Das Buchcover zeigt ein ruhendes Chamäleon in grünen, türkis- und orangefarbenen Tönen, auf einem dünnen Ast liegend vor einem sanften Farbverlauf von Rosa links zu Mintgrün rechts. Oben steht der Autorenname Kerstin Preiwuß in weißen, großzügig gesetzten Großbuchstaben; der Titel Wir alle erscheint in weißer Typografie, darunter klein das Wort ROMAN. Die Stimmung wirkt ruhig, minimalistisch und leicht surreal.
Wir alle
Eine Pfandleiherin, die die Welt nicht mehr versteht. Ein Laubenbewohner, der auch mal Glück im Leben haben will. Ein Mann, der trotz Ruhestand weitermacht. Eine junge Frau, die sich nicht entscheiden kann. In einer überhitzten Stadt im Osten des Landes treffen diese Menschen aufeinander. Obwohl sie wenig gemein haben, werden sie zu einer Schicksalsgemeinschaft, denn die Zeiten sind schwierig, der Druck steigt. Kerstin Preiwuß entwirft ein gestochen scharfes Bild der kulminierenden Krisen unserer Zeit und macht sich auf die Suche nach einem Wir im langen Jetzt. Denn es betrifft uns alle.
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Veranstaltungsdetails
Art:
Premiere
Datum:
17. September 2026
Zeit:
Uhr
Ort:
Literarisches Colloquium,
Am Sandwerder 5
14109 Berlin
Autor:
Kerstin Preiwuß
Inhalt:
Kerstin Preiwuß mit "Wir alle" im LCB Berlin
Moderator:
Marcel Beyer
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Foto von Kerstin Preiwuß

Kerstin Preiwuß

Biografie

Kerstin Preiwuß wurde 1980 in Lübz geboren und lebt heute mit ihrer Familie in Leipzig. Seit dem Wintersemester 2021 hat sie den Lehrstuhl für „Literarische Ästhetik“ am Deutschen Literaturinstitut Leipzig inne. Die Lyrikerin, Romanautorin und Essayistin promovierte über deutsch-polnische Ortsnamen und debütierte 2006 mit dem Gedichtband „Nachricht von neuen Sternen“, dem der Gedichtband „Rede“ (2012) folgte. 2014 erschien ihr vielbeachtetes Romandebüt „Restwärme“, 2016 der Lyrikband „Gespür für Licht“ und 2017 ihr zweiter Roman „Nach Onkalo“, der für den Deutschen Buchpreis nominiert war. 2020 erschien der Gedichtband „Taupunkt“. Für ihre Arbeiten wurde sie vielfach ausgezeichnet etwa mit dem Hermann-Lenz-Stipendium, dem Lyrikpreis Meran, dem Eichendorff-Literaturpreis und zuletzt 2020 mit dem Anke-Bennholdt-Thomsen-Lyrikpreis der Deutschen Schillerstiftung. Kerstin Preiwuß ist seit 2021 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.
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