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Jaroslav Rudis erhält Bundesverdienstkreuz

Am 1. Oktober um 11.00 Uhr überreicht Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dem Autor Jaroslav Rudiš den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.

Mit 15 weiteren Bürgerinnen und Bürgern wird Jaroslav Rudiš für sein kulturelles Engagement ausgezeichnet.


In der offiziellen Pressemeldung heißt es: „Die sechs Frauen und zehn Männer haben sich in herausragender Weise für die Kunst und das von den Corona-Einschränkungen besonders betroffene Kulturleben eingesetzt. Mit ihren außerordentlichen Verdiensten fördern sie ein solidarisches Miteinander und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Über Jaroslav Rudiš ist außerdem zu lesen:

„Der tschechische Schriftsteller ist einer der engagiertesten Brückenbauer zwischen Deutschland und Tschechien, der einen lebendigen Dialog mit unserem Nachbarland fördert. In besonderer Weise befasst sich Jaroslav Rudiš dabei mit der Geschichte Mitteleuropas. Sein 2019 erschienener Roman "Winterbergs letzte Reise", den er auf Deutsch verfasst hat und der bei Publikum und Kritik auf großes Echo stieß, ist eine eindringliche Auseinandersetzung mit der Geschichte des Gebietes, in dem die beiden Weltkriege begannen. Als gesellschaftspolitisch engagierter Europäer meldet sich Jaroslav Rudiš immer wieder auch in der deutschen Presse zu Wort und zeigt mit seinen Arbeiten: Grenzen können überwunden werden und die Kultur schafft das auch in Pandemiezeiten.“

Am 30.09.2021 erscheint von Jaroslav Rudiš im Piper Verlag „Gebrauchsanweisung fürs Zugreisen“.

Das Buchcover zeigt einen warmen, einladenden Ausblick aus einem Zugfenster auf eine malerische Landschaft. Im Hintergrund sind grüne Felder und Gleise zu sehen. Der Titel „Zugreisen“ ist in einer verspielten blauen Schrift leicht schräg angeordnet, während der Untertitel „Gebrauchsanweisung fürs“ in neutraler Schrift darüber steht. Der Autorennamen „Jaroslav Rudiš“ erscheint prominent am oberen Rand. Das Cover vermittelt ein Gefühl von Reisen und Entdeckung. Ein roter Aufkleber vermerkt „SPIEGEL Bestseller“ und ein weiterer gelber Aufkleber weist auf den „ITB Berlin BuchAward 2022“ hin.

Jaroslav Rudiš

Gebrauchsanweisung fürs Zugreisen

Taschenbuch 16,00 €

Ode an die Schönheit des langsamen Reisens

Sein Großvater war Weichensteller, sein Onkel Fahrdienstleiter und sein Cousin Lokführer. Klar, dass Jaroslav Rudiš so oft wie möglich Zug fährt. In seinem Buch begibt er sich im Takt der Schienen durch Europa: von Berlin aus bis zum …

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Foto von Jaroslav Rudiš

Über Jaroslav Rudiš

Biografie

Jaroslav Rudiš, geboren 1972 in der Tschechoslowakei, lebt heute in Lomnice nad Popelkou und Berlin und ist Schriftsteller, Drehbuchautor, Dramatiker und Musiker. Er studierte Deutsch und Geschichte in Liberec, Zürich und Berlin und arbeitete u.a. als Lehrer und Journalist. Bei Luchterhand erschienen u.a. seine Romane „Grand Hotel“, „Vom Ende des Punks in Helsinki“, „Nationalstraße“, „Winterbergs letzte Reise“ und bei btb „Der Himmel unter Berlin“. Zudem publizierte er die Graphic Novels „Alois Nebel“ (mit Jaromír 99) und „Nachtgestalten“ (mit Nicolas Mahler) sowie zuletzt die von Jaromír 99 illustrierte Erzählung „Weihnachten in Prag“. 2012/13 hatte Rudiš die Siegfried-Unseld-Gastprofessur an der Humboldt-Universität zu Berlin inne. 2014 wurde er mit dem Usedomer Literaturpreis ausgezeichnet und 2018 erhielt er den Preis der Literaturhäuser. 2019 wurde er für seinen Roman „Winterbergs letzte Reise“ – der erste Band, den er auf Deutsch verfasst hat – auf der Leipziger Buchmesse in der Kategorie „Belletristik“ nominiert. 2020 erhielt er dafür den Chamisso-Preis. Zuletzt wurde ihm 2024 der renommierte Mörike-Preis verliehen. Rudiš Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und verfilmt. Zudem wurde er mit der tschechischen Verdienstmedaille und als „einer der engagiertesten Brückenbauer zwischen Deutschland und Tschechien“ mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland geehrt. 

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