Das Buchcover zeigt im oberen Drittel ein mintgrünes Feld mit dem großen, schwarzen, serifenlosen Titel in Versalien „SIE VERLIEH DEM AUGENBLICK DAUER“; links oben stehen in roter Serifenschrift die Autorennamen Erica Fischer und Simone Ladwig-Winters, darunter in kleiner roter Serifenschrift der Untertitel Die Fotografin Eva Kemlein. Die untere Hälfte zeigt ein schwarzweißes Foto einer lächelnden Frau, die mit einer Kamera auf dem Gehsteig sitzt; Atmosphäre: nostalgisch, dokumentarisch.
Sie verlieh dem Augenblick Dauer
Eva Kemlein, eine der bedeutendsten Fotografinnen der Nachkriegszeit, bewegte sich selbstverständlich unter allen Größen des Berliner Kulturlebens – von Bertolt Brecht über Helene Weigel bis Frank Castorf. Als Jüdin überlebte sie die NS-Zeit im Untergrund, später dokumentierte sie den politischen und kulturellen Neubeginn der Stadt wie kaum eine andere. Ihre eindrucksvollen Reportage- und Theaterfotos aus Ost- und West-Berlin sind bis heute unverzichtbare Zeugnisse deutscher Geschichte. Ihr außergewöhnliches Leben erzählt von Mut, Widerstand, Verlust und großer künstlerischer Kraft.
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Veranstaltungsdetails
Art:
Premierenlesung (Berlin)
Datum:
28. Oktober 2026
Zeit:
18:00 Uhr
Ort:
Ephraim Palais,
Poststraße 16
10178 Berlin
Autoren:
Erica Fischer und Simone Ladwig-Winters
Inhalt:
Buchpremiere "Sie verlieh dem Augenblick Dauer" in Berlin
Moderator:
Sebastian Orlac
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Foto von Erica Fischer

Erica Fischer

Biografie

Erica Fischer wurde 1943 in St Albans bei London geboren, wohin die Eltern aus Wien geflüchtet waren. Sie wuchs in Wien auf und studierte am Dolmetschinstitut der Universität Wien. 1972 war sie eine der Mitbegründerinnen der autonomen Frauenbewegung in Wien. Sie arbeitet als freie Journalistin, Autorin und Übersetzerin. Ihr Buch „Aimée & Jaguar“ wurde zum Weltbestseller.
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Foto von Simone Ladwig-Winters

Simone Ladwig-Winters

Biografie

Als Historikerin beschäftigt sich Simone Ladwig-Winters vorwiegend mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts, insbesondere mit der deutsch-jüdischen Geschichte.Nach dem Studium an der FU Berlin war sie viele Jahre in der Berliner Stadterneuerung tätig. 1996 promovierte sie mit einer Arbeit über die sogenannte Arisierung der Berliner Warenhäuser.In ihren Untersuchungen hat sie sich mit der Geschichte ganzer Berufsgruppen, Unternehmen und Institutionen sowie Einzelbiografien auseinandergesetzt. So widmet sich beispielsweise „Anwalt ohne Recht“ den Lebenswegen der nach 1933 ausgegrenzten Berliner jüdischen Anwälten. Auf dieser Grundlage entstand im Auftrag der Bundesrechtsanwaltskammer die gleichnamige Wanderausstellung, die seit 2000 national und international präsentiert wird. Neben der forschenden und gutachterlichen Tätigkeit ist sie seit 2016 Projektleiterin der Ausstellung „WIR WAREN NACHBARN – Biografien jüdischer Zeitzeugen“ im Rathaus Schöneberg.
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