Das Schattenhaus

Das Schattenhaus

Roman

Taschenbuch
E-Book

€ 9,99 inkl. MwSt.

Ein verschlafenes Bergdorf im Tessin: Anna ist nach Vignano gekommen, um die alte Villa zu verkaufen, die sie von ihrer Mutter geerbt hat. Doch bei ihrer Ankunft stellt sie überrascht fest, dass in dem Haus eine ältere Dame lebt, die den Dachboden bewohnt. Wer ist sie? Und warum verlässt sie nie ihr Zimmer? Langsam begreift Anna, dass ihre Mutter ein düsteres Geheimnis mit ins Grab nahm. Und dass die Schatten der Vergangenheit noch immer über der verfallenen Villa schweben ...

  • € 9,99 [D], € 10,30 [A]
  • Erschienen am 11.08.2014
  • 320 Seiten, Broschur
  • ISBN: 978-3-492-30325-5
 
 

Leseprobe zu »Das Schattenhaus«

Sie sitzt auf dem Hocker, während es draußen hell wird, und betrachtet das Blut, das sich mit all der Farbe mischt. Kobaltblau, Kadmiumgelb, Goldocker quellen aus den Tuben, die während des kurzen Kampfes zerplatzt sind. Die Farben haben sich über die Dielen verteilt, und darüber liegt das geronnene Blut wie eine Schicht Krakelierlack.

Blinzelnd, als wäre sie gerade aufgewacht, erhebt sie sich, nimmt eine der frischen Leinwände vom Regal, kauert sich nieder und presst die grundierte Seite in das Gemisch. Sie drückt mit der flachen Hand auf die Rückseite, dann zieht sie die Leinwand [...]

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Mascha Vassena

Mascha Vassena

Mascha Vassena erhielt für ihre Erzählungen mehrere Stipendien, u. a. das Stipendium Akademie Schloss Solitude und den Hamburger Förderpreis für Literatur. 2005 erschien ihr Erzählungsband »Räuber und Gendarm« unter dem Namen Mascha Kurtz bei Liebeskind. Sie schreibt außerdem Opernlibretti und mehr ...

Medien zu »Das Schattenhaus«



Rezensionen und Pressestimmen

Schweizer Familie


»Eine mitreißende und berührende Familiengeschichte.«   

Stuttgarter Nachrichten


»Fesselnd und kurzweilig.«   

Brigitte Schweiz


»Ein wunderbarer Schmöker für graue Wintertage.«   

Kommentare zum Buch
1. Ein spannendes Buch für einen gemütlichen Abend
Nina am 22.08.2014 - 10:17:36

Als Simona starb, gibt es für Anna kein halten mehr. Sie fährt zur Wohnung ihrer Mutter, wo auch ihre Tochter, die bei ihrer Oma aufwuchs, wohnt. Dort findet sie Unterlagen, welche darauf schließen, dass sie ein Haus in Tessin geerbt hat. Dort fährt sie mit Rike ihrer Tochter hin. Der Besuch beim Bürgermeister bringt Klarheit und Anna spürt, dass er ihr irgendwas verbirgt. Dann erfährt sie, dass eine alte Frau namens Charlotte auf dem Dachboden wohnt. Sie verlässt niemals das Haus, was Anna merkwürdig vorkommt. Luca, ein günstiger Handwerker, hilft Anna bei der Renovierung und nach und nach findet Anna beweise dafür, dass hier in dem Haus etwas Schreckliches passiert ist, was nicht nur ihr Leben verändert.   Im Jahre 1963 trifft die schöne Charlotte den gutaussehenden Künstler Georg Kurbin und verliebt sich unsterblich in ihn. Sie verbringen einen wunderschönen Sommer zusammen bis zu jenem Unfall, der alles verändert.   Das Buch ist lesenswert. Am Anfang hatte ich zwar meine Schwierigkeiten mit Anna. Ich konnte mich einfach nicht an sie gewöhnen, doch nach und nach sammelte sie Sympathiepunkte. Charlottes Geschichte hingegen hat mir von Anfang an gefallen. Sie war so ein toller Mensch, voller Pläne für die Zukunft. In dem Buch lernt man, wie wichtig das Leben ist und wie schnell sich ein Leben für immer verändern kann.

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