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Ruf der Wellen (Die wandernden Inseln 1)
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Beschreibung
Borkum, 1855: Eng aneinandergedrückt sitzen sie zum Schutz vor dem tosenden Sturm im dunklen Kirchturm, dem einzigen hohen Gebäude: Grete, ihre drei Kleinen und all die anderen Frauen und Kinder der Insel. Ihre Männer sind draußen und trotzen den anrollenden Wellen, um das Wenige, das sie haben, zu retten. Als der Damm bricht, weiß Grete, dass sie den Mut nicht verlieren darf.
150 Jahre später kommt die Geologin Helen nach Borkum, um ihre Doktorarbeit über die Wanderbewegungen der ostfriesischen Inseln zu schreiben. In ihren Augen ist die Natur schön und faszinierend. Erst als sie Carl…
Borkum, 1855: Eng aneinandergedrückt sitzen sie zum Schutz vor dem tosenden Sturm im dunklen Kirchturm, dem einzigen hohen Gebäude: Grete, ihre drei Kleinen und all die anderen Frauen und Kinder der Insel. Ihre Männer sind draußen und trotzen den anrollenden Wellen, um das Wenige, das sie haben, zu retten. Als der Damm bricht, weiß Grete, dass sie den Mut nicht verlieren darf.
150 Jahre später kommt die Geologin Helen nach Borkum, um ihre Doktorarbeit über die Wanderbewegungen der ostfriesischen Inseln zu schreiben. In ihren Augen ist die Natur schön und faszinierend. Erst als sie Carl kennenlernt, dessen Familie hier seit Jahrhunderten lebt, beginnt Helen zu verstehen, was es wirklich bedeutet, auf einer Insel zu leben ...
Der erste Band der neuen großen Nordsee-Reihe der SPIEGEL-Bestsellerautorin Anna Jessen, in der sie ebenso berührend wie mitreißend zeigt, wie eng verflochten das Schicksal der Inselbewohner mit den Elementen und der Natur ist.
Weitere Titel der Serie „Die wandernden Inseln“
Über Anna Jessen
Aus „Ruf der Wellen (Die wandernden Inseln 1)“
Ostfriesland, 2025
1
Zwei Stunden! Dabei könnte man bei Ebbe leicht vom Festland rüberwandern. Jedenfalls sah es auf der Karte so aus. Und doch brauchte die Fähre von Emden aus fast zwei Stunden nach Borkum. Helen lauschte dem Kapitän mit halbem Ohr, während sie draußen vor den Fenstern des unteren Decks den Anleger zurückweichen sah. Als Kind war sie bereits einmal übergesetzt. Aber sie konnte sich eigentlich nur noch daran erinnern, dass ihr schlecht geworden war und sie sich, von ihrem Vater hochgehoben, über die Reling ins Meer erbrochen hatte. „Fische füttern“ [...]







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