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Das NovembermädchenDas Novembermädchen

Das Novembermädchen

Roman

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Das Novembermädchen — Inhalt

Ein Leben für die Menschen, die Liebe und die Freiheit

 

1866: Am Vorabend des Krieges herrschen Hunger und Leid in Berlin. Da hat die junge Mutter Lina Morgenstern eine Idee: Wenn man Nahrungsmittel in großen Mengen einkauft und zubereitet, können viele Menschen eine gesunde, warme Mahlzeit bekommen. Kurz darauf beginnt ihr Kampf für die erste Berliner Volksküche: der Grundstein für ein Netz aus Suppenküchen in der ganzen Stadt. Doch wird Lina es dabei nicht belassen. Während ihr Mann zu Hause dafür sorgt, dass die fünf Kinder nicht zu kurz kommen, wird aus ihrem sozialem Engagement bald auch ein politischer Kampf für Gerechtigkeit und Frieden.

€ 10,00 [D], € 10,30 [A]
Erschienen am 02.10.2018
352 Seiten, Broschur
EAN 978-3-492-30741-3
€ 9,99 [D], € 9,99 [A]
Erschienen am 02.10.2018
352 Seiten, WMEPUB
EAN 978-3-492-99141-4
Katrin Tempel

Über Katrin Tempel

Biografie

Katrin Tempel wurde in Düsseldorf geboren und wuchs in München auf. Nach ihrem Geschichtsstudium arbeitete sie als Journalistin, heute ist sie Chefredakteurin der Zeitschrift »LandIdee«. Außerdem schreibt sie Drehbücher (unter anderem den historischen ZDF-Zweiteiler »Dr. Hope«). Mit ihren Romanen,...

Pressestimmen

lesegenuss.blogspot.com

»Es ist ein beeindruckender historischer Roman, den man nicht so schnell aus der Hand legt. Eben ein besonderes Buch, das mich vor allem durch die gelungenen Beschreibungen der damaligen Lebensumstände überzeugen konnte. Diese Geschichte entlässt einen nicht so einfach, auch wenn man schon das letzte Wort gelesen hat.«

Die Rheinpfalz

»Eindrucksvoll beschreibt Katrin Tempel, mit welcher Energie Lina Morgenstern ihre Ziele verfolgt und sich durch nichts und niemanden davon ablenken lässt, ganz gleich, ob sie bei ihrer Arbeit gegen Vorurteile, Intrigen oder organisatorische Schwierigkeiten kämpfen muss.«

Brigitte Bücher-Extra „Der große Leseherbst“

»Eine tolle Biografie, vermittelt durch einen lesenswerten historischen Roman.«

Kommentare zum Buch

Eine bewundernswerte Protagonistin
Lia48 am 23.10.2018

INHALT:   “So oft hatte sie sich ausgemalt, welchen Weg die Welt wohl nehmen würde, wenn die Frauen die Macht in ihren Händen hielten.“ Lina Morgenstern, die selbst aus wohlhabendem Hause kommt, hegt schon früh den Wunsch, benachteiligte Menschen zu unterstützen. Bereits im Alter von 18 Jahren gründet sie deshalb den “Pfennigverein“, um auch ärmeren Kindern den Besitz von Stift und Papier zum Schreibenlernen zu ermöglichen. Als sie später auf die vielen hungernden Menschen aufmerksam wird und 1866 der Preußisch-Österreichische Krieg kurz bevor steht, beschließt sie die ersten Suppenküchen in Berlin auf die Beine zu stellen. Aus großen Mengen Nahrungsmitteln, sollen gesunde, kostengünstige Mahlzeiten gekocht werden. Lina merkt schnell, dass nicht jeder, der sie scheinbar unterstützt, ihr Engagement auch tatsächlich zu schätzen weiß. Der Weg zu sozialer Gerechtigkeit ist steinig... Und während ihr Mann sich zu Hause um ihre fünf gemeinsamen Kinder kümmert, packt Lina an, worüber andere nur reden und versucht die Welt ein wenig besser zu machen...     MEINUNG:   Zu Beginn erinnerte mich das Buch ein bisschen an Downton Abbey: Eine eigensinnige junge Frau aus wohlhabendem Hause, welche nach der Meinung ihrer Mutter zu viel liest und lieber im Park spazieren gehen sollte. Dort trifft sie einen Unbekannten und die nächsten Seiten wirkten auf mich etwas kitschig und vorhersehbar und auch die Zeitsprünge waren nicht meins. Aber all diese Kritikpunkte änderten sich glücklicherweise nach einigen Seiten! Die Themen wurden tiefgründiger und interessanter. Die Person Lina Morgenstern wurde von der Autorin wunderbar herausgearbeitet. Eine bewundernswerte Protagonistin, die sich sozial engagiert und weiterkämpft, auch wenn eine Situation ausweglos erscheint. Eine emanzipierte Frau, die das Rollenbild von Frau und Mann auf den Kopf stellt und selbst Führungsqualität beweist. Ich konnte Linas Kampfgeist und ihre Durchsetzungskraft regelrecht spüren und habe immer wieder auf ihrem Weg mit ihr mitgefiebert. Die Geschichte wurde wunderbar mit den historischen Gegebenheiten verknüpft und wirkte auf mich rund und durchdacht. Der Schreibstil war eher einfach und flüssig. Die Situationen konnte ich mir jedoch gut vor Augen führen.   FAZIT: Auf einen schwächeren Anfang folgte eine tolle Geschichte über eine starke und bewundernswerte Frau, die mir sicherlich noch einige Zeit im Kopf bleiben wird! Leseempfehlung und 4,5/5 Sternen!

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