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Band 1
Das Buchcover zeigt eine ovale Gestaltung mit einem rustikalen Holz-Hintergrund. Im Zentrum befindet sich das Bild einer braunen Kuh, die einen Hut trägt, vor einer bergigen Landschaft. Oben steht in großen schwarzen Buchstaben „ARNOLD KÜSTERS“, während der Titel „Ein Knödel zu viel“ in einem schwarzen Banner darunter platziert ist. Darunter befindet sich die kleine Schrift „KRIMINALROMAN“. Das Cover vermittelt eine ländliche, humorvolle Atmosphäre.

Ein Knödel zu viel (Allgäu-Niederrhein-Krimis 1) - eBook-Ausgabe

Kriminalroman
8,99 €
13.08.2013
432 Seiten
978-3-492-96087-8

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Piper Verlag GmbH
Georgenstraße 4
80799 München

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Beschreibung

Kommissar Robert Mayr steht vor einer Herausforderung. In seinem Heimatort wurde ein Toter gefunden – das Schlimme daran: Ein Preuße! Gestorben an einer vergifteten Portion Schupfnudeln. Als sich ein Zusammenhang mit einem Mord am Niederrhein auftut, bleibt Robertt Mayr nichts anderes übrig, als mit den Gladbacher Kollegen zusammenzuarbeiten, für die das Allgäu Bayern ist und die Borussia die beste Fussballmannschaft der Welt.

Weitere Titel der Serie „Allgäu-Niederrhein-Krimis“

Über Arnold Küsters

Foto von Arnold Küsters

Biografie

Arnold Küsters, geboren 1954 in Nettetal-Breyell, studierte unter anderem Anglistik, Amerikanistik, Pädagogik und Psychologie. Seit 1986 ist er als Journalist tätig, vor allem für den Westdeutschen Rundfunk und die ARD, und berät Unternehmen in Presse- und Imagefragen. Küsters lebt in...

Mehr über Arnold Küsters

Aus „Ein Knödel zu viel (Allgäu-Niederrhein-Krimis 1)“

I.

„Für wann braucht’s ihr den Tisch? – Drei Personen? – Aha. – Gut. Dann pfüat di!“ Martin Mader legte auf und notierte die Reservierung in die große Kladde, die er aus dem schmalen Fach unter dem Telefon herausgezogen und auf den polierten Tresen gelegt hatte.

Obwohl das Jahr noch lange nicht rum war, hatte das dunkel eingebundene Buch schon etliche Eselsohren. Der Betrieb lief gut. Seit der Rottachsee frei zugänglich war, kamen jedes Jahr mehr Touristen. Geschäftig blätterte der Wirt durch die Seiten, dann legte er die Kladde an ihren Platz zurück.

Während er mit [...]

Buchcover müssen unverändert und vollständig wiedergegeben werden (inklusive Verlagslogo). Die Bearbeitung sowie die Verwendung einzelner Bildelemente ist ohne gesonderte Genehmigung nicht zulässig. Wir weisen darauf hin, dass eine Zuwiderhandlung rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Pressestimmen

„Genüsslich-amüsant malt Arnold Küsters in seinem Kriminalroman den Kampf der Kulturen aus.“

EatSmarter!

„Genüsslich-amüsant.“

EatSmarter!

„Die verschlungene, spannende Handlung zieht den Leser in ihren Bann.“

Bayern im Buch

„Power-Krimi“

Rheinische Post

Die erste Bewertung schreiben

Arnold Küsters
Ein Knödel zu viel.
Interview mit Heinz-Jürgen Schrievers

Piper: Herr Schrievers, essen Sie gerne Knödel?

Schrievers: Ich bin allem Kulinarischen gegenüber sehr aufgeschlossen. Besonders, wenn meine Gertrud gekocht hat. Und, ja, Knödel gehören unbedingt zu meinem Speiseplan. Vor allem mit Gans, Ente oder Sauerbraten und Rotkohl. Das sieht man doch auch. (streicht sich zufrieden über seinen stattlichen Bauch) Aber, wie gesagt, meine Gertrud muss am Herd gestanden haben. 

Piper: Das spricht für Ihre Frau. Sie gelten als Gemütsmensch. 

Schrievers: Sie meinen, weil ich im Dienst gerne Strickjacke und Filzpantoffeln trage? (lacht) Warum soll ich mir meinen Arbeitstag nicht so angenehm wie möglich gestalten? In meinem Archiv kann ich mir das erlauben. 

Piper: Stimmt es, dass es, wenn sich zwei Niederrheiner treffen, keine zehn Minuten dauert, bis man auf gemeinsame Verwandte gestoßen ist?

Schrievers: Ist das nicht überall so?

Piper: Nein.

Schrievers: Bei uns auf dem Dorf und am Niederrhein geht es gar nicht ohne. Es ist geradezu lebenswichtig vom Anderen zu wissen, woher er kommt und wer seine Cousinen und Cousins sind. Das ist doch ganz normal. 

Piper: Stimmt eigentlich, wo Sie´s gerade sagen. Das ist Ihnen mit dem Kemptener Kollegen Carsten Jakisch ja ähnlich gegangen.

Schrievers: Ja. Unser niederrheinisches Blut reicht sogar bis ins Allgäu. 
   
Piper: Eine sehr eigene Landschaft mit einem eigenen Menschenschlag, sagt man …

Schrievers: Für mich ist das Allgäu der Niederrhein Bayerns. Insofern sind wir uns vom Charakter sehr ähnlich. 

Piper: Ein gewagter Vergleich. Finden Sie nicht?

Schrievers runzelt fragend die Stirn und schweigt.

Piper: Gut, also, Sie arbeiten ja bereits seit vielen Jahren eng mit Ihren Kollegen und Freunden KHK Frank Borsch und KHK Michael "Ecki" Eckers zusammen. Daher dürfen wir die Frage stellen: Worum geht es in dem neuen Fall, „Ein Knödel zu viel“?

Schrievers: Normalerweise bin ich nicht befugt, Auskunft zu geben. Ich verweise daher auf die erste Mitteilung unserer Pressestelle: Die Kollegen haben in Moosbach eine männliche Leiche gefunden, in einem ausgebrannten alten Allgäuer Bauernhof. Ein Immobilienhändler aus Mönchengladbach. Kurz darauf wird eine Frau aus dem Kreis Viersen am Rottachsee  erschossen aufgefunden. Eine Prostituierte. Soweit die ersten Fakten. Nun ja, unter uns, vielleicht sollten Sie noch wissen, dass es da eine junge Rechtsanwältin gibt, die unter Umständen mit einem Immobilienskandal um das NRW-Landesarchiv in Verbindung steht.  Aber auch eine Allgäuer Bäuerin scheint ihre Finger im Spiel zu haben. Jedenfalls: Wir werden das gemeinsam mit unseren Kollegen aus Kempten klären. 

Piper: Na, dann viel Erfolg! Wir danken Ihnen für das Gespräch.