Was am Ende wichtig ist

Geschichten vom Sterben

€ 9,99 inkl. MwSt.

Die geschenkte Zeit.

Die meisten Menschen möchten zu Hause sterben, im eigenen Bett. Nur wenigen ist das möglich. Petra Anwar hat zahlreichen Patienten und ihren Familie dabei geholfen. Sie kennt die Nöte und Ängste der Versorgung außerhalb des Krankenhausbetriebs. Und doch ist diese letzte gemeinsame Zeit für Sterbende und ihre Angehörigen eine besonders kostbare: für Maike, die trotz des riesigen Tumors in ihrem Bauch noch ein ganzes Jahr mit ihren heranwachsenden Töchtern gewinnt; für Herrn Helling, der im Rollstuhl ans Meer reist, um ein letztes Mal die Leuchttürme zu sehen; für Herrn Bozkurt, der in seine kleine Stadt in der Türkei zurückkehrt, weil eine Wohnung in der Fremde kein guter Ort zum Sterben ist … Petra Anwar weiß, was es braucht, damit ein Mensch geborgen und frei von Angst dort sterben kann, wo er gelebt hat. Zusammen mit John von Düffel erzählt sie, wie es gehen kann: zwölf wahre Geschichten vom Sterben zu Hause.

  • € 9,99 [D], € 9,99 [A]
  • Erschienen am 12.03.2013
  • 240 Seiten , WMEPUB
  • ISBN: 978-3-492-96188-2
 
 

Leseprobe zu »Was am Ende wichtig ist«

Vorwort

Niemals habe ich daran gedacht, ein Buch zu schreiben, und es ist auch nicht so, als würden mir meine Arbeit als Palliativmedizinerin und der Familienalltag als Mutter dreier Söhne viel Muße lassen. Eines Tages jedoch rief mich Frau Rotter vom Piper Verlag an. Sie hatte den Film »Halt auf freier Strecke« von Andreas Dresen gesehen. Darin geht es um die Geschichte eines Mannes, der an einem Gehirntumor erkrankt und zu Hause sterben will. Die Rollen der verantwortlichen Mediziner in diesem Film waren mit echten Ärztinnen und Ärzten besetzt. Eine davon war ich. Meine Aufgabe war [...]

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Petra Anwar

Petra Anwar

Petra Anwar, geboren 1965 in Borken/Westfalen, arbeitet als Palliativmedizinerin für die Organisation »Home Care« in Berlin. In dem Film »Halt auf freier Strecke« (ausgezeichnet in Cannes, Deutscher Filmpreis, Bayerischer Filmpreis) spielt sie sich selbst: eine Ärztin, die Schwerstkranke und ihre mehr ...

John von Düffel

John von Düffel

John von Düffel, geboren 1966 in Göttingen, Autor und Übersetzer, arbeitet als Dramaturg am Deutschen Theater Berlin und ist Professor für Szenisches Schreiben an der Berliner Universität der Künste. Er ist passionierter Schwimmer und hat dem fließenden Element mit mehreren Büchern, u. a. mit mehr ...

0 Buchblog Veröffentlicht am 24.05.2013

Menschen Mut machen

Warum sich Petra Anwar so sicher war, dass sie Ärztin werden wollte, weiß sie selbst nicht. Aber sie erinnert sich, dass sie schon als Kind den Ärmsten der Armen helfen wollte. Bei zibb spricht sie über ihre Arbeit als Palliativmedizinerin und ...

Rezensionen und Pressestimmen

NovaCura


»Interessant zu lesen sind die einfühlsamen ›Geschichten vom Sterben‹. (...) Es eignet sich für Angehörige und professionell Pflegende.«   

Seniorenradio Leipzig


»Ein Buch gegen die Angst und voller Zuversicht, dass sich auch schwierige Situationen gemeinsam bewältigen lassen.«   

St. Galler Tagblatt


»Es sind bewegende, zu Herzen gehende, gefühlvolle, aber nicht gefühlige Erzählungen, weil die Autoren nicht um den heissen Brei herumlavieren, sondern schreiben, was wirklich passiert.«   

Deutschlandradio Kultur


»Dieses Buch ist herzzerreißend. Die Geschichten, die hier erzählt werden, holen das Sterben nah heran. Ohne Schutzschild ist man mittendrin im letzten großen Kampf, oft gegen eine unheilbare Krankheit, mit all seinen Leiden - den körperlichen wie seelischen.(...) Petra Anwar gibt dem Tod seinen Platz zurück. Er gehört dazu. Ihr Buch ist damit trotz seiner mitunter schmerzhaften Schilderungen eine Hommage an das Leben - ein ehrenvolles bis zum Schluss.«   

Schreibfeder


»Was für ein grausames Thema! Was für ein großartiges Buch!«   

Deutsches Ärzteblatt


»›Die Geschichten vom Sterben‹ finden die richtigen Worte für die Auseinandersetzung mit dem Sterben und der Angst vor dem Tod. Dennoch bleibt von diesem Buch etwas Dringliches: Eine heftige Freude, erfüllt und in Liebe verbunden noch ganz viel mit anderen Menschen erleben zu dürfen!«   

Süddeutsche Zeitung


»Das Buch ist ein Dokument des Humanen auch in aussichtsloser Lage, geprägt von einer professionell gebändigten, aber gerade darum starken und konkret helfenden Emotionalität. Vor dem Tod erweist sich alles Nur-Literarische als unzureichend. Darin wurzelt die nicht zuletzt auch literarische Qualität des Buchs.«   

Weser Kurier


»Petra Anwars Erfahrungen werden die öffentliche Diskussion über Tod und Sterben bereichern. Denn frei von Kitsch und Weinerlichkeit machen ihre ›Geschichten vom Sterben‹ Mut zum Leben im Angesicht der Endlichkeit.«   

Berliner Ärzte


»Nach der Lektüre ist sicher: Anwar kommt sehr, sehr nah an die Menschen, mit denen sie als Ärztin zu tun hat. (...) Sterben ist ein intimer Prozess, damit hat Anwar wohl recht, aber es ist ihrem erzählerischen und von Düffels schreibenden Talent zu verdanken, als Rezipientin und Rezipient an allen 12 Geschichten und diesem letzten Stück Lebensweg der Sterbenden teilhaben zu können. (...) Dennoch bleibt von diesem Buch etwas Dringliches: Eine heftige Freude, erfüllt und in Liebe verbunden, noch ganz viel mit anderen Menschen erleben zu dürfen. Und das - wenn möglich - auf ganzer Strecke!«   

Buchkultur


»Hervorragend gelungen!«   

Zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft


»Anwar und Düffel gelingt es, ihre Geschichten menschlich ergreifend, berührend, nie effekthascherisch oder kitschig zu erzählen. (...) Diese Geschichten in ihrer schonungslosen Offenheit strahlen die Zuversicht aus, dass man auch aussichtslose Situationen meistern kann: Nicht wegsehen, sondern sich dem Unvorstellbaren stellen.«   

Kommentare zum Buch
1. Geschichten vom Sterben
Monika Herrmann am 08.05.2013 - 09:22:39

Das Buch von Petra Anwar ist für mich das wertvollste Buch, das ich in meinem Leben gelesen habe. Es hat mir die Angst vor vielen Dingen genommen, die mit dem Leiden und Sterben eines Menschen zusammen hängen. Mit so viel Mitgefühl und Respekt mit der Petra Anwar die Kranken und Angehörigen betreut, da kann ich nur sagen: "Hut ab!" Wenn wir mehr solcher Menschen wie Frau Anwar hätten, wäre unsere Welt reicher und wärmer. Mein Dank gilt Frau Anwar und auch Herrn von Düffel für dieses wunderbare Buch und ich wünsche ihnen beiden noch eine weitere gute Zusammenarbeit.

2. Nur kurz
Kerstin am 16.04.2013 - 17:47:58

Nur ein kurzes Wort, das mir auf der Seele liegt und ausgeschrieben werden muss - Danke.

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