier allzu heftig strapaziert. Doch dies trifft nicht zu. Denn die Israelin Zeruya Shalev, die einst mit ihrem Roman 'Liebesleben' für Furore gesorgt hat, erzählt auf eine so feinnervige wie lodernde Art von den Psychodramen in der Familie.«   

muenchnerkirchennachrichten.de


»Der Roman durchdringt das ganze Geflecht, in dem Iris als Mutter von erwachsenen Kindern, als Partnerin und als Frau in leitender Position steht. Es geht nicht nur um körperlichen Schmerz, es geht auch um das Loslassen der Kinder, darum, wie eine Ehe in Würde altert und auch da kann vieles weh tun.«   

Tages Woche


»Vier Romane hat Zeruya Shalev bisher über die Liebe geschrieben und diese in langen, ineinander verhäkelten Sätzen seziert, deren zahllose Kommas wie Narben gesetzt sind. Denn davon handelt die Liebe stets, wenn Shalev sie entkernt – von Hoffnung und Enttäuschung, die Wunden hinterlassen, die nur schlecht verheilen.«   

LiteraturSpiegel


»In ihrem besten Roman 'Schmerz' verbindet Zeruya Shalev den Terror und die Liebe in Israel.«   

Hessisches Ärzteblatt


»Sehnsüchte nach einem Neubeginn und nach dem Verlassen der für sie zur Gewohnheit werdenden Beziehung mischen sich mit Überlegungen, wie sie die Situation lösen könnte.«   

Hessisches Ärzteblatt


»'Schmerz' ist Zeruya Shalev's persönlichstes Buch; eine emotionale Grenzerfahrung.«   

Süddeutsche Zeitung Münchner Neueste Nachrichten


»Shalev kennt im neuen Roman vielerlei Arten von Schmerz, den Schmerz der ersten großen Liebe, auch den Trennungsschmerz und den Schmerz der Erkenntnis, wenn es an die Prioritäten im Leben geht.«   

Nordwest Zeitung


»Als Meisterin der Emotionen erweist sich Shalev auch im neuen Roman, nur diesmal siegt die Nüchternheit – spannende Achterbahnfahrt.«   

Nürnberger Nachrichten


»Shalev schildert diese Zerrissenheit [ihrer Figur] so wahrhaftig und nachvollziehbar, so bewegend und ehrlich, dass der Leser mit Iris bereitwillig durch alle Höhen und Tiefen geht und mit ihr hofft – auf ein Ende des Schmerzes.«   

Schwizer Illustrierte


»Wie fühlt man sich mit 17, wenn man von seiner grossen Liebe verlassen wird? Und wie, wenn man sich 30 Jahre später erneut begegnet? Shalevs Roman ist dicht gewoben, stark und ehrlich. Eine Liebes- und Lebensgeschichte, die einen mitfiebern lässt und zwingt, die 374 Seiten beinahe in einem Atemzug zu lesen.«   

sueddeutsche.de


»Zeruya Shalev schreibt darüber so, wie man das an ihr liebt, taucht ein in den Plot mit furioser Atemlosigkeit, die den Leser im Gefühlsstrudel der handelnden Personen mitreißt.«   

RADAR Radio Darmstadt


»Die Lektüre fesselt, weil das innere Erleben der Hauptfigur so glaubwürdig geschildert wird; das schließt sogar die Passagen ein, in denen Iris ihr Gedankenkarussell nicht abschalten kann und Überdruss sich breit macht.«   

Neues Deutschland


»Fern von jedem politischen Anspruch ist 'Schmerz' ein großartiges und anregendes Buch, in der gewohnt wunderbaren Übersetzung von Mirjam Pressler.«   

Kulturradio vom rbb "Kulturtermin"


»Zeruya Shalev gehört seit Jahren zu den herausragenden Schriftstellerinnen Israels. In ihrem neuen Roman 'Schmerz' bearbeitet die Autorin auch ein eigenes Trauma.«   

Hannoverschen Allgemeinen Zeitung


»Die Autorin lotet auf ihre charakteristische Weise die Untiefen der Liebe aus, schreibt über fatale Anziehung und den inneren Kampf von Vernunft und Geborgenheitsbedürfnis gegen Leidenschaft und Mut fürs Unbekannte.«   

Offenburger Tageblatt


»Ein Buch über die Liebe, über Verlust als die andere Seite der Hingabe, über verpasste Chancen und über kleine und groß Träume in den Zwängen des Alltags.«   

Deutschlandfunk "Büchermarkt"


»Shalev versteht es meisterhaft die Obsessionen ihrer Hauptfigur in Sätze zu kleiden, die den Wahnsinn kratzen und sich immerzu wild im Kreis drehen.«   

Deutschlandradio Kultur "Lesart"


»Liebe, Ehe, Familie das ist das große Thema von Zeruya Shalev. Und keine Schriftstellerin schreibt so schonungslos darüber wie die Israelin.«   

Eßlinger Zeitung


»Wer ihre Bücher liest, der spürt, dass die israelische Autorin tatsächlich mit Leib und Seele schreibt.«   

ZDF "Literarisches Quartett"


»Das Buch ist so toll, weil es unglaublich ungestüm, lebendig und lebhaft geschrieben ist.«   

n-tv


»Wie schon in ihren anderen Büchern packt Zeruya Shalev ihre Leser auch in 'Schmerz' vom ersten Satz an und entlässt sie erst auf der letzten Seite. Sieht man sie wie in Berlin auf einer Lesung, sind die atemlose, starke Sprache, die kreisenden Gedanken ihrer Romanfiguren, die schmerzhaft realistische Sicht auf die Welt kaum mit der schlanken, freundlich lächelnden Frau zusammenzubringen. Vielleicht macht aber gerade ihre Zurückhaltung sie zu der genauen Beobachterin, die manchmal nur einen Halbsatz braucht, um die Schwächen der modernen Gesellschaft auf den Punkt zu bringen.«   

Petra


»Zeruya Shalev erzählt elegant und voller Leidenschaft von Iris‘ Träumen und ihrem schwierigen Alltag.«   

Freundin DONNA


»Zeruya Shalev stellt existenzielle Fragen zum Wesen der Liebe: Iris muss entscheiden, ob man glücklich sein kann, obwohl man andere dadurch ins Unglück stürzt.«   

emotion


»Um es vorwegzunehmen: Es ist noch viel besser als erwartet. […]. Wenige können das so gut wie Shalev: Charaktere erschaffen, die einem nicht egal sind. […]. Schmerzlich schön.«   

Der Bund


»Sie war immer da, in all ihren Büchern: diese Nervosität, diese Atmosphäre der Bedrohung, und man konnte darin durchaus den von existenziellen Ängsten gezeichneten Alltag Israels erkennen. Auch Zeruya Shalevs fünfter Roman 'Schmerz' handelt vom Leiden - an verlorener Liebe, an familiärem Unglück und an Träumen von früher.«   

Sächsische Zeitung


»Die israelische Schriftstellerin Zeruya Shalev gilt seit ihrer weltweit gefeierten Trilogie über die moderne Liebe als Spezialistin für radikales, leidenschaftliches Gefühlskino in Romanform. In ihrem bewegenden Buch beweist sie das aufs Neue.«   

Stuttgarter Nachrichten


»Wie in jedem ihrer Romane ist es die Sogkraft der ersten Zeilen, mit denen Zeruya Shalev in die Geschichte zieht. […]. Therapeutisch aber lesen sich Zeruya Shalevs Werke nie. Im Gegenteil. Ihre Sprache ist sinnlich, leidenschaftlich, voller Sehnsucht.«   

Berner Zeitung


»In mitreissenden Satzkaskaden legt sie die Seelenstränge ihrer Figur frei und folgt ihnen bis in die äussersten Verästelungen – nur um sie im nächsten Moment mit ebensolcher Überzeugungskraft in die gegenteilige Richtung treiben zu lassen. […]. Einmal mehr ist der israelischen Autorin ein vielschichtiger Roman gelungen – ihr bisher bester: ein in sich verschlungenes Buch über die vielen Gesichter von Schmerz – und von Liebe.«   

Slow


»Wenn Zeruya Shalev schreibt, dann zaubert sie. Ihre Worte sind Magie und sie wirken hypnotisch, sobald man sie liest. Ein außergewöhnlicher, poetischer Roman, an dessen Ende alles anders kommt, als man denkt.«   

Stuttgarter Zeitung


»Ein punktarmer, geschmeidiger, fließender Stil, der verstört, ärgert, fasziniert – aber selten kalt lässt. […]. Die vielen Fragen und möglichen Antworten machen diesen neuen Roman Zeruya Shalevs zu einem großen, emotionalen Abenteuer.«   

ARD Bühne


»Wie in ihrem Weltbestseller 'Liebesleben' lotet Zeruya Shalev die Untiefen der Leidenschaft, inneren Abhängigkeit und die Wucht der Liebe aus.«   

Allgemeine Zeitung


»Shalev kreuzt in 'Schmerz' einen Liebesroman mit einem Familienroman und naturgemäß verlaufen die Fronten zwischen dem Familien- und dem Liebesleben der Protagonistin. Dabei gehört es zu den Vorzügen dieser Autorin, dass sie den Alltag schildert, wie er ist und nicht, wie er sein sollte. Unerschrocken lotet sie auch den Hass in der Liebe aus.«   

Frankfurter Allgemeine Zeitung


»Gerade, weil Zeruya Shalev ihren Lesern eine kitschige Wiedervereinigung erspart, bekommt das Buch auf einmal einen Drive, den man ihm auf den ersten hundert Seiten gar nicht zugetraut hatte. […]. Wie Shalev hier die Kurve bekommt und ihren Lesern eben gerade keine Geschichte einer zerstörerischen Passion auftischt, sondern vielmehr eine von verpassten Chancen und Charakterfehlern, die sich, daran lässt die Autorin keinen Zweifel, auch nach einem Vierteljahrhundert nicht in Luft auflösen. Natürlich hat es eine wunderbare Ironie, dass Shalev ausgerechnet den Mann, von dem der Urschmerz ausgeht, zu ihrem Schmerztherapeuten macht.«   

Der Standard


»Der neue Roman der Israelin Zeruya Shalev handelt von einer Daseinsangst, die noch die intimsten Regungen des Lebens durchsetzt. Shalev erzählt eindrucksvoll von der Verantwortung gegenüber dem Leben.«   

Hamburger Abendblatt


»Die Normalität bröckelt, der Alltag verrutscht ins Chaos – und wie zwingend Zeruya Shalev von diesen Dingen erzählt, ist unbedingt lesenswert.«   

Süddeutsche Zeitung


»Mit 'Schmerz' kommt Zeruya Shalevs Stil in seinem ganzen Pathos zu sich selbst, es ist ihr bester Roman seit 'Liebesleben'.«   

Neues Deutschland


»Ach, könnten wir doch wieder so sein, wie wir als junge Menschen waren! Iris aus dem Roman 'Schmerz' der israelischen Autorin Zeruya Shalev begegnet ihrer Jugendliebe wieder. Das ist voller erotischer Spannung, doch, wie erwartet, verstrickt sie sich in den Fährnissen einer fatalen Beziehung.«   

Südwest Presse


»Es ist ein persönliches Buch der Israelin, die seit ihrem Roman 'Liebesleben' weltbekannt ist. 'Schmerz' ist ein Buch auch darüber, welche seelischen Schäden Gewalt auslösen kann. Beeindruckend ist dabei die biblisch klare wie pathosvolle Sprache. Man muss deshalb die Qualitäten der Übersetzerin aus dem Hebräischen groß loben.«   

rbb Inforadio „Quergelesen“


»Auch die Bücher der israelischen Autorin Zeruya Shalev entwickeln eine große Anziehung auf ihre Leserschaft. Auch in ihren Büchern spielt ihre Biographie eine große Rolle - wenn auch bei weitem nicht so unmittelbar. Ihr Leben liefert allenfalls den Subtext für ihre Romane. Ute Büsing hat mit Zeruya Shalev über das Geflecht von Leben und Schreiben gesprochen.«   

Augsburger Allgemeine


»Obwohl eigentlich nicht sonderlich viel in dem Buch passiert und sich ein Großteil der Handlung in Iris‘ Gedankenwelt abspielt, fesselt der Roman. Die Nähe, die Zeruya Shalev mit Worten schafft, ist außergewöhnlich. Der Leser fühlt Iris‘ Schmerz, die Zerrissenheit, leidet mit – aber im positiven Sinne.«   

Nürnberger Zeitung


»Mit scharfem Blick auf die Menschen und ihre Emotionen, entwirft Zeruya Shalev Szenarien von unheimlicher Sogwirkung. Iris‘ Geschichte treibt sie mit Geschwindigkeit voran; sie ist so voll von schicksalhaften Momenten und Begegnungen, dass man manchmal einhalten und fragen möchte: Wohin führt das alles? Kann es einen Ausweg geben, ohne dass am Ende Kitsch oder Katastrophe steht? Kann es, das sei an dieser Stelle versichert. Auch wenn der Schmerz niemals ausgelöscht sein wird.«   

Falter


»Berührend und lebensnah schildert sie die vielen kleinen und großen Bemühungen von Iris um den Mann und die Kinder, deren Enttäuschung bei zahllosen Zurückweisungen.«   

Cosmopolitan


»Wer Zeruya Shalevs Debütroman »Liebesleben« gelesen hat, weiß, wie berauschend die israelische Schriftstellerin über Liebe und Schmerz schreibt. So auch in ihrem neuen Werk. Darin geht es um Iris, eine Ehefrau, die unverhofft ihrer Jugendliebe begegnet und ihr erneut verfällt – eine Wucht!«   

high potential


»'Schmerz' ist ein weiterer Geniestreich von Shalev. Die Zerrissenheit der Hauptfiguren, ihre Ambivalenz, ihre Kämpfe erlebt man hautnah mit. Der Leser gleitet einfach über die Zeilen und bemerkt erst am Ende des Buches, dass er Kapitel für Kapitel unter akutem Herzrasen litt. Wunderschön brutal!«   

Magazin der Deutsch-Israelische Gesellschaft


»Ein Buch voller unterschiedlicher Facetten, spannend zu lesen, eine empfehlenswerte Lektüre für lange Herbstabende.«   

Hessischer Rundfunk 1


»'Schmerz' ist kein Roman, den man eben mal so weg liest. Er ist tiefgründig und macht darauf aufmerksam, dass wir auch mit dem, was wir haben, glücklich sein können. Iris hätte einiges an Leid erspart bleiben können, wenn sie diese Erkenntnis schon 20 Jahre früher gehabt hätte. Der neue Roman von Zeruya Shalev ist für mich das perfekte Buch für eine emotionale Achterbahnfahrt an einem kühlen Herbsttag. Nehmen Sie sich die Zeit!«   

MDR


»Es gibt keine einfachen Lösungen – weder in der Politik, noch in der Liebe. Brücken aufbauen, nicht abbrechen: Die Sprachmagierin Zeruya Shalev zeigt uns, wie das funktionieren kann.«   

ORF Ö1


»Für Zeruya Shalev gibt es kein Leben ohne Schmerz. Trotzdem ist ihre Sicht auf die Welt nicht düster oder pessimistisch, sondern sehr lebensnah. Ihre Figuren kämpfen mit dem Seelendurcheinander, das aus Liebe und Abhängigkeit entsteht, aus enttäuschten Hoffnungen und unerfüllten Erwartungen.«   

Münchner Merkur


»Das Buch – in hervorragender Übersetzung von Mirjam Pressler – macht es seinem Leser nicht unbedingt leicht und sperrt sich auch durch den konsequenten Verzicht auf Anführungszeichen gegen kursorisches Lesen. Es will entdeckt und langsam erforscht sein, dann belohnt es die Geduld des Publikums mit erstaunlichen Einblicken ins Innenleben der Heldin.«   

Die Welt


»Am Ende ist es, wie es immer ist nach Zeruya Shalevs Romanen: Man sieht ein bisschen schärfer in die Welt.«   

kulturtipp


»Im neusten Werk der israelischen Autorin begegnet eine verheiratete Frau und Überlebende eines Terroranschlags ihrer alten Jugendliebe. Sie ist bereit, alles für ihn aufs Spiel zu setzen.«   

BÜCHERmagazin


»Das Fiasko, das Gefühl und Empfindung, Erinnerung und Hoffnung, Verheißung und Enttäuschung anrichten, beschreibt Shalev in dem drängenden, dringlichen Ton, der ihr eigen ist, und in diesen Wort- und Satzkaskaden, deren Rasanz und Sprunghaftigkeit immer wieder aufs Neue beeindrucken.«   

Nordwest Zeitung


»Mit einem dramaturgischen Kunstgriff, der Hollywood zur Ehre gereichen würde, kombiniert die Schriftstellerin den körperlichen Gau mit dem seelischen.«   

NDR "Kulturspiegel"


»Shalev weiß auf der Klaviatur des Dramas zu spielen.«   

Neue Luzerner Zeitung


»Ein psychologisch spannender und emotional bewegender Roman.«   

Radio Bremen "Buchpiloten"


»Zeruya Shalev jongliert mit emotionalen Wirrungen. Nur zaghaft deutet sie dabei die politische Komplexität ihres Landes an. Mit Absicht. Zeruya Shalev setzt sie diskret voraus und kann damit den Fokus auf das Innenleben ihrer Figuren richten, probiert aus, wie das einzelne Subjekt in der israelischen Gesellschaft mit der tagtäglichen Bedrohung zu leben versucht. Zeruya Shalev macht das mit ihrer bewährten sprachlichen Wucht, die angereichert ist mit zarter Poesie und magischem Überzeugungswillen – nicht zuletzt ein Verdienst der glanzvollen Übersetzung von Mirjam Pressler.«   

Deutschlandradio Kultur


»Da ist er wieder - der unverwechselbare Sound: Drei Jahre nachdem Zeruya Shalev 'Für den Rest des Lebens', einen eng mit der Geschichte Israels verknüpften Generationenroman, vorgelegt hat, erscheint nun 'Schmerz', die Geschichte einer verheirateten Frau, die überraschend ihre Jugendliebe wieder trifft.«   

Bayerischer Rundfunk "B5 aktuell"


»Es ist wie immer, wenn man Zeruya Shalev liest: Es ist beinahe unmöglich aufzuhören. […]. Eine faszinierende, eine aufwühlende – und erhellende Lektüre.«   

Die ZEIT


»Alle fünf Romane der israelischen Bestsellerautorin, die die großartige Mirjam Pressler bisher aus dem Hebräischen übertragen hat, drehen sich um weibliche Gefühle und um die komplizierte Weise ihres Verschlungenseins mit der politischen Tragödie der geteilten Stadt und des geteilten Landes. […]. Auch wenn Zeruya Shalev immer beteuert, ganz intuitiv und ohne jede belehrende Absicht zu schreiben, kann man ihre Romane so verstehen, dass sie das Ausmaß des blutigen, zerschmetterten und zerfetzten Lebens in Israel und überhaupt auf Erden ein wenig verringern möchte.«   

BOLERO


»Lesenswert«   

myself


»Keine kann Wut und weibliche Abgründe so groß in Worte packen wie die Israelin Zeruya Shalev.«   

Frankfurter Allgemeine Zeitung


»Stoff, Protagonistin, Sprache – zunächst scheint 'Schmerz' ein typischer Shalev-Roman. Doch dann gerät mehr ins Wanken als Iris‘ Selbstgerechtigkeit.«   

Hannoverschen Allgemeine


»Ihr neuer Roman 'Schmerz' erzählt von einer Frau mittleren Alters, die nochmal neu durchstarten will - mit, na klar, einem neuen Mann an ihrer Seite. Doch diese Iris trägt eine schwere Last mit sich herum.«   

Kommentare zum Buch
Kommentieren Sie diesen Beitrag:

(wird nicht angezeigt)

Das könnte Ihnen auch gefallen

404 Seite Email