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Band 1
Das Buchcover zeigt eine düstere, atmosphärische Szenerie mit einem stilisierten Hintergrund, der eine monumentale Säule und ein altes Auto umfasst. Im Vordergrund ist die Silhouette einer weiblichen Figur zu sehen, die mit einem Hut und einem Mikrofon in der Hand steht. Die Farbpalette ist in Schwarz- und Grautönen gehalten, wobei der Titel „DER TOD IST EIN TÄNZER“ und der Untertitel „Die Josephine-Baker-Verschwörung“ in einem kontrastierenden Orange hervorgehoben sind. Der Schriftzug „Veronika Rusch“ steht am oberen Rand in weißer Schrift.

Der Tod ist ein Tänzer (Die schwarze Venus 1) - eBook-Ausgabe

Die Josephine-Baker-Verschwörung
9,99 €
01.04.2021
496 Seiten
978-3-492-99672-3

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Piper Verlag GmbH
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Beschreibung

„Die Schwarze Venus“-Trilogie: Historische Spannung um eine legendäre Figur – Josephine Baker, Tänzerin, Vordenkerin, Kämpferin!
Band 1 „Der Tod ist ein Tänzer“ führt den Leser ins Berlin des Jahres 1926: An einem kalten Januartag treffen sie erstmals aufeinander: Tristan Nowak und Josephine Baker, die schillernde Tänzerin, die er vor einem Anschlag schützen soll. Zunächst glaubt Tristan nicht so recht an die Bedrohung. Er begleitet Josephine durch die Vergnügungswelt Berlins und verliebt sich gegen seinen Willen in die außergewöhnliche Frau. Doch die Gefahr ist real, und die Attentäter kommen…

„Die Schwarze Venus“-Trilogie: Historische Spannung um eine legendäre Figur – Josephine Baker, Tänzerin, Vordenkerin, Kämpferin!
Band 1 „Der Tod ist ein Tänzer“ führt den Leser ins Berlin des Jahres 1926: An einem kalten Januartag treffen sie erstmals aufeinander: Tristan Nowak und Josephine Baker, die schillernde Tänzerin, die er vor einem Anschlag schützen soll. Zunächst glaubt Tristan nicht so recht an die Bedrohung. Er begleitet Josephine durch die Vergnügungswelt Berlins und verliebt sich gegen seinen Willen in die außergewöhnliche Frau. Doch die Gefahr ist real, und die Attentäter kommen immer näher …  

In ihren historischen Kriminalromanen (Bd. 1: „Der Tod ist ein Tänzer“, Bd. 2: „Die Spur der Grausamkeit“, Bd. 3: „Die Dunkelheit der Welt“) macht Veronika Rusch die faszinierende Tänzerin und Sängerin Josephine Baker, die man auch „Die schwarze Venus“ nannte, zur zentralen Figur einer groß angelegten Verschwörung. Die drei Bände führen die Leser in drei glamouröse Hauptstädte – Berlin, Wien und Paris – und von den goldenen Zwanzigern bis ins Paris des Jahres 1942: Drei Schicksale treffen wieder und wieder aufeinander, ein Mann, gezeichnet durch den Krieg, eine Frau, entschlossen, die Welt zu erobern, ein Gegner, gefährlich und unberechenbar …

„›Der Tod ist ein Tänzer‹ ist ein großartiger historischer Roman, eine gelungene Mischung aus Fakten und Fiktion, unheimlich atmosphärisch und spannend bis zum Schluss. Dieser Roman macht unbedingt Lust auf Teil zwei und drei.“ WDR 4

Über Veronika Rusch

Foto von Veronika Rusch

Biografie

Veronika Rusch ist Jahrgang 1968. Sie studierte Rechtswissenschaften und Italienisch in Passau und Rom und arbeitete als Anwältin in Verona, sowie in einer internationalen Anwaltskanzlei in München, bevor sie sich selbständig machte. Heute lebt sie als Schriftstellerin mit ihrer Familie in ihrem...

Mehr über Veronika Rusch

Aus „Der Tod ist ein Tänzer (Die schwarze Venus 1)“

1
Paris, Dezember 1925


Der Mann, der in der Galerie des Théâtre des Champs-Elysées in der vordersten Reihe saß, war zutiefst angewidert von dem, was er sah. Seine rechte Hand, an der der kleine Finger und der Ringfinger fehlten, verkrampfte sich ruckartig zu einer Faust, und die sorgfältig manikürten Nägel der übrigen Finger gruben sich tief in die Handballen. Der Schmerz lenkte ihn kurzfristig ab, reichte jedoch nicht aus, um ihn zu beruhigen. Seit Beginn der Vorstellung unterdrückte er nur mit Mühe den Impuls, einfach aufzustehen und zu gehen. Doch er wollte seine [...]

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Veronika Rusch
Der Tod ist ein Tänzer.
INTERVIEW mit Veronika Rusch

Worum geht es in Ihrer Kriminalromantrilogie „Die schwarze Venus“? 
Es geht um eine Verschwörung, in deren Zentrum die legendäre amerikanische Tänzerin Josephine Baker steht, die in den Zwanziger Jahren mit ihrem eigenwilligen und zügellosen Tanzstil in ganz Europa für Furore sorgte, und um Tristan Nowak, einen ehemaligen Soldaten, der den Auftrag hat, sie zu beschützen. Er verliebt sich in Josephine und beide werden in einen Strudel von gefährlichen Ereignissen gerissen, die von einem Gegner ausgehen, der ebenso fanatisch wie unerbittlich ist.

Und es geht natürlich auch um die Zeit und die Städte, in der die einzelnen Bände spielen. Zunächst Berlin und Wien der zwanziger Jahre dann, im dritten Band, das von den Deutschen besetzte Paris, in dem die beiden Protagonisten wieder aufeinandertreffen.

„In meinen Augen ist Josephine Baker ist ein Sinnbild für alles, was diese Zeit so faszinierend macht."

Wie sind Sie auf diese ungewöhnliche Geschichte gekommen? 
Es gibt eine Fotografie von Josephine Baker, wie sie in Berlin vor dem Hotel Adlon in einem von einem Strauß gezogenen Sulky sitzt. Total verrückt. Dieses Bild hat mich sofort inspiriert. Ich habe mich an den Schreibtisch gesetzt und mir die ganze Geschichte für die drei Bände ausgedacht. Das hat drei Tage gedauert. Ich kam kaum hinterher, alles aufzuschreiben, was mir durch den Kopf ging. Im Übrigen haben mich die „Golden Twenties“ immer schon fasziniert und ich glaube, das geht vielen Menschen so. Man kann sehr viel aus dieser Dekade lernen. Vieles, was auch heute noch relevant ist, im Guten wie im Schlechten, hatte damals seinen Ursprung. Es war politisch und sozial eine fragile, turbulente und schwere Zeit, die fast unweigerlich in die Katastrophe des Zweiten Weltkriegs mündete und in der gleichzeitig die kulturelle Avantgarde eine große Dynamik entwickelt hat. Es gab erstaunlich viele Freiheiten, die, wie wir wissen, kurz danach von den Nazis in Grund und Boden gestampft wurden.

In meinen Augen ist Josephine Baker ist ein Sinnbild für alles, was diese Zeit so faszinierend macht. Und, das Beste daran, es hat sie tatsächlich gegeben. Ich glaube nicht, dass es mir gelungen wäre, diese Frau in all ihren Facetten zu erfinden.

Welche Teile dieser Story sind realhistorisch und welche „erfunden“? 
Zunächst natürlich ist die Figur Josephine Baker realhistorisch, so weit, wie es in einer fiktiven Geschichte möglich ist. Die Zeiten, in der die Bände spielen, folgen bestimmten Stationen ihrer Karriere. 1926 hatte sie mit neunzehn Jahren ihren ersten Auftritt in Berlin, und 1928 startete sie in Wien mit einer Welttournee. Die Besetzung Frankreichs durch die Nazis war ebenfalls bedeutend für

Josephine Baker, weil sie in der Résistance für ihre Wahlheimat Frankreich aktiv war und sich zeitlebens gegen Rassismus und für Freiheit eingesetzt hat. Ebenfalls historisch korrekt sind die politischen Eckdaten, viele Ereignisse aus der Zeit, die ich u.a. aus Archiven und historischen Zeitungen und umfangreichen Recherchematerial entnommen habe. Es gibt zusätzlich einige realhistorische Figuren in den einzelnen Bänden, oder sind ihnen nachempfunden, wie beispielsweise Tristans Onkel Graf von Seidlitz, der von der historischen Figur des Harry Graf Kessler inspiriert ist, oder Hugo Sperber, ein Wiener Anwalt, der im zweiten Roman eine Rolle spielt und den es tatsächlich gegeben hat. Es tauchen auch ein paar Nebenfiguren auf, die von realen Personen inspiriert sind, deren Namen ich jedoch verändert habe. Wer sich ein bisschen mit der Zeit auskennt, wird sie vermutlich identifizieren.

Erfunden sind dagegen die Kriminalhandlung, die meisten der daran beteiligten Figuren, und Tristan Nowak. Obwohl ich überzeugt bin, dass sich die echte Josephine mit Sicherheit in ihn verliebt hätte, wenn es ihn tatsächlich gegeben hätte.

Wussten Sie vor dem Schreiben schon etwas über Josephine Baker, die schwarze Venus? 
Fast nichts. Ich kannte sie, wie die meisten vermutlich, nur als die dunkelhäutige Tänzerin mit dem Bananenröckchen.

Wie recherchiert man über eine solche Figur – und wie nähert man sich ihr dann erzählerisch an, wie findet man für sie die richtige Stimme?
Das war tatsächlich das Spannendste an diesem Projekt. Ich habe zunächst einmal alles gelesen und mir alles angesehen, was ich über sie gefunden habe. Es gibt viele Fotos und auch ein paar Videos von ihr und sie war, was Stil und Mode anbelangte, eine Ikone ihrer Zeit. Besonders hilfreich waren aber die Biografien über sie bzw. teilweise von ihr selbst. Es gibt mehrere und sie stimmen in Details nicht alle überein, was daran liegt, dass Josephine Baker es mit ihrer eigenen Geschichte nicht so ganz genau nahm und sie hin und wieder ein wenig abgeändert hat, besonders, was ihre Kindheit und Jugend anbelangte. Ich habe mich bemüht, die historischen Fakten aus den verschiedenen Biografien herauszufiltern. Im Übrigen habe ich mich ihr auf intuitive Art angenähert, bin quasi in sie hineingeschlüpft, so lange, bis ich das Gefühl hatte, sie wirklich zu kennen. Ich hoffe, es ist mir gelungen und ich kann den Lesern etwas von ihrem Esprit und ihrem Mut vermitteln. Man darf nicht vergessen, wie jung Josephine damals war. Januar 1926 war sie gerade einmal neunzehn Jahre alt. Ein blutjunges Mädchen aus den Slums von St. Louis, Missouri, gerade erst nach Paris gekommen und schon im Begriff, die Welt zu erobern.