Briefe einer Freundschaft

Briefe einer Freundschaft

Taschenbuch

€ 14,99 inkl. MwSt.

»Ein Briefwechsel, in dem man Ingeborg Bachmann so nahe kommt wie nie zuvor.« ZEIT

Im Herbst 1952 begegnen sich Hans Werner Henze und Ingeborg Bachmann zum ersten Mal. Der aufstrebende Komponist erkennt rasch eine Seelenverwandte in der jungen Lyrikerin, die mit Worten sagen kann, was er mit seiner Musik ausdrückt. Ein Briefwechsel beginnt, der über zwei Jahrzehnte anhalten sollte. Geprägt ist er von Pathos, Überschwang und bald auch von Verzweiflung. Alle Freude und Trauer sind unmittelbar spürbar in den Briefen, die vom Hass auf Nazideutschland sprechen, von der Flucht in den Süden, vom Leben in Italien und von der schwierigen Beziehung zwischen dem Leben, der eigenen Arbeit und der Liebe. Im Herzen sind Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze immer bei ihrer »Pflicht«, der Kunst, bei der sie gemeinsam an Liedern und großen Opern arbeiten. Immer wieder lädt der Komponist die Dichterin nach Rom und Neapel ein, um bei ihr sein zu können und das Eigentliche zu tun: schreiben, komponieren und Ruhe finden in einem Leben, »für das man vielleicht nie stark genug ist«.

  • € 14,99 [D], € 15,50 [A]
  • Erschienen am 15.10.2013
  • 544 Seiten, Broschur
  • ISBN: 978-3-492-30393-4
 
 

Ingeborg Bachmann

Ingeborg Bachmann

Ingeborg Bachmann, am 25. Juni 1926 in Klagenfurt geboren. Lyrikerin, Erzählerin, Essayistin. 1952 erste Lesung bei der Gruppe 47. Preise: Bremer Literaturpreis, Hörspielpreis, Georg-Büchner-Preis, Großer Österreichischer Staatspreis, Anton-Wildgans-Preis. Sie lebte nach Aufenthalten in München und mehr ...

Hans Werner Henze

Hans Werner Henze, geboren 1926 in Gütersloh, zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten. Schon in den 50er Jahren vertonte er Ingeborg Bachmanns Lyrik und schrieb Kompositionen zu ihren Libretti, unter anderem »Der junge Lord« und »Der Prinz von Homburg«.

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