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Das Buchcover zeigt ein künstlerisches schwarz-weiß Bild einer Person, die mit einem schachbrettartigen Muster bemalt ist. Der Kopf der Person ist nach hinten geneigt und der Blick ist direkt in die Kamera gerichtet. In der oberen linken Ecke steht der Name des Autors „David Markson“ in einer klaren, modernen Schrift. Der Titel „WITTGENSTEINS MÄTRESSE“ ist in einer großen, auffälligen Schrift auf einem weißen Hintergrund platziert, gefolgt von dem Wort „Roman“. Am unteren Rand befindet sich der Hinweis „Mit Texten zum Roman von Elfriede Jelinek und David Foster Wallace“. Die Atmosphäre vermittelt eine kreative und provokative Stimmung.

Wittgensteins Mätresse - eBook-Ausgabe

Roman
10,99 €
16.04.2013
Sissi Tax
336 Seiten
978-3-8270-7612-0

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Piper Verlag GmbH
Georgenstraße 4
80799 München

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Beschreibung

Die Künstlerin Kate hält sich für den letzten Menschen auf Erden. Doch gab es sie wirklich – jene Apokalypse, die nur sie allein verschont hat? Oder ist Kate wahnsinnig? In einem Strandhaus an einer unbekannten Küste dokumentiert eine Frau ihre Suche nach den Überlebenden einer namenlosen Katastrophe, durchforstet ihre Erinnerung an Kunstwerke, Bücher und Artefakte einer untergegangenen Zivilisation. Und während Kate rastlos über den Globus reist, in den größten Museen der Welt übernachtet und an den verlassenen Monumenten unserer Kultur umherstreicht, entspinnt sich wie nebenbei eine…

Die Künstlerin Kate hält sich für den letzten Menschen auf Erden. Doch gab es sie wirklich – jene Apokalypse, die nur sie allein verschont hat? Oder ist Kate wahnsinnig? In einem Strandhaus an einer unbekannten Küste dokumentiert eine Frau ihre Suche nach den Überlebenden einer namenlosen Katastrophe, durchforstet ihre Erinnerung an Kunstwerke, Bücher und Artefakte einer untergegangenen Zivilisation. Und während Kate rastlos über den Globus reist, in den größten Museen der Welt übernachtet und an den verlassenen Monumenten unserer Kultur umherstreicht, entspinnt sich wie nebenbei eine irrwitzige Geschichte der westlichen Welt: von Homer, der womöglich eine Frau war, über Aristoteles’ Lispeln bis zu Rembrandts rostbrauner Katze, von Guy de Maupassants Abneigung gegenüber dem Eiffelturm zu Brahms’ Abneigung gegenüber Kindern. Doch dann und wann, tief verborgen zwischen den Zeilen, scheint eine Trauer auf, die vermuten lässt, dass Kates Geschichte womöglich eine ganz andere ist …

Über David Markson

Foto von David Markson

Biografie

David Markson wurde 1927 in Albany, New York, geboren und studierte an der Columbia University Literatur. Protegiert von Malcolm Lowry gehörte er seit den frühen 1950ern zur New Yorker Schriftstellerszene. Sein 1988 erschienenes Hauptwerk „Wittgensteins Mätresse“ gilt heute als Meilenstein der...

Mehr über David Markson

Aus „Wittgensteins Mätresse“

Am Anfang hinterließ ich manchmal Botschaften auf der
Straße.
Jemand lebt im Louvre, lauteten einige dieser Botschaften.
Oder in der National Gallery.
Natürlich konnten sie so nur lauten, wenn ich in Paris oder
London war. Jemand lebt im Metropolitan Museum, so lauteten
sie nämlich, als ich noch in New York war.
Niemand kam, selbstverständlich. Schließlich hörte ich
auf, Botschaften zu hinterlassen.
Um die Wahrheit zu sagen, vielleicht hinterließ ich insgesamt
nur drei oder vier Botschaften.
Ich habe keine Ahnung, wie lange es her ist, seit ich das
getan habe. Müsste ich [...]

Buchcover müssen unverändert und vollständig wiedergegeben werden (inklusive Verlagslogo). Die Bearbeitung sowie die Verwendung einzelner Bildelemente ist ohne gesonderte Genehmigung nicht zulässig. Wir weisen darauf hin, dass eine Zuwiderhandlung rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Pressestimmen

„In keinem anderen Buch lauert direkt hinter den Sätzen eine solche Schwärze. Niemand hat der Einsamkeit bisher so brutal ehrlich und bis hin zur Unlesbarkeit abgebildet. […] „Wittgensteins Mätresse“ besteht nur aus der Konfrontation des Individuums mit sich selbst.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„'Wittgensteins Mätresse' zeigt, was es bedeuten kann, wenn avantgardistische Literatur funktioniert, wenn sie uns durch eine neue Form einen anderen Zugang zur Sprache und somit zur Welt eröffnet. Kaum jemand hat das auf so komische und unterhaltsame Art und Weise geschafft wie Markson.“

Rolling Stone

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David Markson
Wittgensteins Mätresse.