Regina Meißner über »Gänseblümchen sterben einsam«
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»Gänseblümchen sterben einsam«

Autorin Regina Meißner über die Entstehung ihres Romans

In diesem Blogbeitrag erzählt Autorin Regina Meißner, was sie zum Schreiben von »Gänseblümchen sterben einsam« inspiriert hat und wie sie sich auf die schwierigen Themen des Buches vorbereitete:

 

Verlust ist ein Thema, das nahezu jeden Menschen früher oder später in seinem Leben beschäftigt. Ich selbst lese gern Bücher, die traurig sind, zum Nachdenken anregen und die nicht von der heilen, sondern von der echten Welt erzählen. Irgendwann wollte ich nicht mehr nur darüber lesen, sondern selbst einen Roman schreiben.

Moira unterscheidet sich nicht sehr von dir oder mir, sie ist das typische Mädchen von nebenan. Ein Mädchen, das noch nicht weiß, was es mit seinem Leben anfangen möchte, ein wenig in den Tag hineinlebt und seinen großen Bruder Liam über alles liebt. Doch auf einmal stirbt dieser große Bruder - er begeht Selbstmord - und von jetzt auf gleich ist nichts mehr, wie es einmal war. 

Es war schwierig, sich in die Position von Moira hineinzufinden, da ich keine Geschwister habe und bisher glücklicherweise nicht mit solch einem Schicksalsschlag zurechtkommen musste. Daher habe ich viel über das Thema gelesen, mich mit Verlust beschäftigt, Filme angesehen und Musik gehört, die mit der Problematik einhergeht. Ich wollte Moira und ihrem Befinden so nah wie möglich kommen und hoffe, dass mir das gelungen ist.

Kein Buch ohne eine Liebesgeschichte? Das trifft auf mich zu. Deshalb gibt es Ryan: liebevoll, fürsorglich und verständnisvoll. Er ist da, wenn Moira zu fallen droht und fängt sie auf. Ihm kann sie sich anvertrauen, wenn ihre Eltern nicht für sie da sind. Mit ihm kann sie reden, wenn die Stille in ihr zu laut wird. Und dennoch ist die Geschichte zwischen Ryan und Moira nicht hauptsächlich eine Liebesgeschichte. Sie ist vielmehr das vorsichtige Herantasten nach einem schrecklichen Schicksalsschlag, durch den man einen Teil seiner Welt verloren hat.

Woher nehme ich meine Inspiration? Es gibt Bücher, Lieder, Serien, den Wald. Bilder, Sprüche, meine Gedanken. Eines Tages haben Moira und Liam zu mir gefunden. Einfach so. Sie haben sich nicht angekündigt, nicht an meine Tür geklopft. Sie waren einfach da und wollten, dass ich ihre Geschichte aufschreibe. Ich hoffe, dass mir dies gelungen ist.

Gänseblümchen sterben einsamGänseblümchen sterben einsam

Roman

Eine Geschichte über Verlust, Trauer und die Fähigkeit, zu vertrauen: »Gänseblümchen sterben einsam«  - ein einfühlsamer Young-Adult-Roman von Regina Meißner Als der Bruder der 17-jährigen Moira stirbt, versinkt sie in tiefer Trauer. Ihre Familie droht zu zerbrechen, da auch die Eltern über den Verlust ihres geliebten Sohnes nicht hinwegkommen und Moira darüber vernachlässigen. Da tritt Ryan in ihr Leben - ein fremder Junge, Skater wie ihr Bruder, und in einem Wohnwagen lebend. In kleinen Schritten gelingt es Ryan, dass Moira sich ihm öffnet und über ihre Gefühle spricht. Doch kann sie ihm wirklich vertrauen?

Regina Meißner wurde im März 1993 in einer Kleinstadt in Hessen geboren, in der sie noch heute lebt. Nach dem Abitur hat sie im Jahr 2012 ein Studium in den Fächern Germanistik und Anglistik begonnen. Neben dem Schreiben liest und fotografiert sie sehr gern. Außerdem ist sie als Bloggerin unterwegs und mag es, Zeit mit ihrem Dackel im Wald zu verbringen.

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