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Frauen, Fische, Fjorde
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Beschreibung
Ein berührendes Kapitel der Zeitgeschichte und außergewöhnliches Island-Porträt
1949. Auf Islands Bauernhöfen herrscht akuter Frauenmangel, während in Deutschland auf einen Mann fünf Frauen kommen. Gezeichnet von Krieg, Flucht und mangelnden Zukunftsperspektiven entschließen sich Hunderte deutscher Frauen, nach Island zu emigrieren – in ein Land, von dem viele nicht einmal wissen, wo genau es liegt. Anne Siegel beschreibt die Lebenswege dieser mutigen Auswanderinnen anhand ausgewählter Beispiele und lässt sie in ihrer Erzählung selbst zu Wort kommen.
Mitreißend berichten die Frauen, wie sie…
Ein berührendes Kapitel der Zeitgeschichte und außergewöhnliches Island-Porträt
1949. Auf Islands Bauernhöfen herrscht akuter Frauenmangel, während in Deutschland auf einen Mann fünf Frauen kommen. Gezeichnet von Krieg, Flucht und mangelnden Zukunftsperspektiven entschließen sich Hunderte deutscher Frauen, nach Island zu emigrieren – in ein Land, von dem viele nicht einmal wissen, wo genau es liegt. Anne Siegel beschreibt die Lebenswege dieser mutigen Auswanderinnen anhand ausgewählter Beispiele und lässt sie in ihrer Erzählung selbst zu Wort kommen.
Mitreißend berichten die Frauen, wie sie überwältigt wurden von der Gastfreundschaft der Isländer und der Wildheit der Natur; wie sie als Landarbeiterinnen ein neues Zuhause fanden, Familien gründeten und für immer blieben.
„Anne Siegel überträgt das Glück, das die meisten der von ihr porträtierten Frauen in Island fanden, auf ihre Zuhörer.“ Ostsee-Zeitung
„Einfühlsam schildert Anne Siegel die bewegenden Schicksale der deutschen Auswanderinnen und ermöglicht spannende Einblicke in ein Thema der deutsch-isländischen Geschichte, das Island sehr geprägt hat und bis heute prägt.“ Kristof Magnusson
Über Anne Siegel
Aus „Frauen, Fische, Fjorde“
Vorwort
Sie hieß Helga. Ich weiß noch, wie sie aussah, als ich sie zum ersten Mal sah. Blondes Haar, klein und zart – wahrscheinlich auch dünn. Blaue Augen. Ich wusste, dass sie fremde Sprachen konnte, aber auch ein wenig Isländisch, das eben ganz anders klang. Wusste, dass sie aus Deutschland kam. Es war Nachkriegszeit. In den Zeitungen sahen wir Fotos von Städten in Ruinen und verhungernden Kindern. Im Radio klangen Nachrichten voller Trauer und Elend. Das hat mich als Kind ziemlich mitgenommen. Helga war mit dem Schiff Esja aus Hamburg zu Beginn des Sommers 1949 [...]
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