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Das Buchcover zeigt zwei schwarz-weiße Porträts von bedeutenden Schriftstellerinnen. Die linke Abbildung zeigt eine lächelnde Frau mit kurzen Haaren, die rechte Abbildung zeigt eine ernstere Frau mit längeren Haaren. Der Titel „Zeile für Zeile mein Paradies“ ist in leuchtendem Rot oberhalb der Porträts platziert, während der Untertitel „Bedeutende Schriftstellerinnen 18 Porträts“ in kleinerer Schrift darunter steht. Die Kombination aus Bildern und typografischen Elementen vermittelt eine Atmosphäre der Wertschätzung und Ehrfurcht.

Zeile für Zeile mein Paradies

Bedeutende Schriftstellerinnen | 18 Porträts

18 Porträts

15,00 €
14.07.2014
352 Seiten, Broschur
12cm x 18,7cm
978-3-492-30515-0

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Piper Verlag GmbH
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Beschreibung

Virginia Woolf, Sylvia Plath, Edith Södergran, Marie Luise Kaschnitz und Marlen Haushofer – all diese Frauen prägten ihre Zeit und schufen Werke voller Sprachgewalt und Poesie. Sie überwanden Grenzen, warfen gesellschaftliche Zwänge ab und verteidigten ihre Freiheit. In achtzehn Porträts zeigt Jutta Rosenkranz das Leben und Wirken bedeutender Schriftstellerinnen und lädt ein zu literarischen Neu- und Wiederentdeckungen.

Über Jutta Rosenkranz

Foto von Jutta Rosenkranz

Biografie

Jutta Rosenkranz, geboren in Berlin, studierte Germanistik und Romanistik. Sie veröffentlichte 2007 die erste Biographie über Mascha Kaléko und ist Herausgeberin der vierbändigen, kommentierten Mascha-Kaléko-Gesamtausgabe. Sie hat Gedichte, Prosa und literarische Essays publiziert, zahlreiche...

Mehr über Jutta Rosenkranz

Aus „Zeile für Zeile mein Paradies“

Louise Labé
 ( um 1521–1566 )


„Bedachtsam leben macht mir
Mißvergnügen“



Küß mich noch einmal, küß mich wieder, küß mich;

Laß mich den köstlichsten von allen trinken,

Laß mich in deinem innigsten versinken;
Viermal, so heiß wie Kohle, küß ich dich.

Ach, du beklagst dich ? Daß dein Kummer schwinde,

Geb ich dir noch zehn andre, honigsüße.

Wie mischen wir so glücklich unsre Küsse,

Daß jeder seine Lust am andern finde.

[ … ]


Diese leidenschaftlichen Zeilen aus dem Sonett XVIII, die deutlich vom Begehren und der Lust sprechen, stammen nicht aus dem aufgeklärten 20. Jahrhundert, [...]

Buchcover müssen unverändert und vollständig wiedergegeben werden (inklusive Verlagslogo). Die Bearbeitung sowie die Verwendung einzelner Bildelemente ist ohne gesonderte Genehmigung nicht zulässig. Wir weisen darauf hin, dass eine Zuwiderhandlung rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.

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Jutta Rosenkranz
Zeile für Zeile mein Paradies.
Inhaltsangabe

Inhalt




Louise Labé (um 1521–1566)

„Bedachtsam leben macht mir Mißvergnügen“


Bettine von Arnim (1785–1859)

 „Ich bedarf, daß ich meine Freiheit behalte“


Marceline Desbordes-Valmore (1786–1859)

 „Mein Herz ist wahrhaftig und aufrichtig“


George Sand (1804–1876)

 „Ich lehne mich gegen jeden Zwang auf“


Elizabeth Barrett-Browning (1806–1861)

 „Dichtkunst, du mein Leben …“


Emily Dickinson (1830–1886)

 „Kürze des Lebens macht mich kühn“


Virginia Woolf (1882–1941)

 „Die Melancholie nimmt ab, wenn ich schreibe“


Katherine Mansfield (1888–1923)

 „Jede Zeile ist ernst gemeint“


Edith Södergran (1892–1923)

 „Ich bin nichts als ein maßloser Wille“


Marie Luise Kaschnitz (1901–1974)

 „Zeile für Zeile mein Paradies“


Mascha Kaléko (1907–1975)

 „Wir haben keine andre Zeit als diese“


Marlen Haushofer (1920–1970 )

 „Meine Bücher sind alle verstoßene Kinder“


Ingeborg Drewitz (1923–1986)

 „Der harte Trost der Genauigkeit“


Wisława Szymborska (1923–2012)

 „Ich betrachte ein Gedicht als ein Zwiegespräch“


Inge Müller (1925–1966)

 „Ich weigre mich Masken zu tragen“


Ingeborg Bachmann (1926–1973)

 „Ich existiere nur, wenn ich schreibe“


Sylvia Plath (1932–1963)

 „Schreiben geht mir über alles“


Sarah Kane (1971–1999)

 „Ich schreibe die Wahrheit, und es bringt mich um“


Auswahlbibliografie