Der Mann ohne Gesicht

Der Mann ohne Gesicht

Wladimir Putin - Eine Enthüllung

Taschenbuch
E-Book

€ 10,99 inkl. MwSt.

Kommt die russische Revolution?

Wladimir Putin hat mit Hilfe einer kleinen, aber mächtigen Gruppe des russischen Geheimdienstes KGB, alten kommunistischen Potentaten und neureichen Oligarchen eines der größten Länder der Erde in eine Diktatur zurückverwandelt. Masha Gessen entlarvt den unscheinbaren Mann ohne Gesicht als das, was er wirklich ist: ein skrupelloser Machthaber, umgeben von Korruption und Terror.

  • € 10,99 [D], € 11,30 [A]
  • Erschienen am 13.08.2013
  • 384 Seiten, Broschur
  • Übersetzt von: Henning Dedekind, Norbert Juraschitz
  • ISBN: 978-3-492-30279-1
 
 

Leseprobe zu »Der Mann ohne Gesicht«

Prolog

 

Ich erwachte, weil mich jemand rüttelte. Kates Gesicht wirkte entsetzt. »Im Radio bringen sie etwas über Galina«, sagte sie halb flüsternd. »Und über eine Schusswaffe. Ich glaube … ich verstehe das nicht.«
Ich stand auf und taumelte in die winzige Küche, wo Kate das Frühstück zubereitet und dabei Echo Moskwy gehört hatte, den besten Talkradio- und Nachrichtensender des Landes.
Es war an einem für Moskauer Verhältnisse ungewöhnlich hellen und klaren Samstagmorgen im November. Ich machte mir keine großen Sorgen: Aus einem unerfindlichen Grund berührte mich Kates Angst nicht. [...]

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Masha Gessen

Masha Gessen, amerikanisch-russische Journalistin, wagt es, das Ungeheurliche auszusprechen: Wladimir Putin, der mächtigste Mann Russlands, der Freund von Gerhard Schröder, Gesprächspartner von Barack Obama, hat sich zum Diktator aufgeschwungen, herrscht durch Terror und Korruption. 

Medien zu »Der Mann ohne Gesicht«

Rezensionen und Pressestimmen

Falter (A)


»Wer liest, unter welch dubiosen Umständen Putins Gegner ihr Leben ließen (...) bekommt es beim Lesen phasenweise mit der Angst zu tun.«   

Südkurier Rheinfelden


»Kritische Auseinandersetzung mit dem Kremlchef. Die Verfasserin schildert Putin als skrupellosen Machthaber.«   

Offenbach-Post


»'Der Mann ohne Gesicht' ist für Laien und Kenner gleichermaßen ein spannungsreicher Überblick darüber, wie Politik im größten Land der Erde mit blutigen Machtkämpfen ausgetragen wird.«   

Financial Times


»Eine spannende, gut geschriebene Lektüre, die ein düsteres Gefühl hinterläßt.«   

Hessische/Niedersächsische Allgemeine


»Dieses Buch der amerikanisch- russischen Autorin Masha Gessen ist ein starkes Stück Journalismus, spannend geschrieben, gut zu lesen.«   

Mannheimer Morgen


»Für Laien und Kenner gleichermaßen einspannungsreicher Überblick darüber, wie Politik im größten Land der Erde oft ausgetragen wird.«   

NZZ am Sonntag


»Lebendig, anschaulich und oft sehr persönlich beschreibt sie in ihrer Putin- Monografie die politischen Ereignisse der verflossenen zwei Jahrzehnte.«   

Tiroler Tageszeitung


»Es ist ein mutiges Buch, das Gessen vorlegt. Ihre politische Biografie des russischen Präsidenten, die einem „Schwarzbuch Putin“ gleicht, basiert auch auf vielen Interviews mit Beteiligten, deren Sichtweise die Autorin einander kommentiert gegenüberstellt. Der Leser kann sich so ein Bild machen, zwischen oft lächerlich wirkenden öffentlichen Erklärungen und den Vorgängen hinter den Kulissen.«   

Freie Presse


»Wer Russland, sein politisches System und Wladimir Putin, als Spitze seiner Machtvertikale verstehen will, kommt an Masha Gessens biografischem Buch nicht vorbei.«   

Berliner Zeitung


»Jeder, der eine Tageszeitung liest, sollte dieses Buch lesen. Er wird es lesen wie ein Thriller: entsetzt und hilflos, aber er wird es nicht aus der and legen können, bis er fertig ist damit.«   

Aachener Nachrichten


»Die Gesamtschau der Entwicklung Rußlands vom ende der Sowjetunion bis zu den Protesten gegen die manipulierten Wahlen Ende 2011 ist eine wichtige Erkenntnisquelle.«   

Aargauer Zeitung (CH)


»Gessens Buch schildert Putin als skrupellosen Machthaber, umgeben von Korruption und Terror. Wer das Buch ausgelesen zur Seite legt, fürchtet um das Leben der mutigen Autorin. Denn Präsident Putin, das macht das aufwühlende Buch klar, schreckt auch vor Morden nicht zurück.«   

Spiegel


»'Der Mann ohne Gesicht' ist ein kritisches, begeisterndes Buch, das getragen wird von einem manchmal ins Private kippenden Ton, der den Groll auf diesen ewigen KGB-Mann nicht verbirgt. Gessen schafft es eindrucksvoll, die Welt aufscheinen zu lassen, in der jemand wie Zar Wladimir groß werden konnte. (…) Es ist ein politischer, ein moralischer Thriller, den Gessen erzählt, sie schreibt Geschichte, als sei es Literatur, und betreibt dabei doch Aufklärung.«   

Sächsische Zeitung


»Wie und warum Wladimir Putin werden konnte, was er wurde, fügt sich in Gessens Worten zur schlüssigen Erzählung. Jahrelang hat sie dafür recherchiert und zusammengetragen, mit ehemaligen Weggefährten Putins gesprochen. Auch mit solchen, die es aus Angst um ihr Leben kaum noch wagen, Negatives über ihn zu sagen.«   

Wienerin


»Ein mutiges Porträt!«   

Süddeutsche Zeitung


»Masha Gessens Verdienst besteht in kluger Kompilation von Ereignissen und Deutungsvarianten. (…) Überall ruft das Buch vor allem Zusammenhänge in Erinnerung, die selbst Kenner der Materie vergessen haben könnten: Details kommerzieller Winkelgeschäfte des jungen KGB-Majors Putins in der Leningrader Stadtverwaltung. Oder Einzelheiten und Recherche-Resultate zur mysteriösen Serie terroristischer Anschläge auf Wohnhäuser im Jahr 1999.«   

Business Lounge


»Ein starkes Stück Journalismus.«   

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