Omni

Omni

Roman

Paperback
E-Book

€ 15,00 inkl. MwSt.

Die fesselnde Space Opera vom erfolgreichsten deutschen Science-Fiction-Autor!

Gewinner des Kurd-Laßwitz-Preises 2017! Aurelius, vor zehntausend Jahren auf der legendären Erde geboren, ist einer von nur sechs Menschen, die Zugang zu Omni haben, einem Zusammenschluss von Superzivilisationen, der die Macht über die Milchstraße innehat. Nun erhält Aurelius seinen letzten Auftrag: Er soll verhindern, dass ein rätselhaftes Artefakt an Bord des im Hyperraum gestrandeten Raumschiffs Kuritania in falsche Hände gerät. Eine einflussreiche Schattenorganisation ist dem Wrack bereits auf der Spur. Der Agent Forrester und seine Tochter Zinnober sollen den Fund bergen und Aurelius entführen – denn mit seiner Hilfe könnte das Artefakt wieder aktiviert werden. Doch die Mission gerät außer Kontrolle – und Aurelius, Forrester und Zinnober finden sich in einem undurchsichtigen Spiel wieder, das die Zukunft der ganzen Menschheit bedroht ...

  • € 15,00 [D], € 15,50 [A]
  • Erschienen am 04.10.2016
  • 560 Seiten, Klappenbroschur
  • ISBN: 978-3-492-70359-8
 
 

Leseprobe zu »Omni«

Prolog

 

Der Asteroid, ein Felsbrocken mit einem Durchmesser von knapp fünfhundert Kilometern, zog einsam seine Bahn am Ende des Perseusarms der Milchstraße, viele Lichtjahre vom nächsten Sonnensystem entfernt. An seinem dunklen Himmel leuchtete das Feuerrad der Galaxis, hell genug, um auf der rauen, zerklüfteten Oberfläche des Asteroiden Muster aus Licht und Schatten zu erschaffen. Der Felsbrocken hatte keine Atmosphäre, die Schallwellen übertragen konnte, aber der Mann hörte, wie die dünne Kruste aus Methan- und Ammoniakeis unter seinen Stiefeln knirschte, als er sich der Mulde mit [...]

mehr

Andreas Brandhorst

Andreas Brandhorst

Andreas Brandhorst, geboren 1956 im norddeutschen Sielhorst, zählt zu den erfolgreichsten Science-Fiction-Autoren unserer Zeit. Mit dem »Kantaki«-Zyklus gelang ihm der Durchbruch. Seither sind spektakuläre Zukunftsvisionen zu seinem Markenzeichen geworden. Mehrfach wurde sein Werk mit den mehr ...

Medien zu »Omni«

Rezensionen und Pressestimmen

buchwelten.wordpress.com


»Science Fiction vom Allerfeinsten. Hochspannende, intelligente und philosophische Space Opera vom derzeit besten deutschen Science Fiction Autor.«   

phantastisch-lesen.de


»Der Roman ›Omni‹ bietet fesselnde und nachhaltige Sciene-Fiction Unterhaltung mit vielen klugen Fragen und dem berühmten ›sense of wonder‹.«   

forum.scifinews.de


»Eine unglaublich kompakte, umfangreiche und spannende Geschichte, in einem weit entfernten Universum.«   

robots-and-dragons.de


»Natürlich ist Andreas Brandhorsts neuer Roman wieder großes Kino. Alles ist gigantisch, uralt, mächtig, sonderbar und exotisch.«   

Geek!


»Mit seinem jüngsten Roman hat er sich sowohl schriftstellerisch als auch als Weltenschöpfer erneut gesteigert und ein Universum entwickelt, in das man gerne öfter eintauchen und von dem man mehr erfahren möchte.«   

Andromeda Nachrichten 256


»Mit einer scheinbaren Leichtigkeit entwirft Andreas Brandhorst wieder einmal ein überaus lesenswertes SF-Setting.«   

stuffed shelves.de


»Die Geschichte ist packend, umfangreich und, wie auch das Universum dahinter, sehr gut durchdacht. Dazu gibt es wieder tolle Figuren und die eine oder andere Passage, die nachdenklich stimmt und nachhallt. Es wundert mich nicht, dass Brandhorst zur Speerspitze der deutschen SciFi-Autoren gehört. «   

Kommentare zum Buch
1. Gefährliche Mission
Karin Wenz-Langhans am 29.11.2016 - 11:47:51

Der zehntausendjährige Mensch Aurelius ist einer der sechs Reisenden, die im Auftrag von Omni handeln und mit ihnen in Verbindung stehen. Omni ist ein Zusammenschluss von vierzehn Superzivilisationen, die die Macht über die Milchstraße innehaben. Als das Wrack der vor zweihundert Jahren verschollenen Kuritania gefunden wird, befindet sich an Bord eine geheimnisvolle Maschine. Die Agentur, eine Organisation der Menschen, will diese Maschine in ihren Besitz bekommen und Aurelius entführen lassen, da er der Schlüssel ist, um die Maschine in Betrieb nehmen zu können. Mit der Entführung wird ein ehemaliger Mitarbeiter der Agentur, Vinzent Forrester, beauftragt, der mit seiner Tochter Zinnober auf einem vergessenen Planeten untergetaucht ist.   Mit diesem Roman schickt der Autor den Leser auf eine Reise in das Gesellschaftssystem der Milchstraße in vielen tausend Jahren: vierzehn Superzivilisationen bilden Omni und haben das Sagen – die Menschen gehören nicht dazu, was bei diesen zu Unmut führt, da sie teilweise nach mehr Macht und Einfluss streben.   Sechs Reisende, Menschen von der legendären Erde, sind im Auftrag von Omni unterwegs. Nicht nur verfügen sie über eine sehr lange Lebensspanne, auch organisch unterscheiden sie sich von den Menschen.   Sehr gespannt war ich darauf, mehr über Omni zu erfahren, wie sie ihre Macht gegenüber den anderen Zivilisationen ausüben. In diesem Buch bleibt Omni etwas vage, da im nächsten Jahr ein weiteres Abenteuer im Omniversum erscheinen wird. Aber das, was wir erfahren, macht mich sehr neugierig auf den zweiten Teil – und ich bin nicht überrascht, dass die Menschen nicht zu den Superzivilisationen gehören.   Vinzent Forrester und seine Tochter Zinnober sind zwei sehr interessante Charaktere: da nach ihnen gesucht wird, tauchen sie auf einem namenlosen Planeten unter. Für Vinzent steht die Sicherheit seiner Tochter an oberster Stelle, da er sich für den Tod ihrer Mutter verantwortlich fühlt. Allerdings trifft er dabei Entscheidungen, dich mich fassungslos machten, zumal sie fatale Folgen haben. Dadurch hatte es Vinzent bei mir deutlich schwerer als Zinnober, was meine Sympathie für ihn angeht. Eine weitere spannende Figur ist Cassandra, die künstliche Intelligenz an Bord von Vinz' Raumschiff, die sehr menschlich anmutet.   Absolut faszinierend und geheimnisvoll sind die sogenannten Engel: bei ihnen handelt es sich um Wesen, die im Sprawl leben, einem übergeordneten Medium, in welchem sehr hohe Geschwindigkeiten erreicht werden können. Unter normalen Umständen kann ein Mensch mit den Engeln nicht kommunizieren, jedoch üben sie auf Vinzent eine besondere Anziehungskraft aus.   Ebenso geheimnisvoll ist die Maschine an Bord der verunglückten Kuritania: woher kommt sie, welchen Zweck hat sie und wie kann man sie einsetzen? Oder sollten ihre Geheimnisse lieber weiterhin verborgen bleiben?   Während des Lesen schält sich immer mehr die Frage heraus, ob man bestimmte Ereignisse eigentlich ändern kann oder das Ergebnis immer im Voraus feststeht. Welche Auswirkungen hat der berühmte Flügelschlag eines Schmetterlings auf die Milchstraße?   Auch wenn ein paar Ahnungen von mir in die richtige Richtung wiesen, hat mich das Ende dennoch überrascht. Mir hat auch dieses Buch von Andreas Brandhorst wieder sehr gut gefallen, die ausgewogene Mischung zwischen einzelnen Kampfszenen und den ruhigen Momenten sowie den intelligenten Überlegungen machen immer den besonderen Reiz seiner Bücher aus. 

Kommentieren Sie diesen Beitrag:

(wird nicht angezeigt)

Das könnte Ihnen auch gefallen

404 Seite Email