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Der blaue Reiter

Montag, 16. Dezember 2019 von Piper Verlag


1912 brachten die Künstler Wassily Kandinsky und Franz Marc im Piper Verlag die bedeutendste Programmschrift für die bildende Kunst des 20. Jahrhunderts heraus: den Almanach „Der Blaue Reiter“.
 

Er beeinflusste die Entwicklung der modernen Kunst in Deutschland und im übrigen Europa ganz entscheidend. Mit ihren vereinfachenden, mitunter völlig abstrakten und geometrischen Darstellungen unter Verwendung wirklichkeitsfremder symbolträchtiger Farben waren die Künstler der Bewegung „Der blaue Reiter“ wichtige Wegbereiter der modernen Kunst des 20. Jahrhunderts. Ihre klangvollen Namen kennt jeder, ihre Bilder erzielen Höchstpreise.

Vor allem der 1880 in München geborene Franz Marc gilt als einer der bedeutendsten Künstler des Expressionismus in Deutschland. Er hinterließ 244 Ölgemälde sowie 261 Zeichnungen und Aquarelle. Im Alter von nur 36 Jahren fiel der Künstler im Ersten Weltkrieg. Am 4. März 1916, wurde er bei Verdun von einem Granatsplitter tödlich getroffen.

„Wir sind daher besonders froh und dankbar, dass wir im Rahmen des großangelegten und durch die Kulturstiftung des Bundes geförderten Programms Museum Global einen möglichst originalgetreuen Reprint der kostbaren Originalausgabe von 1912 vorlegen und einer größeren Allgemeinheit zugänglich machen können Wollen wir doch mit diesem Projekt nicht weniger erreichen als das „Unternehmen“ Blauer Reiter in seiner ganzen Vielschichtigkeit neu und kritisch zu bewerten,”


Matthias Mühling und Annegret Hoberg

Am 19 Juni 1911 erwähnt Wassily Kandinsky in einem Brief an Franz Marc erstmals die Idee einer gemeinsamen Publikation. In diesem Sommer ahnt er noch nicht, dass sie tatsächlich ein Jahr später als Almanach Der Blaue Reiter erscheinen und als eine der wichtigsten programmatischen Künstlerschriften des 20. Jahrhunderts Berühmtheit erlangen sollte.  „Nun, ich habe einen neuen Plan“, schreibt er „Piper muss Verlag besorgen und wir beide … die Redakteure sein. Eine Art Almanach (Jahres=) mit Reproduktionen und Artikeln nur von Künstlern stammend. [ ] In dem Buch muss sich das ganze Jahr spiegeln, und eine Kette zur Vergangenheit und ein Strahl in die Zukunft müssten diesem Spiegel das volle Leben geben. [ ] Da bringen wir einen Ägypter neben einem kleinen Zeh [ gemeint ist eine Kinderzeichnung, d Verf ], einen Chinesen neben Rousseau, ein Volksblatt neben Picasso u drgl noch viel mehr! Allmählich kriegen wir Litteraten und Musiker. Das Buch kann Die Kette heißen oder auch anders.“

Bereits in dieser ersten Skizze sieht Kandinsky Künstler aus verschiedenen Ländern als Autoren vor und benennt das tragende Prinzip des Buches: die vergleichende Gegenüberstellung von Kunstwerken aus unterschiedlichen Kulturen, Weltregionen und Zeiten sowie die Kombination von ‚Hochkunst‘ und sogenannter ‚primitiver‘ Kunst Ägyptische Schattenspielfiguren, japanische Zeichnungen, Plastiken aus Kamerun, Mexiko und Neukaledonien sollen ebenso Eingang in den Almanach finden wie alte und moderne europäische Malerei. Unter den Werken der Volkskunst sind die bayerische Hinterglasmalerei und Votivbilder besonders prominent vertreten, gefolgt von russischen Volksblättern, den sogenannten ‚Lubki‘.

Noch heute können wir uns der lebendigen und unkonventionellen Wirkung dieser Gegenüberstellung verschiedenster, bis dahin in der Rangordnung streng getrennter Kunstwerke kaum entziehen, die der Almanach mit einer Fülle von über 140 Illustrationen ausbreitet. Damals, vor mehr als hundert Jahren, glich die Entscheidung, Kunstwerke nach dem von Kandinsky beschworenen Prinzip, „dass die Frage der Kunst nicht eine Frage der Form, sondern des künstlerischen Gehaltes ist“ auszuwählen und miteinander zu konfrontieren, einer Revolution.

Aus dem Vorwort von Matthias Mühling und Annegret Hoberg

„Den Namen Der Blaue Reiter erfanden wir am Kaffeetisch in der Gartenlaube in Sindelsdorf. Beide liebten wir Blau, Marc – Pferde, ich – Reiter. So kam der Name von selbst.“ Wassily Kandinsky

Der Blaue Reiter
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Herausgegeben von Wassily Kandinsky und Franz Marc

Dokumentarische Neuausgabe von Klaus Lankheit

1912 brachten die Künstler Wassily Kandinsky und Franz Marc im Piper Verlag die bedeutendste Programmschrift für die bildende Kunst des 20. Jahrhunderts heraus: den Almanach „Der Blaue Reiter“. Er beeinflußte die Entwicklung der modernen Kunst in Deutschland und im übrigen Europa ganz entscheidend.
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Ihre Namen kennt jeder, ihre Bilder erzielen Höchstpreise – doch wer waren die Künstler der Gruppe „Der Blaue Reiter“? Hildegard Möller stellt die Frauen in den Mittelpunkt: Gabriele Münter, Marianne von Werefkin, Elisabeth Macke. Sie erzählt von leidenschaftlichen Liebesbeziehungen und der Sehnsucht nach freiem künstlerischen Leben. Aber auch davon, wie sehr die Frauen zugunsten ihrer Männer zurücksteckten.
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