Die Story hinter der Story zu »Maestra« von L.S. Hilton
Lieferung innerhalb 2-3 Tage
Bezahlmöglichkeiten
Vorbestellung möglich

ULTIMA

 Das große Finale der »MAESTRA«-Trilogie

Dienstag, 26. April 2016 von Piper Verlag


Liebe es, Hasse es, Lies es!

Der Buchtrailer zu »Ultima« - dem Finale der »MAESTRA«-Trilogie

»Lisa S. Hilton und ihr Verleger Mark Smith erzählen die Entstehungsgeschichte von MAESTRA.«

L. S. Hilton ist die Autorin des Erotikthrillers »MAESTRA«. Eigentlich verfasst die in Nordengland aufgewachsene Schriftstellerin historische Sachbücher und Romane,bis ihre damalige Agentin anregt, etwas Zeitgenössischeres zu schreiben. So entstand die Rohfassung von»MAESTRA«. Doch der Verlag lehnte das Manuskript ab. Für Lisa S. Hilton eine große Enttäuschung, denn sie will, dass Judith Rashleigh Beachtung findet. 

Auf dem steinigen Weg zur Veröffentlichung lernt sie auf außergewöhnliche Weise den britischen Verleger Mark Smith kennen. Die beiden wurden Freunde und schafften mit»MAESTRA«den großen Durchbruch. 

Mark Smith (britischer Verleger): »Maestra« ist Lisas neuntes Buch. Davor hat sie historische Sachbücher und Romane geschrieben. »Maestra« ist ihr erster Vorstoß in etwas Zeitgenössisches.
Die erste Fassung von »Maestra« stammt ungefähr aus der Zeit von »Fifty Shades of Grey«, als Lisas damalige Agentin ihr vorschlug, sich an etwas Erotischem zu versuchen, was sie auch tat. Doch das Feedback ihrer Agentin war unmissverständlich: Sie fand das Manuskript schrecklich und nicht zur Veröffentlichung geeignet. Einigermaßen bestürzt packte Lisa den Text in die Schublade.Doch die Protagonistin ließ Lisa nicht mehr los und im Sommer 2014, als sie zufällig ein anderes Manuskript ausgrub, das sie viele Jahre zuvor geschrieben hatte, machte Lisa aus zweien eins, und Judith Rashleigh wurde geboren.
Aber auch die Reaktion auf dieses Buch fiel zunächst nicht gerade gut aus …

L.S. Hilton (Lisa): Meine damalige Agentin hat das neue Buch gehasst. Mein Verleger hat sich geweigert, es zu lesen. Ich hatte einen Roman, den niemand lesen wollte. Und trotzdem hatte diese Story, die als vergessenes Manuskript vor fünfzehn Jahren begonnen hatte, etwas, das mich nicht losließ. Ich wollte nicht, dass Judith Rashleigh keine Beachtung fand.

Als ich an einem nasskalten Londoner Winterabend von einem Historikerfestival zurückkam, kaufte ich ein deprimierendes kleines Buch mit dem Titel »Wie veröffentliche ich mein eigenes E-Book«. Ein Tiefpunkt meiner Karriere. Mein ganzes Arbeitsleben lang war ich eine Autorin gewesen, deren Bücher veröffentlicht wurden. Aber egal, wenn das der Weg war, dann sollte es wohl so sein.

Verschämt zeigte ich noch am selben Abend das Buch einer engen Freundin, der in der Stadtmitte nahe meiner Wohnung ein Restaurant gehört. 
»Warte«, sagte sie. »Ich habe eine Idee.«

Mark: An diesem Abend nahm ein angesehener Verleger (und enger Freund von mir) in einem Restaurant Platz, um zu Abend zu essen. Allerdings bekam er zu seiner Überraschung keine Karte vorgelegt ... sondern ein umfangreiches Manuskript mit dem Hinweis, dass es an diesem Abend kein Essen geben würde, bevor er nicht zugesagt hatte, es zu lesen.

Lisa: Als meine Freundin am nächsten Morgen das Restaurant aufmachen wollte, stand er draußen auf dem Bürgersteig und wartete. Er sagte ihr, dass er die Autorin treffen müsse.
Kurz darauf fand das Buch über einen gemeinsamen Bekannten seinen Weg vom Restauranttisch auf Marks Schreibtisch.

Mark: Da wir gerade dabei waren, einen neuen Belletristik-Verlag aufzubauen, hätte  das Timing nicht besser sein können. Wir alle lasen zu der Zeit schrecklich viele Manuskripte (und tun es immer noch!), aber »Maestra« – und ganz besonders Judith – traf uns wie ein Vorschlaghammer. Das war so frisch, so neu und so ganz anders als alles, was wir je gelesen hatten. Wir wussten, dass wir hier etwas ganz Besonderes in den Händen hielten.
Ich rief Lisa an, traf sie in der folgenden Woche zusammen mit meinem Team und schloss innerhalb weniger Tage mit ihr einen Vertrag über drei Bücher ab. So startete Lisa Anfang 2015 ihre neue Karriere als Autorin zeitgenössischer Romane, und wir hatten das Buch gefunden, das unseren neuen Verlag bekannt machen sollte. Was wir damals noch nicht wirklich erkannt hatten, war, was wir da in Gang gesetzt hatten …
Wir schickten das Manuskript an einen Filmagenten in L.A., der sich zwei Tage später ziemlich aufgeregt meldete. Er war der Meinung, dass der Stoff äußerst interessant sein könnte, und wir gaben ihm grünes Licht, das Manuskript an diverse Filmgesellschaften zu schicken. Dann gingen wir in die Osterferien.

Das Manuskript löste einen Flächenbrand aus. Mehrere Studios stritten sich um die Rechte. Die beharrlichste und lauteste Stimme unter ihnen hatte Amy Pascal mit ihrer neuen Produktionsfirma: Pascal Productions.
Nur sieben Tage nachdem das Manuskript im Studio eingegangen war, hatten wir einen Vertrag mit Amy und Hannah Minghella von Columbia für das noch nicht veröffentlichte Manuskript unterschrieben. In echtem Judith-Stil fuhr Lisa an dem Tag, an dem wir uns einig wurden, in Italien Ski und ich lag in Monaco am Pool. Wirklich glamourös!
Vierzehn Tage später waren wir in Hollywood und wurden vom Sony Team fürstlich bewirtet. Wir hatten das Gefühl, in einem Märchen zu sein. Wir kniffen uns selbst immer wieder. Träumten wir?
Lisas erstes Kennenlerntreffen mit der amerikanischen Verlegerin Tara Singh Carlsen fand in einem anderen echten Judith-Moment statt … Beide im Bikini im Whirlpool des Ritz Carlton in Marina del Rey (Lisa wird mich wahrscheinlich dafür töten, dass ich das verrate). Ich muss dazusagen, dass ich zu diesem Treffen nicht eingeladen war! 

Zurück in Großbritannien hatten wir ungefähr eine Woche, bevor die Londoner Buchmesse ihre Tore öffnete. Der Filmvertrag mit Sony wurde am ersten Tag der Messe bekanntgegeben, und die Nachricht sprang uns von den Titelseiten der Messe-Zeitungen entgegen. Das Timing hätte nicht besser sein können. Während der drei Messetage verkauften wir die Übersetzungsrechte in fünfzehn Länder, zudem hatten wir einen großen Deal mit Nordamerika in der Pipeline, denn dort stritten sich gerade einige Verlage um die Rechte an »Maestra«. Trotzdem ging Lisa wieder der Arbeit nach, mit der sie ihren Lebensunterhalt verdiente.

Lisa: Wie viele Autoren hatte auch ich das Gefühl, meine finanzielle Sicherheit nicht ausschließlich von meinen Büchern abhängig machen zu können. Ich ging über die Jahre hinweg also diversen Jobs nach, arbeitete u.a. freiberuflich für eine überregionale Zeitung und hatte mich vor Kurzem darauf beworben, an der London University Kurse in kreativem Schreiben zu geben.
An dem Tag, an dem ich von der Universität einen Brief erhielt, in dem man mir mitteilte, dass ich nicht einmal gut genug sei, um zu einem Interview eingeladen zu werden, hatte ich Dienst in der Nachrichtenredaktion. Ich recherchierte gerade an einer Geschichte darüber, dass Prinz Charles Weetabix-Frühstückscerealien als Schneckenbekämpfungsmittel einsetzte. Mein Verleger rief an und sagte mir, dass er das Buch gerade nach Amerika verkauft habe.
»Toll«, sagte ich und tippte weiter meinen Text über die Schnecken.
Dann nannte er mir die Summe. Ich bat ihn, sie zu wiederholen. Da musste ich auf das Damenklo rennen und mich vor Schreck übergeben.

Mark: Ich musste die Zahl wiederholen und genau erklären, was eine siebenstellige Summe ist! Lisa übergab sich prompt auf dem Klo, beendete dann aber die Schneckengeschichte und beschloss, zur Feier des Tages ein Taxi nach Hause zu nehmen. Ich weiß nicht, wie es Lisa geht, aber ich werde diesen Tag nie vergessen.
Während der nächsten Monate verkauften wir die Übersetzungsrechte fröhlich weiter in die ganze Welt. Inzwischen haben wir 37 wundervolle »Maestra«-Partner, die das erste Buch der Trilogie alle noch in diesem Jahr herausbringen werden.
Die nächste Etappe des »Maestra«-Projekts war etwas, das weder Lisa noch ich jemals zuvor getan hatten. Wir beschlossen, unsere ausländischen Verlagspartner, Einzelhändler und Journalisten noch vor der Veröffentlichung des Buchs zu besuchen. Unsere Reisen führten uns nach New York, Barcelona, Paris, Mailand, Stockholm, München, Amsterdam, Sydney und Melbourne. Es war ein großartiges Erlebnis.
Soweit wir wussten, hatte es so etwas bisher noch nie gegeben und unter den Verlegern gab es einiges an Belustigung, als wir unseren Trip planten. Ein Kommentar lautete: »Weißt du, Mark, ich hatte noch nie einen Autor und den Verleger vor der Veröffentlichung in meinem Büro. So etwas ist noch nie dagewesen. Sehr seltsam.« Es gab viele ähnliche Kommentare – nicht gerade der verheißungsvollste Start. Die Ergebnisse unserer Besuche lassen sich jedoch am besten mit einem Zitat von unserem deutschen Verlagspartner zusammenfassen: »Es war großartig, Lisa kennenzulernen. Die Reise war eine brillante Idee! Vor eurem Besuch waren hier bei Piper alle von ›Maestra‹ sehr angetan, jetzt sind alle hellauf begeistert.«

Damit haben sich die Reisen zu unseren Verlagspartnern eindeutig als Erfolg erwiesen. Sie konnten Lisa kennenlernen und wir »Maestra« in ihren Verlagen besser lancieren. »Maestra« steht nun bei allen Partnern sicher ganz oben auf der Programmliste für 2016.

Doch bei allem, was man zum ersten Mal macht, läuft nicht immer alles nach Plan. So zum Beispiel gleich der Anfang. Als ich noch vor unserem Aufbruch den Plan mit Bonnier diskutierte, gab es einen Kollegen, der das Buch gelesen hatte und der von der Reise gar nicht begeistert war. Nachdem er zu dem Schluss gekommen war, dass Judith Rashleigh ein Selbstporträt von Lisa sei, schrieb er mir eine Menge E-Mails, in denen er mich immer wieder warnte und bat, nicht zu fahren:

»Was ist, wenn Lisa dich vergiftet?«
»Pass auf, was sie dir zu essen und zu trinken gibt.«
»Ich hoffe, du kommst zurück.«
»Ist unsere Versicherung wasserdicht?«
Und so weiter.

Ich schob all das mit einem amüsierten Lächeln zur Seite und dachte nicht mehr darüber nach – bis zu unserem ersten Flug, als Lisa und ich uns auf unsere Plätze fallen ließen und unsere Reiselektüre herausholten. Ich arbeitete vor mich hin und warf einen kurzen Blick zu Lisa hinüber, um zu sehen, was für ein Buch sie gerade las, als mir das Cover ins Auge sprang. Zu meinem Entsetzen handelte das Buch von einem Serienmörder, der seine Opfer im Keller einsperrte und jeden Abend zum Abendessen einkleidete und an seinen Tisch setzte. Ich fühlte mich nun plötzlich doch irgendwie unwohl und fragte sie, ob die Lektüre interessant sei. Lisa antwortete mit ausdruckslosem Gesicht »Sie hilft mir bei meiner Recherche« und las weiter. Ich begann, im Geiste E-Mails an meine Liebsten zu verfassen.

Wie sich herausstellen sollte, hätte ich mir jedoch weniger Sorgen um mein Wohlergehen und mehr um Lisas machen sollen. Nachdem ich zuvor Stieg Larsson veröffentlicht hatte, der unglücklicherweise starb, bevor er sich an dem Erfolg seiner Romane erfreuen konnte, hoffte ich nun auf einen weiteren internationalen Erfolg und dachte viel darüber nach, wie anders es sein würde, mit einem lebenden Autor zu arbeiten. Deshalb machte ich mir natürlich Gedanken über Gesundheit und Sicherheit meiner Autorin, aber Lisa erschien mir durchaus im Stande, selbst auf sich aufpassen zu können, sodass ich mir keine übertriebenen Sorgen machte.

Und dann kam es zum Sushi-Vorfall.

Nach einem angenehmen Essen mit unseren deutschen Verlagspartnern in München wollte Lisa sich noch mit ein paar Freunden treffen, die an diesem Abend auch in der Stadt waren. Da sie schon gegessen hatte, aber nicht unhöflich sein wollte, beschloss sie, an etwas Sushi zu knabbern. Es kam aber nicht wirklich dazu, denn sie verschluckte sich und bekam keine Luft, und wenn die drei sehr großen dänischen Männer nicht gewesen wären, die sie an den Füßen packten und auf den Kopf stellten, damit der tückische Bissen wieder herauskam, hätte das Ganze auch anders ausgehen können.

Ein paar Wochen später kam es in Los Angeles beinahe zu einem weiteren Unfall. Ich möchte nur so viel dazu sagen: Lisa war auf der falschen Straßenseite und ohne Licht den Sunset Boulevard hinuntergefahren … Wie es aussieht, müssen wir in Zukunft unsere Autorin noch besser im Auge behalten.

Insgesamt denke ich aber, man lernt einen Menschen wirklich gut kennen, wenn man längere Zeit mit ihm reist, und ich kann Ihnen versichern, dass Lisa nicht Judith ist. Außerdem ist Lisa eine der talentiertesten, intelligentesten, charmantesten und fleißigsten Autorinnen, denen ich je begegnet bin, und ich fühle mich sehr geehrt, sie eine Freundin nennen zu dürfen.

Interview mit L. S. Hilton zu »MAESTRA«

»Welche Botschaft verbirgt sich hinter »MAESTRA« und welche Verbindung besteht zwischen Kunst und Kultur?«

Frau Hilton, einige Zeitungen vergleichen Ihren Roman mit »Fifty Shades of Grey«. Was halten Sie davon?
Ich kann nur vermuten, dass diejenigen, die das glauben, keines der Bücher gelesen haben. »Fifty Shades of Grey« ist eine klassische Liebesgeschichte über eine leidenschaftliche Jungfrau, der es gelingt, einen mächtigen, dominanten Mann durch ihre Liebe zu zähmen. Es ist ein modernes Märchen. »Maestra« ist ein Thriller – und der große böse Wolf ist nicht männlich.

Sex and Crime – funktioniert das noch?
Offensichtlich – also, wenn Sie mich fragen.

Die Frauen in Ihrem Buch sind sehr taff, unabhängig und mächtig. Würden Sie die »Frau von heute« auf die gleiche Weise charakterisieren?
Ich habe mit meinem Buch nicht die Absicht gehabt, eine Abhandlung über die Frau von heute zu schreiben – es ist nur eine Geschichte. Aber ich bin froh, dass Sie sie unabhängig und mächtig finden, da andere Leser sich darüber beklagt haben, dass sie zu unterwürfig und schwach sind und nichts können, außer ihre Sexualität gezielt einzusetzen. Vielleicht ist der Punkt ja, dass Sex, Gender und Macht weiterhin starke, komplexe Themen sind, die die Literatur untersuchen, nicht beurteilen soll.

»Maestra« – ein Buch nur für Frauen?
Keineswegs! Es ist zu 100 Prozent auch ein Männerbuch. Es ist wirklich schade, dass Leser nach Geschlecht charakterisiert werden müssen, aber wenn ich einen Verkaufs-Pitch schreiben müsste, würde ich sagen, dass es ein spannendes, dramatisches, sexy, glamouröses und mit dunklem Humor durchdrungenes Buch ist – das erscheint mir alles recht geschlechtsneutral.

Schriftsteller werden oft nach ihrer Botschaft gefragt. Was ist Ihre Botschaft?
Vielleicht ist das, was ich an »Maestra« am meisten mag, dass das Buch sich selbst nicht zu ernst nimmt.

Die wichtigsten Themen in »Maestra«?
Sex. Mord. Schuhe.

Tagsüber arbeitet Ihre Heldin als Assistentin in einem angesehenen Londoner Auktionshaus. Nachts ist sie Hostess in einer teuren Bar. Wie sind Sie auf diese Verwandlung gekommen?
Das hat einen ernsten Kern. Ich denke, dass die Generation junger Leute zwischen 20 und 30 eine sehr schwere Zeit durchlebt. Ohne Kontakte und/oder Unterstützung durch die Familie ist es nahezu unmöglich, einen Job zu kriegen und ein unabhängiges Leben zu führen, wenn man eine geisteswissenschaftliche oder akademische Arbeit ausüben möchte. Wir wachsen mit der Idee einer Leistungsgesellschaft auf, aber das ist nicht für alle zu schaffen. Judith fängt an, in der Bar zu arbeiten, weil sie trotz ihrer Qualifikationen und harten Arbeit einfach nicht unabhängig von ihrem erbärmlichen Gehalt leben kann. Ich glaube, viele Menschen finden sich heutzutage in einer solchen Situation wieder.

Sind Sie neugierig, was Männer von Ihrem Buch halten?
Sie scheinen es im Großen und Ganzen besser zu finden als Frauen. Es scheint einige Frauen sehr wütend zu machen – was vermutlich etwas Gutes ist. Lieber Empörung als höfliche Zurückhaltung.

Sie sagten einmal: »Mein natürlicher Lebensraum ist die Bibliothek.« Haben Sie sich für »Maestra« wirklich in einer Bibliothek oder eher in einem Museum inspirieren lassen? Welche Verbindung haben Sie zu Kunst und Kultur?
Ich habe englische Literatur und anschließend Kunstgeschichte studiert, daher schreibe ich seit vielen Jahren in der ein oder anderen Form über Geisteswissenschaftliches. Die Inspiration zu diesem Buch gab mir das Schwert im Gemälde der Künstlerin Artemisia, ein häufiges Motiv, es gibt hunderte Versionen von Judith und Holofernes, aber in nahezu allen erfüllt das Schwert eher dekorative als funktionale Zwecke. Es hat mich an Frauen und Gewalt denken lassen und deren eher pragmatischen Zugang dazu. Also ja – ich nehme an, die Inspiration für »Maestra« hängt im Museum!

Über L. S. Hilton

L. S. Hilton wuchs in Nordengland auf, studierte Englische Literatur in Oxford und anschließend Kunstgeschichte in Paris und Florenz. Danach zog es sie nach Key West, New York, Paris und Mailand, wo sie als Journalistin, Kunstkritikerin und Rundfunksprecherin arbeitete. Vor kurzem ist sie nach England zurückgekehrt. Sie lebt mit ihrer Tochter in London. 

Die »MAESTRA«-Trilogie

Kommentare

Kommentieren Sie diesen Beitrag:

Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtangaben und müssen ausgefüllt werden.