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Sonnenaufgang mit Giraffen

Lynda Rutledge
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Roman

„Ein Roman mit historischem Bezug und einem anrührenden Schluss. Durchaus einen Lese-Tipp wert!“ - datenstrand.de

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Sonnenaufgang mit Giraffen — Inhalt

2 Giraffen, 12 Tage, 3000 Meilen nach Westen

Journalistin Lynda Rutledge erzählt einfühlsam und inspirierend eine wahre Geschichte übers Durchhalten und Zusammenhalten.

USA, 1938. Woody Nickel hat bereits viele Schicksalsschläge erlitten. Da bringt ausgerechnet ein Hurrikan, der die halbe Ostküste zerstört, ein Wunder, das ihm neuen Lebensmut geben wird: Woody findet zwei Giraffen am New Yorker Hafen, die den Sturm auf wundersame Weise überlebt haben.

Zusammen mit einem ruppigen, aber gutmütigen Zoowärter und einer geheimnisvollen Fotografin begibt er sich auf einen Roadtrip quer durchs Land, um die Tiere nach San Diego in den dortigen Zoo zu bringen. Eine Reise, die ein unzerstörbares Band zwischen Mensch und Tier entstehen lässt und alles verändert!  

Die perfekte Sommerlektüre mit viel Tiefgang zum Davonträumen und Mitfiebern. Wer Carsten Henns „Der Buchspazierer“ verschlungen hat, wird „Sonnenaufgang mit Giraffen“ lieben! 

„Eine großartige Geschichte über die Kraft der Freundschaft zwischen Tier und Mensch.“ Booklist

„Die perfekte Mischung aus Realität und Fiktion!“ ―POPSUGAR

€ 22,00 [D], € 22,70 [A]
Erschienen am 01.06.2023
Übersetzt von: Leena Flegler
432 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
EAN 978-3-492-07095-9
Download Cover
€ 16,99 [D], € 16,99 [A]
Erschienen am 01.06.2023
Übersetzt von: Leena Flegler
432 Seiten, WMePub
EAN 978-3-492-60373-7
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Lynda Rutledge

Über Lynda Rutledge

Biografie

Lynda Rutledge ist seit über 25 Jahren als professionelle Autorin tätig und hat als Werbetexterin, Restaurant- und Filmkritikerin, Sachbuchautorin, Reiseschriftstellerin und freiberufliche Journalistin gearbeitet. Sie hat Nashornbabys gestreichelt, mit gefährdeten Meeresschildkröten geschnorchelt,...

Zu den Hintergründen des Romans

Eine wahre Geschichte, die Herzen berührt 

„Hast du je einem Tier in die Augen gesehen? Ein Haustier versucht, einen zu durchschauen, will wissen, was man als Nächstes vorhat und was dies für das Tier selbst bedeutet. Bei einem Wildtier bleibt einem das Herz stehen, während es seinerseits abschätzt, ob es ein Abendessen oder einen Grund zur Flucht vor sich hat. Doch der Blick der Giraffe war anders. Durch den Zaun beschnüffelte sie mit ihren melonengroßen Nüstern lediglich meinen Scheitel. Dann stieß sie mit der Schnauze gegen das Gitter, wie um an die Zwiebel zu kommen, die ich noch immer in der Faust hielt. Ich streckte sie ihr hin. Die lange Zunge schlängelte sich durch die Gitterstäbe und schnappte sie sich. Dann nahm die Giraffe den Kopf hoch, damit die Zwiebel mit einem gewaltigen Schluck den langen Schlund hinabgleiten konnte. Sie roch nach Fell … und Meer. Ohne auch nur darüber nachzudenken, schob ich die Hand durch das Gitter und berührte einen Fleck an ihrer Seite, der aussah wie ein auf der Seite liegendes Herz.“ 

In dieser inspirierenden Geschichte, die auf wahren Ereignissen basiert, erzählt Journalistin Lynda Rutledge von einer tiefen Verbindung zwischen Mensch und Tier und begeisterte damit über 70.000 englischsprachige Leserinnen und Leser. „Amazing Novel!“, „I don’t want this to end!“, „Must read!“, „Fascinating!“ sind nur wenige von abertausend positiven Stimmen. Nun erobert Sonnenaufgang mit Giraffen als die perfekte Sommerlektüre auch die Herzen von deutschsprachigen Leser:innen!  

USA, 1938. Woody Nickels hat bereits viele Schicksalsschläge erlitten. Da bringt ausgerechnet ein Hurrikan, der die halbe Ostküste zerstört, ein Geschenk, das ihm neuen Lebensmut geben wird: Woody findet zwei Giraffen am New Yorker Hafen, die den Sturm auf wundersame Weise überlebt haben. Zusammen mit einem ruppigen, aber gutmütigen Zoowärter und einer geheimnisvollen Fotografin begibt er sich auf einen Roadtrip quer durchs Land, um die Tiere nach San Diego in den dortigen Zoo zu bringen. Eine Reise, die alles verändert! 

Diese herzerwärmende Geschichte über die Freundschaft zwischen Woody und den Giraffen macht Mut, und ruft dazu auf, stets zusammenzuhalten. Wer Der Buchspazierer von Carsten Henn oder Wasser für die Elefanten von Sara Gruen gelesen und geliebt hat, wird von Sonnenaufgang mit Giraffen begeistert sein!  

 

 

INTERVIEW mit Lynda Rutledge

Sie haben SO viele Themen in diesen einen Roman gepackt! Wie haben Sie das gemacht? 

Das habe ich wirklich, nicht wahr? Ein Leser schrieb mir und fragte: „Wie haben Sie es geschafft, einen historischen Roman, einen sozialen und politischen Kommentar, eine Coming-of-Age-Geschichte und eine Liebesgeschichte in ein einziges Buch zu packen?“ 

Meine Antwort? „Es war eine Menge Arbeit, aber ich habe mich in meinem ganzen Leben nie besser gefühlt als in der Zeit, während ich dieses Buch geschrieben habe.“ 

Wie und wann sind Sie auf die Geschichte der Giraffen gestoßen und was hat sie schlussendlich dazu inspiriert, diesen Roman zu schreiben?  

2012 bin ich sehr regelmäßig von Texas nach San Diego gereist, um eine Chronik des San Diego Zoo zu schreiben, es war eine Auftragsarbeit zu dessen hundertjährigem Jubiläum im Jahre 2016. Tatsächlich aber habe ich schon 1999 für kurze Zeit in San Diego gelebt und war schon damals in ein Buchprojekt für den Zoo involviert. Es handelte sich um eine Biografie des visionären Direktors aus den 50er- und 60er-Jahren, der nicht nur die Käfige des Zoos abschaffte und durch Wassergräben ersetzte, wo immer das möglich war, sondern auch den 800 Hektar großen Wildtierpark (den heutigen San Diego Zoo Safari Park) gegründet hat. Bei meinen Recherchen für dieses Projekt stieß ich auf Zeitungsausschnitte über die Giraffengeschichte im Jahr 1938, die mich faszinierte.

Aber damals war ich noch keine Romanautorin, und weil ich kein echtes Tagebuch des leitenden Zoowärters Charley Smith finden konnte, fehlte mir das Handwerkzeug, um ein Buch über dieses Ereignis, dieses Kunststück, das er vollbracht hat, zu schreiben. 2012 sah ich mir all die vergilbten und auseinanderfallenden Zeitungsausschnitte über die Giraffen aus dem Jahr 1938 noch einmal an, denn ich wollte in der Chronik des Zoos deren Geschichte aufnehmen. Doch gleichzeitig begann der Gedanke, dass ich die Lücken in den Zeitungsausschnitten füllen und parallel auch noch einen Roman darüberschreiben könnte, begann in meinem Kopf zu brodeln:

In diesem Roman könnte ich nicht nur die Liebe zu zahmen und wilden Tieren thematisieren, sondern vielleicht auch das Artensterben, die Ausrottungskrise, in der wir uns jetzt befinden. Warum sollte ich es nicht versuchen? Also arbeitete ich tagsüber an dem Projekt über die Geschichte des Zoos und nachts an dem Giraffenbuch, wobei ich mir überlegte, wie ich die Lücken in den Informationen füllen könnte, die auch nach Lektüre von mehr als dreißig Zeitungsausschnitten offengeblieben waren. 

Ich hatte das Bild eines kleinen Bauernmädchens vor Augen, das am Fenster sitzt und sich zu Tode langweilt, als plötzlich ein paar Giraffen in einem Lastwagen vorbeirauschen. Als ich ein echtes Telegramm von Lloyds of London aufspürte, der legendären Versicherungsgesellschaft, die dafür berühmt ist, das Unversicherbare zu versichern, in dem alle Arten von Chaos wie Überschwemmungen, Wirbelstürme und höhere Gewalt erwähnt wurden, wusste ich, dass es eine großartige Geschichte zu erzählen gab, wenn ich nur ein paar unvergessliche Charaktere zu den Giraffen dazuerfinden könnte. 

Haben Sie die Fahrt quer durch das Land tatsächlich gemacht? 

Das habe ich, aber nicht wegen des Romans. Ich bin in den letzten 25 Jahren einige Male quer durchs Land gefahren, von Chicago nach San Diego nach Michigan und dann zurück nach Texas. Immer aus persönlichen Gründen, die aber jeden Teil der fiktiven Reise beeinflusst haben, wie Sie sich vorstellen können. Außerdem war ich im Laufe meiner schriftstellerischen Laufbahn auch Reiseschriftstellerin, sodass das Schreiben über einen Roadtrip quer durchs Land der größte Schreibspaß für mich war. 

Wie sind Sie auf den Namen Woodrow Wilson Nickel für die Hauptfigur gekommen? 

Schriftsteller haben ihren Spaß, wenn es um diese Art von Dingen geht. Zuerst dachte ich, ich würde den Jungen einfach nach einem frühen Präsidenten der USA benennen, z. B. Woodrow Wilson. Aber nachdem ich mich entschlossen hatte, ihn Woody zu nennen, konnte ich nicht widerstehen, ihn mit Nachnamen Nickel zu nennen. So entsteht das wunderbare Wortspiel „Wooden Nickel“, womit umgangssprachlich eine Wertmünze aus Holz mit einem Wert von fünf Cent gemeint ist, die während der Weltwirtschaftskrise als Notgeld ausgegeben wurde.  

Warum haben Sie das Jahr 2025 als eine Zeitebene für diese Geschichte gewählt? 

Die Geschichte sollte einige Jahre in der Zukunft spielen, aber nicht zu weit weg, gerade so, dass ein Aussterben der Giraffen realistisch scheint. Außerdem musste Woody Nickel für einen poetischen Anfang 105 Jahre alt sein - ein Jahrhundert und ein Nickel, also fünf Cent (ja, Schriftsteller lieben es, schlau zu sein) -, sodass es 2025 wurde. 

Wenn Sie einen historischen Roman wie diesen schreiben, haben Sie dann eine Art Formel dafür, welcher Prozentsatz oder welche Bestandteile der Geschichte den Tatsachen entsprechen müssen und in welchem Maße Sie etwas ausschmücken oder fiktive Ereignisse dazu erfinden? 

Eigentlich war es genau andersherum. Ich hatte durch die Fakten aus den Zeitungsausschnitten (die ich fast wortwörtlich in den Roman eingearbeitet habe) ja bereits einen großartigen Rahmen und wunderbare Details. Ich musste nur noch die Lücken ausfüllen. Bei einer der Hauptfiguren, dem Old Man, stützte ich mich dazu auf alles, was ich über Zoowärter in dieser Zeit in Erfahrung bringen konnte. Das waren raue und ungestüme Kerle, von denen viele einen Hintergrund bei Zirkussen und Farmen hatten. 

Mir war klar, dass ich meine Geschichte zum Ausgleich neben den Männerfiguren eine Frau brauchte. Eine skandalöse Figur, die die gesellschaftliche Situation der Frauen im Jahr 1938 verkörpern würde. Red ist von meinem Hintergrund als Reiseschriftstellerin und Fotografin beeinflusst, die mit jeder Menge Life-Magazinen im Haus aufgewachsen ist. 

Sind die Hindernisse und Herausforderungen, die während des Transports auftraten (z. B. der Beinahe-Sturz vom Berg in den Great Smokies oder die Zusammenstöße mit dem Wanderzirkus), wirklich so passiert? 

Nein, sie entstammen alle meinem hyperaktiven Schriftstellergeist. Die vergilbten Zeitungsausschnitte erwähnten keine der Gefahren, aber das oben erwähnte Telegramm von Lloyd's of London regte meine Fantasie an, auf welche Probleme sie stoßen könnten, von Staubstürmen über Erdöl-Blowouts zu allen möglichen anderen Katastrophen. Dabei inspirierten mich auch stark die geografischen Gegebenheiten. Ich meine, wie sollten sie sich bei der Überquerung der Shenandoah Mountains nicht in Gefahr begeben haben?  

Haben Sie jemals eine Zwiebel an eine Giraffe verfüttert? 

Nein, das habe ich nicht. Aber ich habe dem Artikel in der San Diego Union von 1938 geglaubt, den ich (wörtlich) als letzten Zeitungsartikel in das Buch aufgenommen habe und in dem es heißt, dass die einzige Möglichkeit, die Tiere aus den Transportkisten zu bekommen, wenn sie erst einmal im Zoo angekommen sind, darin bestehen würde, sie mit Zwiebeln anzulocken. Dabei wurde der Mann, der die Figur Riley Jones inspiriert hat, zitiert mit den Worten: "Zwiebeln haben Macht." Also konnte ich gar nicht anders, als dieses Zitat immer wieder im Buch zu verwenden. 

Waren Sie schon einmal in Afrika, um Giraffen in freier Wildbahn zu sehen? 

Während meiner Zeit als Reiseschriftsteller wurde mir eine Reise nach Südafrika angeboten, aber zu meinem großen Bedauern konnte ich sie nicht antreten. Es steht aber noch auf meiner Wunschliste. Bis dahin muss ich meine Fantasie spielen lassen. Ich bekomme oft Zuschriften von LeserInnen, die mir von ihren eigenen Safari-Erfahrungen in Afrika berichten, und ich gebe zu, dass ich jedes Mal mehr als nur ein bisschen neidisch bin. 

1938, dem Jahr, in dem dieses Buch spielt, ist Belle Benchley die Direktorin des Zoos von San Diego. Was für ein Mensch war sie nach Ihren Recherchen? 

Jeder, der schon einmal von Belle Benchley gehört hat, wird begeistert sein, dieser Persönlichkeit in diesem Buch zu begegnen, und jeder, der sie nicht kennt, wird sich über die Entdeckung einer so erstaunlichen Frau freuen. Sie ist die treibende Kraft sowohl hinter der wahren Geschichte als auch hinter dem Roman, hat aber nur einen kurzen Auftritt am Ende. Eine meiner Figuren, Riley Jones, den Woody Old Man nennt, hat es gut ausgedrückt: „Sieht aus wie eine Oma, kleidet sich wie eine Lehrerin, flucht wie ein Matrose und bezirzt hochnäsige Zootölpel mit ihrer ausgefallenen Bildung.“

In jenen unaufgeklärten Zeiten (das ist noch gar nicht so lange her) erlaubte der rein männliche Zoo-Vorstand ihr nicht, den Namen Direktorin zu tragen, da sie eine Frau war. Es war ihr egal, und den Tierpflegern (alles Männer) auch. Sie liebten sie und nannten sie Boss Lady. Ich hatte Spaß daran, ihre kühne Geschichte in den Roman einzubauen. 

Quelle: https://www.lyndarutledge.com/works.htm

Pressestimmen
datenstrand.de

„Ein Roman mit historischem Bezug und einem anrührenden Schluss. Durchaus einen Lese-Tipp wert!“

petdoctors.at

„Das spannende Buch ist eine perfekte Sommerlektüre, die die Leser*innen vollständig in den Bann zieht und zum Träumen einlädt. Mit der wahren Geschichte ist es der Autorin gelungen, eine alte Geschichte wieder zum Leben zu erwecken. Die Mischung aus Wahrheit und Fiktion ergibt eine berührende Geschichte, die im Gedächtnis haften bleibt.“

Frau von Heute

„Lesestoff für Romantiker“

WDR 3 „Lesestoff“

„Sie hat mit ›Sonnenaufgang mit Giraffen‹ einen Roman geschrieben, der durch Tiefe, Fantasie und Herz ebenso besticht, wie durch seine schriftstellerische Souveränität.“

Ratgeber Frau und Familie

„Wunderschön erzählt Lynda Rutledge die Geschichte der exotischen Tiere und ihrem Retter Woody. Ein Roman für Herz und Seele mit ein wenig Abenteuer.“

Bayern 2 „Diwan“

„›Sonnenaufgang mit Giraffen‹ ist eine Mischung aus Fakten und Fiktion. Das Amerika zur Zeit der ›Großen Depression‹ ist der Hintergrund, vor dem sich in einer Art Road Movie ein Abenteuer an das nächste reiht, gewürzt mit einer Prise Romantik.“

Kommentare zum Buch
großartige, unvergessliche Geschichte basierend auf wahrer Begebenheit
Märchens Bücherwelt am 23.06.2023

Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes, einfühlsam, wohltuend und einfach unglaublich.   Mit dem Sprecher ist genau der Richtige ausgewählt worden, um diese Geschichte mit den beiden Hauptprotagonisten Woody Nickels und dem Zoowärter Riley Jones so souverän und authentisch mit ihrer ganz eigenen Persönlichkeit zu präsentieren. Ich war sofort mittendrin und hab es so genossen, sowohl den etwas griesgrämigen Riley zu erleben, der eine eigene Giraffensprache entwickelt hat, um zu kommunizieren. Aber auch den gerade mal 17-jährigen Woody, den schwere Schicksalsjahre ziemlich mittellos und verwaist zurückgelassen haben. Mit seiner jungen, ungestümen Art wird die Reise ein großes, spannendes, amüsantes und ereignisreiches Erlebnis.   Unfassbar, was man dabei alles erlebt und auch über die beiden Giraffen lernt, die von Woody liebevoll „Wildes Mädchen“ und „Wilder Junge“ genannt wurden.   In einem selbst gebauten Kastenwagen geht es durch Sandstürme und eine Wüstenflut, durch unwegsames Gelände, etlichen Gefahren durch Mensch, Tier und Wetterkapriolen ausgesetzt, 12 Tage und 3000 Meilen nach Westen. Mit der geheimnisvollen Reporterin Augusta kommt auch die romantische Seite mit ins Spiel, wenn auch anders als gedacht und sehr emotional.   Diese Story beruht auf wahren Begebenheiten, ist toll recherchiert und wertvoll, um alte Geschichte wieder lebendig werden zu lassen, mit zwei wundervollen Tieren, die das Leben der Mitreisenden grundlegend verändert haben.   Eine Geschichte, die nicht ungelesen bleiben darf, weil sie so tief berührt und unvergesslich bleibt.   Die Mischung aus Wahrheit und Fiktion ist großartig gelungen, zumal dies hier dargestellt durch eine Erinnerung von Woody ist, die er im Seniorenheim als über 100-Jähriger aufschreibt und obwohl es ihn eigentlich gar nicht gab, passte es perfekt hinein.   Das Ende hat mich sehr mitgerissen, weil ich mit dem Verlauf überhaupt nicht gerechnet habe, es dennoch genau passend fand, weil eben auch im echten Leben nicht immer alles so verläuft, wie man es erhofft und sich wünscht.   Fazit: Ein sehr bewegendes Buch über zwei Tiere, liebevoll auch turmhohe Wunder genannt, die man für ihre Grazie und Schönheit bewundert und die mit ihrer Geschichte weltweit für Schlagzeilen gesorgt haben. Toll verpackt in eine ereignisreiche Reise, die sowohl Mensch als auch Tier auf ganz besondere Weise verbunden hat und zu Freunden gemacht hat. Ich kann diese Geschichte wirklich empfehlen, es hat mich sehr berührt und ich bin froh, dass ich es, wenn auch eher durch Zufall, entdeckt habe. Doch schon alleine das Cover und der besondere Titel haben mich sofort angesprochen. Und die Erwartung ist übertroffen worden.

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