Steffen Möller über Warschau
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Steffen Möller über Warschau

Dienstag, 10. März 2015 von Steffen Möller


Eine Städtereise nach Warschau

Für alle, die polnische Bekannte haben: Fragt sie besser niemals, was sie von Warschau halten. Die entsetzte Antwort wird nämlich hundertprozentig lauten: »Gar nichts – fahr lieber nach Krakau!«

Und wenn man dann schüchtern die Frage hinterherschiebt: »Warst du eigentlich schon mal in Warschau?« bekommt man garantiert zu hören: »Ja, klar war ich schon mal da – 1993, als ich meine Tante vom Flughafen abgeholt habe.« Unfassbar, wie schwer es die polnische Hauptstadt im eigenen Land hat! Niemand hat Ahnung, aber alle lästern kräftig über sie ab.

Traurige Konsequenz: Touristen gibt es hier kaum, sogar der Bundesaußenminister schwebt allenfalls mal zu einem »Blitzbesuch« ein. Warschau ist die am meisten unterschätzte Hauptstadt Europas! Doch spätestens 2012 zur Fußball-EM begann die Gegenoffensive. Seitdem hat Warschau eins der attraktivsten Fußballstadien der Welt, das nachts extrem cool beleuchtet wird. Hinzu kommen lässige Strandbars am Weichselufer, phantasievolle Biomärkte, eine kochende Klubszene und über 400 km Radwege, nicht zu vergessen das nagelneue Museum für die Geschichte der Juden Polens mit seiner atemberaubenden Architektur.

Für alle, die Polen entdecken wollen, kann ich nur raten: Vergesst den Polenmarkt hinter Frankfurt/Oder, investiert lieber sechs Stunden Autofahrt und guckt euch Europas Wirtschaftswunderstadt Nummer eins an! Ach so, fast hätte ich vergessen: Direkt im Zentrum Warschaus gibt es einen bewachten Parkplatz, gleich neben dem schönsten Wolkenkratzer unseres Kontinents, dem sogenannten Kulturpalast. Fahrt hoch auf die Aussichtsplattform des Palasts und guckt euch das riesige Warschauer Häusermeer an. Am Horizont sieht man Moskau glitzern!

Blick ins Buch
Viva WarszawaViva Warszawa – Polen für Fortgeschrittene

Polen für Fortgeschrittene

»Gäbe es Warschau nicht, wäre ich nicht so lange in Polen geblieben ...« Steffen Möller erzählt von Europas meistunterschätzter Hauptstadt, die ihren Besucher mit offenen Armen empfängt. In der man tagsüber in Liegestühlen am Weichselstrand DJs lauschen und abends die goldene Spitze des Kulturpalastes leuchten sehen kann. Er berichtet von einer Liebesgeschichte mit Hindernissen, von Fettnäpfchen und deutsch-polnischen Missverständnissen sowie von seiner ersten WG mit dem Philosophiestudenten Bolek. Ein Kniefall vor der Metropole der Polen!
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26. März 2015
Was ist besonders an »Viva Warszawa«, Herr Möller?
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26. März 2015
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