Lucy Clarke spricht über ihr neues Buch
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Spannende Romane am Meer

Mittwoch, 30. Januar 2019 von Piper Verlag


Liebe Leserinnen und Leser,

ein herzliches »Hallo« aus England von meinem Schreibtisch! Ich kann es kaum erwarten, meinen neuen Roman mit euch zu teilen, »Das Haus am Rand der Klippen«, also dachte ich, ich gebe euch einen Blick hinter die Kulissen – über das Buch und mein Leben als Autorin.

Alles Liebe,

Lucy x

Alle Bücher von Lucy Clarke

Lucy Clarke Das Haus am Rand der Klippen

Schreiben am Meer

Lucy Clarke über ihren neuen Roman

Kannst du uns von deinem neuen Roman erzählen und wie du auf die Idee dafür gekommen bist?

Der Roman handelt von einer Bestsellerautorin, Elle, die ihr schönes Haus an den Klippen von Cornwall vermietet. Als sie zurückkehrt, spürt sie sofort, dass etwas nicht stimmt – eine Glasscherbe liegt auf dem Teppich ihres Schlafzimmers; das Wort LÜGNERIN wurde in ihren Schreibtisch gekratzt ... Als Elles Unbehagen zunimmt, beginnt sie sich zu fragen, wer in ihrem Haus war ... und was derjenige über sie herausgefunden haben könnte.

Ich erinnere mich an den Moment, als mir die Idee zum Roman kam. Ich saß an meinem Schreibtisch und träumte vom Reisen. Mein Mann und ich hatten kurz davor darüber geplaudert, unser Haus zu vermieten, um eine längere Reise zu finanzieren. Da fiel mein Blick auf die alte Eichentruhe, in der ich alle meine Tagebücher, Notizhefte, Fotos, Reisebücher und alten Liebesbriefe aufbewahre. Ich begann mich zu fragen, was ich mit der Truhe machen würde, wenn das Haus an Fremde vermietet würde. Sie hat kein Schloss und ist so schwer, dass es unmöglich wäre, sie durch die Dachbodenluke zu heben. Ich erkannte, dass ich sie dort würde stehenlassen müssen, wo sie war – in der Ecke meines Arbeitszimmers. Aber was wäre, fragte mich meine innere „Schriftstellerstimme“, wenn jemand die Truhe durchsuchte? Was dann? Das war mein Ausgangspunkt für das "Das Haus am Rand der Klippen".

»Das Meer ist Teil meines täglichen Lebens«


Lucy Clarke

Dies ist dein fünfter Roman und deine Geschichten scheinen von Buch zu Buch immer düsterer zu werden …

Eines der schönsten Komplimente, die ich je erhalten habe, kam von einer Leserin, der mir eine E-Mail schickte, in der sie schrieb, dass sie beim Lesen meiner Bücher das Gefühl habe, sie würde mit mir auf eine Reise gehen, die die Phasen meines Lebens widerspiegelt. Ich glaube, sie hat absolut ins Schwarze getroffen. Ich schrieb mein Debüt, DIE LANDKARTE DER LIEBE, als ich Mitte zwanzig war, und in dieser Geschichte spielen meine jahrelangen Reisen mit meinem Freund eine große Rolle. In DIE BUCHT, DIE IM MONDLICHT VERSANK, verarbeitete ich zum ersten Mal das Thema, Mutter zu sein – kurz nachdem ich selbst Mutter geworden war. Jetzt, in DAS HAUS AM RAND DER KLIPPEN, ist die Protagonistin Elle in einem ähnlichen Alter wie ich – und auch Autorin. Ich liebe es, mit Spannungselementen und mit Tempo zu spielen, also denke ich, dass es eine sehr natürliche Entwicklung war, dass meine Romane ein wenig düsterer wurden. Die letzten beiden spielen in Großbritannien – obwohl ich denke, dass ich bereit bin, meine Flügel für den nächsten Roman wieder auszubreiten und zu exotischeren Schauplätze zu reisen.

Woher kam die Inspiration für Elles imposantes Haus am Rand der Klippen?

Wenn mich jemand bitten würde, mein Traumhaus zu beschreiben, würde es wahrscheinlich ganz ähnlich aussehen wie das von Elle. Ich liebe minimalistische Architektur, natürliches Baumaterial, riesige Fenster, die vom Blick auf Meer und Himmel ausgefüllt werden. Als ich vor einer Weile Freunde in Cornwall besuchte, gingen wir an einem winterlichen Morgen am Strand entlang und in der Ferne erblickte ich ein einsames Haus auf der Klippe. Ich erinnere mich, wie ich für einen Moment das Haus genau betrachtete und dachte: Das ist Elles Haus. Ich wollte nicht näher herangehen; ich wollte meiner Fantasie den Raum lassen, die Details zu ergänzen.

Außerdem habe ich das Glück, einen Großteil meiner Arbeitszeit in unserer Strandhütte an der Südküste Englands zu verbringen und dort zu schreiben. So habe ich diesen Ausblick auf die Weite und den Horizont genutzt, um die Aussicht aus Elles Schreibzimmer zu schaffen.

„Für mich gibt es keinen besseren Ort zum Schreiben, als mit dem Meer zu beiden Seiten.“


Lucy Clarke

Die Hauptfigur in »Das Haus am Rand der Klippen«, Elle, ist Autorin. Wie viel von der Beschreibung ihres Alltags basiert auf deinen eigenen Erfahrungen?

Obwohl ich nicht allzu viele Persönlichkeitsmerkmale mit Elle teile (das hoffe ich zumindest!), habe ich viele Details ihrer Schreiberfahrung von mir selbst übernommen. Im Roman sagt Elle einmal, dass sie ihre Ideen immer erst von Hand aufschreibt, dass sie es liebt, eine Liste mit Lieblingsliedern für jede ihrer Figuren zusammenzustellen, um ihre Stimmen klarer hören zu können, dass ihr Schreiben vom Meer inspiriert ist – und all diese Dinge gelten auch für meinen Schreibprozess. Wo wir uns unterscheiden, ist, dass Elle bis spät in der Nacht arbeitet und den Druck einer Abgabefrist braucht, um sich zu konzentrieren. Für mich ist ein früher Start das wichtigste. Ich wache gerne vor dem Rest der Familie auf und schreibe, während das Haus noch ruhig ist.

Einige Kapitel deines Romans beginnen mit Tipps und Tricks rund ums Schreiben. Hast du einen Ratschlag für angehende Schriftsteller, der dir besonders am Herzen liegt?

Mein erstes Manuskript wurde von allen Verlagen abgelehnt, und obwohl diese Erfahrung damals sehr enttäuschend war, denke ich, dass ich an ihr gewachsen bin. Erst da begann ich, mein Handwerk wirklich zu erlernen. Deswegen würde ich sagen, dass jedes Wort, das du schreibst – ob es nun veröffentlicht wird oder nicht – Teil deiner Schreibreise und keine Zeitverschwendung ist. Also schreibe einfach weiter... Und schreibe ... und schreibe ... und schreibe ... und schreibe ...

Das Haus am Rand der KlippenDas Haus am Rand der Klippen

Roman

Das Haus am Rand der Klippen war Elles größter Traum. Doch kaum eingezogen, liegt ihre Welt in Trümmern: Ihre Ehe zerbricht, sie ist bankrott, und ihr Verlag drängt auf ihr neues Buch, während sie mit Schreibblockaden und Schlaflosigkeit kämpft. Der Abgabetermin rückt näher, ihre Existenz hängt davon ab, und vielleicht liegt es an den angespannten Nerven, dass sie sich ständig beobachtet fühlt. Doch als Elle von einer Reise zurückkehrt, spürt sie schon beim Betreten ihres Hauses, dass etwas anders ist. Jemand war hier. Und hat ihr schlimmstes Geheimnis entdeckt.
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„Das Haus am Rand der Klippen“ ist Buchtipp unseres Unterhaltung-Lektorats

„Hatten Sie schon einmal das Gefühl, dass jemand während Ihrer Abwesenheit in Ihrer Wohnung war? Dass Gegenstände verschoben, Klamotten berührt und Türen geöffnet wurden? So geht es der Heldin in Lucy Clarkes neuem Buch. Und wie keiner anderen gelingt es der Autorin, das Unheimliche an diesem Gedanken auf die Spitze zu treiben. „Das Haus am Rand der Klippen“ ist erwachsener und düsterer als alle Romane von Clarke zuvor – und ein packendes Lesevergnügen!“

Nora Haller; Lektorat Unterhaltung

 

Lucy Clarke | Leben in einer Strandhütte

Im Interview spricht Lucy Clarke über das Leben in einer Strandhütte und ihren Roman »Die Bucht, die im Mondlicht versank«.

Ihre Bücher spielen oft am oder in der Nähe des Wassers. Wie wichtig ist Ihnen das Leben am Meer als Schriftstellerin?
Ich kann mir nicht vorstellen, irgendwo zu leben, wo das Meer nicht ein paar Schritte entfernt ist. Immer wenn ich durch das Inland reiste oder in einer Stadt wohnte, fühlte ich mich völlig entwurzelt. Das Meer ist Teil meines täglichen Lebens – ob ich in der Strandhütte schreibe, auf Küstenwegen jogge, mit meinen Kindern am Strand spiele oder mit meinem Mann auf dem Paddleboard durchs Wasser gleite – ich kann mir nicht vorstellen, das hinter mir zu lassen.
Ich habe viel von »Die Bucht, die im Mondlicht versank« in unserer Strandhütte geschrieben. Es ist mein absoluter Lieblingsort um zu schreiben, da ich viel besser arbeite, wenn ich abgeschieden bin (ich lasse meinen Laptop zurück, schalte mein Handy aus und schreibe von Hand). Sonnige Tage sind natürlich unglaublich, aber stürmische, regnerische Tage haben auch eine gewisse Faszination an sich, wenn sich der Strand leert und die einzigen Geräusche das Tosen der Wellen oder ein pfeifender Teekessel sind.

 

Im Roman fängt die idyllische Fassade des Strandhüttenlebens langsam an zu bröckeln, als Sarahs Sohn Jakob ohne jede Spur verschwindet und nach und nach immer mehr Geheimnisse ans Licht kommen. Denken Sie, dass jeder Mensch eine Art dunkles Geheimnis hat?
Wissen Sie, je älter ich werde, desto öfter denke ich mir: Ja, jeder hat eines! Natürlich sind die Familiengeheimnisse in meinen Romanen immer besonders düster und verworren. Aber ich glaube, dass die meisten Familien irgendeine Art von Geheimnis haben, dass sie lieber nicht öffentlich machen möchten (meine Familie eingeschlossen!).

 

Jacob und Marley sind die allerbesten Freunde, genauso wie Sarah und Isla. Was bedeutet Freundschaft für Sie und haben Sie einen Freund oder eine Freundin aus Kindertagen, dem Sie immer noch sehr nahe stehen?
Die Bande der Freundschaft haben mich schon immer fasziniert – und insbesondere die Frage, wie sich die Form dieser Beziehungen im Laufe der Zeit ändern kann. Im Roman sind Sarah und Isla seit der Kindheit beste Freunde. Ich wollte erforschen, was passiert, wenn diese Freundschaft an ihre Grenzen stößt.

Ich kenne meine beiden besten Freunde, Fliss und Polly, seit ich fünf Jahre alt war. Wir sind zusammen aufgewachsen und sie sind wie Schwestern für mich. Als ich einige Szenen zwischen Sarah und Isla schrieb, habe ich versucht, mich in die Figuren hineinzuversetzen, indem ich mich fragte, wie ich mich fühlen würde, wenn die Ereignisse mir, Fliss und Polly geschehen würden. (Zum Glück ist meine Freundschaft mit ihnen beiden weit weniger dramatisch als die zwischen Sarah und Isla!)
 

»Die Bucht, die im Mondlicht versank« ist gespickt mit Details und Beobachtungen aus meinen eigenen Erfahrungen: wie ich als Kind Krabben an der Anlegestelle gefangen habe oder mir ein Sandloch für meinen Bauch gegraben habe als ich schwanger war… Für mich besteht der Zauber des Strandhüttenlebens darin, sich ganz auf das Wesentliche zu besinnen – aus der Hektik des alltäglichen Lebens auszubrechen und zu entschleunigen.

 

Würden Sie sagen, dass sie das Teilen eines solch kleinen Raumes als Familie noch stärker vereint hat?

Ja, das würde ich. Wir verreisen während der Wintermonate meistens, aber wenn der Sommer kommt, dann gibt es keinen Ort an dem wir lieber wären als in unserer Strandhütte. Es ist genauso wie Sarah in »Die Bucht, die im Mondlicht versank« sagt: Was uns jedes Mal wieder hierhertreibt, ist die Tatsache, dass die Strandhütte unsere Familie vereint. Für wenige Wochen treten wir aus dem Alltagstrott heraus und leben in einer anderen Welt, in der Wetter und Gezeiten unsere Tage bestimmen.

 

Sie verbringen ihre Sommer gerne in einer Strandhütte an der Südküste Englands mit ihrem Mann und Ihren Kindern – ganz genauso wie die Familien im Roman. Was gefällt Ihnen am besten am Leben in einer Strandhütte?

Unsere Familie besitzt eine Strandhütte seit ich acht Jahre alt war. Die Bekanntschaften, die ich während dieser ersten Sommer gemacht habe, sind – 25 Jahre später – immer noch einige meiner engsten Freunde. Wir haben uns mit unseren Surfbrettern in die Wellen gestürzt oder dicht gedrängt in einer der Hütten Karten gespielt, wenn draußen der Regen prasselte. Tatsächlich habe ich auch meinen Mann am Strand kennengelernt. Seine Familie besaß die Hütte nebenan und ich habe meine Zeit oft damit verbracht, ihn beim Windsurfen zu beobachten.

 

 

 

 

Das Haus, das in den Wellen verschwand

Die Inspiration

Drei Jahre bevor ich begann »Das Haus, das in den Wellen verschwand« zu schreiben, hatten mich Freunde zu einem einwöchigen Segeltörn eingeladen. Es war ein unglaubliches Erlebnis: Wir verbrachten Tag und Nacht auf dem Wasser, aßen an Deck, ankerten in einsamen Lagunen und schliefen zum Rauschen der Wellen ein. Am Ende der Woche wusste ich, dass einer meiner zukünftigen Romane an Bord einer Segeljacht spielen würde.

Drei Jahre später: Ich hatte gerade meinen dritten Roman zur Hälfte geschrieben. Es lief okay, aber ich war nicht mit Begeisterung bei der Sache. Während ich mich abmühte, segelte immer wieder diese wunderschöne Jacht mit lauter Weltenbummlern und Abenteurern an Bord vor meinem inneren Auge vorüber. Ich versuchte sie zu ignorieren und mit meinem Roman voranzukommen – aber die Crew ließ nicht locker! Also stellte ich meinen Laptop für ein paar Stunden zur Seite, griff mir einen Stift und hörte mir an, was sie für eine Geschichte zu erzählen hatten. Ich bewegte mich den restlichen Tag nicht von der Stelle und füllte Seite um Seite. Der erste Schritt zu »Das Haus, das in den Wellen verschwand« war gemacht.

Recherche auf den Philippinen

Als Nächstes konzentrierte ich mich auf die Philippinen, wo der Roman spielen sollte. Die Philippinen bestehen aus über 7.100 Inseln, eine Vielzahl davon abgeschieden und unbewohnt. Das perfekte Setting für meine Crew von Abenteurern. Ich plante eine einmonatige Recherchereise, um einige der Inseln näher erkunden zu können. Auf der Reise füllte ich ein ganzes Tagebuch mit Notizen und versuchte kleine Details festzuhalten: Wie riecht die Luft, wo geht die Sonne unter, welche Geräusche hört man nachts auf den Inseln?

Segeln lernen

Sobald ich die Struktur der Geschichte im Kopf hatte, hieß es für mich: Lernen! Ich war nie zuvor gesegelt (die Jacht von damals hatte eine eigene Besatzung gehabt), daher beschloss ich, einen Segelkurs in England zu machen, um praktische Erfahrung zu sammeln. Außerdem las ich, so viel ich zu dem Thema finden konnte. Ich interviewte Seeleute, besuchte Jachthäfen und wurde süchtig nach Blogs von Frauen, die die Welt umsegeln.

Lucy Clarke über „Der Sommer, in dem es zu schneien begann"

„Ich bin hier gerade in meinem Strandhäuschen in England, zusammen mit einem kleinen Gast, der mich im Moment überall hin begleitet, ich bin jetzt im siebten Monat schwanger.
Ich wollte ein paar Minuten damit verbringen, Euch ein bisschen was über das Buch zu erzählen und warum ich es geschrieben habe.
Die Geschichte handelt vom Leben einer Frau namens Eva, die Jackson, einen Mann aus Tasmanien, heiratet. Doch tragischerweise ertrinkt Jackson acht Monate nach der Hochzeit. Eva ist vollkommen am Boden zerstört und sie spürt, dass zu Hause in England, wo sie zusammen gelebt haben, niemand Jackson so gut kannte wie sie und dass sie ihre Trauer mit niemandem teilen kann.
Deshalb beschließt sie, nach Tasmanien zu reisen, um dort seine Familie kennenzulernen, die sie nie zuvor getroffen hat.
Doch dort entdeckt sie nach und nach verstörende Details über Jacksons Leben, die überhaupt nicht in das Bild des Menschen passen, der er vorgab zu sein.
Je länger sie in Tasmanien bleibt, desto mehr spürt sie, dass all ihre Erinnerungen an ihn zerbrechen und so bleibt sie mit der Frage zurück: Wer war der Mann, den sie geheiratet hat? Oder hat sie vielleicht einen ganz anderen Menschen geliebt?

Ich liebe das Meer und schwimme leidenschaftlich gern. Und wie ihr ja sehen könnt, spreche ich aus einem Strandhaus zu Euch. Ich liebe es einfach, über das Meer zu schreiben und Geschichten an der Küste spielen zu lassen. Deshalb war für mich einer der Teile des Schreibprozesses, der am meisten Spaß gemacht hat, meine zweite Reise nach Tasmanien. Als ich die grundlegenden Züge der Geschichte im Kopf hatte, habe ich vier Wochen dort verbracht. Ich habe Leute interviewt, Meeresbiologen, habe mir kleine Hütten angesehen, da Teile des Buches in einem Strandhaus spielen. Ich war tauchen, habe Austern geöffnet, habe Tintenfische gefangen und ausgenommen, ich habe so viele tolle Sachen gemacht, die mir unglaublich viel Spaß gemacht haben. Und das ist auch in das Setting des Buches mit eingeflossen.
Als ich dann nach England zurückkam und meine Recherche abgeschlossen hatte, habe ich angefangen, das Buch zu schreiben. Das hat etwa zwölf Monate gedauert, plus Überarbeitungszeit. Und ich verfasse das Meiste tatsächlich mit der Hand, das gibt mir die Freiheit, dort zu schreiben, wo immer ich will.
Dieser Platz hier, das Strandhaus, ist mein Lieblingsbüro. Hier verbringe ich meine Sommer, in den Wintern versuche ich zu reisen. England eignet sich nicht besonders gut fürs Strandleben im Winter.
Bevor ich gehe, zeige ich euch noch kurz den Ausblick: Das ist also meine Aussicht, es ist heute ein etwas diesiger, wolkiger Morgen, aber trotzdem wunderschön. Und aus dem Fenster auf der Rückseite sieht man noch mehr Wasser, das ist eine natürliche Lagune.
Für mich gibt es keinen besseren Ort zum Schreiben, als mit dem Meer zu beiden Seiten.“


[Videotranskription]

Blick ins Buch
Der Sommer, in dem es zu schneien begannDer Sommer, in dem es zu schneien begann

Roman

Eva wollte immer gemeinsam mit ihrem Mann dessen Heimat Tasmanien besuchen. Doch als Jackson nach einem Bootsausflug nicht mehr zurückkehrt, beschließt sie, allein dorthin zu reisen. Sie hofft, in dieser schweren Zeit bei seinen Verwandten Trost zu finden. Doch so bezaubernd die australische Insel ist, so abweisend verhält sich Jacksons Familie. Warum nur wollen sein Vater und sein Bruder partout nicht über ihn sprechen? Auf Eva warten schockierende Wahrheiten, die sie zu einem schicksalhaften Sommer in der Vergangenheit führen – dem Sommer, in dem es zu schneien begann.

Prolog

Jackson zieht sich die Mütze über die Ohren und wirft noch einen Blick auf Eva, die sich im Bett zusammengerollt hat, die Bettdecke unter das Kinn gestopft. Mit geschlossenen Augen murmelt sie schläfrig etwas vor sich hin. Geh nicht, soll das heißen.

Aber er muss gehen. Er kann nicht neben ihr liegen, wenn er sich so fühlt wie in diesem Moment. Seit Stunden liegt er schon wach, starrt in die leere Dunkelheit und zermartert sich das Gehirn, weil er an seine Entscheidungen und ihre Folgen denken muss. Er muss raus aus diesem Haus, muss den kalten Winterwind im Gesicht spüren.

Zuvor aber hebt er die Bettdecke noch einmal an, gerade genug, um Evas nackte Schulter freizulegen. Er berührt sie mit den Lippen und atmet den Duft der schlafwarmen Haut ein. Schließlich deckt er sie wieder zu, nimmt seine Angelausrüstung und geht.

Der Strand liegt menschenleer im Dämmerlicht. Es ist einer dieser englischen Tage, an die er sich immer noch nicht gewöhnt hat, weil es nie richtig hell wird und im Haus von morgens bis abends das Licht brennt. Er läuft in den Wind und lässt die Schultern kreisen, um sich warm zu halten.

Als er zu der Stelle kommt, wo sich die Felsen ins Meer hineinziehen, bleibt er stehen. Er beobachtet, wie die Wellen auf die Klippe zurollen und sich in einer Explosion von weißem Schaum brechen. Nach einer Abfolge besonders heftiger Wellen klettert er hinauf und eilt von einem Felsen zum nächsten, um das äußerste Ende der Formation zu erreichen. An dieser Stelle werden die Fische anbeißen, da die Strömung dort am stärksten ist. Die Leichtfüßigkeit verdankt er seiner Kindheit in Tasmanien, wo er barfuß über die Felsenkliffs gelaufen ist, um sich dann von oben herab ins Meer zu stürzen, jubelnd und kreischend, bis das Wasser ihn verschlang.

Bevor die nächsten Brecher heranrollen, hat er das Ende der Klippe erreicht. Die Felsen hinter ihm verschwinden im aufspritzenden Schaum. Starke Böen lösen Gischt von den Wellenrücken und durchsetzen die Luft mit Feuchtigkeit. Er dreht sich vom Wind weg, hockt sich hin und öffnet seinen Angelkasten. Verdammt, wenn er doch nur Handschuhe angezogen hätte. Hier draußen ist es schneidend kalt. Eisige Gischt spritzt ihm in den Nacken. Seine Finger sind so taub, dass er einen Köder fallen lässt und ihn zwischen den Felsen wieder herausfischen muss. Beim zweiten Versuch gelingt es ihm schließlich, den Köder auf dem Haken zu befestigen.

Dann wirft er die Leine aus. Die Bewegung, die etwas so Vertrautes und Beruhigendes hat, verfehlt an diesem Morgen ihre Wirkung, zu sehr ähneln seine Gedanken dem Meer, das trostlos unter dem wütenden Himmel brodelt. Als er auf dem Felsen steht und sein Körper allmählich vor Kälte erstarrt, beschleicht ihn das Gefühl, dass es nicht mehr lange dauern kann, bis alles ans Licht kommt. Es ist, als würde er sich Schicht um Schicht häuten, bis nichts mehr zu sehen sein wird als die spitzen Knochen der Person, die er in Wahrheit ist.

Beim Vibrieren seines Handys schreckt er zusammen. Mit einer Hand hält er die Angel fest, während er mit der anderen in der Manteltasche kramt. Das wird Eva sein. Schnell schiebt er die finsteren, zerstörerischen Gedanken beiseite. Sein Gesicht entspannt sich, als er sich den Klang der schläfrigen Stimme vorstellt, mit der sie ihn bitten wird, ins Bett zurückzukommen.

Genau das wird er tun, denkt er, und alles andere einfach vergessen. Wenn er sich beeilt, kann er in zehn Minuten bei ihr sein. Er wird ins warme Bett zurückschlüpfen, sich an ihren zusammengerollten Körper schmiegen und begreifen, dass dies die Wirklichkeit ist.

Als er den Anruf annimmt, ist es allerdings nicht Evas Stimme, die er hört.

 

 

1

Als Eva das schützende Land verlässt, schlägt ihr erbarmungslos der Wind entgegen und bläst ihr die Haare aus dem Gesicht. Sie drückt die Thermoskanne mit dem Kaffee an die Brust. Sandwolken fegen die Küste entlang und treiben ein Knäuel aus Angelschnüren vor sich her.

Eine Frau kommt ihr entgegen. Der Wind presst den violetten Mantel in ihren Rücken, und ihr Gesicht verschwindet in der mit Pelz verkleideten Kapuze. Eva wünschte, sie hätte auch an eine Kopfbedeckung gedacht. Sie hatte ganz vergessen, wie rau das Klima an der Küste sein konnte. In London schützen die Gebäude vor den Unbilden des Wetters, das man ohnehin meist nur vom Fenster aus erlebt.

Jackson und sie waren gestern Abend zum Geburtstag ihrer Mutter nach Dorset gekommen. Der Aufbruch war hektisch gewesen. Eva war im Krankenhaus aufgehalten worden, weil sie noch einen Fötus dazu anregen musste, sich in die Schädellage zu drehen, hatte es aber trotzdem geschafft, das Geschenk für ihre Mutter einzupacken und das Geschirr vom Frühstück zu spülen. Jackson war noch später gekommen, erschöpft von einer Sitzung, die sich ewig hingezogen hatte. Die ganze Woche war so gewesen : Sie hatten zu verschiedenen Zeiten etwas Essbares in sich hineingestopft, hatten die Spannungen von der Arbeit mit heimgebracht und waren zu spät und zu erschöpft ins Bett gefallen, um sich noch unterhalten zu wollen. Jetzt genießt sie es, dass sie ein ganzes Wochenende haben, um einfach zur Ruhe zu kommen.

Vor ihr tauchen die Felsen auf, wo Jackson angeln wird, gewaltige, düstere Brocken, die direkt ins Meer hineinragen. Eva fragt sich, ob er schon etwas gefangen hat. Es hatte gerade erst zu dämmern angefangen, als sie gespürt hatte, wie die Matratze nachgibt und Jackson aus dem Bett schlüpft. Sie hatte gehört, wie er in seine Jeans steigt, einen Pullover überstreift und den Reißverschluss seines Mantels zuzieht. Dann hatte er sich über das Bett gebeugt und ihr einen Kuss auf die nackte Schulter gedrückt. Sie hatte die Augen gerade weit genug geöffnet, um sehen zu können, wie er zur Tür hinausgeht, die rote Mütze weit über die Ohren gezogen.

Direkt hinter den Felsen sieht sie ein Boot aufblitzen. Im nächsten Moment ist es schon wieder in einem Wellental verschwunden, und sie denkt, dass die Wetterverhältnisse zu schlecht sind, um aufs Meer hinauszufahren. Sie blinzelt in den Wind und sieht, wie das Boot von einer Welle wieder emporgehoben wird : ein orangefarbenes Rettungsboot. Sie fragt sich, ob es einen Unfall gegeben hat. Und kaum hat sie diesen Gedanken gefasst, spürt sie, wie sich ein gewisses Unbehagen in ihrem Körper ausbreitet.

In ihrer Kindheit, als ihr Vater noch gelebt hatte, waren sie im Sommer jeden Morgen zum Baden an diesen Strand gekommen. Ihr Vater war auf dem Rücken geschwommen und mit ausladenden Bewegungen seiner langen, knochigen Arme durch das Wasser gepflügt. Eva hatte diese Strandpartien geliebt. Das Wasser war ruhig gewesen, und die frühe Morgensonne hatte auf der Wasseroberfläche geglänzt. Heute hat das Meer etwas Dunkles, Abweisendes.

Sie sucht die Felsen nach Jackson ab, und der Wind treibt ihr die Tränen in die Augen. Er muss dort sein; an dieser Stelle angelt er immer, wenn sie bei ihrer Mutter sind. Im Moment wird das Einheitsgrau von Meer und Himmel allerdings nur von dem Rettungsboot durchbrochen. Obwohl sie sich sagt, dass es vielleicht nur ein Übungseinsatz ist, fängt sie an, sofort loszurennen.

Die Thermoskanne schlägt ihr gegen die Hüfte, ihre Stiefel wirbeln Sand auf, und sie atmet hektisch. Sie fühlt sich durch die vielen Kleidungsschichten eingeengt – die Jeans klemmt an den Knien, und die Mantelknöpfe drücken ihr aufs Brustbein.

Als sie die Stelle erreicht, wo die Klippe beginnt, steht schon ein Dutzend Leute dort herum. Sie mustert die Gruppe und lässt den Blick dann über die Felsen schweifen, wo die Wellen anbranden und weiße Gischt in den zerrissenen Himmel jagen. Schwerer Salzgeruch liegt in der Luft.

Von Jackson ist nichts zu sehen.

Eva eilt zu einem Mann, der fast in seiner Öljacke verschwindet. Der Wind zerzaust seine stahlgrauen Augenbrauen. » Wieso ist da ein Rettungsboot ? «, fragt sie und gibt sich Mühe, sich ihre Panik nicht anmerken zu lassen.

» Jemand wurde von den Felsen heruntergespült. «

» Wer ? «, fragt sie aufgeregt.

» Angeblich ein Fischer. «

Im ersten Moment ist sie erleichtert, weil sie weiß, dass ihr Mann kein Fischer ist : Er ist dreißig Jahre alt und arbeitet in der Marketingabteilung einer Getränkefirma. Dann aber hört sie den Mann sagen : » Offenbar ein junger Mann. Vielleicht hat er ja bessere Chancen, im eiskalten Wasser zu überleben. «

Eva fühlt die Luft aus ihren Lungen entweichen, als würde ihr jemand den Brustkorb eindrücken. Sie lässt die Thermoskanne fallen, holt ihr Handy aus der Tasche und reißt sich die Handschuhe von den Fingern. Die sind starr vor Kälte, aber sie dreht sich mit dem Rücken in den Wind und wählt Jacksons Nummer.

Das Handy ans Ohr gepresst, tritt sie auf der Stelle und wartet, dass er abnimmt.

» Hallo, hier ist Jackson «, meldet sich die Mailbox. Evas Herz stockt.

Nachdem sie das Handy wieder in die Tasche gesteckt hat, stolpert sie zu den Felsen hinüber. Ein großes, rotes Schild warnt : NICHT BETRETEN. LEBENSGEFAHR. Der Schal flattert hinter ihr her, als sie über die nassen Felsen klettert, den heulenden Wind in den Ohren. Ihr Atem geht stoßweise. Finstere Ahnungen quälen sie und verwirren ihr den Verstand. Sie sagt sich, dass sie sich ausschließlich darauf konzentrieren sollte, wo sie ihre Füße hinsetzt. Schritt für Schritt kämpft sie sich vorwärts.

Irgendetwas Farbiges erregt ihre Aufmerksamkeit. Vorsichtig steigt sie über die mit Seepocken verkrusteten Felsen, bis sie nahe genug ist, um es erkennen zu können.

Eingeklemmt zwischen zwei Felsen steht ein offener Angelkasten aus grünem Plastik. Eva erkennt ihn sofort : Sie hat ihn Jackson letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt, damit er die Köder und Gewichte, die sich in seiner Nachttischschublade angesammelt hatten, verstauen kann. Jetzt steht Salzwasser in den Fächern, in denen wie tote Fische zwei leuchtend blaue Köder treiben.

Mit ohrenbetäubendem Lärm bricht sich eine Welle an der Klippe. Eisige Gischt trifft auf Evas Wange. Sie fällt auf die Knie und klammert sich mit tauben Fingern an den Fels.

» Hallo ! «, ruft jemand. » Kommen Sie sofort zurück. «

Sie kann aber nicht zurück, sie kann sich nicht einmal umdrehen. Sie ist vollkommen erstarrt, und die Angst liegt ihr wie ein Bleiklumpen im Magen. Langsam sickert die Feuchtigkeit durch ihren Schal.

Sekunden später spürt sie den Druck einer Hand auf ihrer Schulter. Ein Polizist steht vor ihr, nimmt sie am Arm und will sie hochziehen. » Hier ist es zu gefährlich «, schreit er, um den Wind zu übertönen.

Sie schüttelt ihn ab. » Mein Mann ! « Sie stößt die Worte einzeln hervor. » Er war angeln ! Hier an dieser Stelle ! «

Der Polizist starrt auf sie hinab. An seinem Unterkiefer befindet sich eine Stelle mit dunklen Bartstoppeln, nicht größer als ein Daumenabdruck. Er muss sie übersehen haben, als er sich am Morgen rasiert hat. In seinen Gesichtszügen scheint sich Angst zu spiegeln, als er sagt : » Okay, okay. Lassen Sie uns an den Strand zurückkehren. «

Er packt sie am Arm und hilft ihr auf. Evas Beine zittern, als sie zusammen über die nassen Felsen klettern. Der Polizist blickt immer wieder über die Schulter und hält nach Wellen Ausschau.

Als sie den Strand erreichen, schaut er sie an. » Ihr Ehemann hat heute Morgen hier geangelt ? «

Sie nickt. » Sein Angelkasten … er steht auf den Felsen. «

Der Polizist schaut sie lange an, reglos. » Man hat uns vorhin gemeldet, dass ein Angler ins Meer gespült wurde. «

Ihre Stimme ist leise. » War er es ? «

» Das können wir noch nicht mit Sicherheit sagen. « Er verstummt. » Klingt aber fast so, als wäre es möglich, ja. «

Ihr Mund füllt sich mit Speichel, und sie dreht sich weg. Das graugrüne Meer scheint von mächtigen Strömungen beherrscht, als sie es nach Jackson absucht. » Wann ? «

» Vor ungefähr zwanzig Minuten. Ein Ehepaar hat angerufen. «

Sie dreht sich um und folgt seinem Blick zu einem Mann und einer Frau mittleren Alters, beide in dunkelblauen Parkas. Zu ihren Füßen liegt ein Golden Retriever. » Waren sie es ? Haben die beiden ihn gesehen ? «

Als er nickt, ist Eva schon auf dem Weg.

Der Hund wedelt aufgeregt mit dem Schwanz, als sie näher kommt. » Sie haben meinen Mann gesehen ! Er hat hier geangelt ! «

» Ihren Mann ? «, fragt die Frau, und ihr schmales Gesicht verdüstert sich. » Wir haben ihn gesehen, ja. Es tut mir leid … «

» Was ist denn passiert ? «

Die Frau fummelt an ihrem Schal herum, als sie sagt : » Wir haben ihn angeln sehen, als wir vorhin hier vorbeigekommen sind. « Sie wirft ihrem Ehemann einen Blick zu. » Du hast noch gesagt, dass das ziemlich gefährlich aussieht, bei diesem Wellengang, nicht wahr ? «

Er nickt. » Als wir dann kehrtgemacht haben und zurückkamen, sahen wir, dass er ins Meer gespült worden war. Er war im Wasser. «

»  Wir haben die Küstenwache angerufen «, fügt die Frau hinzu. » Wir haben versucht, ihn im Blick zu behalten, bis jemand kommt, aber … irgendwann haben wir ihn aus den Augen verloren. «

Sie müssen sich irren, denkt Eva, das kann nicht Jackson gewesen sein. » Der Mann, den Sie gesehen haben – was hatte er an ? «

»  Was er anhatte ? «, wiederholt die Frau. » Dunkle Sachen, glaube ich. Und eine Mütze «, sagt sie und tippt sich an den Hinterkopf. » Eine rote Mütze. «


Kommentare

1. Dieser Sommer veränderte ihr Leben
Schnuck59 am 30.04.2015

In dem Buch „Der Sommer, in dem es zu schneien begann“ von Lucy Clarke wird deutlich, dass eine heile Welt von einer Sekunde zur nächsten zusammenbrechen kann.
Eva verliert nur wenige Monate nach ihrer Heirat ihren Mann Jackson durch einen tragischen Unfall. Sie beschließt in seine Heimat Tasmanien zu reisen um dort seine Verwandten kennenzulernen und mehr über seine Vergangenheit zu erfahren. Von Bruny Island ist sie verzaubert. Allerdings verhält sich die Familie abweisend ihr gegenüber. Dieser Sommer führt sie in die Vergangenheit. Wo endete die Wahrheit und wo begann die Lüge?
In dem Buch wird die Liebe der Autorin zum Meer und zum Reisen deutlich. Sie beschreibt Tasmanien sehr schön und eindrucksvoll. Bei Szenen im und unter Wasser ist es fast als wäre man dabei.
Die Handlung lebt von überraschenden Wendungen, bringt Trauer, Verlust, Hoffnung, Zweifel, Entdeckungen, Geheimnissen, Lügen, Emotionen, Freundschaft und Liebe. Der Schreibstil ist flüssig und die Charaktere sind gut beschrieben.
Die Gestaltung und die Farbgebung des Covers ist gut, ein Eyecatcher.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, Unterhaltung mit vielen Geheimnissen, mit Spannung bis zum Schluss.

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