
Gegenlicht - eBook-Ausgabe
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Beschreibung
Ein herausragender Roman, der nicht behauptet, dass alles gut wird – sondern zeigt, wie Nähe entsteht, wenn man endlich aufhört, einander zu übersehen.
Vier Leben. Vier Wege. Und am Ende eine Gemeinschaft.
Nach dem Umzug in ein altes Haus auf dem Land fühlt sich die 15-jährige Annelie in ihrem neuen Leben unsichtbar. Als sie nach einem Streich ihrer neuen Klassenkameraden allein in einer Höhle zurückbleibt, entdeckt sie ein seltsames Leuchten in der Dunkelheit. Zusammen mit Morli, dem verschlossenen Nachbarsjungen, macht sie sich auf die Suche nach dem Ursprung dieses Lichts. Dabei verändert…
Ein herausragender Roman, der nicht behauptet, dass alles gut wird – sondern zeigt, wie Nähe entsteht, wenn man endlich aufhört, einander zu übersehen.
Vier Leben. Vier Wege. Und am Ende eine Gemeinschaft.
Nach dem Umzug in ein altes Haus auf dem Land fühlt sich die 15-jährige Annelie in ihrem neuen Leben unsichtbar. Als sie nach einem Streich ihrer neuen Klassenkameraden allein in einer Höhle zurückbleibt, entdeckt sie ein seltsames Leuchten in der Dunkelheit. Zusammen mit Morli, dem verschlossenen Nachbarsjungen, macht sie sich auf die Suche nach dem Ursprung dieses Lichts. Dabei verändert sich nicht nur ihr Blick auf sich selbst, sondern auch auf das, was Familie bedeuten kann. Ein Roman über die Sehnsucht, gesehen zu werden – und darüber, wie aus Fremdheit langsam Zugehörigkeit wächst.
„Nicole Wellemins Texte sind so klar wie ein Bergsee und so präzise wie ein Scherenschnitt. Was für ein Lesevergnügen!“ Martina Bogdahn
Ein mitreißender Roman über den Wunsch, gesehen zu werden – für alle Leser:innen von „Flusslinien“ und „Mühlensommer“
„Ganz große Erzählkunst, warmherzig, einfühlsam und klug. Eine Geschichte, die zu Herzen geht und eins der besten Bücher, die ich gelesen habe!“ Susanne Lieder über „Späte Ernte“
„Ein spannender, einfühlsamer und tiefgründiger Roman über Schuld und Vergebung. Sanft, wütend und ungemein ehrlich.“ Julia Fischer über „Späte Ernte“
Über Nicole Wellemin
Aus „Gegenlicht“
Annelie
Meine Knie tun weh. Die Handballen auch. Scharf wie Glassplitter drücken sich die Steine durch die Haut. Ich krabble weiter. Der Rucksack ist irgendwo, vielleicht liegt er beim Eingang. Vielleicht in einem anderen Leben. Ich weiß es nicht. Ich weiß nur: Ich zittere. Und solange ich zittere, bin ich nicht tot.
Papa hat das mal gesagt. Damals, als wir nachts in den Bergen geschlafen haben, irgendwo über dem Gardasee, unter einer Plane, weil er es nicht geschafft hatte, das Zelt aufzubauen. Ich hab gefroren wie blöd, und er meinte: »Wenn du aufhörst zu zittern, [...]






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