Das Buchcover zeigt ein wirbelndes, psychedelisches Sternmuster in kräftigen Pink‑, Violett‑ und Orange‑Tönen, das spiralförmig in die Mitte zieht. Mittig in weißer, klarer Grotesk stehen Autorname Kerstin Preiwuß, Titel Rodeo und das Wort Gedicht. Rechts unten ein dunkler Umriss eines buckelnden Reiters betont Dynamik. Die Gestaltung wirkt hypnotisch, energiegeladen und leicht verstörend.
Rodeo
Das Rodeo beginnt, wenn alles aus den Fugen gerät. Fern davon betritt Kay die Welt gewissenlos, sammelt Erfahrungen und liest nach. Es kommt zu Begegnungen mit der Mythe oder dem Spielmann. Kay erfährt von den Bloodlands und wandert durch die Bad Lands. Kay steht an der Wundbar, hört das Terrormelodram und häuft am Ende eine Liste von Toden, die Kay nicht gestorben ist, an. Alles bleibt unvereinbar, aber fügt sich zum großen Panorama. Kerstin Preiwuß’ Dichtung richtet den Blick auf das menschliche Drama und ist dabei so gegenwärtig wie nie zuvor. 
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Veranstaltungsdetails
Art:
Lesung und Gespräch
Datum:
30. August 2026
Zeit:
15:30 Uhr
Ort:
Erlanger Poet*innenfest / Schlossgarten ,
91054 Erlangen
Autor:
Kerstin Preiwuß
Inhalt:
Kerstin Preiwuß mit "Rodeo" beim Erlanger Poet*innenfest
Moderator:
Beate Tröger
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Foto von Kerstin Preiwuß

Kerstin Preiwuß

Biografie

Kerstin Preiwuß wurde 1980 in Lübz geboren und lebt heute mit ihrer Familie in Leipzig. Seit dem Wintersemester 2021 hat sie den Lehrstuhl für „Literarische Ästhetik“ am Deutschen Literaturinstitut Leipzig inne. Die Lyrikerin, Romanautorin und Essayistin promovierte über deutsch-polnische Ortsnamen und debütierte 2006 mit dem Gedichtband „Nachricht von neuen Sternen“, dem der Gedichtband „Rede“ (2012) folgte. 2014 erschien ihr vielbeachtetes Romandebüt „Restwärme“, 2016 der Lyrikband „Gespür für Licht“ und 2017 ihr zweiter Roman „Nach Onkalo“, der für den Deutschen Buchpreis nominiert war. 2020 erschien der Gedichtband „Taupunkt“. Für ihre Arbeiten wurde sie vielfach ausgezeichnet etwa mit dem Hermann-Lenz-Stipendium, dem Lyrikpreis Meran, dem Eichendorff-Literaturpreis und zuletzt 2020 mit dem Anke-Bennholdt-Thomsen-Lyrikpreis der Deutschen Schillerstiftung. Kerstin Preiwuß ist seit 2021 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.
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