
Zeile für Zeile mein Paradies
18 Porträts
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„ein farbiges, spannendes Annähern an unkonventionelle Künstlerinnen“
Badische Neueste NachrichtenBeschreibung
Virginia Woolf, Sylvia Plath, Edith Södergran, Marie Luise Kaschnitz und Marlen Haushofer – all diese Frauen prägten ihre Zeit und schufen Werke voller Sprachgewalt und Poesie. Sie überwanden Grenzen, warfen gesellschaftliche Zwänge ab und verteidigten ihre Freiheit. In achtzehn Porträts zeigt Jutta Rosenkranz das Leben und Wirken bedeutender Schriftstellerinnen und lädt ein zu literarischen Neu- und Wiederentdeckungen.
Über Jutta Rosenkranz
Aus „Zeile für Zeile mein Paradies“
Louise Labé
( um 1521–1566 )
„Bedachtsam leben macht mir
Mißvergnügen“
Küß mich noch einmal, küß mich wieder, küß mich;
Laß mich den köstlichsten von allen trinken,
Laß mich in deinem innigsten versinken;
Viermal, so heiß wie Kohle, küß ich dich.
Ach, du beklagst dich ? Daß dein Kummer schwinde,
Geb ich dir noch zehn andre, honigsüße.
Wie mischen wir so glücklich unsre Küsse,
Daß jeder seine Lust am andern finde.
[ … ]
Diese leidenschaftlichen Zeilen aus dem Sonett XVIII, die deutlich vom Begehren und der Lust sprechen, stammen nicht aus dem aufgeklärten 20. Jahrhundert, [...]
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Inhalt
Louise Labé (um 1521–1566)
„Bedachtsam leben macht mir Mißvergnügen“
Bettine von Arnim (1785–1859)
„Ich bedarf, daß ich meine Freiheit behalte“
Marceline Desbordes-Valmore (1786–1859)
„Mein Herz ist wahrhaftig und aufrichtig“
George Sand (1804–1876)
„Ich lehne mich gegen jeden Zwang auf“
Elizabeth Barrett-Browning (1806–1861)
„Dichtkunst, du mein Leben …“
Emily Dickinson (1830–1886)
„Kürze des Lebens macht mich kühn“
Virginia Woolf (1882–1941)
„Die Melancholie nimmt ab, wenn ich schreibe“
Katherine Mansfield (1888–1923)
„Jede Zeile ist ernst gemeint“
Edith Södergran (1892–1923)
„Ich bin nichts als ein maßloser Wille“
Marie Luise Kaschnitz (1901–1974)
„Zeile für Zeile mein Paradies“
Mascha Kaléko (1907–1975)
„Wir haben keine andre Zeit als diese“
Marlen Haushofer (1920–1970 )
„Meine Bücher sind alle verstoßene Kinder“
Ingeborg Drewitz (1923–1986)
„Der harte Trost der Genauigkeit“
Wisława Szymborska (1923–2012)
„Ich betrachte ein Gedicht als ein Zwiegespräch“
Inge Müller (1925–1966)
„Ich weigre mich Masken zu tragen“
Ingeborg Bachmann (1926–1973)
„Ich existiere nur, wenn ich schreibe“
Sylvia Plath (1932–1963)
„Schreiben geht mir über alles“
Sarah Kane (1971–1999)
„Ich schreibe die Wahrheit, und es bringt mich um“
Auswahlbibliografie
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