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Das Buchcover zeigt ein historisches Stadtbild von Paris in Schwarz-Weiß, das den urbanen Charakter der Epoche unterstreicht. Im Vordergrund ist Karl Marx abgebildet, sein Portrait in einem runden Format und in Grautönen hervorgehoben. Der Titel „KARL MARX IN PARIS“ erscheint in großen, roten Buchstaben, während der Untertitel „Die Entdeckung des Kommunismus“ in einer kleineren, neutralen Schrift darunter platziert ist. Der Autor Jan Gerber ist oben auf dem Cover erwähnt.

Karl Marx in Paris - eBook-Ausgabe

Die Entdeckung des Kommunismus
12,99 €
03.04.2018
240 Seiten
978-3-492-99055-4

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Piper Verlag GmbH
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Beschreibung

Seitdem sich die Elendszonen des Weltmarkts erneut ausweiten und die westlichen Metropolen erreichen, wird auch dort wieder verstärkt von Arbeit und Kapital, der Klasse und ihrem Kampf gesprochen: Im 200. Jahr nach seiner Geburt hat Marx erneut Konjunktur. Jan Gerber legt eine Auseinandersetzung mit dem Leben und dem Werk von Karl Marx vor, die neuste Forschungen berücksichtigt. Einen besonderen Schwerpunkt bildet der erste Paris-Aufenthalt von 1843 bis 1845. Denn in dieser Zeit entwickelte Marx die zentralen Begriffe seines Denkens: Er traf als Radikaldemokrat in Paris ein und verließ die…

Seitdem sich die Elendszonen des Weltmarkts erneut ausweiten und die westlichen Metropolen erreichen, wird auch dort wieder verstärkt von Arbeit und Kapital, der Klasse und ihrem Kampf gesprochen: Im 200. Jahr nach seiner Geburt hat Marx erneut Konjunktur. Jan Gerber legt eine Auseinandersetzung mit dem Leben und dem Werk von Karl Marx vor, die neuste Forschungen berücksichtigt. Einen besonderen Schwerpunkt bildet der erste Paris-Aufenthalt von 1843 bis 1845. Denn in dieser Zeit entwickelte Marx die zentralen Begriffe seines Denkens: Er traf als Radikaldemokrat in Paris ein und verließ die Stadt als überzeugter Klassenkämpfer und Kommunist.

Über Jan Gerber

Foto von Jan Gerber

Biografie

Jan Gerber ist promovierter Politikwissenschaftler und habilitierter Historiker. Er lehrt an der Universität Leipzig und ist Leitender Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow. Zuletzt erschien von ihm "Ein Prozess in Prag – Das Volk gegen...

Mehr über Jan Gerber

Aus „Karl Marx in Paris“

Prolog


Karl Marx am Pazifik

Im Februar 1945 traf Bertolt Brecht eine ungewöhnliche Entscheidung: Der Dichter, den es bei seiner Flucht vor dem Nationalsozialismus bis an die amerikanische Pazifikküste verschlagen hatte, entschloss sich, das Kommunistische Manifest neu zu schreiben. Dieser wohl bedeutendste Text der internationalen Arbeiterbewegung, den Karl Marx und Friedrich Engels fast 100 Jahre zuvor im Auftrag des Bunds der Kommunisten verfasst hatten, sollte in die Form eines Lehrgedichts gebracht werden.

Nur wenige Tage zuvor, am Morgen des 27. Januar 1945, war [...]

Buchcover müssen unverändert und vollständig wiedergegeben werden (inklusive Verlagslogo). Die Bearbeitung sowie die Verwendung einzelner Bildelemente ist ohne gesonderte Genehmigung nicht zulässig. Wir weisen darauf hin, dass eine Zuwiderhandlung rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Pressestimmen

„In Jan Gerbers vorzüglichem Essay ›Karl Marx in Paris‹ wird der frühe Marx und vor allem der erste Paris-Aufenthalt von Oktober 1843 bis Februar 1845 untersucht.“

glanzundelend.de

„War Paris tatsächlich eine der entscheidenden Lebensstationen für Karl Marx? Dieser Frage geht der Politikwissenschaftler und Historiker Jan Gerber in seiner fundierten, das Zeitkolorit widerspiegelnden und glänzend geschriebenen Studie nach.“

das-blaettchen.de

„Jan Gerber richtet den Fokus auf Paris und erklärt die Entstehungsgeschichte von Begriffen wie Kommunismus und Entfremdung in Marx’ Werk auf plausible und nachvollziehbare Weise (…) es geht darum zu verstehen, wie aus dem Ideengemisch der Zeit die Theorie entstehen konnte, die die Welt veränderte. In dem beneidenswert gut geschriebenen Buch erfährt man darüber auf 200 Seiten mehr als aus vielen anderen Werken.“

Taz

„So viele Marx-Bücher wie heuer werden nie wieder erscheinen. Jan Gerber hat im Jubiläumsjahr eines der schönsten geschrieben und sich den jungen Marx vorgeknöpft: Den Philosophen Marx, der sich im aufrührerischen Paris radikalisiert und die Entfremdung populär macht, bevor er sich der Kritik der politischen Ökonomie widmen wird.“

Taz

„Jan Gerbers Biographie ist keine Schönmalerei des Lebens und Schaffens des Philosophen und Ökonomen. Auch umstrittene Kapitel aus Marx’ Geschichte wie etwa seinen Artikel zur Judenfrage, für den Marx – trotz seines jüdischen Vaters – Antisemitismus vorgeworfen wird, thematisiert der Autor. Gerber feiert also nicht unreflektiert den 200. Geburtstag von Karl Marx, sondern beleuchtet sein Leben und Werk kritisch. Damit bringt er eine Biographie auf den Büchermarkt, die sich sowohl für Marx-Kenner als auch für Leser ohne Vorwissen eignet.“

vorwaerts.de

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Jan Gerber
Karl Marx in Paris.