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Stadt der Alchemisten

Willkommen in Angel City

Einer Stadt, in der die Geheimnisse der Alchemie die einzig wahre Währung und Verbrechersyndikate die wahren Herrscher sind.

Das Buchcover zeigt ein dunkelrotes, strukturiertes Feld mit einem großflächigen, stilisierten schwarzen Löwen in Seitenansicht vor überlagerten hellen geometrischen Kreisen und Linien. Zentral stehen großformatige weiße Serifbuchstaben des Titels RED CITY; oben der Autorenname MARIE LU in gleicher weißer Serifschrift. Am unteren Rand eine schwarze Stadtsilhouette und der Untertitel „Macht hat immer einen Preis.“ Wirkung: dramatisch, bedrohlich.
Demnächst Band 1

Marie Lu

Red City

Paperback 18,00 €

Willkommen in Angel City. Einer Stadt, in der die Geheimnisse der Alchemie die einzig wahre Währung und Verbrechersyndikate die wahren Herrscher sind. Die magische Droge „Sand“ verleiht den Eliten Perfektion, doch auf den Straßen fordert die Gang-Rivalität ihren blutigen Tribut.

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Mehr über das Buch

„Sexy, brutal und überall lauert das Unheil. Lu inszeniert ihre Geschichte einer Liebe, die nicht sein darf, vor der glitzernden Kulisse von Ehrgeiz und Gier, und das Ergebnis ist ebenso emotional verheerend wie faszinierend. Ich habe es geliebt.“

Olivie Blake, SPIEGEL-Bestsellerautorin von The Atlas Six

Gewinnspiel

Wir verlosen 5x je ein Exemplare von „Red City“ mit exklusivem Farbschnitt zusammen mit einem roten Notizbuch (Notizbuch Not White L Light von nuuna).

„Alles, woran ich denke, bist du.

Du bist mein Anfang und mein Ende.“

aus „Red City“

Marie Lu über „Red City“

„Red City“ ist dein mit Spannung erwartetes Erwachsenendebüt. Wie hat sich dein Schreibprozess im Vergleich zu deinen Young-Adult-Reihen unterschieden?
Der Wechsel zum Schreiben für Erwachsene war deutlich schwieriger, als ich erwartet hatte. Anfangs fiel es mir schwer, den Unterschied in der Erzählstimme zwischen Adult und Young Adult zu verstehen. Young Adult hat etwas Unmittelbares und Intimes – alles geschieht der Hauptfigur genau in diesem Moment. Und weil junge Menschen in Coming-of-Age-Geschichten vieles oft zum ersten Mal erleben, wirken diese Momente sehr intensiv.
In der Erwachsenenliteratur ist die Perspektive meist umfassender, selbst wenn die Hauptfigur jung ist. Es gibt eher das Gefühl, auf die eigene Jugend zurückzublicken oder die Auswirkungen von Entscheidungen zu beobachten, die sich über einen längeren Zeitraum oder auf einer größeren Bühne entfalten. Es ist ein Unterschied in der Perspektive und ich habe Jahre gebraucht, um herauszufinden, wie ich meinen Schreibstil daran anpassen konnte.

Los Angeles war eine wichtige Inspiration für Angel City. Was fasziniert dich an deiner Heimatstadt am meisten und wie hat der Schauplatz die Geschichte des Romans geprägt?
Los Angeles eignet sich auf eine ganz besondere Weise für Geschichten über dunkle Magie: Hollywood, die glitzernde und glamouröse Seite, aber auch das Raue und Gefährliche. Für mich liegt über der Stadt das Gefühl, dass hinter der nächsten falschen Abbiegung etwas Fantastisches und Surreales auf dich warten könnte.
Außerdem ist Los Angeles eine unglaublich vielfältige Stadt mit großen Bevölkerungsgruppen, die aus allen Teilen der Welt hierhergekommen sind. In dieser Hinsicht ist die Stadt ein Mikrokosmos der Welt und ein Ort, an dem man die Folgen extremer Ungleichheit mit eigenen Augen sehen kann. All diese Themen spielen in „Red City“ eine Rolle: der Traum von etwas Größerem, verbunden mit den ungleichen Chancen, die den Menschen gegeben werden. Los Angeles inspiriert und verfolgt mich zugleich.

Die Droge Sand verleiht der Elite von Angel City eine verdrehte Form der Perfektion. Wie ist diese Idee entstanden?
Die Idee kam mir, als ich zur Geschichte der Alchemie recherchierte. Im Kern geht es bei der Alchemie um den Wunsch, etwas in etwas Begehrenswerteres zu verwandeln: Blei in Gold, die Erlangung der Unsterblichkeit und so weiter. Ich fragte mich, was wäre, wenn dieses Magiesystem eine Darstellung der menschlichen Natur wäre? Wir alle sind ständig unzufrieden mit uns selbst und streben danach, mehr zu sein, besser zu sein als das, was wir gerade sind. Manchmal kann dieses Bedürfnis jedoch außer Kontrolle geraten. Ich habe beschlossen, diese Idee mit der Alchemie zu verbinden. Daraus ist die die alchemistische Droge Sand entstanden.

Du erwähnst im Nachwort, dass Teile aus Sams früherem Leben von deiner eigenen Kindheit inspiriert sind. Wie viele deiner eigenen Erfahrungen und Gefühle hast du in Sam einfließen lassen?
Die Eingangsszene des Buches, in der Sam ihre Sommer damit verbringt, in einem Vorratsraum eines Restaurants zu warten, während ihre Mutter ihre Schichten als Kellnerin beendet, stammt direkt aus meiner eigenen Kindheit. Das gilt auch für ihre Erfahrungen mit Armut und dem Sparen von Geld. Meine Eltern und ich kamen in die Vereinigten Staaten, als ich fünf Jahre alt war, mit nichts weiter als ein paar Kleidungsstücken und bescheidenen Ersparnissen.
Im Gegensatz zu Sam hatte ich Glück. Die Beziehung zu meiner Mutter war wesentlich stabiler und meine Eltern haben ihr ihr Bestes getan, um mich vor der prekären Lage unserer Familie zu schützen. Viele Eltern mit Einwanderungsgeschichte müssen jedoch die schwierige Entscheidung treffen, ob sie ihre Kinder versorgen oder für sie da sein können. Ich wollte diesen Konflikt unbedingt aus der Perspektive von Sam und ihrer Mutter zeigen. Beide machen Fehler und verletzen einander, aber letztlich ist es das System um sie herum, das sie in diese Situation zwingt.

Sam und Ari verbindet eine gemeinsame Kindheit, doch nun stehen sie auf entgegengesetzten Seiten eines erbarmungslosen Bandenkriegs. Wie hast du ihre Dynamik entwickelt, in der Liebe und Verrat so dicht beieinanderliegen?
Ich habe das Motiv „friends to enemies to lovers“ schon immer geliebt! Ari wurde von einer Erinnerung aus meinem eigenen Leben inspiriert. In der vierten Klasse wechselte ich auf eine neue Schule. Ich saß hinten im Klassenzimmer neben einem Jungen. Wir waren nicht wirklich befreundet, aber wir verstanden uns gut, und er half mir mit kleinen Gesten. Er schob mir beispielsweise einen Bleistift zu, wenn er sah, dass ich einen brauchte, oder zeigte mir seine Notizen, wenn ich etwas verpasst hatte. Ich blieb nur sechs Monate an dieser Schule, bevor ich erneut wechselte. Ich erinnere mich nicht einmal mehr an seinen Namen, aber ich habe diese stille Freundlichkeit von ihm nicht vergessen. Für „Red City“ wollte ich mit dieser Erinnerung arbeiten: eine Freundschaft zwischen zwei jungen Menschen aufbauen, die, außer einander, niemanden haben und sie anschließend voneinander trennen. Ich glaube, dass ihre Dynamik als Feinde nur deshalb funktioniert, weil zwischen ihnen die Spannung dieser Verbindung aus Kindertagen besteht. Sie macht sowohl ihre Liebe als auch ihren Verrat möglich und herzzerreißend.

„Red City“ ist der erste Band der Reihe „City of Alchemists“. Ohne zu viel zu verraten: Auf welche Art von Reise können sich die Leser:innen mit Sam, Ari und dem Krieg, der sich in Angel City zusammenbraut, freuen? Und kannst du uns einen Hinweis darauf geben, wohin du die Geschichte im zweiten Band der Dilogie führst?
Band zwei führt uns von Angel City nach Londinium. Dort werden Sam und Ari mit der größeren Welt der Alchemie-Syndikate konfrontiert und müssen herausfinden, ob ihre fragile Liebesbeziehung zu retten ist. Es wird weitere Syndikate geben, neue Feinde – und alte! –, eine Liebe, die zugleich toxisch und heilend ist, sowie zusätzliche Perspektiven, von denen ich hoffe, dass sie den Leser:innen gefallen werden. 

Foto von Marie Lu

Über Marie Lu

Biografie

Marie Lu ist Autorin der Bestsellerreihen „Legend“ und „Young Elites“. Nach ihrem Studium an der University of Southern California arbeitete sie als Künstlerin und Art Director in der Gamesbranche, bevor sie sich in Vollzeit dem Schreiben widmete. Sie lebt in Los Angeles, wo sie ihre Freizeit mit Lesen, Zeichnen, Gaming und im Stau stehen verbringt.

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