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Konzentration leicht gemacht

Konzentration leicht gemacht

Die wirksamsten Methoden für Studium, Beruf und Alltag

Taschenbuch
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Konzentration leicht gemacht — Inhalt

Wie können wir uns in der Hektik des Alltags vor Ablenkungen schützen? Wie schaffen wir es, unsere Aufmerksamkeit zu bündeln und ganz bei der Sache zu sein? Die renommierte Autorin Verena Steiner präsentiert in ihrem Buch eine Fülle neuer Ideen, wie wir durch verbesserte Konzentration unsere Leistung optimieren können. Ihre Anregungen sind praxisnah, erprobt und sofort umsetzbar. Eine wahre Fundgrube für alle, die konzentrierter und effizienter lernen und arbeiten wollen.

€ 9,99 [D], € 10,30 [A]
Erschienen am 17.09.2013
160 Seiten, Broschur
ISBN 978-3-492-30224-1

Leseprobe zu »Konzentration leicht gemacht«

Einleitung

 


Je anspruchsvoller eine Tätigkeit, desto wichtiger ist die Fähigkeit zur Konzentration. Im heutigen digitalen Umfeld ist es jedoch schwieriger geworden, die Aufmerksamkeit gezielt zu bündeln. Wir sind oft mit vielem zugleich beschäftigt, sind leicht ablenkbar und gedanklich eher auf Überflug eingestellt. Fordert dann eine Aufgabe unsere volle Aufmerksamkeit und gilt es, ganz in eine komplexe Materie einzutauchen, mangelt es an Geduld und die Konzentration fällt uns schwer. Dies nicht ohne Grund, denn Konzentration ist nicht gleich [...]

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Einleitung

 


Je anspruchsvoller eine Tätigkeit, desto wichtiger ist die Fähigkeit zur Konzentration. Im heutigen digitalen Umfeld ist es jedoch schwieriger geworden, die Aufmerksamkeit gezielt zu bündeln. Wir sind oft mit vielem zugleich beschäftigt, sind leicht ablenkbar und gedanklich eher auf Überflug eingestellt. Fordert dann eine Aufgabe unsere volle Aufmerksamkeit und gilt es, ganz in eine komplexe Materie einzutauchen, mangelt es an Geduld und die Konzentration fällt uns schwer. Dies nicht ohne Grund, denn Konzentration ist nicht gleich Konzentration.
Kürzlich beklagte sich die Mutter eines 14-jährigen Jungen gänzlich entnervt bei mir: »  Wenn er endlich an seinen Hausaufgaben sitzt, schafft er allerhöchstens fünf Minuten, doch vor dem Bildschirm, ja, dort kann er sich stundenlang auf seine Videogames konzentrieren  !  « Ich erklärte ihr, dass Konzentration beim Hausaufgabenmachen etwas ganz anderes sei und sich nicht mit der Konzentration beim Videospiel vergleichen lasse. Warum  ?
Videospiele oder Filme ziehen unsere Aufmerksamkeit beinahe magisch an. Die Konzentration stellt sich dabei von alleine ein und ist völlig mühelos. Der Reiz solcher Medien ist derart stark, dass wir unwillkürlich darauf reagieren und uns diesem Bann kaum entziehen können.
Ganz anders ist die Situation, wenn es um weniger attraktive Dinge, um Schwieriges oder Ungeliebtes geht – wenn wir uns beim Lernen von Vokabeln, beim Verfassen eines Berichtes oder bei einer öden Aufgabe im Büro voll konzentrieren müssen. Solche Dinge ziehen die Aufmerk-samkeit alles andere als automatisch an: Sich bei derlei Aufgaben zu konzentrieren erfordert Übung und Willenskraft. Dies bedeutet für Ungeübte derart viel Anstrengung, dass sie oft gar nicht erst beginnen, und auch Geübtere müssen sich bisweilen überwinden, solcherlei Aufgaben anzugehen.
Doch keine Sorge, mit dem Wissen und dem Know-how, das Ihnen dieses Buch vermittelt, können Sie die Anstrengung minimieren. Sie werden lernen, wie Sie die Aufmerksamkeit besser auf anstehende Aufgaben richten, Ablenkungen ignorieren und dranbleiben können.Ihre mentale Stärke wird zunehmen und Sie werden sich in Zukunft auch bei weniger attraktiven Aufgaben gut konzentrieren können.

Durch die Lektüre von » Konzentration leicht gemacht « können Sie lernen, wie Sie

 

  • gut organisiert und motiviert beginnen
  • den Grad der Konzentration anpassen und wissen, wann Multitasking drin liegt und wann nicht
  • das konzentrierte Tun lieben und präziser und effi-zien-ter werden
  • die Konzentrationsspanne ausbauen und öfter Flow erleben
  • die Pausen mit gutem Gewissen genießen
  • Verzettelung entgegenwirken und mehr Konzentration in den Alltag bringen
  • Ihre Konzentrationsfähigkeit steigern und die kon-zentrierten Stunden nicht mehr missen wollen.

 

Sich konzentrieren können ist schön. Ob Sie sich ganz in eine einzige Sache vertiefen, ob Sie aufmerksam eins ums andere tun oder ob Sie souverän multitasken – jeder Modus hat seine eigene Qualität und seine ganz besondere Befriedigung, die entdeckt sein will.
Oft ist mangelnde Konzentration ganz einfach eine schlechte Gewohnheit und es gilt, sich bessere Verhal-tensweisen anzugewöhnen. Erschwerend kommen im heutigen Umfeld Faktoren wie Unruhe, Hektik und Mangel an Schlaf, die tägliche Flut an Information und E-Mails sowie die Ablenkungen von Handys, Smartphones und Internet dazu.
Im Buddhismus wird ein wenig geübter Geist mit einem aufgeregten Affen verglichen, der sich schreiend von einem Ast zum nächsten schwingt. Diesen Affen in unserem Kopf gilt es zu zähmen und so zu trainieren, dass er ruhig in die Richtung schwingt, in die wir ihn haben wollen.


Der Weg zum Buch
Als ich 1998 an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich das Kursprogramm » Lernen mit Lust ! « aufbaute, zeigten die ersten Evaluationen sogleich, worin sich die Studierenden verbessern wollen: ›  Gedächtnis  ‹ war mit Abstand Wunsch Nummer eins, gleichauf gefolgt von › Konzentration ‹ und › Effizienz ‹.
Auch wenn ein besseres Gedächtnis an erster Stelle kam, ist der Wunsch nach besserer Konzentration zentral. Denn ohne Konzentration gibt es weder Lernen noch Gedächtnis und weder Effizienz noch gute Resultate.
Konzentration war stets auch ein wichtiges Thema in den Seminaren über Lern- und Arbeitsstrategien, die ich an der ETH Zürich, an der Universität für Bodenkultur (  BOKU  ) in Wien und später auch in Unternehmen im In- und Ausland leitete. Ich konnte beobachten, wie es mit der Entwicklung der elektronischen Medien in wenigen Jahren immer schwieriger wurde, sich beim Lernen voll und ganz zu kon-zentrieren, mit Geduld dranzubleiben und sich nicht ablenken zu lassen. So hatten um 1998 noch längst nicht alle Studierenden Zugang zum Internet und Mobiltelefone waren noch sehr teuer. Die größte Versuchung zu jener Zeit war für viele das Fernsehen. Wenn die Simpsons auf dem Programm standen, war es um die Konzentration geschehen. Als sich dann Internet und Handys weiter verbreiteten, mussten neue Wege gefunden werden, um den zusätzlichen Ablenkungen zu widerstehen. So schrieb ein Student damals in einer Umfrage, in der ich nach den besten Lerntipps fragte: » Für ungestörte Prüfungsvorbereitung wieder im Elternhaus logieren. Sie haben noch keinen Internetzugang und fürs Essen wird auch gesorgt. « Diese Zeiten sind nun auch vorbei. Zwar ziehen sich Berufstätige heute ebenfalls gerne in die eigenen vier Wände zurück, um sich ungestörter auf eine wichtige Arbeit zu konzentrieren. Doch der steten Erreichbarkeit und dem Druck nach rascher Beantwortung der E-Mails können sie sich trotzdem nicht ganz entziehen.
2005/06 publizierte ich im Zürcher Tages-Anzeiger die monatliche Kolumne » Sich besser konzentrieren heißt … «. Die Texte erschienen am Ende als gleichnamiges kleines Buch, das raschen Absatz fand. Inzwischen hat sich das digitale Umfeld derart rasant entwickelt, dass eine erweiterte Neuausgabe notwendig wurde. Diese halten Sie nun unter dem neuen Titel » Konzentration leicht gemacht « in den Händen. Neu sind auch die Cartoons von René Lambert. Sie möchten zum kurzen Verweilen einladen und Sie ein wenig zum Schmunzeln bringen.
Das Buch hat ein klares Ziel: Es will Sie zu besserer Konzentration anregen und Ihnen aufzeigen, wie Sie dieses Vorhaben beim Lernen, bei der Arbeit im Büro und im Alltag anpacken und umsetzen können.
Nicht alles Tun erfordert dieselbe Konzentration und die Konzentration fällt uns auch nicht immer gleich schwer. In den kommenden Kapiteln erfahren Sie, wie Sie Ihre Aufmerksamkeit bei denjenigen Aufgaben besser bündeln können, bei denen Sie in puncto Konzentration Verbesserungsbedarf orten.


Was Sie im Folgenden erwartet
Angenommen, Sie wollen sich voll und ganz auf eine wich-tige Aufgabe konzentrieren, merken aber, dass Sie gedank-lich oft abschweifen und sich leicht unterbrechen lassen. Was lässt sich tun, um aufmerksam dranzubleiben und sich nicht ablenken zu lassen ?

 

  • In Teil I dieses Buchs erfahren Sie, dass sich die Kon-zentration auf eine bestimmte Aufgabe ein gutes Stück weit vorbereiten lässt. Sie lernen, wie Sie für innere und äußere Ruhe sorgen und sich intelligent organisieren können. Ein konkretes Nahziel gibt zudem den nötigen Schub und hilft, die Aufmerksamkeit zu bündeln.
  • In Teil II geht es darum, ganz bei der Sache zu sein und eine Weile dranzubleiben. Sie erfahren weiter, wie Sie Interesse und Ausdauer entwickeln und geistig flexibel bleiben können. Wichtig ist zudem, sich rechtzeitig Pausen zu gönnen. Und schließlich sollen Sie auch das wunderbare Gefühl des Flows kennenlernen.
  • In Teil III wird ein konzentrierter Lebensstil angestrebt, denn gute Konzentration beginnt im Alltag. Sie lernen, E-Mails wieder besser in den Griff zu bekommen und ab und an mit sich allein zu sein. Sie erfahren auch, was es heißt, bessere Konzentrationsgewohnheiten zu etablieren. Um der Verzettelung zuvorzukommen, gilt es weiter, die eigenen Prioritäten zu klären und un-wichtige Aktivitäten wegzulassen.

 

Ob Sie erst einmal für Ruhe sorgen ( Kap. 2 ), die Pri-me-time besser nutzen (Kap. 6 ) oder sich eine Pause gönnen wollen (Kap. 17 ): Wo Sie beginnen, spielt keine Rolle. Wichtiger ist, dass Sie etwas tun.
Jedes der insgesamt 24 Kapitel erläutert eine wirkungsvolle Strategie mit einer Vielfalt von Anregungen für die unterschiedlichsten Bedürfnisse. Diese sind von Mensch zu Mensch verschieden. Seien Sie deshalb selektiv und wählen Sie aus, was Sie für sich gebrauchen können. Experimentieren Sie mit den Ideen und beobachten Sie, was diese bei Ihnen bewirken. Die Fragen zur Selbstreflexion am Ende jedes Kapitels werden Ihnen dabei behilflich sein. Auch die Schlussbetrachtungen am Ende von Teil I, II und III können für die Umsetzung der verschiedenen Strategien nützlich sein und Ihnen zusätzliches Hintergrundwissen vermitteln.
Ziel ist, dass Sie am Ende Ihr ganz persönliches Repertoire an wirkungsvollen Strategien beisammen haben und diese mehr und mehr auch nutzen.
Eine Maßnahme für sich genommen klingt oft ganz simpel, aber Sie werden sehen: Wenn diese geübt und bis zum Automatismus eingeschliffen ist, kann sie enorme Wirkung zeigen. So hat mir nach der Lektüre von » Sich besser konzentrieren heißt … « ein Student seine Powerstrategie, wie er es nannte, verraten: » Stell das Handy ab, vergiss den Computer und setz dich hinters Lehrbuch. «
Okay, packen wir es an. Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Erfolg dabei !

 

Zürich, im Frühjahr 2013 Verena Steiner

Verena Steiner

Über Verena Steiner

Biografie

Dr. Verena Steiner befasst sich seit vielen Jahren mit Lern- und Arbeitsstrategien. Die promovierte Biochemikerin entwickelte 1998 an der ETH Zürich das Programm »Lernen mit Lust!«. Nach einer Gastprofessur an der BOKU in Wien ist sie heute als freischaffende Autorin tätig. Für ihr Wirken wurde sie...

Pressestimmen

Wir Kaufleute (CH)

»Ihre Anregungen sind praxisnah, erprobt und sofort umsetzbar.«

Schweizer Familie

»Die Anregungen sind praxisnah, erprobt und sofort umsetzbar.«

Inhaltsangabe

Inhalt

Einleitung

Teil I: Das konzentrierte Tun vorbereiten

1 Sich vor Unterbrechungen schützen

2 Für äußere Ruhe sorgen

3 Innerlich zur Ruhe kommen

4 Einen kühlen Kopf bewahren

5 Sich intelligent organisieren

6 Die Primetime nutzen

7 Ein forderndes Nahziel setzen

8 Die Zeit begrenzen

9 Sich durch Visualisierung einstimmen

10 Mit einem inneren Ruck beginnen

Das konzentrierte Tun vorbereiten – Schlussbetrachtung Teil I

Teil II: Ganz bei der Sache sein

11 Sich voll und ganz dem Tun zuwenden

12 Eins nach dem anderen tun

13 Souverän multitasken

14 Geistig flexibel bleiben

15 Interesse aufbauen

16 Ausdauer entwickeln

17 Sich rechtzeitig eine Pause gönnen

18 Flow anstreben

Ganz bei der Sache sein – Schlussbetrachtung Teil II

Teil III: Mehr Konzentration in den Alltag bringen

19 Mails & Co. besser in den Griff bekommen

20 Mit sich allein sein können

21 Bessere Gewohnheiten etablieren

22 Das Know-how verbessern

23 Die Prioritäten klären

24 Die Kunst des Weglassens kultivieren

Mehr Konzentration in den Alltag bringen – Schlussbetrachtung Teil III

Dank

Literaturhinweise und Anmerkungen

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