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Düsternbrook
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Piper Verlag GmbH
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80799 München
„erstaunlich offen“
SternBeschreibung
Der Spiegel-Bestseller jetzt im Taschenbuch
Einer der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Schauspieler erzählt, wie er wurde, was er ist – als Roman
Das Kieler Villenviertel Düsternbrook ist die ganze Welt. Hier wächst Axel behütet auf und fühlt sich doch oft fremd. Wie er versucht, sich zurechtzufinden und die in ihn gesetzten Erwartungen zu erfüllen, erzählt Axel Milberg mit Empathie, Humor und einem verträumten Ton. Als die populäre Theorie vom Wirken Außerirdischer die Stadt erreicht, scheint sie für Axel viele Merkwürdigkeiten zu erklären. Mit dem rätselhaften Verschwinden einiger…
Der Spiegel-Bestseller jetzt im Taschenbuch
Einer der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Schauspieler erzählt, wie er wurde, was er ist – als Roman
Das Kieler Villenviertel Düsternbrook ist die ganze Welt. Hier wächst Axel behütet auf und fühlt sich doch oft fremd. Wie er versucht, sich zurechtzufinden und die in ihn gesetzten Erwartungen zu erfüllen, erzählt Axel Milberg mit Empathie, Humor und einem verträumten Ton. Als die populäre Theorie vom Wirken Außerirdischer die Stadt erreicht, scheint sie für Axel viele Merkwürdigkeiten zu erklären. Mit dem rätselhaften Verschwinden einiger Jungen wird die Heimat vollends unheimlich und der Wunsch auszubrechen übermächtig.
Ein spannender Familien-, Adoleszenz- und Heimatroman, der die bürgerliche Welt als schützend und bedroht, liebevoll und düster darstellt.
„Sog und Charme, dem man sich schwer entziehen kann.“ Denis Scheck, ARD Druckfrisch
„Ein leicht erzähltes Buch mit feinsinnigen Beobachtungen, viel Humor und schön skurrilen Geschichten.“ ― NDR "Kulturjournal"
Über Axel Milberg
Aus „Düsternbrook“
1 – Das grüne Auge
Blitze zuckten am Himmel, ein Donnerwetter zerbrach über uns, der Himmel zerriss zwischen schwarzen Wolken, und ein Lichtstrahl fiel von einer abgelenkten und törichten Sonne auf ein dreieckiges Rasenstück.
Und da stand ich, klein und dunkelblond auf grünem Grund und drehte mich, und die Welt drehte sich um mich.
Mit einer Musik fing alles an, sie hatte mich dorthin getrieben.
Auf einem kleinen Tisch, zu Hause neben dem Sofa, stand ein Radio, auf dessen Vorderseite ein ovales, wässriges Glasauge leuchtete, darunter Wörter wie Hilversum, Berlin-Ost, [...]
Das könnte Ihnen auch gefallen
Pressestimmen
„Ein leicht erzähltes Buch mit feinsinnigen Beobachtungen, viel Humor und schön skurrilen Geschichten.“
NDR "Kulturjournal"„Eine lohnende Zeitreise, von einem originellen Kopf erdacht.“
NDR "Am Morgen vorgelesen"„(Milberg) schildert sein Aufwachsen aus den Augen eines jungen Menschen. So wird diese unendlich spannende und spannungsreiche Phase des Lebens unmittelbar nachfühlbar.“
Münchner Abendzeitung„Wunderbar fragil fügt (Axel Milberg) Szenen und Erinnerungen kaleidoskopartig zusammen, um zu ergründen, wie er als Kind, Jugendlicher, Student die Welt sah.“
Hörzu„Milberg schreibt so trocken, nüchtern, ernst- und rätselhaft, wie er spielt, immer ein wenig verschmitzt, aber frei von bräsiger Nostalgie, Ironie und später Besserwisserei.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung„schreiben kann der Kommissar!“
Bild am Sonntag„Alles und nichts erzählen: Aus diesem Spiel macht Milberg sich einen Spaß.“
Bild Hamburg„Milbergs trügerisch harmlose Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend in Kiel langweilen keine Sekunde, im Gegenteil: Sie entfalten Sog und Charme, dem man sich schwer entziehen kann.“
ARD - Druckfrisch„Ein leichtes, sympathisches Lesevergnügen.“
(A) Kronen Zeitung„so trocken, ernst- und rätselhaft, wie er spielt“
Zeit für mich„lesens- und liebenswerter Roman“
Zeit für mich„Milberg ist ein großartiger Fabulierer, dem es gelingt, seine Geschichten in einer jeweils dem Alter angemessenen Sprache zu erzählen, so dass er nicht altklüger oder besserwisserischer daherkommt, als es dem Anlass angemessen ist.“
Wetzlarer Neue Zeitung„Stilistisch schwankt Milberg zwischen Kindersicht und erwachsen-ironischen Einwürfen, die an den so erfolgreich schreibenden Schauspielerkollegen Joachim Meyerhoff erinnern. Inhaltlich wird es noch schillernder.“
Westdeutsche Allgemeine„Das abenteuerlich gestimmte Herz des jungen Mannes, der er war, macht die Literatur des Axel Milberg zu einem fesselnden Ereignis.“
Weser Kurier„Axel Milberg gelingt es, über sich selbst hinauszuschreiben.“
WDR4 Buchtipp„Ein starkes Stück Literatur.“
Südwest Presse Ulm„Milberg ist ein sehr pointierter und humorvoller Erzähler, mit seinem Blick für das Detail im familiären Kosmos.“
Siegener Zeitung„Milberg ist ein geborener Erzähler. Er hat ebenso den Blick für die Pointe wie den für die Leerstelle. Sein Tonfall ist mitreißend charmant. Wäre er nicht Schauspieler, er hätte Schriftsteller werden können. Aber jetzt ist er es ja.“
Schwäbische Zeitung„überzeugender Schreibstil (…), authentisch (und mit) Wiedererkennungswert der Region.“
Schleswiger Nachrichten„ein spannender Jugend- und Heimatroman“
Schlei-Bote„Milberg erzählt mit Empathie, Humor und einem verträumten Ton“
Ostthüringer Zeitung„Milbergs 50 Kapitel lesen sich unterhaltsam und versprühen neben Lokalkolorit vor allem nostalgischen Charme.“
Offenbach Post„Romanhaft entstehen Bilder und Szenerien, glaubhaft pointiert gezeichnet. Das Buch wäre auch sehr lesenswert, wenn der Autor kein TV-Star wäre. Es handelt sich also um Literatur.“
Neue Württembergische Zeitung„Der Schauspieler durchforscht seine Kindheit und Jugend mit dem Gespür eines Ermittlers in eigener Sache, der eine ferne Welt untersucht, sensibel, bisweilen misstrauisch und immer mit dem Blick für absurde Details.“
Neue Osnabrücker Zeitung Online„Milberg ist ein humorvoller, pointierter Erzähler mit einem guten Blick für Details und Typen.“
NDR Kultur„Das Buch wäre auch sehr lesenswert, wenn der Autor kein TV-Star wäre. Es handelt sich also um Literatur.“
Märkische Oderzeitung„ein Buch voller Fantasie.“
Leipziger Volkszeitung„äußerst eloquent und unterhaltsam“
Landshuter Zeitung„besonders sympathisch.“
Kurier„besonders sympathisch.“
Kurier„Lesenswert.“
Gala„(Milberg) ist ein geborener Erzähler … er hat ebenso den Blick für die Pointe wie den für die Leerstelle. Nie wird sein Buch aufdringlich. Sein Tonfall klingt – ist mitreißend charmant.“
Freie Presse„Milberg erklärt nichts, stülpt dem kleinen Axel nicht die Erkenntnisse aus folgenden Jahrzehnten, lässt ihm seine kindliche und später jugendliche Sicht – ähnlich wie der Regisseur Marcus H. Rosenmüller in seinem Film ›Wer früher stirbt, ist länger tot‹.“
Focus Online„Axel Milbergs Erstlings-Werk ist eine Mischung aus Dichtung und Erinnerung seiner Kindheit in Kiel.“
Echo der Frau„geschrieben mit viel Humor und Liebe zum Detail. Sehr gut zu lesen.“
Dresdner Morgenpost„Axel Milberg erzählt behutsam, fast beiläufig, präzise und mit einem tiefen Gespür für Zwischentöne.“
Die Welt„Das autobiografische Porträt einer Zeit mit präzisem Blick auf Details.“
Delmenhorster Kreisblatt„eine bewegende Geschichte“
Birgit„erstaunlich offen“
SternWann schreiben Sie am liebsten?
Am Liebsten schreibe ich nachts, frühmorgens oder sozusagen dazwischen. In abgerungenen Pausen. Auf dem iPad-Touchscreen, nicht auf einer externen Tastatur. So kann ich auch in der Finsternis schrieben, wenn meine Frau im Bett neben mir schläft. Ich finde den normalen, wilden Alltag nicht störend, sondern hilfreich für mein Schreiben. Darüber bin ich selbst am meisten erstaunt.
Warum wollten Sie keine Autobiografie schreiben?
Eine Autobiografie finde ich bei einem Schauspieler eitel. Bei einem Politiker mag es über die Zeitgeschichte Neues zu berichten geben.
Was bedeutet Ihnen Ihre Herkunft?
Die Kindheit und die ersten fünfundzwanzig Jahre sind besonders aufregend. Bei jedem, denke ich. Weil so vieles zum ersten Mal passiert. Deswegen vergeht auch die Zeit in diesen Jahren scheinbar so langsam. Die Tage sind angefüllt mit Neuem, mit lauter Erfahrungen, die man zum ersten Mal macht. Reisen, Gerüche, Konflikte, das Entdecken eigener Talente, neu Sportarten u.v.m., die Sexualität, wie die anderen auf einen reagieren, wohin man gehört. Oder ob man weiterwandern muss.
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