Das Buchcover zeigt einen warmen, einladenden Ausblick aus einem Zugfenster auf eine malerische Landschaft. Im Hintergrund sind grüne Felder und Gleise zu sehen. Der Titel „Zugreisen“ ist in einer verspielten blauen Schrift leicht schräg angeordnet, während der Untertitel „Gebrauchsanweisung fürs“ in neutraler Schrift darüber steht. Der Autorennamen „Jaroslav Rudiš“ erscheint prominent am oberen Rand. Das Cover vermittelt ein Gefühl von Reisen und Entdeckung. Ein roter Aufkleber vermerkt „SPIEGEL Bestseller“ und ein weiterer gelber Aufkleber weist auf den „ITB Berlin BuchAward 2022“ hin.
Gebrauchsanweisung fürs Zugreisen
Sein Großvater war Weichensteller, sein Onkel Fahrdienstleiter und sein Cousin Lokführer. Klar, dass Jaroslav Rudiš selbst so oft wie möglich Zug fährt. In seinem Buch begibt er sich im Takt der Schienen durch Europa: von Berlin aus bis zum Gotthardtunnel, im Nachtzug durch Polen und die Ukraine sowie im Speisewagen von Hamburg nach Prag. Er widmet sich den schönsten Bahnhöfen, den Kathedralen des Verkehrs. Verrät, was Krokodile und Brigitte Bardot mit Lokomotiven zu tun haben. Und verwebt dabei ganz nonchalant die Historie der Eisenbahn mit den Geschichten der Menschen, denen er begegnet.
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Veranstaltungsdetails
Art:
Lesung
Datum:
13. April 2026
Zeit:
19:30 Uhr
Ort:
Brauerei Oerlikon,
Thurgauerstrasse 72
8050 Zürich
Autor:
Jaroslav Rudiš
Inhalt:
Jaroslav Rudiš spricht über Bier und Bahn in Zürich
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Foto von Jaroslav Rudiš

Jaroslav Rudiš

Biografie

Jaroslav Rudiš, geboren 1972 in der Tschechoslowakei, lebt heute in Lomnice nad Popelkou und Berlin und ist Schriftsteller, Drehbuchautor, Dramatiker und Musiker. Er studierte Deutsch und Geschichte in Liberec, Zürich und Berlin und arbeitete u.a. als Lehrer und Journalist. Bei Luchterhand erschienen u.a. seine Romane „Grand Hotel“, „Vom Ende des Punks in Helsinki“, „Nationalstraße“, „Winterbergs letzte Reise“, „Wo die Toten sprechen“ und bei btb „Der Himmel unter Berlin“. Zudem publizierte er die Graphic Novels „Alois Nebel“ (mit Jaromír 99) und „Nachtgestalten“ (mit Nicolas Mahler) sowie die von Jaromír 99 illustrierte Erzählung „Weihnachten in Prag“. 2012/13 hatte Rudiš die Siegfried-Unseld-Gastprofessur an der Humboldt-Universität zu Berlin inne. 2014 wurde er mit dem Usedomer Literaturpreis ausgezeichnet, und 2018 erhielt er den Preis der Literaturhäuser. 2019 wurde er für seinen Roman „Winterbergs letzte Reise“ – der erste Band, den er auf Deutsch verfasst hat – auf der Leipziger Buchmesse in der Kategorie „Belletristik“ nominiert. 2020 erhielt er dafür den Chamisso-Preis. Zuletzt wurde ihm 2024 der renommierte Mörike-Preis verliehen. Rudiš Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und verfilmt. Zudem ehrte man ihn mit der tschechischen Verdienstmedaille und als „einen der engagiertesten Brückenbauer zwischen Deutschland und Tschechien“ mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland sowie mit dem Internationalen Brückepreis der Europastadt Görlitz/Zgorzelec. 2025 wurde Rudiš in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung aufgenommen. Bei Piper liegen von ihm die Bände „Gebrauchsanwisung fürs Zugreisen“, „Zug um Zug durch Europa“ und die „Gebrauchsanweisung für Bier“ vor.
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