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Das Buchcover zeigt einen tiefblauen Hintergrund, auf dem goldene und weiße dekorative Elemente zu sehen sind. In der Mitte steht der Titel „der ZIRKEL der SECHS“ in großen, geschwungenen Buchstaben, wobei ein stilisierter Totenkopf zentral platziert ist. Am unteren Rand des Covers steht der Untertitel „RUNEN UND KNOCHEN“. Das Cover vermittelt eine mystische und düstere Atmosphäre. Oben rechts befindet sich das Verlagslogo „PIPER“. Ein Auszeichnungsbutton mit gedrucktem Text ist ebenfalls vorhanden.

Der Zirkel der Sechs - eBook-Ausgabe

Runen und Knochen | Actiongeladene Urban Fantasy voller Magie und Geheimnisse
9,99 €
28.09.2023
464 Seiten
978-3-492-60497-0

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Piper Verlag GmbH
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Beschreibung

Die Magie der Toten schläft in den Katakomben von Paris ...

Für den Zirkel der Magier von Paris jagt Sirena abtrünnige Magier, denn das ist genau ihr Ding. Als jedoch ein Auftrag nicht ganz nach Plan verläuft, ändert sich alles: In den Katakomben von Paris offenbart sich ihr eine Prophezeiung. Sirena soll als eine von sechs in der Lage sein, die Macht der Toten zu erwecken. Das könnte ihr zum Verhängnis werden, denn es gibt Gruppen, die genau diese Macht zu ihren eigenen Zwecken einsetzen wollen. Nun liegt es an Sirena und fünf weiteren Auserwählten, gemeinsam einen Weg zu finden, eine…

Die Magie der Toten schläft in den Katakomben von Paris ...

Für den Zirkel der Magier von Paris jagt Sirena abtrünnige Magier, denn das ist genau ihr Ding. Als jedoch ein Auftrag nicht ganz nach Plan verläuft, ändert sich alles: In den Katakomben von Paris offenbart sich ihr eine Prophezeiung. Sirena soll als eine von sechs in der Lage sein, die Macht der Toten zu erwecken. Das könnte ihr zum Verhängnis werden, denn es gibt Gruppen, die genau diese Macht zu ihren eigenen Zwecken einsetzen wollen. Nun liegt es an Sirena und fünf weiteren Auserwählten, gemeinsam einen Weg zu finden, eine Katastrophe zu verhindern.

Über Leni Wambach

Foto von Leni Wambach

Biografie

Leni Wambach zog es schon ein Leben lang in fremde Welten und Universen voller Magie. Sie schreibt, seit sie einen Stift halten kann, und weiß vor lauter Ideen oft nicht, wo ihr der Kopf steht. Wenn sie nicht schreibt, vertieft sie sich gerne in Fremdsprachen, spielt Videospiele oder verschlingt ein...

Mehr über Leni Wambach

Aus „Der Zirkel der Sechs“

1. Kapitel

Sirena


„Aus Schmerz kann Weisheit erwachsen. Heute werde ich dich sehr weise machen.“

Sirena starrte ihn an. „Stammt das aus einem Sprüchekalender für Bösewicht-Karikaturen?“

Der Mann, dessen Namen sie sich nicht gemerkt hatte, blinzelte. Sein maßgeschneiderter Anzug hatte nicht einmal halb so viele Falten wie seine gerunzelte Stirn.

„Du bist gefesselt und besiegt. Ist das der richtige Zeitpunkt für ein loses Mundwerk?“, fragte er.

„Ah!“ Sirena grinste. „Ich wusste, ich habe etwas vergessen.“

Sie presste den linken Fuß gegen den rechten Knöchel, und eine Welle [...]

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Leni Wambach
Der Zirkel der Sechs.
INTERVIEW mit Leni Wambach

Liebe Leni, vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst für unser Interview! Zunächst die obligatorische Frage: Könntest du uns deinen neuen Roman „Der Zirkel der Sechs“ kurz in drei Sätzen zusammenfassen?

Sehr gerne, ich freue mich darauf! Mein Roman erzählt die Geschichte von sechs sehr unterschiedlichen Menschen, die mehr oder weniger freiwillig im Zentrum eines großen, magischen Machtkampfes stehen. Sie folgen dabei den Spuren einer alten Prophezeiung, bis in die tiefsten Ecken der Pariser Katakomben. Und während sich die Schlinge um die Stadt zuzieht, müssen sich die Sechs entscheiden, ob sie einander vertrauen können – oder ob dieses Vertrauen sie alle dem Untergang weihen wird.

Ein großer Teil von „Der Zirkel der Sechs“ spielt in den Pariser Katakomben, in denen die Gebeine zahlreicher Pariser:innen begraben sind. Wie bist du auf die Idee gekommen, diesen Ort in einen Roman einzubauen? Gibt es besonders interessante Details, auf die du bei der Recherche gestoßen bist?

Meine erste Notiz für dieses Projekt ist „Fromme Besatzung einer Nekropole“, was so oder so ähnlich in einem Text für die Uni stand, in dem es um Totenverehrung ging. Den Gedanken fand ich sehr faszinierend und dachte mir dann, dass zu so einem Szenario eine Magie, die in der Nähe von Toten besonders stark ist, gut passen würde – von da war der Weg zu einer der europäischen Städte, die tatsächlich noch über existierende Katakomben verfügen, nicht weit. Über die Pariser Katakomben gibt es wahnsinnig viel Faszinierendes zu entdecken, zum Beispiel waren sie ursprünglich ein Bergwerk. Aber am spannendsten – und gruseligsten – fand ich die Geschichte von dem Mann, der mit einer Kamera tief in die Katakomben eingestiegen und spurlos verschwunden ist. Man hat die Kamera gefunden und auf dem Video war ein merkwürdiges Geräusch zu hören, woraufhin er die Kamera fallengelassen hat und weggerannt ist. Das ist definitiv gruselig anzusehen und hat auch Einfluss auf einige Beschreibungen im Buch genommen.

Die Magie, die die Figuren im Roman verwenden, basiert im Wesentlichen auf Runen. Wie bist du auf diese Idee gekommen und gibt es ein bestimmtes Alphabet, das dich dazu inspiriert hat?

Wenn ich mir ein Magiesystem überlege, stelle ich mir immer die Fragen: Was sind die Grenzen dieser Magie und wie wird sie ausgeübt? Ich habe mich dann für Runen als eine Art Verbindung zwischen der Magie und ihren Anwender:innen entschieden. In europäischen, magischen Zirkeln gibt es einige besonders mächtige Runen, die für ganze Wörter stehen und sich aus verschiedensten Runenalphabeten zusammensetzen, da die Zirkel über die Jahrtausende immer wieder ihr Wissen ausgetauscht haben. Sie haben aber auch ein Runenalphabet selber entwickelt und irgendwann festgelegt, das mehr für den täglichen Gebrauch benutzt wird. Das habe ich mir dann tatsächlich selber überlegt und aufgeschrieben.

Mit Sirena, Alex und Ela gibt es in deinem Roman drei Perspektivfiguren, deren Charakter sehr unterschiedlich ist. Hattest du beim Schreiben eine Lieblingsfigur und -perspektive oder hast du alle gleich gerne geschrieben?

Das ist ein bisschen die gemeine Frage nach dem Lieblingskind … Tatsächlich hatte ich immer an der Figur viel Spaß, die ich gerade geschrieben habe – und habe die anderen gleichzeitig vermisst, da sie mir alle drei auf unterschiedliche Art nahegehen. Sirena mit ihrem Sarkasmus, Alex, der zwischen seinem eigenen Moralverständnis und den Traditionen seiner Familie hin- und hergerissen ist, und Ela, die mit großem Mut an diese für sie vollkommen neue, gefährliche Welt herangeht.

Wer sollte deinen Roman unbedingt lesen?

Am besten natürlich alle! Aber vor allem die, die Fantasy-Geschichten mit urbanem Setting und durchaus einem kleinen Gruselanteil mögen. Es wird zum Teil wirklich düster und sehr, sehr magisch, denn der Magie sind in dem Buch kaum Grenzen gesetzt. Gleichzeitig ist es auch eine Geschichte für die, die gerne Fantasy lesen, in der starke Freundschaften im Zentrum stehen.