Gereon Rath
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Gereon Rath

Die Romane von Volker Kutscher

Willkommen in der Welt von Gereon Rath. Sein Beruf: Kriminalkommissar. Sein Arbeitsplatz: das Polizeipräsidium am Berliner Alexanderplatz. Sein Dienstantritt: März 1929.

Gereon Rath ist der Held mehrerer Romane und muss sich als solcher und in seiner Eigenschaft als Kriminalkommissar im Berlin der späten zwanziger und frühen dreißiger Jahre mit Verbrechen und Verbrechern aller Art herumschlagen. Sieben Romane sind bislang erschienen, Der nasse Fisch (2007), Der stumme Tod (2009), Goldstein (2010), Die Akte Vaterland (2012), Märzgefallene (2014) und Lunapark (2016), sie spielen in den Jahren 1929 bis 1934. Gerade erschienen: Marlow, der siebte Band der Reihe, der im Jahr 1935 spielt.

Den gebürtigen Kölner Gereon Rath, einen bekennenden Rheinpreußen, hat es unfreiwillig an die Spree verschlagen, nach Vorfällen in seiner Heimatstadt, über die er ungern redet und noch weniger gern nachdenkt. Er hat einen Menschen getötet, und das verfolgt ihn bis in seine Träume.

Der Kriminalkommissar fremdelt anfangs gewaltig mit der unfreundlichen, kalten und hektischen Viermillionenstadt Berlin und ist gleichzeitig fasziniert von ihr — eine Haltung, die er mit vielen Rheinpreußen teilt. Aber so langsam lebt er sich ein in einer Stadt, die jeden ihrer Neubürger mit offenen Armen willkommen heißt — aber auch mit geballten Fäusten, wie Rath es einmal einem Kollegen gegenüber formuliert. Im Polizeipräsidium am Alex, von den dort arbeitenden Beamten einfach die Burg genannt, arbeitet der Kommissar aus Köln in der Inspektion A, der legendären Mordinspektion unter Kriminalrat Ernst Gennat, einem der bekanntesten Kriminalisten seiner Zeit, dessen Spitzname „Buddha" nicht nur auf Gennats stoische Ruhe anspielt, sondern auch auf dessen imposanten Körperumfang.

Hier ist nun ein wenig mehr zu erfahren über Kriminalkommissar Gereon Rath und seine Welt, über seine Freunde und über seine Feinde, über die Stadt, in der er lebt, und die Stadt, aus der er kommt, aber auch über seinen Autor und dessen Recherchematerialien. Die Informationen über den Kommissar und seine Welt, das Berlin der dreißiger Jahre, werden laufend ergänzt und aktualisiert.
 

„Gereon Rath ist wohl eine der interessantesten Ermittlerfiguren des deutschsprachigen Kriminalromans. Und sein geistiger Vater Volker Kutscher darf sich rühmen, mit dieser außergewöhnlichen Reihe Maßstäbe gesetzt zu haben.“


Rhein-Neckar-Zeitung

Die Reihenfolge der Gereon Rath-Krimis

Alle Bücher von Volker Kutscher auf einen Blick.

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Der erste Rath-Roman

Der erste Fall der Gereon Rath-BestsellerreiheMit diesem Roman beginnt die spektakuläre Serie, in der Kutscher seinen Kriminalkommissar Gereon Rath in die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche im Berlin der späten 20er-Jahre führt.Rath, neu in Berlin und abgestellt bei der Sitte, erlebt eine Weltstadt im Rausch, die von sozialen und politischen Spannungen zerrissen ist. Ungefragt schaltet sich der Kommissar in die stagnierenden Ermittlungen eines Mordfalls ein – und stößt in ein Wespennest. Dann verliebt Rath sich in Charly, Stenotypistin in der Mordkommission, und missbraucht ihr Insiderwissen für seine einsamen Ermittlungen. „Der beste deutsche Hardboiler des Jahres.“ Bücher
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Gereon Raths erster Fall

Berlin im Jahr 1929: Eine Weltstadt im Rausch und voller sozialer und politischer Gegensätze. Kriminalkommissar Gereon Rath hat es aus seiner Heimatstadt Köln in die deutsche Metropole verschlagen. Nach einem tödlichen Zwischenfall im Kölner Agnesviertel versucht er im Sittendezernat der Reichshauptstadt einen Neuanfang. Fasziniert von der vibrierenden Atmosphäre der amerikanischsten Stadt Europas, entnervt von den Razzien in Nachtclubs und Bordellen, zieht es Rath in die Mordinspektion unter dem legendären Kriminalisten Ernst Gennat, genannt Buddha. Die Inspektion A ist die angesehenste Abteilung im Polizeipräsidium am Alexanderplatz, die Mordermittler werden von Presse und Öffentlichkeit wie Stars behandelt. Und so nutzt der Neue aus Köln die erste sich bietende Gelegenheit, um wieder als Mordermittler tätig zu werden.

Der nasse Fisch erzählt von einem einsamen und zu allem entschlossenen Kommissar und liefert das Porträt einer Metropole, die in ihrer Rastlosigkeit, Buntheit und Vergnügungssucht erstaunlich modern und gegenwärtig wirkt — und deren Schicksal vorgezeichnet ist.

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Der stumme TodDer stumme Tod
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Der zweite Rath-Roman

Der zweite Fall der Bestsellerreihe um Kommissar Gereon Rath im TaschenbuchIn seinem zweiten Fall lernt Gereon Rath die Schattenseiten des Glamours kennen und erlebt eine Branche im Umbruch.März 1930: Der Tod einer Schauspielerin führt Kommissar Rath in die Studios der Filmmetropole Berlin. Betty Winter wurde bei Dreharbeiten zu einem Tonfilm von einem Scheinwerfer erschlagen. Schon bald entdeckt Rath Indizien, die auf einen Mord hindeuten. Doch mit seinen Vermutungen steht er alleine da und muss auf eigene Faust ermitteln. Bis eine zweite Schauspielerin tot aufgefunden wird und Rätsel aufgibt: Der Leiche fehlen die Stimmbänder. „Mit ›Der stumme Tod‹ ist dem Kölner Autor erneut ein glänzend recherchierter, spannender Pageturner gelungen.“ Der Spiegel
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Gereon Raths zweiter Fall

Gereon Rath ermittelt hinter den Kulissen der Filmindustrie. Der Tod einer Schauspielerin führt den Kriminalkommissar im März 1930 in die Studios der Filmmetropole Berlin. Rath lernt die Schattenseiten des Glamours kennen und erlebt eine Branche im Umbruch. Der Tonfilm erobert die Leinwände, und  dabei bleiben einige auf der Strecke: Produzenten, Kinobetreiber — und Stummfilmstars.

Die Schauspielerin Betty Winter wird bei Dreharbeiten zu ihrem ersten Tonfilm von einem Scheinwerfer erschlagen, und zunächst sieht alles nach einem Unfall aus. Bis Gereon Rath, der Kölner Kommissar in der Berliner Mordinspektion, Indizien entdeckt, die auf einen Mord hindeuten. Während die Kollegen den flüchtigen Beleuchter verdächtigen, ermittelt Rath auf eigene Faust — und steht schnell alleine da. Eine zweite Schauspielerin wird tot aufgefunden und gibt der Polizei Rätsel auf. Die Todesursache ist unklar, aber es handelt sich um ein Gewaltverbrechen: Der Leiche fehlen die Stimmbänder. 

Die Ermittlungen führen Rath zwischen die Fronten rivalisierender Filmproduzenten, ins Berliner Chinesenviertel, in die Unterwelt — und an die Grenzen der Legalität. Während es bei der Beerdigung von Horst Wessel zu einer Straßenschlacht zwischen Nazis und Kommunisten kommt, muss Rath seinem Vorgesetzten Böhm aus dem Weg gehen, der ihn von dem Fall abziehen will. Als sein Vater Engelbert Rath ihn bittet, dem Kölner Oberbürgermeister Adenauer in einem Erpressungsfall zu helfen und seine Ex-Freundin Charly eine erneute Annäherung wagt, droht Rath alles über den Kopf zu wachsen.

Der stumme Tod lässt das Berlin des Jahres 1930 in einem vielschichtigen und spannenden Kriminalfall lebendig werden. Der Roman zieht den Leser mitten hinein in eine Zeit, die unserer Gegenwart viel näher ist, als man glaubt.

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Gereon Raths dritter Fall

Berlin 1931: Die Wirtschaftskrise weitet sich aus zur Bankenkrise, die Auseinandersetzungen zwischen SA und Rotfront werden immer gewalttätiger, in der Unterwelt tobt ein Machtkampf, und Gereon Rath erhält den Auftrag, einen US-Gangster zu beschatten, der sich in Berlin aufhält. Abraham „Abe“ Goldstein. Aus einer Gefälligkeit für das Bureau of Investigation wird ein tödlicher Wettlauf.

Es beginnt im KaDeWe. Alexandra, genannt Alex, und Benny, zwei obrachlose Gelegenheitsdiebe, lassen sich im prächtigsten Konsumtempel der Stadt einschließen, um Schmuck und Uhren zu stehlen. Was bei Tietz und Karstadt noch ein Kinderspiel war, geht nun fürchterlich schief. Am Ende kann Alex knapp entkommen, muss aber mit ansehen, wie Benny zu Tode stürzt — und dass ein Schupo daran die Schuld trägt. Von da an wird sie gejagt. 

Rath hingegen langweilt sich auf seinem Beobachtungsposten im Hotel Excelsior, in dem Goldstein Quartier bezogen hat. Dass der Gangster sich längst frei in der Stadt bewegt und dort eine Waffe besorgt hat, ahnt niemand. Unterweltboss Johann Marlow zwingt Rath derweil zu einer privaten Ermittlung: Der rote Hugo, Chef des Ringvereins Berolina ind Marlows Geschäftspartner, ist verschwunden. Schnell gerät Gereon Rath zwischen die Fronten eines Bandenkrieges. Und dann ist da noch Charlotte Ritter, seine Nochimmernicht-Verlobte, die ihren juristischen Vorbereitungsdienst im Amtsgericht Lichtenberg angetreten hat. Als sie eine junge Schwarzfahrerin bei der Vernehmung entwischen lässt, berühren sich ihre Ermittlungen mit denen Gereons — und die beiden bekommen richtig Krach,Goldstein zeichnet das Panorama einer zerrissenen Stadt auf dem Weg in den Faschismus und mitten darin die Kollision zweier Welten, die sonst wenig miteinander zu tun haben: die Welt der amerikanischen Gangster und die der erstarkenden Nazis in Berlin.

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Der dritte Rath-Roman

Romanvorlage für vierte Staffel von Babylon BerlinBerlin 1931: Wirtschaftskrise, gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen SA und Rotfront, Machtkampf unter den Ringvereinen. Gereon Rath bekommt vom FBI den Auftrag, den US-Gangster Abraham „Abe“ Goldstein zu beschatten, und ahnt auf seinem Posten nicht, dass dieser sich frei und bewaffnet in der Stadt bewegt. Als der Unterweltboss Marlow Rath zu einer privaten Ermittlung zwingt, gerät er zwischen die Fronten des Bandenkriegs. Dann lässt seine Noch-immernicht-Verlobte Charly Ritter eine Obdachlose bei der Vernehmung entwischen, ihre Ermittlungen berühren sich – und sie bekommen richtig Krach.
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Gereon Raths vierter Fall

Im Juli 1932 steht die Berliner Polizei vor einem Rätsel: Ein Mann liegt tot im Lastenaufzug von Haus Vaterland, dem legendären Vergnügungstempel am Potsdamer Platz, und alles deutet darauf hin, dass er ertrunken ist.

Krimimalkommissar Gereon Rath ist wenig erfreut über den neuen Fall, denn er hat schon genug Ärger. Seine Ermittlungen gegen einen mysteriösen Auftragsmörder, der die Stadt in Atem hält, treten seit Wochen auf der Stelle, seine große Liebe Charlotte Ritter kehrt von einem Studienjahr in Paris zurück und fängt als Kommissaranwärterin am Alex an — ausgerechnet in Raths Mordkommission, was die Dinge nicht einfacher macht. Und der Tote vom Potsdamer Platz scheint Teil einer Mordserie zu sein, deren Spur weit in den Osten des Deutschen Reiches führt.

Während die politisch motivierten Straßenschlachten zwischen Nazis und Kommunisten kurz vor der Reichstagswahl immer mehr Todesopfer fordern, putscht der reaktionäre Reichskanzler von Papen in Berlin die demokratische Regierung Preußens aus dem Amt und mit ihr die Spitze der von Demokraten geführten Berliner Polizei. Damit verschärft sich auch die Lage für Gereon Rath, der sich im fernen Ostpreußen bislang auf die Protektion durch Polizeivizepräsident Bernard Weiß verlassen konnte.
 

Gereon Raths fünfter Fall

Es ist Rosenmontag 1933, und Gereon Rath feiert Karneval in Köln. Der Morgen danach beginnt für ihn mit einem heftigen Kater, der falschen Frau im Bett und einem Anruf aus Berlin: Der Reichstag steht in Flammen! Sofortige Urlaubssperre! Seinen neuen Fall aber erbt Rath von seinem ungeliebten Vorgesetzten Wilhelm Böhm, der sich unter dem neuen Nazi-Polizeipräsidenten ins politische Abseits manövriert hat: Ein Obdachloser ist erstochen am Nollendorfplatz aufgefunden worden.

Dessen Vorgeschichte führt weit zurück in den Weltkrieg, in den März 1917, als deutsche Soldaten während der „Operation Alberich“ in Nordfrankreich verbrannte Erde hinterließen. Ungesühnte Morde, unterschlagene Goldbarren einer französischen Bank und ein in eine perfide Sprengfalle geratener Hauptmann münden sechzehn Jahre später in eine Mordserie. Der Schlüssel zu all dem scheint der kurz vor seiner Veröffentlichung stehende Kriegsromane des Leutnants a.D. Achim Freiherr von Roddeck zu sein.

Rath ermittelt, doch immer wieder funken ihm andere Dinge dazwischen, und da sind die Vorbereitungen für seine Hochzeit mit Charlotte Ritter noch das geringste Problem. Er wird in die Kommunistenhatz der Politischen Polizei eingebunden, muss sich mit SA-Hilfspolizisten und dem neuen Polizeipräsidenten herumschlagen, dem Nazi Magnus von Levetzow, und zu allem Überfluss einen Geschäftsfreund des Gangsterbosses Johann Marlow aus den Klauen der SA befreien.

Die Zeiten ändern sich, Deutschland ändert sich, die neuen Machthaber erobern immer mehr Lebensbereiche, und Rath und Charly müssen sich diesen Veränderungen stellen.

Gereon Raths sechster Fall

Berlin im Frühjahr 1934: Die anfängliche Begeisterung für die Regierung Hitler schwindet, die unberechenbare SA macht vielen Bürgern Angst. Da gerät Gereon Rath bei seinen aktuellen Ermittlungen ausgerechnet mit Braunhemden aneinander.

Unter der Eisenbahnbrücke an der Liesenstraße liegt, unter einer unvollendeten kommunistischen Parole, ein SA-Mann in voller Uniform, der scheinbar erschlagen wurde, in Wahrheit aber an einem Glasauge erstickt ist. Kriminalkommissar Gereon Rath beginnt mit den Ermittlungen, doch da taucht am Tatort plötzlich eine schwarze Limousine auf. Raths früherer Kollege Reinhold Gräf, seit einem Jahr bei der Geheimen Staatspolizei, schaltet sich in die Ermittlungen ein. Während Gräf von einem politischen Mord ausgeht, ermittelt Rath in einer anderen Richtung und entdeckt Verbindungen zum inzwischen zerschlagenen Ringverein „Nordpiraten“, dem Erzfeind von Unterweltboss Johann Marlow. Eine Spur führt in den stillgelegten Lunapark, einst Berlins berühmtester Rummel. 

Raths Ehefrau Charlotte hadert unterdessen mit ihrem Schicksal als Hausfrau und versucht auf Bitten einer Bekannten deren untergetauchten Bruder aufzuspüren, einen Kommunisten, der von den neuen Machthabern gesucht wird. In der Rechtsanwaltskanzlei ihres alten Studienfreundes Guido Scherer versucht sie, beruflich wieder Fuß zu fassen.

Auch zuhause werden die Dinge für die Raths nicht einfacher. Fritze, der dreizehnjährige Pflegesohn, den sie vor einem Jahr von der Straße geholt haben, drängt darauf, wie all seine Schulkameraden auch endlich zum Jungvolk der Hitlerjugend gehen zu können. Gereon Rath findet nichts dabei, doch seine Frau, eine erklärte Gegnerin der NS-Regierung, ist entsetzt. 

Die politische Lage wird immer brisanter, Raths Frau Charly gerät in SA-Haft, und der Kommissar wird in einen Strudel sich überschlagender Ereignisse gezogen, an deren Ende er einen unmissverständlichen Mordauftrag erhält. Wird er ihn ausführen?

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Der siebte Rath-Roman

Berlin, Spätsommer 1935. In der Familie Rath geht jeder seiner Wege. Pflegesohn Fritz marschiert mit der HJ zum Nürnberger Reichsparteitag, Charly schlägt sich als Anwaltsgehilfin und Privatdetektivin durch, während sich Gereon Rath, mittlerweile zum Oberkommissar befördert, mit den Todesfällen befassen muss, die sonst niemand haben will.  Ein tödlicher Verkehrsunfall weckt seinen Jagdinstinkt, obwohl seine Vorgesetzten ihm den Fall entziehen und ihn in eine andere Abteilung versetzen. Es geht um Hermann Göring, der erpresst werden soll, um geheime Akten, Morphium und schmutzige Politik. Und um Charlys Lebenstrauma, den Tod ihres Vaters. Und um den Mann, mit dem Rath nie wieder etwas zu tun haben wollte: den Unterweltkönig Johann Marlow.
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Gereon Raths siebter Fall

Berlin im Spätsommer 1935; in der Familie Rath geht jeder seiner Wege. Pflegesohn Fritze marschiert mit der HJ zum Reichsparteitag nach Nürnberg, Charly schlägt sich als Anwaltsgehilfin und Privatdetektivin durch, während Gereon Rath, mittlerweile zum Oberkommissar befördert, von seinem enttäuschten Chef und früheren Mentor Ernst Gennat in der Mordinspektion mit Nichtachtung gestraft wird. Rath muss sich an der Seite seines Kollegen Czerwinski mit den Todesfällen befassen, die sonst niemand haben will. Ein rätselhafter tödlicher Verkehrsunfall weckt seinen Jagdinstinkt, obwohl seine Vorgesetzten ihm den Fall entziehen und er in eine andere Abteilung versetzt wird.

Es geht um Hermann Göring, der erpresst werden soll, um Akten mit dem Vermerk „Geheime Reichssache“, um Morphium, schmutzige Wäsche und politische Intrigen. Und um Charlys Lebenstrauma, den Tod ihres Vaters im Jahr 1927, dessen Umstände nie vollständig geklärt wurden. Und Gereon Rath trifft auf einen Mann, mit dem er nie wieder etwas zu tun haben wollte: den Unterweltkönig Johann Marlow.

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„ ›Marlow‹, der siebte Band der gefeierten Romanserie von Volker Kutscher, versetzt uns ins Berlin des Jahres 1935, und der Oberkommissar, zu dem Gereon Rath mittlerweile befördert worden ist, gerät an einen Fall, der ihn mitten in die schmutzigen Geschäfte von Hermann Göring führt.
Vor allem aber stößt er erneut auf jenen Unterweltkönig, den er nie wiederzusehen hoffte: Johann Marlow.“ 


Felicitas von Lovenberg, Verlegerin

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Der achte Rath-Roman

„Die TV-Serie ›Babylon Berlin‹ mag gutes Fernsehen sein. Volker Kutschers Romane aber sind großes Kino.“ tazBerlin, Sommer 1936. Inmitten der Olympiabegeisterung muss Gereon Rath verdeckt einen Todesfall im olympischen Dorf aufklären. Die Machthaber befürchten, dass Kommunisten die Spiele sabotieren. Rath hat seine Zweifel und ermittelt eher lustlos, zumal er private Probleme hat: Er ist Gastgeber amerikanischer Olympiatouristen, und seine Ehefrau Charly hat die gemeinsame Wohnung unter Protest verlassen. Dann findet er im olympischen Dorf einen Mitarbeiter mit kommunistischer Vergangenheit, der auch am Tatort war. Während der Verdächtige brutalen Verhören der SS ausgesetzt ist, geschieht ein zweiter Mord. Rath ermittelt fieberhaft, um weitere Todesfälle zu verhindern, und ahnt nicht, dass sein eigenes Todesurteil längst gefällt ist. Spannung pur!
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Gereon Raths achter Fall

Olympische Spiele in Berlin 1936. Inmitten der Olympiabegeisterung, die die ganze Stadt erfasst hat, muss Gereon Rath verdeckt einen Todesfall im Olympischen Dorf aufklären: Ein amerikanischer Sportfunktionär wurde vergiftet. Nach außen wird der Tod als Herztod verkauft, doch glauben die NS-Sicherheitsbehörden, dass der Giftmord das Werk von Kommunisten war, die die Spiele sabotieren wollen. Rath hat seine Zweifel daran und zudem private Probleme: Da er gegen den Willen seiner Frau amerikanische Olympiatouristen beherbergt, verlässt Charly die gemeinsame Wohnung unter Protest und kommt bei ihrer Freundin unter. 

Rath stößt im Olympischen Dorf auf einen Mitarbeiter mit kommunistischer Vergangenheit, der auch am Tatort war. Während der Verdächtige brutalen Verhören der SS ausgesetzt ist, geschieht ein zweiter Mord im Olympischen Dorf. Rath ermittelt fieberhaft, um weitere Todesfälle zu verhindern und seinen ehemaligen Ziehsohn Fritze zu schützen, der mit dem Jugendehrendienst im Olympischen Dorf arbeitet und ebenfalls in den Fokus der SS zu geraten droht. Was Rath nicht ahnt: Sein eigenes Todesurteil ist längst gefällt.

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Weitere Bücher

Die von Kat Menschik wunderschön illustrierte Erzählung schildert die Vorgeschichte von Charlotte Ritter, Gereon Raths großer Liebe, im Jahr 1927. 

In Moabit lernen wir Charly kennen, als sie noch Lotte heißt und bei ihren Eltern wohnt, in einer Beamtenwohnung am Zellengefängnis Moabit. Gerade hat sie das Abitur im Kleistlyzeum geschafft, und dies, obwohl sie aus einfachen Verhältnissen stammt. Ihre frisch errungene Freiheit genießt Lotte vor allem nachts, bei heimlichen Eskapaden mit ihrer Freundin Greta durch die Tanzlokale Berlins. Tagsüber lernt sie Schreibmaschine und Stenografie, denn eins ist klar: Ihr Studium wird sie sich selbst finanzieren müssen.

Charlottes Vater ist Gefängniswärter – ein einfacher, ehrlicher Mann. Doch seine Ansprüche an seinen Augenstern Lotte in puncto Bildung, Ehre und Anstand sind hoch. Und Lotte ist ein Vaterkind. Kein Wunder, dass es nicht spurlos an ihr vorübergeht, als ihr Vater eines Tages in ein brutales Attentat im Moabiter Gefängnis verwickelt wird. Ein Vorfall, der Charlottes weiteres Leben prägt und der aus Lotte letzten Endes Charly macht.

Kat Menschik entwirft dazu so kongenial das verruchte Berlin der 20er-Jahre in seiner düster-rauen Schönheit, dass man selbst noch den Geruch und die Geräusche von damals wahrzunehmen meint.
 

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Die von Kat Menschik wunderschön illustrierte Erzählung schildert die Vorgeschichte von Fritz, Gereon Raths Ziehsohn.

Fritze Thormann, Vielleser und begeisterter Sportler, gehört zu den Menschen, die das Pech haben, dass sie immer wieder zur falschen Zeit am falschen Ort sind. Mit seinen fast 16 Jahren ist er deswegen schon in viele riskante Situationen geschlittert. Zuletzt beim Ehrendienst der HJ während der Olympiade 1936. Gerade noch gelang es ihm, seinem Läufer-Idol Jesse Owens ein Autogramm abzujagen, als kurz darauf dunkle Wolken über ihm aufziehen: Fritz wird zufälliger Zeuge eines Selbstmords, dessen Umstände mehr als fragwürdig sind. Doch die Polizei und sein Ziehvater glauben ihm nicht. Schlimmer noch: die Gestapo will ihn für etwas drankriegen, das er nicht getan hat, sodass dem Jungen nichts übrigbleibt als zu fliehen und abzutauchen.

Mit gefälschtem Pass fängt Fritz beim Kohlenhandel Kleinfeldt in Berlin-Mitte an. Der Lohn stimmt, sein Chef ist in Ordnung, doch Fritz ist allein und vermisst seine Freunde. Vor allem Charly, die einmal seine Pflegemutter war. Und seine Schicksalsfreundin Hannah, von der er auch nur weiß, dass sie sich in Breslau unter falschem Namen versteckt. Und so beginnt Fritz aus seiner Tarnung heraus Briefe zu schreiben. Sie ersetzen ihm die Gesprächspartner, die er dringend braucht, weil es erneut kreuzgefährlich für ihn wird. Denn nicht nur die Gestapo hat sich auf die Suche nach dem unliebsamen Zeugen begeben. In unmittelbarer Nähe lauerte eine noch viel tödlichere Bedrohung.…

In „Mitte“ bringt Volker Kutscher seinen Lesern die immer bedrohlicher werdende Atmosphäre der Dreißigerjahre so nah wie nie.

Adaptionen

Hörbücher, Filme, ...

Graphic Novel

Der Berliner Comiczeichner Arne Jysch hat den ersten Rath-Roman „Der nasse Fisch“ congenial als Graphic Novel adaptiert. Derzeit arbeitet er an der Comicversion des zweiten Rath-Romans „Der stumme Tod“.

Babylon Berlin

Seit 2017 drehen Tom Tykwer, Henk Handloegten und Achim von Borries die TV-Serie „Babylon Berlin“ nach den Rath-Romanen von Volker Kutscher. Die Serie, die in Deutschland auf Sky und ARD ausgestrahlt wird, wurde bereits in mehr als 100 Länder verkauft. Die Rolle des Gereon Rath hat Volker Bruch übernommen, Charlotte Ritter wird von Liv Lisa Fries gespielt. Die bislang produzierten drei Staffeln sind Adaptionen der Rath-Romane „Der nasse Fisch“ und „Der stumme Tod“.

Zu den ersten beiden Staffeln und zur dritten Staffel ist jeweils ein großformatiges Filmbuch mit vielen Abbildungen und zahlreichen Hintergrundinformationen erschienen:
•    Michael Töteberg. (Hg.), Babylon Berlin (Staffeln 1 und 2) Köln 2018
•    Michael Töteberg. (Hg.), Babylon Berlin (Staffel 3) Leipzig 2020

Hörspiele

WDR, RBB und Radio Bremen haben die ersten beiden Rath-Romane „Der nasse Fisch“ und „Der stumme Tod“ sowie die Erzählung „Moabit“ aufwendig als Hörspiele produziert. Die Hörspiele wurden von allen Radiostationen der ARD gesendet und sind zudem online in den Mediatheken abrufbar.

Theater

Jeanette Mohr hat den siebten Rath-Roman „Marlow“ dramatisiert. Das Stück wurde von Markus Kopf für das Westfälische Landestheater Castrop Rauxel inszeniert. 

Die Figuren

In der Welt von Gereon Rath sind viele Personen unterwegs, die meisten sind fiktiv, einige jedoch wie den Mordinspektionsleiter Ernst Gennat hat es wirklich gegeben. Doch nicht nur er, auch die fiktiven Figuren haben eine Vorgeschichte und einen Lebenslauf. Hier sind die wichtigsten Namen des Rath-Universums aufgeführt. Mehr zum Personal der Romane findet man auf dieser Seite in den Personenregistern der jeweiligen Romane.

„Es sind die Grautöne, die Volker Kutschers Romane zu einem Erlebnis machen, zu einem grandiosen Zeitporträt, das weit über einen Kriminalroman hinausgeht und den Alltag im Dritten Reich auf beklemmende Weise nachvollziehbar werden lässt.“


Deutschlandfunk Kultur "Buchkritik"

Gereon Rath
Kriminalkommissar. Geboren am 5. März 1899 in Köln am Rhein als Sohn des Kriminalbeamten Engelbert Rath und der Hausfrau Erika Rath als jüngstes von vier Kindern. Besucht die Katholische Volksschule Agrippastraße, dann das Apostelgymnasium (eigentlich: „Königlich Katholisches Gymnasium an der Apostelkirche“). Im Jahr 1908 zieht die Familie Rath vom Waidmarkt in der Kölner Altstadt in einen großzügigen Neubau nach Klettenberg. Sein Bruder Anno fällt 1916 an der Westfront. Gereon wird erst 1918 zum Militär eingezogen und absolviert die Grundausbildung in Porz bei Köln. Er wird an die Etappe versetzt und sieht dem Fronteinsatz bereits in fester Erwartung des eigenen Todes entgegen, da ist der Krieg plötzlich vorbei. Nach einem abgebrochenen Jurastudium tritt der jüngste Rath-Sohn 1922 in die Fußstapfen seines Vaters und des gefallenen Bruders Anno und geht zur Kriminalpolizei. 1924 besteht er die Prüfung und wird Kriminalkommissar im Kölner Polizeipräsidium in der Krebsgasse, entwickelt sich dort schnell zu einem erfolgreichen Mordermittler. Er verlobt sich mit der Tochter einer angesehenen Kölner Familie und scheint seinen Platz im Leben gefunden zu haben, bis ein tödlicher Schuss aus seiner Dienstwaffe und eine daraus resultierende Pressekampagne alles zerstört. Auf Vermittlung seines einflussreichen Vaters wechselt Gereon Rath im März 1929 in die Reichshauptstadt, zur dortigen Kriminalpolizei. Es fällt dem Kölner schwer, sich in Berlin einzuleben, aber nach und nach gewöhnt er sich so sehr an die Stadt, dass er gar nicht mehr weg möchte. Vor allem kann er ganz gut damit leben, seinen Vater nun nicht mehr allzu oft zu sehen. 
 
Charlotte Ritter
Von Freunden und Kollegen „Charly“ genannt. Juristin. Geboren am 23. Oktober 1907 in Berlin-Moabit als einzige Tochter des Gefängniswärters Christian Ritter und der Hausfrau Luise Ritter. Besuchte die 206. Gemeindeschule in Moabit, ab 1917 das X. Städtische Lyzeum (später Kleist-Lyzeum). Nach dem Abitur beginnt sie 1927 ein Jurastudium an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin. Lebt seit dieser Zeit mit ihrer Freundin Greta Overbeck in einer Wohnung in der Spenerstraße in Moabit, was einige Nachbarn misstrauisch beobachten. Um ihr Studium zu finanzieren arbeitete Charly zeitweise als Stenotypistin in der Inspektion A, wird dort auch bei Ermittlungen eingesetzt. In der Mordinspektion lernt sie auch Gereon Rath kennen, zu dem sie sich sofort hingezogen fühlt — bis sie die weniger angenehmen Seiten seines Charakters kennenlernt. Seit es die ersten Frauen bei der Berliner Kriminalpolizei gibt, ist es ihr Berufswunsch, einmal als Kriminalbeamtin zu arbeiten. Zunächst aber muss sie ihren juristischen Vorbereitungsdienst im Amtsgericht Lichtenberg absolvieren.

Wilhelm Böhm
Oberkommissar. Spitzname: „Bulldogge.“ Geboren am 7. Dezember 1884 in Pankow. Böhm kam im Jahr 1909 zur Kriminalpolizei, wurde kurz vor Kriegsausbruch Kommissar und vierzehn Jahre später Oberkommissar. Seit Gründung der Zentralen Mordinspektion im Jahre 1925 arbeitet er dort und ist einer der wichtigsten Mitarbeiter Ernst Gennats. Böhm pflegt einen sehr bärbeißigen Stil, nicht nur im Umgang mit Verdächtigen und Zeugen, sondern auch mit Kollegen und Untergebenen. Diese Art macht ihn im Kollegenkreis — und vor allen Dingen bei Gereon Rath — nicht gerade beliebt; im Grunde aber ist Böhm kein schlechter Kerl. Er hat 1927 dafür gesorgt, dass Charlotte Ritter als Stenotypistin in der Mordinspektion anfangen konnte und fördert sie auch sonst nach Kräften.
 
Reinhold Gräf
Geboren am 19. Januar 1906 in Rixdorf. Nach seiner Schullaufbahn geht Gräf zur Polizeischule in Eiche bei Potsdam, arbeitet seit März 1927 als Kriminalassistent bei der Kriminalpolizei, zunächst im Polizeiamt Kreuzberg, seit Juni 1928 in der Inspektion A am Alexanderplatz, wo er sich mit der Stenotypistin Charlotte Ritter anfreundet. Im Juni 1929 Beförderung zum Kriminalsekretär, eine Beförderung, die er einem Einsatz mit Gereon Rath verdankt. Für Rath ist Gräf lange Zeit so etwas wie ein Freund, jedenfalls der einzige Kollege, mit dem er ab und zu ein Bier trinken geht — und das dann meist im Nassen Dreieck am Wassertorplatz. Reinhold Gräf ist Junggeselle und lebt in der Nähe des Schlesischen Tores, übernimmt aber später die Kreuzberger Wohnung von Gereon Rath am Luisenufer. Seine Karriere nimmt nach 1933 Fahrt auf, als er dem Ruf zur Politischen Polizei folgt.
 
Johann Marlow
Geschäftsmann. Hinter seinem Rücken auch respektvoll „Doktor Mabuse“ oder einfach nur „Doktor M.“ genannt. Geboren am 17. August 1891 auf Gut Altendorf, Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Marlow brach wegen des Krieges sein gerade begonnenes Medizinstudium ab und war dann an der Ostfront als Sanitäter im Einsatz. Nach dem Krieg schloss er sich zunächst einem Freicorps an und arbeitete nach seiner Rückkehr aus dem Baltikum zunächst als illegaler Arzt und Morphinhändler in Berlin. Mit Hilfe seines Weltkriegskameraden Hugo Lenz und dessen Ringverein Berolina baute Marlow schließlich ein Imperium auf, das von illegalen Geschäften aller Art lebt, in der Hauptsache Rauschgift, illegale Nachtlokale und Spielhöllen. Auf Marlows Lohnliste stehen einige Beamte des Berliner Polizeipräsidiums. Gereon Rath gehört nicht dazu, dennoch hat Marlow ein besonderes Verhältnis zu dem Mordermittler. 

Ernst Gennat
Kriminalrat. Spitzname „Buddha“ oder „der volle Ernst“. Geboren am 1. Januar 1880 in Plötzensee. Als Sohn des Oberinspektors der Strafanstalt Plötzensee wächst Gennat in der Dienstwohnung auf dem Gefängnisgelände auf. Nach der Volksschule besucht er das Königliche Luisengymnasium in Moabit. Danach Militärzeit. 1904 nach acht Semestern an der Königlichen Friedrich-Wilhelms-Universität Abbruch des Jurastudiums und Eintritt in die Kriminalpolizei. 1905 besteht Gennat die Prüfung zum Kommissar und wird Kriminalkommissar in der Berliner Polizei. 1925 Aufbau der Zentralen Mordinspektion in der Inspektion A, deren Leitung er übernimmt, und Beförderung zum Kriminalrat. Schon zu Lebzeiten ist Gennat eine Legende. Die Presse berichtet über ihn und seine Mitarbeiter wie über Filmstars. Um die modernen Ermittlungsmethoden der Berliner Kriminalpolizei kennenzulernen, die Gennat eingeführt hat und stetig verbessert, pilgern viele ausländische Polizisten zum Alex, aber auch Prominente wie Edgar Wallace oder Charlie Chaplin.

Greta Overbeck
Germanistikstudentin. Geboren 1906 in Hamburg als Tochter eines deutschen Ingenieurs und einer schwedischen Schauspielerin. Nach dem Krieg zieht die Familie Overbeck nach Berlin, und Greta besucht das Kleist-Lyzeum in Moabit, wo sie Charlotte Ritter kennenlernt und sich mit ihr anfreundet. Als ihre Eltern Berlin wieder verlassen, bleibt Greta, die mittlerweile an der Friedrich-Wilhelms-Unsiversität ein Studium aufgenommen hat, und bezieht eine von den Eltern finanzierte Wohnung in der Spenerstraße, in die dann im Jahre 1927 auch Charly einzieht. Der Vermieter toleriert die ungewöhnliche Zweckgemeinschaft; die Nachbarn im Haus sehen das teilweise anders, vor allem, wenn die Damenwohngemeinschaft Herrenbesuch erhält. Misstrauischste Nachbarin ist die alte Frau Brettschneider von nebenan. 

Die Welt von Gereon Rath

Berlin in den 20iger und 30iger-Jahren

In den ausgehenden zwanziger und beginnenden dreißiger Jahre gilt Berlin als amerikanischste Stadt Europas. Der Boom der Gründerzeit hat die Stadt explosionsartig wachsen lassen, die neuen Freiheiten der Republik nehmen der ehemaligen kaiserlichen Residenz die letzten Fesseln. Berlin ist zur modernen Metropole geworden, zu einer aufregenden Weltstadt. Neben Kunst und Kultur blüht auch das Verbrechen, nicht nur das politische. Das ist die Welt von Kriminalkommissar Gereon Rath.

Fotos: Bundesarchiv via Wikipedia Commons

Historische Schauplätze zu den Gereon Rath-Romanen

Interaktive Karte des Projekts www.nianli.de

Die Gereon-Rath-Romane wollen ganz bewusst keine Geschichtsbücher sein bzw. Geschichtsbücher ersetzen. Gleichwohl machen sie den ein oder anderen womöglich neugierig auf das Berlin der 30er Jahre und die Lebensumstände der Menschen am Ende der Weimarer Republik und in der beginnenden Nazi-Diktatur. Die Auflistung einiger Buch- und Filmtitel, die der Autor für seine Recherche verwendet hat, können den geschichtsinteressierten Leserinnen und Lesern weiterhelfen. Für Berliner und Berlinbesucher ist sicherlich auch der Besuch eines der Museen der Stadt interessant.

>> Literatur und Tipps über die Welt von Gereon Rath (pdf)

Volker Kutscher

Über Volker Kutscher

Biografie

Volker Kutscher wurde am 26. Dezember 1962 in Lindlar im Bergischen Land geboren und wuchs auf in Wipperfürth. Nach dem Studium brotloser Künste (Germanistik, Philosophie und Geschichte) arbeitete er zunächst als Tageszeitungsredakteur, bevor er sich dem Romanschreiben zuwandte. Kutscher lebt in Köln und Berlin. Seinen ersten Kriminalroman Bullenmord schrieb er 1996 zusammen mit Christian Schnalke.

Nach weiteren, im Bergischen Land angesiedelten Regionalkrimis (Vater unser, 1998; Der schwarze Jakobiner, 2001), begann Kutscher im Jahr 2007 mit dem Roman Der nasse Fisch seine Serie um den Kriminalkommissar Gereon Rath im Berlin der späten 20er und frühen 30er Jahre. 2009 folgte der zweite Band Der stumme Tod, 2010 der dritte Rath-Krimi Goldstein, 2012 Die Akte Vaterland, 2014 Märzgefallene,  2016 Lunapark, 2018 Marlow und 2020 schließlich der achte Rath-Roman Olympia. Die Reihe soll den Ermittler Gereon Rath noch bis ins Jahr 1938 führen.

In der Illustrierten Reihe der Berliner Künstlerin Kat Menschik erschien 2017 der Erzählband Moabit, der ein Ereignis aus der Jugend von Gereon Raths großer Liebe Charlotte Ritter schildert. 2021 setzen Kutscher und Menschik die Zusammenarbeit mit dem Band Mitte fort, einer von Menschik illustrierten Erzählung in Briefen, die Friedrich Thormann, den ehemaligen Pflegesohn der Raths, im Herbst 1936 begleitet.

In den vergangenen Jahren veröffentlichte Kutscher in Zeitschriften und Anthologien zudem einige Kurzgeschichten, die im Gereon-Rath-Kosmos angesiedelt sind: Alex (in Jan Seghers' Krimi-Anthologie Der Tod hat 24 Türchen, 2008), Bescherung (in Gisa Klönnes Fürchtet euch nicht, 2009), Gute Beziehungen (StadtAnsichten #38, Oktober 2010), das Märchen mit Zündhölzern (SZ-Magazin #51 2010, 23. Dezember 2010, wiederveröffentlich in Jan Costin Wagners Anthologie Totenstille Nacht, 2012), Plan B (Welt am Sonntag, 14. Oktober 2012 und in der Anthologie Mord am Sonntag, 2012) sowie Dortmunder Osterfeuer,Gelsenkirchener Romanze und Weiße Wiese (in den Mord-am-Hellweg-Anthologien 2012, 2014 und 2021).

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Weitere Links zu Volker Kutscher

Homepage zu den Gereon-Rath-Romanen »
Volker Kutscher auf Lesereise
Lesung und Gespräch
Mittwoch, 14. Juli 2021 in Lauf
Zeit:
19:30 Uhr
Ort:
Kunigundenberg / "Sommer am Berg"-Open-Air-Bühne,
91207 Lauf

Musikalische Begleitung: Sasha Pushkin (Flügel)

Veranstalter: Stadtbücherei Lauf

In Kooperation[...]

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Lesung und Gespräch
Dienstag, 07. September 2021 in Zürich
Zeit:
20:00 Uhr
Ort:
Kaufleuten,
CH 8001 Zürich

Moderation: Corina Freudiger

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Lesung und Gespräch
Mittwoch, 13. Oktober 2021 in Bremerhaven
Zeit:
20:00 Uhr
Ort:
Capitol,
27576 Bremerhaven

Moderation: Hilke Theessen

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Lesung und Gespräch
Donnerstag, 14. Oktober 2021 in Oldenburg
Zeit:
20:00 Uhr
Ort:
Kulturetage,
26122 Oldenburg
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Lesung und Gespräch
Freitag, 15. Oktober 2021 in Berlin
Zeit:
20:00 Uhr
Ort:
Dorotheenstädtische Buchhandlung,
10559 Berlin
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Lesung und Gespräch
Montag, 29. November 2021 in Overath
Zeit:
20:00 Uhr
Ort:
Kulturbahnhof,
51491 Overath
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Weitere Links zu Gereon Rath

DANK

Zum Gelingen der Rath-Romane haben viele Menschen ihren Anteil beigetragen. Der Autor dankt im Besonderen:

Guido Altendorf, Kay Baselt, Dim van den Berg, Cornelia Blume, Bärbel Fest, Jens Fink, Svenya Fischlin, Rainer Franke, Irene von Götz, Nora Haller, Richard Heinen, Uwe Heldt, Hedwig Henn, Emanuel Hübner, Arne Jysch, Martin Kistenmacher, Susanne Kolleck, Andreas Kossert, Kristine Kress, Monika Krieg, Annette Krumreihn, Karin Küppers, Anett Kürten, Sabine und Werner Lapke, Klaus Lindow, Helge Malchow, Stephan Mertens, Jens Michalek, Karin Michalek, Tom Müller, Olaf Petersenn, Klaus Pfeiffer, Hans-Heinrich-Rathjen, Maike Rösmann, Joachim Rott, Philipp Rusch, Tom Saller, Daniel Schmidt, Christian Schnalke, Harold Selowski, Hermann Simon, Anne und Robert Spindler, Michael Töteberg, Marco Verhülsdonk, Heidrun Wilkening und Viola Ziberi.
 

Kommentare

1. 1971
Hans Habetler am 01.11.2018

Cool perfekt für mich da versuche ich mein Glück

2. Marlow
JLloyd am 27.01.2019

Lieber Herr Kutscher,
vielen Dank für die Buchreihe mit Gereon Rath. Nun, da ich den bisher letzten Band gelesen habe, bin ich nahezu enttäuscht über die Zwangspause - glücklicherweise lässt Ihr kürzlicher Verlagswechsel auf Folgebände hoffen.

Davon wünsche ich mir mindestens drei: Mindestens einen, der noch in der NS-Zeit spielt und die bisherigen Fäden wieder aufnimmt. Die schwierig zu beantwortende Frage lautet nur, welche Taten angesichts der Verbrechen der Nazis überhaupt noch verfolgenswert sind.

Ein Erzählstrang im nächsten Band könnte z.B. wie folgt lauten: Charly ist bei ihrer Freundin Greta in Sicherheit & weit weg, als es Rath zum Kriegsende im Januar 1945 erneut gen Masuren verschlägt. Dort erfährt er, dass sein Techtelmechtel mit der drallen Blondine nicht folgenlos blieb, denn plötzlich blickt ihn ein süßes Mädchen mit den Gesichtszügen seiner Mutter an. Dieses und dessen Mutter bringt er dann im Krebsgang stets auf den letzten Drücker nach Gotenhafen bzw. Gdingen, wo es ihm durch seine Beziehungen gelingt zwei Plätze auf einem Schiff nach Westen, freilich der Wilhelm Gustloff, zu ergattern. Mutter & Kind in Sicherheit wähnend fliegt er zurück nach Berlin - der Leser weiß es freilich besser. Es mag dabei Ihrer Phantasie als Autor oder Ihrer Präzision als Historiker entspringen, ob Ende Januar aus dem Raum Gdingen noch eine Maschine abfliegt.

Der nächste Band könnte dann zwischen Kriegsende und Gründung der Bundesrepublik spielen, so dass der Krieg vorbei und Mord wieder strafbar ist. Diese Zeit, in der ein Interzonenpass zum wertvollsten Gut wird, bietet den idealen Nährboden für Freund Marlow. Vielleicht heuert ja Bruder Severin als Ermittler bei der US-Army an und kommt ebenfalls über den großen Teich, so dass die Gebrüder Rath mit vereinten Kräften gegen alte & neue Verbrecher wirken können.

Der darauffolgende Band könnte in der Bundesrepublik spielen, wo Adenauer (Gut, dass Sie ihn als Freud der Familie Rath eingeführt haben.) sich weigert "das schmutzige Wasser wegzuschütten bevor er sauberes hat". Charly, schon im letzten Band aus dem Exil zurückgekehrt und die ersten beruflichen Schritten als Anwältin gehend, bekommt durch die neuen, alten Nazis kräftig zugesetzt. Diese drängen die Frauen, welche in der Nachkriegszeit notgedrungen zu ihrer größten Selbständigkeit im letzten Jahrhundert gelangten, wieder in ihre tradierte Rolle in Haushalt und Familie.

Hoffentlich muss ich auf den nächsten Band nicht allzu lange warten.

Freundliche Grüße,
J. Lloyd

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