Lieferung innerhalb 2-3 Tage
Bezahlmöglichkeiten
Vorbestellung möglich
Blick ins Buch
Mein Kopf gehört mirMein Kopf gehört mir

Mein Kopf gehört mir

Eine Reise durch die schöne neue Welt des Brainhacking

Hardcover
€ 22,00
E-Book
€ 18,99
€ 22,00 inkl. MwSt.
Lieferzeit 2-3 Werktage
Jetzt kaufen Im Buchshop Ihrer Wahl bestellen
Gratis-Lieferung ab 5,00 €
Geschenk-Service
Versand und Lieferbedingungen
€ 18,99 inkl. MwSt.
sofort lieferbar
Jetzt kaufen
Gratis-Lieferung ab 5,00 €
Geschenk-Service
Versand und Lieferbedingungen

Mein Kopf gehört mir — Inhalt

Der technologische Fortschritt hat das Gehirn ins Visier genommen. Schon jetzt ist vieles möglich: Per Denken Texte schreiben oder ein Computerspiel spielen? Kein Problem. Über ein Hirnimplantat Querschnittsgelähmten einen Teil ihres Bewegungsspielraums zurückgeben? Auch kein Problem.

Doch mit dem Fortschritt wachsen die Erwartungen an unser Gehirn: Könnte unser Denken nicht effizienter werden? Brauchen wir wirklich acht Stunden Schlaf, um dem Gehirn Erholungsphasen zu ermöglichen? Können wir unsere Stimmungen nicht durch gezielte Hirnstimulationen aufhellen?

Wir sind dabei, eine gefährliche Grenze zu überschreiten: Unser Denken wird berechenbar, wir werden optimierbar. Dürfen wir alles tun, was wir können? Miriam Meckel fordert: Wir müssen die Autonomie über unseren Kopf behalten – als Kreativraum, Privatsphäre des Denkens und Refugium des Bewusstseins.

 

 

 

€ 22,00 [D], € 22,70 [A]
Erschienen am 16.03.2018
288 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
EAN 978-3-492-05907-7
€ 18,99 [D], € 18,99 [A]
Erschienen am 16.03.2018
288 Seiten, WMEPUB
EAN 978-3-492-99058-5
Miriam Meckel

Über Miriam Meckel

Biografie

Die Publizistin Miriam Meckel, Jahrgang 1967, ist Herausgeberin der WirtschaftsWoche und Professorin für Kommunikationsmanagement an der Universität St. Gallen. Als Grenzgängerin zwischen Wissenschaft und Praxis beobachtet sie seit Jahren, wie neue Technologien und das Internet unser Leben...

Veranstaltung
Podiumsdiskussion
Freitag, 24. August 2018 in Berlin
Zeit:20:00 Uhr
Ort:Haus des Rundfunks, Großer Sendesaal,
14057 Berlin
Moderation: Thomas Böhm
Im Kalender speichern
Miriam Meckel im Gespräch mit Frank Schätzing
Sonntag, 07. Oktober 2018 in Düsseldorf
Zeit:18:00 Uhr
Ort:Düsseldorfer Schauspielhaus, Düsseldorf
"Schmetterlinge im Kopf" – über künstliche Intelligenz und die Zukunft der Menschheit
Im Kalender speichern
Podiumsdiskussion
Donnerstag, 18. Oktober 2018 in Stuttgart
Zeit:19:30 Uhr
Ort:Literaturhaus Stuttgart,
Breitscheidstraße 4
70174 Stuttgart
Im Rahmen der Reihe "I am not. Feminismus in Literatur, Kultur und Politik". Moderation: Insa Wilke
Im Kalender speichern
Vortrag
Montag, 19. November 2018 in Heidelberg
Zeit:20:00 Uhr
Ort:DAI,
69115 Heidelberg
Im Rahmen des "International Science Festival"
Im Kalender speichern
Medien zu »Mein Kopf gehört mir«

Pressestimmen

Pforzheimer Zeitung

»Ein Buch zum trefflichen Nachdenken.«

Reutlinger General-Anzeiger

»Eine Lektüre zum Schwindligwerden - angesichts der Technik, die einmal Alltag werden könnte.«

Tages-Anzeiger (CH)

»Meckels Buch ist eine anschaulich und mit vielen Beispielen unterlegte Ergänzung zu Büchern von Fachleuten, das eine Reihe von Denkanstößen gibt. Es verdeutlicht, in welche Richtung die Entwicklung gehen könnte – und zeigt auf, wo es dabei gefährlich werden könnte für die Freiheit des Denkens und die Selbstbestimmung des Menschen.«

Münchner Merkur

»Eine Lektüre zum Schwindligwerden. Lesenswert.«

DPA

»Eine anregende und kluge Lektüre, bei der einem schwindlig wird - angesichts der Technik, die einmal Alltag werden könnte.«

dpa

»Eine Lektüre zum Schwindligwerden – angesichts der Technik, die einmal Alltag werden könnte.«

taz

»Etwas Predigthaftes hat auch Meckel, nicht Margot-Käßmann-mäßig, sondern witzig, wissend – und doch mahnend.«

WELTplus

»Was Meckel berichtet, ist manchmal albern (...), manchmal bestürzend (...), manchmal begeisternd (...), aber immer faszinierend.«

Handelsblatt

»Es ist ein verdienstvolles, teilweise atemberaubendes Projekt der Wissenschaftlerin und Journalistin Miriam Meckel, dieses Terroir näher zu erkunden. (…) Meckels Buch ist eine gut lesbare Bestandsaufnahme der Gehirnforschung und ihrer Möglichkeiten zur richtigen Zeit.«

Kommentare zum Buch

Schöne neue Brainhacking-Welt?
Elisabeth Bulitta am 06.05.2018

Die deutsche Herausgeberin der WirtschaftsWoche und Professorin für Kommunikationsmanagement, Miriam Meckel, unternimmt in ihrem Buch eine Reise in die „Welt des Brainhacking“: Unser Gehirn kann und soll durch technologische Möglichkeiten optimiert werden. In einem ersten Schritt beschreibt sie dabei in knapper Form den momentanen Stand der Hirnforschung und geht dabei auf die vielfältigen Einflüsse, die die Entwicklung unseres Gehirns beeinflussen, ein. Den Wunsch, die eigenen Wahrnehmungen und Fähigkeiten zu erweitern, hegt der Mensch schon immer. Auch dieses wird – für diejenigen, die es noch nicht wussten – in diesem Buch erörtert. Dazu wurden früher vor allem Drogen und Medikamente eingesetzt, mit fortschreitendem technologischem Fortschritt lotet der Mensch dabei jedoch immer mehr seine psychischen und physischen Grenzen aus, und macht auch vor Strom und Digitalisierung nicht Halt. Und: Dienten diese Experimente anfangs religiösen oder persönlichen Erfahrungen, dem Militär und der Medizin, werden sie heute zunehmend von Jedermann eingesetzt. Ein gutes Beispiel ist der weitverbreitete Einsatz von Psychopharmaka, um arbeits- und lernfähig zu sein. Ebenfalls die Möglichkeiten, unseren Schlafrhythmus zu kontrollieren und mit Hilfe von Medikamenten und Technologien zu beeinflussen, fällt in diese Kategorie – ebenfalls mit dem Ziel, die Produktivität zu steigern und konkurrenzfähig zu sein bzw. zu werden. Ein großer Meilenstein auf dem Weg zum „Weltgeist“ und zur Arbeitssteigerung war und ist der Computer. Hat er uns und der Menschheit geholfen, das schnelle Niederschreiben und Verbreiten von Ideen zu ermöglichen, so geht man nun dazu über, diese nur noch „einsprechen“ zu müssen, und forscht schon daran, die Gedanken in den Computer „einlesen“ zu können. Und auch die Computer-„Intelligenz“ soll der menschlichen immer ähnlicher werden. Ein Ziel wäre es, die menschlichen Gehirne miteinander zu vernetzten, sodass das man immer und jederzeit Zugriff auf das gesamte Weltwissen hat. Was auf der einen Seite sehr verlockend klingen mag (Wer möchte nicht immer leistungsfähig sein? Wer möchte nicht über ein [fast] unendliches Wissen verfügen? Wer möchte nicht ab und zu in die Köpfe anderer hineinblicken können?), birgt viele Gefahren in sich: Wenn meine Gedanken nicht mehr privat sind, wird es großen Einfluss auf das soziale Miteinander haben, denn – und das finde ich besonders wichtig – Gedanken kann ich haben, aussprechen muss ich sie nicht. Habe ich dann auch einen Einfluss darauf, was andere über mich und andere erfahren? Wer hat dann das Copyright auf neue Ideen? Klar könnte man nun argumentieren: Ich kann ja meine Vernetzung ein- und ausknipsen. Aber – und das hat uns das Computerzeitalter gezeigt: Alles kann gehackt werden. Also wäre es auch möglich, mich in die Gedanken anderer einzuhacken. Damit wäre der letzte private Raum des Menschen ein öffentlicher. Schließlich warnt die Autorin auch davor, dass wir auf dem Weg zu einer Zweiklassengesellschaft sind: Auf der unteren Stufe stehen dann diejenigen, die sich der Vernetzung entziehen (ob aus ethischen oder finanziellen Gründen), auf der oberen diejenigen, die mitmachen und denen dann alles offen steht. Nicht zuletzt thematisiert sie auch, dass sich mit der Technologie auch das Bewusstsein des Menschen verändern wird, denn jeder Eingriff in das Gehirn (also den Geist) hat auch einen Einfluss auf das Bewusstsein und die Identität des Menschen, wobei dieses Zusammenhängen noch nicht ausreichend erforscht ist. Um diesem zu begegnen, formuliert Meckel „vier elementare Menschenrechte für die Zukunft“: 1. Das Recht auf „die Gedankenfreiheit“ 2. Das „Recht auf geistige Privatsphäre“ 3. Das Recht auf die „Integrität des eigenen Denkens“ 4. Das Recht auf die „psychologische Beständigkeit“ Abgerundet wird das Buch durch Fußnoten, die zur besseren Lesbarkeit am Ende des Buches zusammengefasst sind, und eine reichhatltige Literaturangabe, die den Eindruck einer guten Rechereche vermitteln. Insgesamt hat mich das Buch in eine Welt geführt, die mich bis dato nur periphär berührt hat, weil ich sie eben für Zukunftsmusik gehalten habe. Durch zahlreiche Beispiele und das Darstellen des gegenwärtigen Forschungsstandes wird im Buch deutlich, was man heute schon machen kann (mehr, als einige glauben), und worauf es in Zukunft hinauslaufen soll. Manche dieser Beispiele sind faszinierend, andere eher beängstigend. In der medizinischen Forschung wäre es sicherlich sinnvoll, durch neue Technologien das Leben (wieder) lebenswerter zu machen. Aber auch hier stellt sich, genau wie in vielen Bereichen, die Frage, ob der Mensch wirklich alles machen muss, was er machen kann. Ein Blick in die Geschichte der Menschheit zeigt, dass viele Neuerungen, die anfangs belächelt oder als utopisch abgetan wurden, sich dann doch durchgesetzt haben, und vieles, was dem „Guten“ dienen sollte, missbraucht wurde und wird. Nicht zuletzt ist es das menschliche Gehirn, das vieles hervorgebracht hat. Wollen wir durch unsere Technikaffinität uns von der Technik beherrschen lassen? Meiner Meinung nach kein guter Schritt. Vieles in diesem Buch scheint noch „Science-Fiction“ zu sein und erinnert an Bücher wie 1984. Aber gerade die Geschichte der letzten 20, 30 Jahre zeigt, wie schnell die technologische Entwicklung voranschreitet. Ein Grund, sich mit diesem Thema und Buch zu beschäftigen.

Kommentieren Sie diesen Beitrag:
(* Pflichtfeld)
Kommentar senden