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Band 1
Das Buchcover zeigt eine humorvolle Illustration einer Schildkröte, die einen roten Beanie mit der Aufschrift „think love“ trägt. Der Hintergrund ist in einem kräftigen Grün gehalten. In großen, weißen Buchstaben steht der Titel „WAS SCHILDKRÖTEN IM SCHILDE FÜHREN“ an der Oberseite, während der Autorennamen „MARIA KEIM“ in einer kleineren, weißen Schriftart darunter platziert ist. Die Mischung aus Farben und Illustrationen vermittelt eine leichte, verspielte Atmosphäre.

Was Schildkröten im Schilde führen (Klimaschutzserie 1) - eBook-Ausgabe

Roman
9,99 €
29.07.2021
224 Seiten
978-3-492-99989-2

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Piper Verlag GmbH
Georgenstraße 4
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Beschreibung

In ihrem ebenso witzigen wie klugen Roman „Was Schildkröten im Schilde führen“ erzählt Maria Keim humorvoll und zugleich berührend von Freundschaft und Familie, von Verlust und Neuanfang – und von einer umweltaktivistischen Schildkröte.  

Eben mal die Welt retten? Dafür hat Marlin eigentlich gar keine Zeit. Schließlich steht sie kurz vor dem Abitur, muss den Haushalt schmeißen und sorgt sich um ihre schusselige Oma und ihren überarbeiteten Vater. Doch ihre Prioritäten ändern sich, als sie vor dem Kölner Dom zufällig auf eine Schildkröte trifft, ein kleines Reptil mit großer Klappe und noch…

In ihrem ebenso witzigen wie klugen Roman „Was Schildkröten im Schilde führen“ erzählt Maria Keim humorvoll und zugleich berührend von Freundschaft und Familie, von Verlust und Neuanfang – und von einer umweltaktivistischen Schildkröte.  

Eben mal die Welt retten? Dafür hat Marlin eigentlich gar keine Zeit. Schließlich steht sie kurz vor dem Abitur, muss den Haushalt schmeißen und sorgt sich um ihre schusselige Oma und ihren überarbeiteten Vater. Doch ihre Prioritäten ändern sich, als sie vor dem Kölner Dom zufällig auf eine Schildkröte trifft, ein kleines Reptil mit großer Klappe und noch größeren Plänen: Sie will den Klimawandel umkehren, die Umweltverschmutzung aufhalten und den Menschen, der all das verursacht, endlich aufrütteln. Und mit Marlin fängt sie an. Denn wenn es darum geht, die Welt zu retten, ist „Vielleicht morgen“ einfach nicht genug!

Über Maria Keim

Foto von Maria Keim

Biografie

Maria Keim, Jahrgang 1997, ist in Köln aufgewachsen und studiert Medizin in Bonn. Sie mag Schildkröten, hat aber noch nie eine eigene besessen. Aber das kann sich beim nächsten Besuch des Kölner Doms schnell ändern ...

Mehr über Maria Keim

Aus „Was Schildkröten im Schilde führen (Klimaschutzserie 1)“

Kapitel 1
Vor dem mächtigen Kölner Dom steht eine Schildkröte mit einem Schild. Nicht ein Schild im Sinne von Schildpanzer, sondern ein pappiges Pappplakat, das an einem Ast wackelt. Darunter das Tier, das gerade mal so groß ist wie meine Hand.
Ich steige von meinem knallroten Fahrrad ab und schiebe es näher heran. Der Wind hier oben zerrt an der Schildreklame – oder eher Schildkrötenreklame:

WECHSELWARMES KRIECHTIER SUCHT EINSIGARTIGE WOHNGEMEINSCHAFT MIT MÖGLICHST K(L)EINEM ÖKOLOGISCHEN FUSSABDRUCK!
PS: Nieder mit der Kohle!

„Schreibt man einzigartig nicht mit ›z‹?“, [...]

Buchcover müssen unverändert und vollständig wiedergegeben werden (inklusive Verlagslogo). Die Bearbeitung sowie die Verwendung einzelner Bildelemente ist ohne gesonderte Genehmigung nicht zulässig. Wir weisen darauf hin, dass eine Zuwiderhandlung rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.

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Maria Keim
Was Schildkröten im Schilde führen.
INTERVIEW mit Maria Keim

Warum ausgerechnet eine Schildkröte? 
Die Frage ist: Was hätte es sonst sein sollen? Eine Kuh furzt zu viel Methan, eine Eintagsfliege ist zu kurzlebig und einen Goldfisch kann man nicht artgerecht mit sich herumtragen. Außerdem bietet sich eine Schildkröte schon an: Sie ist zu klein, um mit ihrer radikalen Überzeugung bedrohlich zu sein. Aber trotzdem nicht so niedlich, als dass man sie nicht ernst nehmen würde. Und alt genug, um weise zu sein.

Warum hast du ausgerechnet eine Schülerin als Handlangerin der Schildkröte ausgewählt? 
Früher waren es Studierende, die ihrem Unmut über gesellschaftliche Probleme Luft gemacht haben. Mit der Generation „Fridays for Future“ hat sich das verlagert. Heute findet man die umweltpolitisch aktive Klasse in der Schule.

Du bist eine fast fertige Ärztin und gleichzeitig Autorin. Wie schaffst du es, neben deinem Studium und dem Beruf zu schreiben? 
Ich verbinde beides. Ich verarbeite die Realität in Figuren wie Marlins Vater, einem überarbeiteten Arzt, oder ihrer verrückten Oma. Außerdem ist der Umgang mit mehreren Herausforderungen auch eine der Kernfragen in den Schildkröten-Romanen: Familie, Freundschaft, Ausbildung, und auch noch Klimaschutz – wie kann ein einzelner Mensch das überhaupt schaffen?

Was tust du für den Umweltschutz?
Es gibt heute kein Interview mehr, das ohne diese Frage auskommt. Und das zeigt, wie blauäugig häufig an das Thema Umweltschutz herangegangen wird. Also: Ich fahre Fahrrad, kaufe gebraucht und regional – und schreibe Bücher über den Umweltschutz. Aber Menschen an ihrem Lebensstil miteinander zu vergleichen, löst das Problem nicht. Sicher, ein klimaneutrales und genügsames Leben ist wunderbar und erstrebenswert. Ich ermutige dazu und bewundere alle, die es schaffen. Das reicht aber nicht, um die Klimakrise zu lösen. Selbst wenn wir alle ök0logisch leben würden. Wir brauchen einen grundlegenden Systemwechsel.

Und was muss passieren? 
Die knappe Antwort der Schildkröte wäre: Umweltfreundliche Energien. Gemeinwohlorientierte Kreislaufwirtschaft. Und ganz wichtig: Genügsamkeit.

Der Roman spielt in Köln. Warum ausgerechnet dort?
Die wärmste Großstadt Deutschland erschien mir als ein sehr passender Ort, um über die Erderwärmung zu sprechen.