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The Travel EpisodesThe Travel Episodes

The Travel Episodes The Travel Episodes - eBook-Ausgabe

Von Abenteuern in der Ferne und vor der Haustür

Band V

„Ein interessantes, amüsantes und spannendes Buch für Fernsüchtige“ - StadtRadio Göttingen "Book's n' Rock's"

Alle Pressestimmen (6)

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The Travel Episodes — Inhalt

Zu Hause bleiben ist keine Option

Zu Hause bleiben ist keine Option

Segeln im Südlichen Ozean? Per Anhalter die ganze Welt bereisen? Mit einem Esel über die Alpen wandern oder Deutschland mit ganz neuem Blick entdecken? Alles ist möglich, man muss es nur wagen!

Diese Autor:innen erzählen von ihren Abenteuern, die so unterschiedlich sind wie die Menschen, die sie erleben. Ob vor der eigenen Haustür oder in weiter Ferne – überall gibt es Neues zu entdecken und Wunder zu bestaunen.

Ihre Geschichten entführen uns in den afrikanischen Busch, in die eisige Wildnis Grönlands und die roten Wüsten Australiens. Sie lassen uns die Strapazen einer Gipfelbesteigung spüren, begleiten eine neue Generation reisender Frauen in Bangladesch und zeigen, wie der Lockruf der Ferne und die Verantwortung für unseren Planeten sich vereinen lassen.

„Die Travel Episoden sind willkommene Lektüre für Fernweh-Kranke.“ Augsburger Allgemeine

€ 15,00 [D], € 15,50 [A]
Erschienen am 11.01.2021
Herausgegeben von: Johannes Klaus
320 Seiten, Klappenbroschur
EAN 978-3-492-40640-6
Download Cover
€ 12,99 [D], € 12,99 [A]
Erschienen am 11.01.2021
Herausgegeben von: Johannes Klaus
304 Seiten
EAN 978-3-492-99754-6
Download Cover

Leseprobe zu „The Travel Episodes“

Vorwort
Von Gwendolin Weisser

Manchmal steigt mir ein Duft in die Nase oder ich höre ein Geräusch, das mich augenblicklich in eine Erinnerung zurückführt: an laue Tage in unserem Bus in Mexiko, auf einen Markt in Pakistan, in eine mongolische Jurte. Erinnerungen, die für Sekunden lebendig werden, mein Herz vor Freude springen lassen, mir die Schönheit und Fülle dieser Welt zuflüstern. Sie schenken mir immer wieder die Gewissheit, dass ich frei bin, dass dieser Planet uns allen gehört und wir Menschen das Glück haben, ihn zusammen bewohnen zu dürfen. [...]

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Vorwort
Von Gwendolin Weisser

Manchmal steigt mir ein Duft in die Nase oder ich höre ein Geräusch, das mich augenblicklich in eine Erinnerung zurückführt: an laue Tage in unserem Bus in Mexiko, auf einen Markt in Pakistan, in eine mongolische Jurte. Erinnerungen, die für Sekunden lebendig werden, mein Herz vor Freude springen lassen, mir die Schönheit und Fülle dieser Welt zuflüstern. Sie schenken mir immer wieder die Gewissheit, dass ich frei bin, dass dieser Planet uns allen gehört und wir Menschen das Glück haben, ihn zusammen bewohnen zu dürfen. Erinnerungen an meine Reisen geben mir die Gewissheit, dass uns unzählige Türen offenstehen und es an mir liegt, ob ich verharre oder dem Leben neue Chancen zugestehe. Sie erweitern, im wahrsten Sinne, die Horizonte und lassen mich mit der Gelassenheit zurück, dass es für jeden von uns irgendwo ein Plätzchen gibt, an dem das eigene Glück gefunden werden kann.
Aber Moment mal. Hier schreibt eine Europäerin. Eine junge weiße und gebildete noch dazu. Eine, die das Privileg ihrer Generation und Herkunft voll ausschöpfen kann und zudem über die notwendigen finanziellen Mittel verfügt. Eine, der von Anfang an alle Möglichkeiten offenstanden.
Ich bin Reisende aus vollem Herzen. Kann gar nicht anders, als meiner Neugierde auf die Welt zu folgen. Und trotzdem stelle ich mir immer häufiger die Frage: „Wie kann ich dieses Privileg verantwortungsvoll nutzen?“
Wir vermitteln Hoffnung, Wohlstand und Freiheit, wenn wir mit unseren dunkelroten Reisepässen und vollen Rucksäcken aus Flugzeugen steigen, über Grenzen laufen oder durch verlassene Täler wandern. Wir strahlen Schwerelosigkeit aus und leider auch oft Unerreichbarkeit. Ein Ungleichgewicht? Mit Sicherheit!
Reisen gehört zu unserer globalen Welt. Für manche Menschen ist es auch eine überlebenswichtige Verdienstquelle geworden. Ich will es auf keinen Fall schlecht- oder jemandem gar ausreden. Ich denke jedoch, dass wir es im Ganzen betrachten müssen. Die Spuren, die wir hinterlassen, müssen uns bewusst sein, und wir müssen lernen, für das einzustehen, was wir tun, wie wir handeln, was wir denken.
Manchmal habe ich das Gefühl, als würden Touristen und Reisende unterwegs in der Frage der Verantwortung auf „Pause“ drücken. „Das gönn ich mir jetzt mal“ oder „Einmal im Jahr darf man doch wohl abschalten“, heißt es dann und dient als Rechtfertigung für das Around-the-World-Ticket oder das Inanspruchnehmen von unterbezahlten Arbeitskräften im Ausland. Dass dieses Verhalten unser Gegenüber oft hart trifft, meist weit weg von zu Hause und deshalb später kaum noch am eigenen Leib zu spüren, macht die Sache umso problematischer. Nur indem wir uns nahbar machen, menschlich zeigen, achtsam, respektvoll und zuvorkommend verhalten, begeben wir uns auf Augenhöhe mit den Menschen, denen wir begegnen.
Hinzu kommt ein nicht zu unterschätzender Einfluss auf die Umwelt, den wir mit vielen Reiseformen haben. Um der globalen Ungerechtigkeit entgegenzuwirken, müssen wir uns auch hier die Frage stellen: Welchen Einfluss hat meine Reise auf das Klima? Ein Flug von Frankfurt nach Delhi und zurück verbraucht fast doppelt so viel CO2 wie eine indische Person im Durchschnitt pro Jahr. Pro Jahr! In den allermeisten Fällen sind es Menschen des globalen Nordens, die solche Flüge buchen. Die Folgen der Klimaerwärmung, die durch Flugreisen weiter angefeuert wird, trifft aber vor allem Menschen des globalen Südens.
Ich habe selbst lange gebraucht, um zu verstehen, dass meine Reisen tatsächlich Spuren auf diesem Planeten hinterlassen. Besonders wenn man das, was erlebt wurde, auch noch teilt und somit vorlebt, wie wir das vielfach getan haben.
Welchen Schluss ich daraus ziehe? In Russland haben wir den Brauch kennengelernt, vor einem Abschied oder Neuanfang eine Minute in Stille zu verweilen. Genau das will ich lernen: innezuhalten und die genannten Aspekte in meine Entscheidungen miteinzubeziehen, bevor ich meiner Neugierde folge.
Lasst uns häufiger die Frage stellen: „Was suche ich genau?“ Und dann erst: „Wo und wie kann ich die Erfüllung dazu finden?“ Vielleicht ist es manchmal gar nicht der zehn Flugstunden entfernte Strand oder die fremde Kultur. Vielleicht ist es manchmal etwas Stilleres, Näheres, etwas, das wir am besten in uns selbst finden können. Oder ein paar Zugstunden entfernt. Und wenn uns die Sehnsucht und Neugierde doch in ferne Länder treibt, dann lohnt es sich für alle, wenn wir erst hinterfragen, abwägen und die Situation der Mitmenschen und unsere oft im Kontrast dazu stehenden Privilegien bedenken.
Manche Menschen tragen das Reisefieber in sich. So auch ich. Ich betrachte es als wunderschönes Geschenk, diese Möglichkeit zu haben. Doch müssen wir lernen, wie wir diesem Herzensruf nachkommen. Denn wir tragen Verantwortung für diesen Planeten, für alle Lebewesen und vor allem für unsere Mitmenschen.

Vorwort
Von Johannes Klaus

Gerade ist ein guter Moment, um vieles neu zu denken. Wir erleben eine Zeit, in der Dinge passieren, die es noch nie gab: Im Frühjahr 2020 legt ein Virus die Welt lahm. Grenzen werden geschlossen, ganze Bevölkerungen dürfen die Wohnung nicht mehr verlassen, am Himmel sind keine Kondensstreifen – denn es fliegen keine Flugzeuge. Wer gerade reist, wird zurückgeholt oder steckt fest. Geschäfte und Schulen sind zu, Krankenhäuser überlastet, Menschen sterben. Es klingt nach einem billigen Katastrophenfilm, aber es ist leider alles real.
Monatelang war der grenzüberschreitende Tourismus ausgesetzt. Seitdem Strukturen aufgebaut werden, um wieder Reisen und Urlaub zu ermöglichen, wird klar: Die Pandemie hat Spuren hinterlassen, die unser Verhalten auf Jahre verändern werden. Sicherheitsmaßnahmen, Gesundheitskontrollen, Ausgangsbeschränkungen. Wir werden uns daran gewöhnen. Doch zu reisen verliert ein weiteres Stück Unschuld: Als Fernreisender ist man durch den CO2-Ausstoß der Flugzeuge nun nicht mehr nur umweltbelastend, sondern auch ein potenzieller Virenträger. Eine Verantwortung, die ebenfalls real ist.
Ja, darf man denn in diesen Zeiten überhaupt noch die Welt entdecken? Noch vor gar nicht langer Zeit war es schick, als abgeklärter Vielreisender seinen aktuellen Flug auf Social Media nur mit den Abkürzungen der Flughäfen kundzutun, FRA – BKK – MNL, alle wussten Bescheid. Mittlerweile braucht man eine sehr gute Begründung, um vor seinen Freunden einen Langstreckenflug zu rechtfertigen. Und die Stimmen mehren sich, die Reisen in fremde Länder generell zu einer unnötigen, ja sogar gefährdenden Beschäftigung erklären. Sollten wir es lieber lassen?
Eine Reise kann niemals auf ein oder zwei Aspekte reduziert werden. Denjenigen, die neugierig auf die Welt sind, stellen sich im besten Fall viele Fragen (und vielleicht werden davon auch einige beantwortet): Wie fühlt sich die Fremde an? Wie ist es, Ausländer:in zu sein, in neue Rollen zu schlüpfen, mit anderen Werten konfrontiert zu werden? Welche Erlebnisse, welche Erfahrungen kann ich mitnehmen und in den Alltag übersetzen? Reisen erfüllt, wenn man mit offenen Sinnen unterwegs ist, neben der persönlichen Weiterentwicklung auch eine wichtige gesellschaftliche und politische Dimension.
Wie wird aus einer schönen Reise auch eine gute? Einige Geschichten in diesem Buch zeigen, was es für vielfältige Möglichkeiten gibt, eine positive Wirkung auf die Welt zu haben. Sie geben Anregungen, wie man sowohl umweltbewusst als auch kulturell nachhaltig die Ferne und die Heimat entdecken kann – und ermuntern, sich abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten umzusehen.
Gedankenvolles Unterwegssein ist durch nichts zu ersetzen. Und vielleicht ist es eine unerwartet passende Entwicklung, dass man sich in Zukunft schon bei der Planung nicht mehr nur um sich selbst und seine Sehnsüchte dreht – sondern auch darüber nachdenkt, wie man dabei eine gute Rolle für die Welt einnimmt. Möglichst wenig der Natur schadet. Seinen Gastgebern mehr bringt als Geld.
Sonnenbräune und Herzchen auf Instagram sind schön. Doch wenn wir bei unseren Reisen Verantwortung für unser Handeln übernehmen, bekommen wir viel mehr zurück als das. Dann ist eine schöne Reise auch eine gute.


Amazonas
Zwischen Mythos und Realität
Von Lisa und Julia Hermes

Obwohl ich bis auf die Unterhose nass bin und mir der Regen in Kaskaden über den Körper rinnt, habe ich das Gefühl zu schwitzen. „Wo ist Julia nur, wenn ich sie brauche?!“, fluche ich, während ich wankend mit zwei Händen und einem Fuß versuche, die zwischen Holzpfählen aufgespannte Plastikplane zu stabilisieren. Mit der Konstruktion wollen wir eigentlich den kostbaren Regen als Trinkwasservorrat aufsammeln, aber sie fällt unter dem Gewicht der Wassermassen, die aus dem Himmel stürzen, immer wieder in sich zusammen. Das monotone Rauschen des Tropenregens wird plötzlich von einem schrillen Ruf durchbrochen: „Lisa! Komm schnell!“
Ich lasse von meinen mittlerweile sowieso sinnlos gewordenen Bemühungen ab, drehe mich um und sehe Julia von der anderen Seite der Sandbank in meine Richtung rennen. Sie wirft mir eine der zwei Macheten, die sie in der Hand hält, rüber und schreit durch das Dröhnen des Regens: „Das Zelt geht mit all unserem Zeug in den Wassermassen unter!“ Wir sprinten zum Zelt und buddeln einen tiefen Graben drum herum, damit das Wasser ablaufen kann.
Kaum ist die Arbeit getan, hört auch der Regen so plötzlich auf, wie er eben begonnen hatte. Erschöpft lassen wir uns in den Matsch plumpsen und schauen uns erst ungläubig, dann amüsiert an. Bald können wir uns kaum mehr halten vor Lachen. Über und über mit Schlamm bedeckt, mit den Macheten in der Hand und einer Spur Wahnsinn in den Augen sehen wir aus wie zwei der Mythenwelt des Amazonas entsprungene Irre.

Drei Wochen ist es jetzt ungefähr her, dass wir in der schäbigen Ölstadt Puerto Francisco de Orellana in Ecuador aufgebrochen sind, um die sagenumwobene Welt des Amazonas auf eigene Faust zu erkunden.
Die Stadt ist flussabwärts vorerst der letzte Ort, der an ein reguläres Straßennetz angebunden ist. Bis zum 3000 Kilometer entfernten Manaus in Brasilien gelangt man nur mit Booten und Schiffen, durch die unzähligen Haupt- und Seitenarme des Amazonas.
Wie ein riesiges Kapillarsystem erstreckt sich das Flussnetz des Amazonas über eine Fläche so groß wie Australien. Wie sollten wir dieses Gebiet auf unserer Reise ohne Flugzeug um die Welt durchqueren? Unsere Entscheidung stand ziemlich schnell fest.
Also kauften wir uns kurzerhand in der am Fluss gelegenen Kichwa-Gemeinschaft Arunyaya ein Fischerboot. Dort verbrachten wir ein paar Tage, und die Einheimischen machten uns mit dem Leben am und auf dem Fluss vertraut.
Ausgerüstet mit Karten, Kompass, Gummistiefeln gegen die Schlangen, Macheten, Angelmaterial und etlichen wasserdichten Kisten, die unsere Kleidung, Schlafsäcke und Nahrung vor den tropischen Regenfällen schützen sollten, paddelten wir schließlich am Morgen eines nebligen Apriltages los.
Mittlerweile sind wir in Peru, ein paar Tagesreisen von dem Dreiländereck Peru–Kolumbien–Brasilien entfernt. Die Grenze zu Brasilien markiert die Hälfte unserer Strecke, von dort sind es noch mal 1500 Kilometer bis zur Dschungelmetropole Manaus.
Nach unserer letzten, nicht sehr erholsamen Nacht auf der Sandbank gehen wir den Tag heute eher ruhig an. Unsere Paddel haben wir an den Rand geklemmt, und die Strömung trägt unser Kanu langsam flussabwärts. Wir haben es uns auf dem kleinen Boot gemütlich gemacht – sofern man in einer Umgebung, in der man von Moskitos leer gesaugt und von der Sonne verbrannt wird, von Gemütlichkeit sprechen kann. Aus Bananen, Haferflocken, Erdnüssen und Zimt haben wir eine Teigmasse geknetet, die wir in kleinen Häufchen auf der schwarzen Plastikfolie in der ofenheißen Sonne trocknen lassen. Eine genussvolle Abwechslung zu der sonst ziemlich eintönigen Diät aus Reis, Maniokwurzeln und Kochbananen. Auf dem Campingkocher hat Jule uns einen Schwarztee zubereitet. So treiben wir dahin, Tee und Kekse in der Hand, die Beine hochgelegt, und lauschen den Brüllaffen in der Ferne. Kaffeeklatsch mitten im Amazonas …
Ein merkwürdiges Geräusch, so als hätte jemand Wasser aus seinem Mund gepustet, lässt uns hochschrecken. Nur wenige Meter von uns entfernt taucht ein rosafarbener Rücken aus dem braun-grünen Wasser. Ein Flussdelfin! Anders als ihre Verwandten in den Meeren ist der pinke Süßwasserdelfin eigentlich eher scheu und lässt sich nur selten blicken. Deshalb bin ich über diesen unerwarteten Besuch richtig aufgeregt vor Freude. Vielleicht hat er unsere Kekse gerochen.
Um diese riesigen Säugetiere, die ein bisschen aussehen wie Unterwasserschweine, ranken sich hier im Amazonas einige Legenden. Zum Beispiel, dass sie nachts in Gestalt von attraktiven Männern aus dem Wasser steigen, die Frauen aus den Flussgemeinschaften schwängern und sie dann für immer mit in ihre Unterwasserwelt Encante nehmen. Deshalb ist es für viele Frauen aus der Gegend ein ungeschriebenes Gesetz, nach Einbruch der Dunkelheit die Hütte nicht mehr zu verlassen – zumindest nicht allein.
Unser Delfin macht zum Glück keine Anstalten, sich zu verwandeln, sondern verschwindet so plötzlich, wie er aufgetaucht ist, wieder in sein Unterwasserreich.
Die Vielfalt der Pflanzen vermischt sich zu einem einzigen diffusen Grün, hinter dem auch die meisten Tiere unsichtbar bleiben. Wir paddeln mitten hindurch, und trotzdem zeigt sich uns nur ein Bruchteil dieser mystischen Welt …

Die Sonne steht schon tief und erinnert uns daran, dass es an der Zeit ist, unser abendliches Ritual zu beginnen: einen geeigneten Platz zum Schlafen ansteuern, Kanu festbinden, ausladen, Zelt aufbauen, Angel auswerfen, Feuer machen, Abendessen kochen.
Wir paddeln näher ans Ufer heran, um einen potenziellen Lagerplatz ausfindig zu machen. Das Ufer steuern wir eigentlich nur zur Schlafplatzsuche an, denn dort lauern mehr Gefahren als in der Mitte des Flusses. Vor allem die gefährlichen Strudel und plötzlich einstürzenden Bäume könnten uns im schlimmsten Fall das Leben kosten.
Außerdem durchqueren wir gerade einen Abschnitt, den die Flussbewohner Silencio nennen, also Stille. So werden Gebiete genannt, die kaum besiedelt sind, in denen statt des Menschen noch die Natur regiert. Oft machen sich Flusspiraten diese Abgelegenheit zunutze und überfallen vorbeifahrende Kanus und Schiffe. Nomen est omen: Hier scheint es gerade tatsächlich sehr still zu sein. Obwohl es wirklich eindrucksvoll ist, durch die unberührte Natur zu fahren, bereitet uns die dichte Uferböschung Probleme. Wir könnten mit unseren Macheten eine Lichtung freischlagen, aber das würde womöglich einige Stunden dauern.
Wir paddeln also weiter und hoffen, dass sich doch noch eine lichtere Uferstelle auftut. Doch die Zeit drängt. Die Sonne ist dem Horizont schon ziemlich nahe, und es bleibt höchstens noch eine halbe Stunde, bis die Nacht ihren schwarzen Mantel über uns ausbreitet. In der Dunkelheit wären wir dem wilden Dschungel schutzlos ausgeliefert.
Welche Möglichkeit hätten wir im Notfall? Das Kanu an einem Baum festbinden und auf dem Wasser schlafen? Als wir gerade anfangen, diese Option ernsthaft in Betracht zu ziehen, werden wir von einem ohrenbetäubenden Krachen aus unseren Überlegungen gerissen. Nur wenige Meter hinter uns sehen wir einen Urwaldriesen, der wohl den Halt im schlammigen Ufergrund verloren hat, mit einem dröhnenden Grollen ins Wasser stürzen. An dem Stamm drücken sich die Wassermassen zur Seite und schlagen hohe Wellen, die unser kleines Boot hin und her tanzen lassen. Mit einem schnellen Paddelschlag drehen wir das Kanu so, dass die Wellen uns von vorne treffen und wir nicht seitlich von den Wogen zum Kentern gebracht werden können. Glück gehabt! Da sind wir noch mal mit dem Schrecken davongekommen …
Der Schock steckt uns noch in den Knochen, doch unser Schlafplatzproblem wird immer drängender.
Hinter der nächsten Flussbiegung dann ein Hoffnungsschimmer! In der Ferne zeichnen sich im blauen Dämmerlicht zwei Kanus ab, die an der Uferböschung festgebunden sind. Zuversichtlich steuern wir sie an und erkennen bald zwei dunkle Silhouetten. Es sind zwei Frauen, die sich gerade im Fluss waschen. Als sie uns bemerken, sind sie kurz wie versteinert und starren uns mit entsetzten, aufgerissenen Augen an. Nur wenige Sekunden später sind sie schon im Gestrüpp des schützenden Dschungels verschwunden.
Wir sind etwas verunsichert von der Reaktion, paddeln in der Hoffnung auf einen Schlafplatz aber trotzdem zum Ufer. Vielleicht finden wir ja jemanden, mit dem wir über unsere heikle Lage reden können. Vom Ufer aus führt ein kleiner Trampelpfad zu einer Lichtung. Dort stehen im Halbkreis mehrere, auf lange Holzpfähle gestützte Hütten mit Palmdächern, die nur vom Schein des Mondes beleuchtet werden. Ein paar Schweine grunzen glücklich im Schlamm, und eine Handvoll Hühner sucht sich gackernd einen geschützten Schlafplatz auf den Ästen der umliegenden Bäume.
Bevor wir eines der Häuser erreichen, kommt uns schon ein alter Mann entgegen und ruft uns freundlich etwas auf Kichwa zu, der Sprache, die die Einheimischen hier sprechen. Zu unserer Erleichterung spricht er auch ganz gut Spanisch und lädt uns zu seiner Familie in die Hütte ein. Seine Frau bereitet gerade das Abendessen vor und begrüßt uns mit einem erfrischenden Chicha (ein traditionelles fermentiertes Getränk aus der Maniokwurzel). Nachdem wir den beiden unsere Situation geschildert haben, laden sie uns ein, die Nacht in ihrer Hütte zu verbringen. Während José uns Geschichten aus seinem Leben erzählt, helfen wir seiner Frau Ahuanari, die eben gefangenen Fische auszunehmen.
Es ist stockfinster hier drinnen. Einzig unsere Gesichter und die glitschigen Fischhäute leuchten im Schein des kleinen Feuers, auf dem das Abendessen zubereitet wird. Aus dem Dschungel dringen das Quaken, Brüllen, Zirpen und Kreischen der nachtaktiven Tiere zu uns in die Hütte.
„Kennt ihr Chullachaqui, den Waldhüter, der hier im Dschungel lebt?“, fragt José. „Er verwandelt sich und nimmt das Aussehen von Freunden oder Bekannten an. Dann führt er seine Opfer so tief in den Wald, dass sie nie wieder herausfinden. Man erkennt ihn daran, dass einer seiner Füße in die falsche Richtung zeigt. Eigentlich ist er ganz nett – nur wer den Wald misshandelt, wird von Chullachaqui entführt.“
Wir haben inzwischen schon einige Mythen gehört. Die Geschichte von Chullachaqui kennen wir allerdings noch nicht. „Da hat der Waldgeist aber viel zu tun, bei der ganzen Ölförderung und dem illegalen Raubbau, die hier stattfinden!“, bemerkt Julia.
„Ja, da hast du recht. Leider hat sich die Situation hier am Fluss in den letzten Jahrzehnten immer weiter verschlechtert. Aber Chullachaqui ist gegen die Ölkonzerne machtlos. Vor ein paar Jahren wurde auch hier in der Nähe eine Ölplattform errichtet, seitdem ist das Flusswasser nicht mehr trinkbar, und die Fische, von denen wir uns hauptsächlich ernähren, sind viel weniger geworden.“
Ölförderung, unkontrollierte Rodungen, illegaler Goldabbau, Minen und Staudammprojekte hinterlassen überall ihre hässliche Spur der Zerstörung und Verschmutzung. Beim Paddeln über den Fluss begegnen wir immer wieder riesigen Tankern, die, mit Lkws und Baumaterial beladen, die nächste Plattform ansteuern. Hier und da tauchen am Ufer hinter den Urwaldriesen plötzlich Fördertürme auf, deren lautes Poltern weit über die Wipfel des Dschungels schallt.
Bevor wir uns am nächsten Morgen wieder auf den Weg machen, bringt uns José zu der Heilerin Jolanda. „Sie kann euch bestimmt noch einen Segenszauber mit auf den Weg geben.“ Die 95-Jährige wohnt etwas abseits der Siedlung. Sie ist blind und lebt trotzdem noch selbstständig in ihrer Hütte.
Mich faszinieren die Agilität und Energie der hier lebenden alten Leute immer wieder. Um in ihre Hütte hinaufzukommen, klettern wir einen rutschigen, mit Kerben versehenen Baumstamm hoch. Ich frage mich, wie eine blinde, fast hundertjährige Frau dort täglich hoch- und runterkommt!
Als Gastgeschenk bringen wir ihr reinen Tabak mit, den sie für ihre Heilrituale benutzt. Julia setzt sich im Schneidersitz vor die alte Frau. Die ohnehin schon mystische Präsenz der Heilerin wird von einer speziellen körperlichen Eigenart noch deutlich unterstrichen: Zwischen den Augen, mitten auf der Stirn, wächst der Alten eine Art Geschwür aus der Stirn heraus. Vielleicht ihr ausgeprägtes drittes Auge?
Mit einem kräftigen Lungenzug saugt Jolanda den Tabakrauch ein und bläst ihn dann – zusammen mit ein paar Worten, die ich nicht verstehe – langsam auf Julias Stirn.
Die wenigen Sonnenstrahlen, die es durch die dichten Baumwipfel bis hier runter schaffen, zeichnen tanzende Lichtpunkte auf den Wald- und Hüttenboden. Es erfüllt mich mit Freude und Hoffnung, dass die Magie des Amazonas noch nicht ganz verschwunden ist.
Nachdem Jolanda uns beiden den Segen für unsere Weiterreise gegeben hat und wir uns dankend bei ihr und José verabschiedet haben, stechen wir wieder in „See“. Lange bevor die schweren grauen Regenwolken zu sehen sind, kündigen sich die tropischen Regenfälle mit einem tiefen Grollen an. Für uns ist das ein wichtiger Vorteil, denn so haben wir genug Zeit, um uns auf den heraufziehenden Sturm vorzubereiten. Aber selbst wenn wir alles gewissenhaft verpacken, gelingt es doch nicht, die Feuchtigkeit draußen zu halten, die in jede Ecke und jeden Winkel kriecht. In den letzten Tagen hat es so häufig geregnet, dass wir unsere Sachen nicht mehr trocken halten können. Fast alles ist schimmelig und fault, und mein Rucksack ist mit einem pelzigen grünlich blauen Belag bedeckt; der Reis riecht muffig, und mein Schlafsack ist innen so angefault, dass ich nachts wegen des widerlichen Geruchs kaum schlafen kann. Selbst unsere Füße sind von der ständigen Feuchtigkeit betroffen, schmerzhafte Ekzeme haben sich zwischen den Zehen ausgebreitet.
Wir schmieren Sonnencreme auf unsere verbrannte, verschwitzte Haut und Mückenschutz auf die Sonnencreme, aber die Moskitos stechen trotzdem, und die Sonne verbrennt uns weiter … Ja, das ist der Dschungel, schön und gnadenlos zugleich. Leben, Tod, Geburt und Verfall existieren hier im Einklang miteinander. Uns bleibt wohl nichts anderes übrig, als das zu akzeptieren.
Aber sind es nicht vor allem diese Momente, Momente des Unbehagens und der Entbehrung, Momente jenseits unserer Komfortzone, die uns so viel lehren? Ich mag nicht jeden Moment, ich fühle mich nicht immer gut, und doch wird die Entbehrung plötzlich eine Freundin, die Sehnsucht eine Beraterin und die Melancholie eine Verbündete. Ich erinnere mich plötzlich, warum ich das alles mache. Es ist diese Grenzerfahrung, die mir etwas Ungesehenes zeigt und mir Einblicke gibt. Sie öffnet mir die Welt als solche, befreit mich von Vorurteilen und Angst, weist mir neue Wege. Plötzlich scheint alles möglich …
Wir haben unser Zelt heute etwas abseits der bewohnten Gebiete im Gebüsch aufgestellt, um nach den letzten intensiven Tagen bei den Flussgemeinschaften noch mal ein wenig für uns zu sein. Das Konzept von Privatsphäre ist zwar in unsere Individualgesellschaft fest integriert, aber in vielen gemeinschaftlichen Gesellschaften kaum oder gar nicht existent. Daran mussten wir uns erst gewöhnen.
Natürlich ist Teilen für uns eine Selbstverständlichkeit, und sich auf andere Kulturen einzulassen ist nach unserer Reisephilosophie nicht nur wichtig, sondern notwendig. Auch Kompromisse gehen wir dafür gerne ein. Aber manchmal stoßen wir eben doch an unsere Grenzen. Als mir einmal zum Beispiel die gesamte Dorfbagage in den Dschungel zum Pinkeln folgte, wünschte ich mir nichts sehnlicher als den Luxus einer verschließbaren Tür.
Jetzt teilen wir unsere Gesellschaft nur mit den zahlreichen Moskitos, zumindest haben wir das angenommen …
Gegen 23 Uhr wache ich plötzlich auf. Ich höre Männerstimmen flüstern, es müssen mindestens fünf sein, wenn nicht noch mehr. Zu der Zeit ist im Dschungel eigentlich längst niemand mehr auf den Beinen. Und außerdem gibt es keinen Grund, warum sich ausgerechnet hier eine Gruppe Männer aufhalten sollte – es sei denn, wir sind der Grund. Dieser Gedanke macht mir ehrlich gesagt Angst. Julia ist mittlerweile auch hellwach und lauscht angespannt den näher kommenden Stimmen. Mein Puls rast. Im Zeltinneren zeichnen sich die Lichtpunkte der Taschenlampen ab. Jetzt wissen wir, dass unsere Befürchtung mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit keine Paranoia ist; die Gruppe scheint tatsächlich unseretwegen hergekommen zu sein.
Ich taste nach meinem Messer, das ich glücklicherweise auch ohne Licht schnell finde.
Die Gruppe hat unser Zelt mittlerweile umzingelt. »¿Hola?«, dröhnt eine der Stimmen. Julia öffnet den Reißverschluss des Zelteingangs einen Spaltbreit. Eine Taschenlampe strahlt uns mitten ins Gesicht. „Buenas Noches!“, rufen wir mit gespielter Selbstsicherheit im Duett. Gegen den vom Mond erhellten Nachthimmel zeichnen sich schwarze Gestalten ab, es sind tatsächlich fünf. Ihre Macheten blitzen im Schein der Taschenlampen.
„Wer seid ihr, und was macht ihr hier?“, fragt uns die Stimme, hinter der wir immer noch kein Gesicht ausmachen können. Die Frage verwirrt mich. Nicht wegen der Frage an sich, sondern wie sie gestellt wurde. Von der nachdrücklichen Selbstsicherheit, die noch in dem „Hola“ zu hören war, ist jetzt nichts mehr übrig. Im Gegenteil, es scheint, als hätten die Männer ebensolche Angst vor UNS wie wir vor ihnen …
Sie und wir behalten glücklicherweise die Nerven und versuchen, die Situation in einem ruhigen Gespräch aufzuklären. Ein paar Leute aus der nahe gelegenen Flussgemeinschaft hatten uns in der Abenddämmerung an Land gehen sehen und die Nachricht über die „mysteriösen Fremdlinge“ in der ganzen Gegend verbreitet.
Während wir vor ein paar Stunden nichts ahnend zu Abend aßen, verselbstständigte sich die Mär von den gefährlichen Eindringlingen wie ein Lauffeuer und mit ihr Angst und Schrecken. Die Frauen und Kinder hatten sich sicherheitshalber in ihren Hütten versteckt, und am Abend wurde eine Delegation der mutigsten und stärksten Männer zusammengestellt, die nach dem Rechten sehen sollte.
Sie dachten, dass wir die berüchtigten Pela Caras seien und ihre Gemeinschaft in der Nacht überfallen würden. Auch nachdem wir ihnen unsere Geschichte erzählt und unsere Unschuld beteuert haben, bleiben sie vorerst skeptisch.
Letztendlich können wir sie dann aber doch überzeugen und die Anspannung verfliegt. Sie verabschieden sich sichtlich erleichtert, wünschen uns eine gute Nacht, steigen in ihre Kanus und verschwinden bald in der schwarzen Nacht des Dschungels.
Es ist nicht das erste Mal, dass wir für Pela Caras gehalten werden. Zwar wurden wir von den meisten Flussbewohnern überwiegend freundlich empfangen, aber manchmal auch mit großem Misstrauen. Erst wenige Tage zuvor hatte uns der Dorfälteste einer Gemeinschaft erklärt, was es mit den mysteriösen Pela Caras auf sich hat: Das seien Leute von außerhalb, die hier in der Gesetzlosigkeit des Dschungels ihre grausamen Geschäfte treiben. Sie handeln mit Menschen, Organen, Drogen, Holz, Tieren und Gold. Um sich unauffälliger bewegen zu können, schneiden sie den Einheimischen ihre Gesichtshaut ab und stülpen sie sich über das eigene Gesicht.
Manchmal ist es schwierig, Mythos von Wahrheit zu trennen. Aber ganz gleich, ob die Geschichte im Detail wahr ist oder nicht, Fakt ist, dass im Amazonas alles ausgebeutet wird. Paradoxerweise sieht man gerade hier, in einem der größten zusammenhängenden Urwaldgebiete der Erde, dass der Kapitalismus heute pervers auf die Spitze getrieben wird. Die Angst vor uns Ausländern existiert wirklich nicht ohne Grund.
Neben den kleineren Schmugglerbanden gibt es zahlreiche internationale Großkonzerne, die für die Profitmaximierung buchstäblich über Leichen gehen. Da sind zum Beispiel die Pistoleros, Auftragsmörder, die durch die Wälder ziehen, um die Gebiete zu „reinigen“. Sie löschen ganze Stammesfamilien aus, um das Land für den illegalen Holzeinschlag oder Goldabbau zu räumen.
Am nächsten Tag machen wir uns auf weiter Richtung Grenze. 1500 Kilometer und sechs ereignisreiche Wochen liegen hinter uns, als wir endlich das Dreiländereck Peru–Kolumbien–Brasilien erreichen.
An der Grenze Peru–Brasilien scheint zunächst alles wie üblich: Wir müssen unseren Reisepass stempeln lassen und den Grenzübertritt mit dem Kanu bei der Marine melden. Doch dann kommt der Schock: Trotz offizieller Bootspapiere und obwohl wir uns in Ecuador und Peru ordnungsgemäß bei der Marine gemeldet haben, lässt uns der Offizier nicht weiterfahren. „Wegen illegalen Durchquerens peruanischer Gewässer. Eure Papiere sind nur in Ecuador gültig!“
Die Beamten hatten uns ein paar Wochen zuvor an der Grenze Ecuador–Peru durchgewunken, ohne eine schriftliche Erlaubnis auszustellen. Ihre Begründung: „Mit eurem Holzboot ohne Motor braucht ihr keine Dokumente, hier fährt ja jeder mit Kanus rum.“ Also haben wir rechtlich jetzt nichts in der Hand.
Unser Widerspruch, unser Bitten und Betteln bleibt ungehört.
Uns bleibt nichts anderes übrig, als noch am selben Tag unser Bootszubehör zu verkaufen und am nächsten Morgen den großen Flussdampfer zu besteigen, der uns weiter Richtung Manaus bringen wird.
Wehmütig winken wir unserem Kanu ein letztes Mal zu und denken an all die unvergesslichen Momente, die Vielzahl überraschender Einblicke und den unglaublichen Schatz neuer Erfahrungen der letzten gemeinsamen Wochen.

Pressestimmen
StadtRadio Göttingen "Book's n' Rock's"

„Ein interessantes, amüsantes und spannendes Buch für Fernsüchtige“

Schaufenster (Die Presse) (A)

„Liest sich erfrischend und uneitel, auch als Gegenstück zu redundanten Social-Media-Hedonismen.“

Augsburger Allgemeine

„Die Travel Episoden sind willkommene Lektüre für Fernweh-Kranke. Sie stillen zwar nicht die Sehnsucht nach Reisen, zeigen aber, was möglich ist, um von einer Reise auch seelisch bereichert zu werden.“

weltbild.de

„Ich empfehle es gegen und bei Reisesehnsucht, denn nach der Lektüre haben wir das Gefühl, teilgehabt zu haben an Abenteuern rund um die Welt.“

Neue Westfälische

„Dafür sind diese Episoden eine willkommene Lektüre für Fernweh-Kranke. Sie stillen zwar nicht die Sehnsucht nach Reisen, zeigen aber, was möglich ist, um von einer Reise auch seelisch bereichert zu werden.“

tam-tam-stadtmagazin.de

„So sind die dargebotenen Reise- und Abenteuergeschichten nicht nur im besten Sinne mitrei(s)ßend- unterhaltsam, sondern bieten auch so manch wertige Inspiration für die nächsten eigenen Reiseabsichten.“

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