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Das Buchcover zeigt einen klaren, blauen Hintergrund. In der Mitte sind zwei Figuren, ein Vater mit einem typischen, runden Gesicht und ein Kind, die zusammen auf einer Schaukel sitzen. Der Vater trägt ein schwarzes Hemd mit einer weißen Fliege. Der Titel „Wolfdietrich Schnurre“ ist in großer, weißer Schrift oben platziert, gefolgt von „Als Vaters Bart noch rot war“ in etwas kleinerer Schrift. Darunter steht der Zusatz „Vater-und-Sohn-Geschichten“ in einer dezenten Schriftart. Die minimalistische Gestaltung vermittelt eine fröhliche und nostalgische Atmosphäre.

Als Vaters Bart noch rot war

Vater-und-Sohn-Geschichten
14,00 €
13.10.2014
320 Seiten, Broschur
11,7cm x 18,7cm
978-3-8333-0999-1

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Beschreibung

Dieser 1958 erstmals erschienene Klassiker ist das Portrait eines eigenwilligen Paares - Vater und Sohn, die sich im Zoo von einem Affen mit Erdnüssen füttern lassen, auf dem Rummelplatz den Fakir Emil aus Belutschistan herausfordern und zu Weihnachten eine Blautanne als „Leihgabe“ ausgraben. Eine hinreißende literarische Zeitreise und (zwischen den Zeilen) auch eine Hommage an die Stadt Berlin.

Über Wolfdietrich Schnurre

Biografie

Wolfdietrich Schnurre, am 22. August 1920 in Frankfurt am Main geboren, übersiedelte 1928 mit seinem Vater nach Berlin. Er war sechseinhalb Jahre unfreiwillig Soldat. 1945, zurück in Berlin, begann er zu schreiben. Zusammen mit Hans Werner Richter und Alfred Andersch war Schnurre Mitbegründer der...

Mehr über Wolfdietrich Schnurre

Aus „Als Vaters Bart noch rot war“

RUSS IN DER LUFT

Als ich runterging an dem Morgen, standen über- all die Flurfenster auf, und es roch im ganzen
Haus nach Seifenlauge, Karbolineum und Scheuer- tuch. Es war Ende März und in den Nächten oft noch sehr kalt, aber jetzt prallte die Sonne aufs Pflaster, und überall auf den Höfen bellten die geprügelten Teppiche los, und das S-Bahn-Geräusch kam viel kla- rer vom Hochbahnhof rüber als sonst, und auch in der Stimme des Lumpensammlers, der auf der Straße nach Altpapier schrie, lag es drin, und sogar die Glok- ke des Milchmanns klang anders an dem Morgen.
Ich [...]

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Wolfdietrich Schnurre
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