Schreibwettbewerb
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#stayhomeandwrite - die Gewinner stehen fest!

Das Publikumsvoting ist abgeschlossen, die Gewinner stehen fest!

Herzlichen Glückwunsch an Maria Keim mit "Was Schildkröten im Schilde führen" zu ihrem ersten Platz!

Auf Platz zwei folgt Jan Bosse mit "Öömrang - ein Inselkrimi mit Androids" und auf Platz drei Liane Mars mit "Das Zeichen der Königin". Gratulation!

Alle drei Titel erhalten von Piper Digital ein Vertragsangebot. Aber damit nicht genug: In der Shortlist und auch generell gab es so viele tolle Einsendungen, dass wir noch weiteren Titeln Verträge anbieten möchten – die Mails dazu schicken wir bis zum 29.06.2020 raus.

Und nun: Vielen, vielen Dank für eure Teilnahme! Für die vielen wunderbaren, spannenden Geschichten, für die Unterstützung der Shortlist-Kandidat*innen und für das Publikumsvoting. (Die Gewinner der Verlosung werden noch gesondert benachrichtigt.)

Uns hat dieser Wettbewerb sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns riesig auf die tollen Bücher!

Platz 1

Keim, Maria: Was Schildkröten im Schilde führen

Kurzpitch
Eine umweltaktivistische Schildkröte versucht, die CO2-Emissionen der Menschen zu verringern. Dazu macht sie die Schülerin Marlin Manno zu ihrer Handlangerin und bildet sie zur Klimaaktivistin aus. Gemeinsam organisieren sie eine heroische Schülerdemonstration, um Marlins Lieblingswald vor der Rodung durch eine Online-Shopping-Firma zu retten.


Leseprobe
Vor dem mächtigen Kölner Dom steht eine Schildkröte mit einem Schild. Nicht ein Schild im Sinne von Schildpanzer, sondern ein pappiges Pappplakat, das an einem Ast wackelt. Darunter das Tier, das gerade mal so groß ist wie meine Faust.
Ich steige von meinem knallroten Fahrrad ab und schiebe es näher heran. Der Wind hier oben zerrt an der Schildreklame – oder eher Schildkrötenreklame.
WECHSELWARMES KRIECHTIER SUCHT EINSIGARTIGE WOHNGEMEINSCHAFT MIT MÖGLICHST K(L)EINEM ÖKOLOGISCHEN FUSSABDRUCK!
PS: NIEDER MIT DER KOHLE!
„Schreibt man einzigartig nicht mit Z?“, frage ich niemand bestimmten.
„Laut Duden schon“, ertönt es. „Aber wenn alle ‚einzigartig‘ schreiben, dann wäre es ja nicht mehr einzigartig.“
Ich betrachte die Schildkröte. Dann schaue ich nach links. Nach rechts. Durch den einsetzenden Nieselregen sichte ich unzählige graue Gestalten, die unter Schirmen durch die Gegend huschen.
Da ertönt wieder die Stimme. „Das ist ähnlich wie beim Palindrom.“ Die schwarzen Glubschaugen des Reptils sehen zu mir hinauf.
Ich blinzele.
Das Tier blinzelt und öffnet seinen Mund…

Maria Keim, Jahrgang 1997, ist in Köln aufgewachsen und studiert Medizin in Bonn. Sie mag Schildkröten - ohne diese weisen Kriechtiere wären die Polarkappen längst geschmolzen und die Menschen an ihrem eigenen Smog erstickt!

Eine eigene Schildkröte hatte sie noch nie. Aber das kann sich beim nächsten Besuch des Kölner Doms schnell ändern.

Platz 2

Bosse, Jan: Öömrang - Ein Inselkrimi mit Androids

Kurzpitch
Eigentlich wollte Kriminalkommissar Landmann nur in Ruhe gelassen werden. Und eigentlich wollte sein Chef ihm einen Gefallen tun als er ihn zusammen mit Daneel, dem polizeilichen Assistenzandroiden nach Amrum schickte. Und eigentlich sollte der Mordfall für sie eine Routineaufgabe sein.
 Doch als ihr Ansprechpartner auf Amrum am Tag nach ihrer Ankunft ermordet am Strand auftaucht, nimmt der Fall eine unerwartete Wendung. Werden Sie es schaffen den Mörder zu fassen oder scheitert Kriminalkommissar Landmann am Ende an seiner eigenen Ungeduld?

Leseprobe
Paul erwachte vom leisen Klappern, das aus der angrenzenden Küche in sein Schlafzimmer drang. Die Jalousien dunkelten den Raum ab und er hätte sein Bett nicht verlassen wollen, wäre da nicht der verlockende Duft von Kaffee gewesen, der sich, immer stärker werdend, den Weg zu ihm bahnte.
 Das Frühstück ist einer der großen Vorteile, wenn man mit einem Androiden auf Dienstreise ist, dachte Paul, während er aus dem Bett stieg. Selbst, wenn man dafür nach Amrum muss. Privat konnte er sich diesen Luxus nicht leisten, aber während seiner Dienstreisen durfte er auf alle Haushaltsfunktionen der polizeilichen Assistenzandroiden zugreifen. Dazu gehörte auch, dass Daneel ihm sein Wunschfrühstück pünktlich zum Aufstehen zubereitete und so begrüßte ihn ein prachtvoll gedeckter Tisch, als er die kleine weiße Wohnküche der Ferienwohnung verschlafen betrat. English Breakfast, das Antifrühstück. Würstchen, Baked Beans, Eier und Bacon. All das, was einem die Lebenszeit auf dieser Erde effektiv verkürzt

Jan Bosse ist ein 36 Jahre alter Qualitätsmanagementberater in der Automobilindustrie und lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Wolfsburg. Nach etlichen angefangen Romanen und halbvollen Notizbüchern entschied er sich 2019 dazu, seinen Autorenwunsch ernst zu nehmen und den Playstation-Controller gegen seinen alten Füller auszutauschen. Seitdem schreibt er sich von Agententhriller bis Zombie-Roman quer durch alle Genres und berichtet als @bosseschreibt auf Instagram über den aktuellen Stand seiner Autorenlaufbahn.

Platz 3

Mars, Liane: Das Zeichen der Königin

Kurzpitch
Shays Tattoo zeigt eine Zahl. Eine Zahl, die runterzählt und darstellt, an welcher Stelle Shay in der Thronfolge einer magischen Welt steht. Nummer 375 war es gestern. Heute schon Nummer 51. Shay kommt der eins immer näher. Doch wer tötet ihre Konkurrenten im Rennen um die Krone? Und ab wann muss Shay ums Überleben kämpfen?

Leseprobe
Ihr Tattoo veränderte sich erneut. Es begann mit einem Prickeln, aus dem schnell ein Brennen wurde. Heute Morgen noch hatte auf ihrem Handgelenk die Nummer 371 in verschnörkelter Schrift gestanden. Ohne hinzusehen wusste Shay, dass sich die Zahl gerade auf magische Weise umformte. Warum, war Shay schleierhaft. Sie wusste nur, dass es niemand sehen durfte. 
 „Ich gehe ins Bett“, sagte sie hastig zu ihrer Pflegemutter und wartete die Antwort nicht ab. Mit großen Sprüngen rannte sie aus der Küche, die Treppe hinauf und in ihr Zimmer. Kaum hatte sie die Tür hinter sich geschlossen, riss sie ihren Ärmel hoch.
 Ihr Tattoo war noch in der Umwandlung. Shay wusste aus Erfahrung, dass es gut eine Minute dauern konnte, bis die neue Zahl erkennbar wurde. Zu lange, dachte sie nervös. Das dauert zu lange!
 In dem Moment sauste ein so scharfer Schmerz durch ihren ganzen Körper, dass sie in die Knie ging. Sie konnte nicht atmen. Nicht sehen. Und instinktiv wusste sie: Ab jetzt ging es um ihr Überleben.

Liane Mars schreibt seit Jahren Fantasy- und Liebesromane mit viel Romantik, skurrilen Orten und zauberhaften Heldinnen. 2015 brachte sie ihr Debüt „Das Band der Magie“ heraus. Weitere Fantasygeschichten folgten beim bookshouse Verlag und beim Drachenmondverlag. Im August 2019 kam ihr erster Liebesroman in einem Publikumsverlag heraus: „Ein Kater für zwei Herzen“ erschien bei MIRA Taschenbuch, das nächste ist für Sommer 2021 geplant.

2017 gewann sie den „books2read“-Award von Harper & Collins Germany mit dem Liebesroman „Liebe kennt kein Hitzefrei“, der in ihrer Heimat spielt. Ihr Fantasyroman „Funkenmagie“ schaffte es auf die Shortlist des Lovelybooks-Leserpreises 2017 in der Kategorie Fantasy & Science-Fiction.

Sie kommt aus dem Ruhrpott, liebt das Sauerland und natürlich Kaffee. Zusammen mit ihrem Mann, ihrer Tochter und ihrem Hund lebt sie in Schwerte.

Ausgezeichnete Bücher

Diese Bücher wurden bei früheren Wettbewerb eingereicht und bei uns veröffentlicht.

Bisherige Schreibwettbewerbe bei Piper

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