
Die Symphonie des Augenblicks - eBook-Ausgabe
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„›Die Symphonie des Augenblicks‹ ist ein wunderschöner Roman, den man mit einem wohligen Seufzer am Ende zuklappt und dessen Figuren man am liebsten nicht gehen lassen möchte.“
WDR4 BuchtippsBeschreibung
Mit heiterer Gelassenheit wartet der 80-jährige, blinde Klavierlehrer Claude auf den Tod. In der Zwischenzeit muntern ihn nicht nur Chopin und Beethoven auf – da ist auch dieser Obdachlose, der vor seinem Haus Quartier bezogen hat. Kurzerhand gesellt Claude sich mit Baguette und Wein zu ihm. Alain hat zwar alles verloren, aber die Freundschaft zu Claude gibt ihm neuen Mut. Als er beobachtet, wie Claudes hübsche Nachbarin Carole von ihrem Mann geschlagen wird, beschließen die beiden, sie zu retten. Dafür brauchen sie jedoch die Hilfe von Corentin, Claudes hochbegabtem Klavierschüler. Da der…
Mit heiterer Gelassenheit wartet der 80-jährige, blinde Klavierlehrer Claude auf den Tod. In der Zwischenzeit muntern ihn nicht nur Chopin und Beethoven auf – da ist auch dieser Obdachlose, der vor seinem Haus Quartier bezogen hat. Kurzerhand gesellt Claude sich mit Baguette und Wein zu ihm. Alain hat zwar alles verloren, aber die Freundschaft zu Claude gibt ihm neuen Mut. Als er beobachtet, wie Claudes hübsche Nachbarin Carole von ihrem Mann geschlagen wird, beschließen die beiden, sie zu retten. Dafür brauchen sie jedoch die Hilfe von Corentin, Claudes hochbegabtem Klavierschüler. Da der über jede Sekunde froh ist, die er nicht mit seinen ehrgeizigen Eltern verbringen muss, zögert er nicht lang. Gemeinsam begeben sich die vier auf eine ganz besondere Reise und erkennen, dass es nie zu spät ist, um dem Glück zu begegnen.
Über Marie Fitzgerald
Aus „Die Symphonie des Augenblicks“
Sobald die Dunkelheit einsetzt, fühle ich mich nicht mehr wohl. Ja, ich bekomme Angst. Sogar zweifach, denn ich fürchte sie schon, bevor sie mich erreicht. Ich ahne sie voraus, so wie man bei einem tropfenden Wasserhahn nervös auf den nächsten Tropfen lauert. Es bereitet ihr eine gewisse Freude, mit meinen Nerven zu spielen. Sowie sie sich ankündigt, breitet sich in mir die Gewissheit aus, dass sie sich einige Minuten später in jeder Zelle meines Körpers einnisten wird. Jeden Abend kehrt sie zurück. Ich bin ihre Beute. Seit fünfundzwanzig Nächten habe ich nicht [...]
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