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Hans Bemmann

Hans Bemmann wurde 1922 in Groitsch bei Leipzig geboren und wuchs in Wien auf. Sein Medizinstudium... © privat

Über Hans Bemmann

Biografie

Hans Bemmann wurde 1922 in Groitsch bei Leipzig geboren und wuchs in Wien auf. Sein Medizinstudium mußte er abbrechen, als er 1941 zum Kriegsdienst einberufen wurde. 1944 als „wehruntauglich“ entlassen, setzte er sein Studium fort, wechselte nach dem Krieg jedoch die Fächer und belegte fortan an der Universität Innsbruck Vorlesungen in Musikwissenachaft und Germanistik. Seine Promotion erlangte Hans Bemmann mit einer Arbeit über den Charakter des Klavierstils in der Entwicklung bis Carl Philipp Emanuel Bach. 1949 trat der Sohn eines evangelischen Pfarrers zum katholischen Glauben über und wurde „Hilfsbibliothekar“ am Jesuitenkolleg in Innsbruck. Danach baute Hans Bemmann bis 1956 ein Lektorat für die katholische öffentliche Büchereiarbeit beim Österreichischen Borromäuswerk auf. Bis zu seiner Pensionierung 1988 blieb er dem Borromäuswerk treu, doch wechselte er vom Inn an den Rhein: 1956 wurde er Generalsekretär und Cheflektor des Borromäusvereins in Deutschland mit Sitz in Bonn. Seit 1971 nahm er daneben Lehraufträge zu Kinder- und Jugendliteratur an der Universität Bonn wahr. 1961 veröffentlichte Hans Bemmann unter dem Pseudonym Hans Martinson seine Novelle „Jäger im Park“, es folgte 1962 das Buch „Lästiger Besuch“, in dem er seine Erlebnisse in den Feldlazaretten des 2. Weltkriegs verarbeitete. 1983 erschien bei Weitbrecht das Werk, das ihn beinahe über Nacht bekannt machen sollte: „Stein und Flöte und das ist noch nicht alles“ erlebte innerhalb kürzester Zeit mehrere Nachauflagen und entwickelte sich zu einem der Kultbücher der phantastischen Literatur. Die Geschichte von Lauscher, der das Geheimnis des Zaubersteins und der Silberflöte ergründen will, ist ein monumentales Märchen aus einer noch durch und durch verzauberten Welt. Inzwischen liegt das Buch in der 15. Auflage vor und hat eine deutschsprachige Gesamtauflage von mehr als 300.000 Exemplaren. Auch international wurde der Märchenroman ein Beseller: In England, Japan, Italien, Frankreich, Dänemark und den Niederlanden erschienen, wurde „Stein und Flöte“ weltweit über 500.000 mal verkauft. 1987 erhielt Bemmann für diesen Roman den Preis des Deutschen Verbands Evangelischer Büchereien. In den folgenden Jahren erschienen bei Weitbrecht noch vier weitere Romane, darunter „Erwins Badezimmer oder die Gefährlichkeit der Sprache“ in dem er die Geheimnisse der Sprache auslotete. So vielseitig seine Begabung, so abwechslungsreich sind auch die Dinge, mit denen sich Hans Bemmann in seiner Freizeit beschäftigt. Er hat eine Reihe barocker und frühklassischer Werke für Cembalo, aber auch Bücher wie „Der klerikale Witz“ oder „Das Große Hausbuch deutscher Dichtung“ herausgegeben, sich als Hobby-Archäologe betätigt und gemeinsam mit seiner Frau Kinderbücher aus dem Englischen übersetzt. Zuletzt erschien bei Thienemann sein erstes eigenes Kinderbuch: In dem Bilderbuch „Mitten in einem großen Garten“ erzählt er die Geschichte von den furchterregenden Riesen, deren einzige Angst es ist, daß Menschen keine Angst mehr vor ihnen haben. Hans Bemmann starb am 1. April 2003.

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