Zum Hauptinhalt springen
Warenkorb
Das Buchcover zeigt eine nachdenkliche Frau mit grauen Haaren, die an einem Fenster sitzt und eine Zigarette raucht. Der Hintergrund zeigt eine Stadtlandschaft mit hohen Gebäuden. Die Farbpalette ist neutral, mit einem Fokus auf Grautönen und einem blauen Akzent für das obere runde Feld. In diesem steht der Text „Das Buch zum Film von Margarethe von Trotta“. Der Titel „HANNAH ARENDT“ ist prominent in großen, weißen Buchstaben platziert, darunter steht in kleinerer Schrift „IHR DENKEN VERÄNDERTE DIE WELT“. Herausgegeben von Martin Wiesel.

Hannah Arendt

Ihr Denken veränderte die Welt | Das Buch zum Film von Margarethe von Trotta

Das Buch zum Film von Margarethe von Trotta

9,99 €
10.12.2012
Martin Wiebel
256 Seiten, Broschur
12cm x 19cm
978-3-492-30175-6

Für einen direkten Kontakt und Fragen zum Produkt wenden Sie sich bitte an:
info@piper.de
Piper Verlag GmbH
Georgenstraße 4
80799 München

Beschreibung

„›Hannah Arendt‹ war der schwierigste Film, den ich je gemacht habe“, sagt Margarethe von Trotta. Die große Denkerin Hannah Arendt fühlte sich zeitlebens nur ihrem eigenen Verstand verpflichtet. Sich ihr zu nähern heißt für Trotta daher, „einem Menschen beim Denken zuzuschauen“. Mit dem Begleibuch zum Film eröffnet sich ein Blick hinter die Kulissen, wird das Making of in Bild und Text sichtbar. Zugleich bietet dieser Band einen Einblick in das Werk Hannah Arendts, fragt er nach dem, was uns die große Philosophin und Autorin von ›Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen‹…

„›Hannah Arendt‹ war der schwierigste Film, den ich je gemacht habe“, sagt Margarethe von Trotta. Die große Denkerin Hannah Arendt fühlte sich zeitlebens nur ihrem eigenen Verstand verpflichtet. Sich ihr zu nähern heißt für Trotta daher, „einem Menschen beim Denken zuzuschauen“. Mit dem Begleibuch zum Film eröffnet sich ein Blick hinter die Kulissen, wird das Making of in Bild und Text sichtbar. Zugleich bietet dieser Band einen Einblick in das Werk Hannah Arendts, fragt er nach dem, was uns die große Philosophin und Autorin von ›Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen‹ heute zu sagen hat.

Medien zu „Hannah Arendt“

Über Hannah Arendt

Foto von Hannah Arendt

Biografie

Hannah Arendt, am 14. Oktober 1906 im heutigen Hannover geboren und am 4. Dezember 1975 in New York gestorben, studierte unter anderem Philosophie bei Martin Heidegger und Karl Jaspers, bei dem sie 1928 promovierte. 1933 emigrierte Arendt nach Paris, 1941 nach New York. Von 1946 bis 1948 arbeitete...

Mehr über Hannah Arendt

Aus „Hannah Arendt“

Vorwort


Hannah Arendt war mit der amerikanischen Schriftstellerin Mary McCarthy sehr gut befreundet. Ihre Freundschaft war eng und vertrauensvoll. Einmal aber, so geht die Anekdote, war Mary McCarthy von ihrer lieben Hannah enttäuscht: Sie hatte sie zum Flughafen gebracht. Hannah hatte sich verabschiedet und war dann zielstrebig von dannen gegangen, der Passkontrolle entgegen, neuen Ufern zu, ohne sich noch einmal umzuwenden. Mary McCarthy blieb zurück und hoffte vergeblich, die Freundin möge mit einem Blick zurück den Zusammenhalt beider trotz der bevorstehenden [...]

Buchcover müssen unverändert und vollständig wiedergegeben werden (inklusive Verlagslogo). Die Bearbeitung sowie die Verwendung einzelner Bildelemente ist ohne gesonderte Genehmigung nicht zulässig. Wir weisen darauf hin, dass eine Zuwiderhandlung rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Die erste Bewertung schreiben

Hannah Arendt
Hannah Arendt.
Inhaltsangabe

Inhalt


Vorwort

von Franziska Augstein


Martin Wiebel

„I changed my mind“

Annäherung an Hannah Arendt


Drehbuchszene 26


Margarethe von Trotta im Gespräch mit Martin Wiebel

Über die Königin des Neuanfangs im Angesicht der Abgründe


Pam Katz

Aber sie ist eine Denkerin


Hannah Arendt

Aus dem Vorwort zu Eichmann in Jerusalem


Drehbuchszene 50


Mary McCarthy

Ein Dokument ethischer Verantwortung

Zu Hannah Arendts Bericht Eichmann in Jerusalem


Margarethe von Trotta

Aus meinem Tagebuch, das H.-A.-Projekt betreffend


Ernst Vollrath

Vom „radikal Bösen“ zur „Banalität des Bösen“

Überlegungen zu einem Gedankengang von Hannah Arendt


Bettina Brokemper

Vom H . A .-Projekt zum Hannah-Arendt-Film


Drehbuchszene 101


Hannah Arendt im Gespräch mit Joachim Fest

„Eichmann war von empörender Dummheit“

Aus einer Rundfunksendung vom 9 . November 1964


Barbara Sukowa

Wie Hannah Arendt im Film lebendig wird


Klaus Pohl

Der Hosenmatzdeutsche oder: Die Martin-Heidegger Maske


Volker Schaefer

NY 370, Riverside Drive. Hannah Arendts Wohnung:

Refugium und Forum zugleich


Drehbuchszene 102


Jerome Kohn

Arendts Eichmann: Mörder, Idealist, Hanswurst


Rainer Schimpf

Das dunkelste Kapitel – Hannah Arendt und die Judenräte


Bettina Stangneth

Eichmann nach Jerusalem


ANHANG

Quellenangaben

Bildnachweis

Literaturempfehlungen

Daten zum Film

Autorenverzeichnis