Das Buchcover zeigt einen dunkelviolett bis orangeroten Farbverlauf als Hintergrund. Groß und zentriert steht der orangefarbene Autorname „MANUEL BIALLAS“ oben, darunter in sehr großer fetter Schrift der Titel „ARME HASSEN“. Weiter unten in kleineren orangefarbenen Großbuchstaben der Untertitel „DIE ERFINDUNG EINES FEINDBILDS“. Stimmung: kontrastreich und eindringlich.
Arme hassen
Arme Menschen gelten als faul, dumm, selbst schuld. Diese Erzählung ist so wirkmächtig, dass selbst Betroffene daran glauben. Manuel Biallas ist arm aufgewachsen und hat diese Zuschreibungen lange für wahr gehalten. In „Arme hassen“ wirft er einen kritischen Blick über den persönlichen Tellerrand – er recherchiert in alten Akten, an historischen Stätten, trifft Menschen in prekärer Beschäftigung. So zeigt er, wie sehr Arme Feindbild in unserer Gesellschaft sind, wie seit jeher mit ihnen Politik gemacht wird und warum das für uns alle gefährlich ist.
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Veranstaltungsdetails
Art:
Lesung und Gespräch
Datum:
16. Oktober 2026
Zeit:
16:00 Uhr
Ort:
Cambridge Central Library, Cambridge
Autor:
Manuel Biallas
Inhalt:
Reading & discussion with author Manuel Biallas
Links:
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Foto von Manuel Biallas

Manuel Biallas

Biografie

Manuel Biallas, geboren 1996 in Saarbrücken, ist Journalist und Autor. Er studierte Politikwissenschaft in Hamburg und Istanbul und absolvierte sein Volontariat beim Norddeutschen Rundfunk. Heute arbeitet er als Filmemacher für NDR/ARD-Formate wie STRG_F, Panorama und NDR Story und schreibt für SZ, Zeit und der Freitag. Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem CIVIS Award 2024 sowie dem Otto-Brenner-Newcomerpreis und dem Hanns-Joachim Friedrichs Förderpreis 2026. 
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